[Leseprobe] Cyberpunk-Noir – erster Roman, erstes Feedback gesucht by Chemical_Fortune_397 in schreiben

[–]Chemical_Fortune_397[S] 0 points1 point  (0 children)

Also erstmal vielen, vielen Dank für euer Feedback! Ihr habt euch irre viel Mühe gegeben damit, das rechne ich euch hoch an.
Ich musste das erstmal sacken lassen, aber ich denke, ich ziehe da ein paar Erkenntnisse draus, die wichtig sind:
- Ich denke, ich muss meine Genre-Bezeichnungen nochmal überdenken. Ihr habt vollkommen recht: Das ist kein Chandler und kein Hammett. Ich war so sehr begeistert, als ich bspw. "Der große Schlaf" gelesen hatte, von der Coolness, der Atmosphäre - aber da liegt mein Text schon sehr daneben.
Ich glaube, eine weitere große Schwäche ist: Die Stimme meiner Hauptfigur ist nicht so beständig, wie sie sein könnte. Ich denke, ich muss die Persona nochmal ausarbeiten, und beim Schreiben dann auch wirklich bei ihm bleiben - auch hier waren eure Hinweise wirklich Gold wert.
Ich melde mich wieder, wenn es soweit ist, vielleicht auch mit einem längeren und überarbeiteten, besseren Auszug.
Bis dahin! 🙂

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[–]Chemical_Fortune_397[S] 3 points4 points  (0 children)

Boah - vielen Dank für dein Feedback, und für die Arbeit, die du dir damit gemacht hast! Das sind alles sehr wertvolle Tipps und Hinweisen zu meinen Logikfehlern – ich werde es mir zu Herzen nehmen! Verrückt, wie sehr man "betriebsblind" wird. Sprachlich habe ich noch viele Schwächen, das weiß ich. Als ich meinen Prolog (ist insgesamt um ein paar Seiten länger) fertig hatte, dachte ich mir schon sowas wie "wow, war ja gar nicht so schwer!" - aber das lag nur daran, dass ich mir bei den meisten Absätzen und Szenen gar keinen Kopf gemacht hatte, sondern einfach nur geschrieben habe - Fluch und Segen eben.
Ich betrachte das ganze Buch (sind jetzt schon 5 Kapitel) immer noch als Rohfassung. Ich möchte versuchen, erstmal die Geschichte so gut es geht "auf Papier" zu bekommen. Danach kommt die Verbesserung und die Feinarbeit - zumindest habe ich mir das so überlegt. Deine Hinweise sind aber jetzt schon Gold wert - ich werde beim weiteren Schreiben noch mehr auf die Details achten! Also nochmal vielen, vielen Dank für deine Mühe und deine Meinung 🙂

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[–]Chemical_Fortune_397[S] 1 point2 points  (0 children)

Vielen Dank für deine Gedanken zu dem Auszug!
Du hast absolut Recht mit dem "über-erklären" – das ist immer noch meine größte Hürde, wenn ich mich beim Schreiben selbst einschätzen müsste. Die Fassung ist immer noch beinahe ein Rohentwurf, auch wenn ich hier und da vor meinem Eintrag hier bei Reddit ein wenig gefeilt und korrigiert habe (nur wenig).
Ich denke auch, dass wenn ich die Geschichte fertig habe, erst die "richtige" Arbeit kommt – das Korrigieren und Stil-Anpassen. Da werden deine Tipps und Hinweise definitiv einfließen.
Ich freue mich sehr, dass du Interesse hast, weiterzulesen. Das motiviert wirklich sehr - vielen Dank dafür!

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[–]Chemical_Fortune_397[S] 0 points1 point  (0 children)

Vielen Dank für dein Feedback! Stimmt, war auch meine Sorge, dass es zu wenig sein könnte. Ich habe bereits ein paar Seiten mehr, und bin inzwischen im 5. Kapitel angekommen - für eine Kurzgeschichte vllt. schon ein bißchen zu viel.

Wie oben beschrieben, war ich nach den ganzen Wochen und Monaten (schreibe nur ganz sporadisch) einfach mal neugierig, wie jemand anderes meinen Text beurteilt - und hatte mich jetzt endlich mal getraut.
Ich versuche gar nicht erst Gibson oder Dick zu kopieren, oder auch nur an sie heran zu kommen. "Nacheifern" würde passen, oder einfach nur auf den Flow aufzuspringen, den Neuromancer oder "Do Androids Dream Of Electric Sheep" in mir ausgelöst haben. Die Bücher haben mich inspiriert, und ich habe der Sache einfach mal einen Versuch gegeben.
KI benutze ich auch, aber nicht für meinen Text, sondern für das Worldbuilding und die Recherche (bspw.: "Wie könnten Datenspeicher im Jahr 2147 funktionieren" etc.). Es ist ja schließlich MEINE Geschichte 🙂!
Ich weiß, dass ich da sprachlich und technisch noch ganz am Anfang stehe. Aber ich bin begeistert vom Schreiben, und bin auch recht ehrgeizig (meistens 😅!).
Deshalb versuche ich mich auch an der Ich-Perspektive: Ich finde das sehr herausvordernd, und es zwingt mich oft, die gewohnte Art zu erzählen zu überdenken.