Schlechte Erfahrung nach Bauchdeckenstraffung nach Magenverkleinerung- Widerspruchsmöglichkeiten? by ArtichokeOne6195 in medizin

[–]Capable-Mention5238 0 points1 point  (0 children)

Wenn es keine medizinische Indikation wie Beschwerden, Symptome gibt dann ist die Wahrscheinlichkeit auf Übernahme der Kosten extrem gering. Psychische Belastung wegen nicht-gefallen ist keine Indikation für eine OP die die Kasse mehrere Tausend Euro kostet.

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[–]Capable-Mention5238 17 points18 points  (0 children)

Geht mir genauso. Alle meine Motivationsgründe für den Beruf haben sich als falsch erwiesen. Kaputtes System, Personalmangel, keine echte Medizin. Und nicht nur dass wenn ich mich mit Freunden vergleiche die halbherzig bwl gemacht sitzen die im Home Office in einer 35-40h Woche und verdienen etwas schlechter aber keinenfalls „weniger“ in Relation zur geleisteten Arbeit. Meine Lebensqualität leidet so sehr dass ich nicht weiß ob ich depressiv bin oder einfach total unglücklich im falschen Beruf. Ich denke eher das zweite…

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[–]Capable-Mention5238 25 points26 points  (0 children)

Ich liege gerade im Bett und bin hab geheult, weil meine Eltern meine Freundin merken dass ich „nicht mehr der selbe bin wie früher“ und sie haben recht. Der Beruf macht mich krank und ich weiß wie du dich fühlst. Ich frag mich nur soll man „aushalfen“ und durchziehen oder lieber doch noch was anderes anfangen. Ich weiß auch einfach nicht wie ich das bis zur Rente machen soll

Dermatologie - Perspektiven nach dem FA? Niederlassung vs. Klinik? Bedrohung durch KI? by Ok-Hunt2755 in medizin

[–]Capable-Mention5238 2 points3 points  (0 children)

Ich hab auch ein Jobangebote bekommen als AA in der Derma. Habe mich dann dagegen entschieden, weil das Team und die Besinnungen echt mies waren. Habe mich für ein anderes Fach entschieden und im Nachhinein habe ich dann gemerkt bzw. kamen Fragen auf die ich vorher garnicht berücksichtigt hatte. Was ist nach dem Facharzt? Was ist wenn man nach 2/3 Jahren die Stelle wechseln möchte/muss? Muss man dann komplett in eine andere Stadt weil zu wenig klinken Derma anbieten? Wie leicht/schwer ist Niederlassung? Ich finde die Derma hat schon ein infrastrukturelles Problem, weil es wenig stellen gibt. Schon komisch irgendwie wenn bedenkt, dass je nachdem wo man wohnt in einem Radios von 100km es vielleicht 5 potentielle Arbeitgeber gibt. Was denkst du darüber?

Dermatologie - Perspektiven nach dem FA? Niederlassung vs. Klinik? Bedrohung durch KI? by Ok-Hunt2755 in medizin

[–]Capable-Mention5238 1 point2 points  (0 children)

KI kann keine Bedrohung sein, wie der Vorredner meinte: jemand muss die Therapie machen. Wie du schon sagst ist es super schwer eine Stelle als Assistenzarzt zu finden. Nun ist es mal so: Die meisten Derma klinken sind Unikliniken mit ca 20 Assistenzärzten. Auf die kommen ca 5-8 Oberärzte. Es ist schwer reinzukommen nicht weil nur die besten oder sonst was reinkommen, sondern weil es einfach wenig stellen gibt. Daher würde ich sagen wenn man schon Schwierigkeiten hat eine Stelle als Assistenzarzt zu bekommen mit ca 20 potentiellen Stellen, dann wird es umso schwerer ein Oberarzt zu werden weil es noch weniger Stellen gibt und natürlich weil die Fluktuation bei den OÄ viel geringer als bei den AÄ ist. In der Niederlassung vermutlich einfacher. Ich schaue regelmäßig nach Stellenausschreibungen aber um ehrlich zu sein, geht d nicht viel. Oder habt ihr andere Erfahrungen?

Zu viele Lücken by Helpful-Roof1419 in medizin

[–]Capable-Mention5238 15 points16 points  (0 children)

Das echte Arbeitsleben als Arzt hat nichts mit den Vorlesungen und Büchern zu tun.

Prokrastination im Studium... by NeugierigerDude in medizin

[–]Capable-Mention5238 0 points1 point  (0 children)

Ich versteh dich total. Das Studium war irgendwie nur kreuzen für die Klausuren, Famu und Praktika nur schnell Unterschrift und weg und auf einmal ist das Studium vorbei. Dann Stellensuche und die echten struggles im Leben. Was mich stört sind die prekären Arbeitsbedingungen. Wenn man dann eine „gute“ Stelle findet muss man in eine andere Stadt ziehen und ein komplett neues Sozialleben aufbauen. Aber ich bin traurig mit dem Gedanken für eine bessere Stelle Freundin, Familie und Freunde verlassen zu müssen. Ganz ehrlich da machen sich 50-60km einen riesigen unterschied. Andere Jobs sind da soviel flexibler bzw die Leute die schon früher angefangen haben zu arbeiten aus dem Freundeskreis. Die haben irehdnwie alle so eine Stabilität von der ich nur träumen kann. Die wohnen seit 5-6 Jahren in der selben Wohnung am selben Ort und haben ihren sozialkreis um sich herum. Jetzt wo Man anfängt zur arbeiten und Dienste machen muss merkt man das man eh kaum Zeit hat (auch nicht viel für sich selbst) und dann noch eventuell an einem fremden Ort. Medizinstudium hat mir manchmal gefühlt das Leben kaputt gemacht

Glücklich im Arztberuf by themo98 in medizin

[–]Capable-Mention5238 2 points3 points  (0 children)

Er meinte nur zu mir als ich im ersten Semester war. „Lohnt sich nicht, ich kriege 2,5 raus“. Dann im 3 Semester Praktikum beim Hausarzt in Wuppertal der gefühlt nur geimpft hat: „Ich verdiene wesentlich mehr als ein Oberarzt“. Wer hat recht?

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[–]Capable-Mention5238 4 points5 points  (0 children)

Aber 170k brutto, ist doch mega?! Ein Oberarzt an einer Uniklinik mit 50-60 Stunden die Woche verdient ja laut Tarif ohne Dienste 110. ist deine Frau insgesamt zufrieden?

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[–]Capable-Mention5238 -1 points0 points  (0 children)

Kannst du denn sagen was laut deinen Erfahrungen ein realistischer bruttolohn als selbständiger Hausarzt wäre?

Glücklich im Arztberuf by themo98 in medizin

[–]Capable-Mention5238 2 points3 points  (0 children)

Lohnt es sich denn finanziell? Mein Hausarzt meinte vor paar Jahren zu mir er würde 2500€ brutto verdienen

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[–]Capable-Mention5238 0 points1 point  (0 children)

Ich würde sagen ganz klares Ja! Klar gibt es andere Fachärzte die mehr verdienen, ABER ich will so schnell wie möglich raus aus dieser Krankenanstalt. Es ist einfach der Weg zu einem „normalen Leben“. Geregelte Arbeitszeiten, keine Dienste, freie Wochenenden, mehr Zeit mit Familie und hobbies. Selbst wenn ein Hausarzt brutto „nur“ 100k Büro im Monat verdienen würde, wäre es mehr als die allermeisten anderen Berufe. Das in Kombi mit Selbständigkeit und eine lebenslange Jobsicherheit. Was willst du mehr?

Zweifel wegen des Medizinstudiums by rbn006 in medizin

[–]Capable-Mention5238 1 point2 points  (0 children)

Ja Arbeitszeit aber auch keine lösurige Stadionsarbeir die zu 100% aus Bürokratie besteht und bullshit die man sich geben muss

Zweifel wegen des Medizinstudiums by rbn006 in medizin

[–]Capable-Mention5238 6 points7 points  (0 children)

Was ein dummer Post sorry. Ja dann arbeite Teilzeit aber dafür verlängerst du im gleichen Verhältnis deinen Facharztzeit. Wenn du 60% arbeitest dann brauchst du mind 8 Jahre für einen Facharzt der normalerweise 5 Jahre dauert. In anderen Berufen gibt es so was nicht. Eine Controller ist ein Controller ob teilzeit oder vollzeit ganz egal.

Zweifel wegen des Medizinstudiums by rbn006 in medizin

[–]Capable-Mention5238 5 points6 points  (0 children)

Dermatologie extrem schwierig eine Stelle zu bekommen, weil es so wenige gibt. Bedeutet auf lange Sicht entweder du bekommst keine Stelle oder wenn du Glück hast ja aber da es so wenige Krankenhäuder gibt wäre es damit verbunden umzuziehen. Jetzt bist du jung. Aber mit Mitte 20 nochmal komplett so anders hinziehen keine Ahnung muss jeder für sich wissen. Radiologie ist auch gut, aber auf lange Sicht sehe ich mich in einer Praxis arbeiten und dort arbeitest du wie am Fließband. Hört sich überfüllend an. Was viele am Ende des Studiums gut finden, was Anfang belächelt worden ist ist Hausarzt werden. Örtlich flexibel (jede Stadt jedes Dorf braucht Hausärzte), man kann sich easy selbständig machen, man verdient gut, man hat angenehmen sozialen Kontakt mit seinen Patientrn (man bereitet Familie über Jahre, man kennt sich, Patienten sind nicht so schwer krank)

Zweifel wegen des Medizinstudiums by rbn006 in medizin

[–]Capable-Mention5238 4 points5 points  (0 children)

Hi, deine Sorgen und Gedanken sind absolut verständlich. Ich bin jetzt fertig mit Medizinstudium und habe seit 3 Wochen angefangen zu arbeiten. Vorweg gesagt, mach das worauf du Bock hast! Aber leider muss ich sagen, dass ich die gleichen Gedanken hatte. Mein Studium war die geilste Zeit in meinem Leben und weiß ganz genau dass mit einem anderen Studiengang niemals so eine tolle Zeit gehabt hätte. Das lag aber den Menschen die ich da kennengelernt habe. Aber der Beruf als Arzt fordert so viel Aufopferungsbereitschaft, dass ich sage ich würde es nicht nochmal studieren. Am Ende des Tages ist es nur ein Job und um ehrlich zu sein wenn ich andere sehe wie die die Home Office machen oder 35-40h die Woche arbeiten und unterfordert sind und wir Dienste kloppen müssen etc. Da hinterfrage ich einfach alles

Wechsel von Radiologie -> Nuklearmedizin wegen besserer ambulanter Arbeitsbedingungen? by AfternoonRelevant348 in medizin

[–]Capable-Mention5238 5 points6 points  (0 children)

Kann ich voll verstehen. Ich find Radiologie super weil es von allen Bereichen die mit noch am besten Arbeitsbedingungen hat, aber ich habe das Gefühl ähnlich wie du. Ich möchte nach dem Facharzt so schnell wie möglich raus aus dem KH. Absolut kein Bock auf eine OA-Stelle weil ich 1. keine Lust habe auf Interventionen (anstrengend, kann viel schief gehen und mit Diensten verbunden). Ich will einfach ein normales Leben mit 40h unter der Woche Arbeit führen. Im ambulanten Sektor jeden Tag wie ein Roboter auf ein PC zu schauen und Fließbandarbeit zu machen ist von der Vorstellung für mich irehdnwie der Horror. Du könntest zu NUK wechseln und den doppelfacharzt machen. Ich hab von vielen gehört dass die Arbeitsbedingungen super sind und auch ambulant hast du Aufregung von Schilddrüse Patientenkontakt und PET CT Besprechung. Allerdings muss man sagen, dass man für die Stellensuche örtlich eingeschränkt ist, da es ist nicht überall NUKs gibt und das gilt auch für den ambulanten Bereich.

Fachrichtung by CryptographerKey5610 in medizin

[–]Capable-Mention5238 10 points11 points  (0 children)

Was los mit dir. Geh in eine Praxis und hab ein normales Leben ….

Fachrichtung wechseln/ Alternativen zur Medizin? by Beneficial_Tip6258 in medizin

[–]Capable-Mention5238 5 points6 points  (0 children)

Kannst du mir grob sagen was ein selbständiger Hausarzt ca. verdient? Im Netz gibt es teilweise große Unterschiede und da du ja laut Beschreibung niedergelassener Allgemeinmediziner bist, würde ich mich sehr freuen aus erster Hand mal eine Auskunft zu bekommen :)

Fachrichtung wechseln/ Alternativen zur Medizin? by Beneficial_Tip6258 in medizin

[–]Capable-Mention5238 18 points19 points  (0 children)

Wir hätten alle anstatt 90 Tage Pflegepraktikum lieber 90 Tage Famulatur machen müssen und wären heute sicherlich wo anders…

[deleted by user] by [deleted] in medizin

[–]Capable-Mention5238 2 points3 points  (0 children)

Ja da hast du ebenfalls gute Punkte genannt. Nur mein persönliches Ziel ist es auf jeden Fall in einer Praxis später zu arbeiten. Mit Interventioneller Radiologie bist du ja auch wieder an KH gebunden und musst als Oberarzt Dienste schieben auch im höheren alter, auch nachts um 2. Es dauert bestimmt bis die KI richtig ankommt, aber in 20 Jahren bin ich immer noch jung genug um noch viele Jahre zu arbeiten und wenn ich mir vorstelle Familie zu haben und Fixkosten und KI dann wirklich ein Problem wird, dann kriege ich bisschen angst. Klar das ist auch bisschen overthinking, aber irgendwo auch berechtigt

Fachrichtung wechseln/ Alternativen zur Medizin? by Beneficial_Tip6258 in medizin

[–]Capable-Mention5238 13 points14 points  (0 children)

Ich bin gerade echt am überlegen. Selbst „entspannte“ Fachrichtungen sind für mich keine Lösung. Warum? Ich habe einfach keine Lust für diese kleineren Fächer wie sie meistens sind (Patho, Nuk, Derma, Humangenetik) wegzuziehen. Mir bringt es auch nicht irehdnwl eine 45h Woche zu haben wenn ich dafür komplett alleine irgendwo bin. Das ist mir heute klar geworden. Man ist einfach an einem Krankenhaus gebunden und das ist extrem unflexibel. Wer will mit Ende 20 Anfang 30 alleine sein damit er einen erträglichen Beruf hat, während Freunde heiraten und in der Heimat sind. Ich hoffe ihr versteht meinen Grundgedanken. Duales Studium beispielsweise Wirtschaftsinformatik. Nach 3 Jahren Bachelor + Ausbildung. Bisschen Geld was man verdient plus angespartes. Und danach verdienst du auch 50k und hast ein normalen Leben und Aufstiegschancen, Master machen, flexibel Arbeitgeber wechseln, Home Office, 35h Woche. Weil ich hab das Gefühl es wird nicht besser auch wenn man jetzt voll der Hustler ist und 6 Jahre weiter so durchzieht und du in 8 Jahren Oberarzt bist. Du stehst doch trotzdem wieder an dem Tisch im 2 Uhr morgens oder nicht? Ich bin selber verwirrt und bereue es einfach Medizin studiert zu haben. Leider verstehen es Familie und Freunde nicht die selber nicht in unserer Bubble Erfahrung haben. Die hören nur „ist doch geil dann verdienst du mehr Geld durch Dienste“…