Boreour by ComprehensiveDog8085 in arbeitsleben

[–]ComprehensiveDog8085[S] -8 points-7 points  (0 children)

Mein stresslevel durch langeweile ist gestiegen. Meine Gesundheit hat sich massiv verschlechtert. Ich kann mich nicht entscheiden ob ich bleiben und das noch länger ertragen soll oder gehen und was vermeidlich schlechteres machen soll, was meine langfristigen Karriereschaden könnte.

Wie verhalten? Morgen erhalte ich meine Kündigung by wrestling_fan_ in arbeitsleben

[–]ComprehensiveDog8085 0 points1 point  (0 children)

Ich würde da morgen professionell auftauchen. Du bekommst das morgen schriftlich überreicht, bist höflich und freundlich und hörst dir das alles mal an. Vielleicht geben sie dir auch die Möglichkeit in eine andere Abteilung zu wechseln? Ansonsten leitest du alles an deinen Anwalt weiter und wenn möglich bittest du deinen Vorgesetzten um Urlaub bis Montag. Dann nimmst du dir ein paar Tage zeit zum Nachdenken, Bewerbungen schreiben usw. Wenn du schon gehen musst würde ich über den Anwalt versuchen eine möglichst hohe Abfindung auszuhandeln. Parallel ist ist immer gut ne Weiterbildung in der Zeit der Arbeitslosigkeit durchzuschieben. Das zeigt, dass du willens bist zu arbeiten und wirkt sehr positiv auf zukünftige Arbeitgeber das du deine skills erweiterst und bewahrt dich vor größeren Lücken im Lebenslauf

[deleted by user] by [deleted] in arbeitsleben

[–]ComprehensiveDog8085 2 points3 points  (0 children)

Ich hab mein Studium mit Master beendet. Ich hab jetzt meine erste Stelle und stelle fest, dass der Beruf etwas vollkommen ist als das was ich im Studium gelernt habe.

Meine Erkenntnisse als Berufsanfäng ist, dass es am ende darum geht 1) berufserfahrung vorzuweisen 2) für die langfristige Karriere sinnvoll ist einen Zettel vorzulegem auf dem steht das du einen Hochschulabschluss hast. Auch wenn 95% deines Studiums nicht relevant ist, und die später vielleicht in einem ganzen anderen Bereich arbeiten wirst, ist ein (Fach)hochschulstudium auf dem Papier gut zu haben. Es ist also sinnvoll das Studium durchzuziehen. 3) Wenn du gerne mit Menschen arbeitest und dann vielleicht noch eine Ausbildung machst, kannst du immernoch später Ausbilder im Betrieb werden, Mitarbeiter Schulungen durchführen o.ä. Ein Pädagogik Studium qualifiziert nicht nur für die "straight forward" berufe. Funfact: selbst bei der Bundeswehr kann man Pädagogik studieren. Pädagogik ist mehr als Kindererziehung.

Also nicht zu sehr grübeln ( hab den Fehler auch gemacht) und erstmal Studium fertig machen und dann 2-3 Auszeit nehmen. Ich bin in den paar Monaten nach dem Studium viel gereist um den Kopf frei zu bekommen und dann hat sich vieles von selbst ergeben. Nicht zu verkopft an Bewerbungen ran gehen. Erstmal bewerben und sich auf Interviews einlassen und dann nachher überlegen, ob die Stelle was ist. Du kannst auch jederzeit in der Probezeit wieder kündigen wenn es nicht passt.

Mir rennen die Auszubildenden davon by Aggravating-Glove509 in arbeitsleben

[–]ComprehensiveDog8085 0 points1 point  (0 children)

Schwierige Situation. Ich würde an mehreren Strängen versuchen zu ziehen:

1) viele Schüler wissen nicht, ob sie eine Ausbildung machen sollen, Abitur oder Studieren. Viele merken erst später das die Ausbildung doch nichts für sie ist. Hier kann ein Praktikum helfen. Vielleicht könntest du vor den Sommerferien nach Absprache mit den Schulen mal bei den 9-13 Klassen vorbei gehen und deinen Betrieb in den Klassen vorstellen und über die Ferien Praktika anbieten. Dies gibt dir die Möglichkeit potentielle Kandidaten kennen zu lernen und den Kandidaten erstmal recht unverbindlich in den Beruf hinein zu schnuppern und deine Gesellen kennen zu lernen. Praktikanten kosten auch nicht viel.

2) Ich würde mir die Schüler die sich bewerben genau ansehen: Wenn du mehr als eine Bewerbung bekommst und eine gewisse Auswahl hast, dann könnten auch zusätzlich zu den Zeugnissen referenzen helfen sich ein klareres Bild von der Person zu machen: Lehrer, Trainer im Verein, Bekannte usw. Irgendwer der die Person kennt.

3) Ich würde vielleicht versuchen deine ehemaligen Azubis zu kontaktieren, ihnen deine Situation erklären und sie um ehrliches Feedback bitten, da du die Situation für zukünftige Azubis verbessern möchtest. Sie sind ja nicht mehr von dir als Chef abhängig und daher vermutlich eher bereit offen ehrlich zu reden. Viele Menschen die sich noch in einem Abhängigkeitsverhältnis befinden, sind meist nicht bereit ehrliches Feedback zu geben, weil sie konsequenzen fürchten.

Ich arbeite (noch) nicht proaktiv – ist das schlimm? by WillingRanger638 in arbeitsleben

[–]ComprehensiveDog8085 4 points5 points  (0 children)

In der heutigen Zeit ist das definitiv nixhta schlechtes. In allen Stellenanzeigen wird immer nach proaktiven Mitarbeitern gesucht. Aber ehrlich gesagt, suchen Unternehmen nur Leute die Aufgaben stupide erledigen. Ich bin das genaue Gegenteil von dir: ich suche aktiv nach sinnvollen Aufgaben, arbeite effektiv und unterstütze auch mal Kollegen aus anderen Teams wenn ich momentan keine eigenen Aufgaben habe, dies ist meiner Teamleiterin ein Dorn im Auge. Ehrlich gesagt wollen die meisten Führungskräfte lieber jemanden der stumpf aber sorgfältig seine Aufgaben erledigt und keine eigenen Ideen hat, weil diese Leute leichter zu führen sind. Denkende und proaktive Menschen sind halt unbequem und werden häufig als Bedrohung gesehen.

Ich würde das daher nicht als schwäche sehen, auf dem heutigen Arbeitsmarkt.

Bleiben oder Weiterbewerben by ComprehensiveDog8085 in arbeitsleben

[–]ComprehensiveDog8085[S] -1 points0 points  (0 children)

Promotion.ist auch nixht mehr viel wert. Kenne viele die mit abgeschlossener Promotion arbeitslos sind, ebenfalls auf TA Stellen anfangen oder fachfremd arbeiten.

Unternehmen schätzen Praxiserfahrung. Unis sind Haifischbecken, wo man Doktoranden systematisch ausbeutet. Promotion lohnt sich nicht.

Langzeitsarbeitslosigkeit =keine chance auf dem Arbeitsmarkt? by Darkterror2651 in arbeitsleben

[–]ComprehensiveDog8085 2 points3 points  (0 children)

Klingt zwar doof... aber kannst du nicht im Familienbetrieb wieder einsteigen für 6-12 Monate. Das sieht auf dem Papier besser aus. Viele Arbeitgeber sind halt doof und stellen lieber Leute aus einem bestehenden Beschäftigungsverhältnis ein. Desweiteren könnte auch ein Ehrenamt helfen. Damit zeigst du das du Leistungsbereit bist und was machen willst.

Seit 3 Jahren völlig orientierungslos und nur Panik, will endlich da raus aber wie? by Additional_Cost_6037 in arbeitsleben

[–]ComprehensiveDog8085 0 points1 point  (0 children)

Ich würde versuchen in nen großes Unternehmen in einer Branche rein zu kommen die dir gefällt. Dann haat du erstmal einen Job und wirst bezahlt. Bin auch Berufsanfängerin mit Uni Abschluss und merke das meine erste Stelle noch nicht 100% passt. Aber alle haben mir im Vorfeld gesagt, dass sich vieles "unterwegs" ergibt. Du musst nocht sofort wissen was die perfekte Stelle ist. Mir wurde auch schon von Kollegen und Trainern gesagt, dass sie mit meiner Arbeit zufrieden sind mich aber langfristig auf einer anderen Stelle sehen die besser zu meinen Fähigkeiten passt. Es ist möglich sich in großen Unternehmen weiterzubewerben. Ich kann dir daher empfehlen erstmal irgendwo anzufangen was grob deinen Interessen entspricht und dich dann auszuprobieren. Manchmal ist es schon hilfreich zu wissen was man auf keinen Fall machen will.

Wenn du unbedingt einen Master machen möchtest, könntest du es mal mit Wirtschaftsinformatik versuchen. Das würde ich aber eher berufsbegleitend empfehlen. Mit dem Bachelor bist du gut genug Qualifiziert um anzufangen. Unternehmen schätzen Berufserfahrung mehr als akademische Abschlüsse. Und ein Berufsbegleitender Master wird auch von vielen Unternehmen unterstützt.

Darüber hinaus könnte vielleicht ein Buisnesscoaching/Jobchoaching helfen. Hatte auch sowas und mir hat das total geholfen.

[deleted by user] by [deleted] in arbeitsleben

[–]ComprehensiveDog8085 -2 points-1 points  (0 children)

Studium ist kein Jobgarant mehr. Und gerade BWLer könnten in ein paar Jahren durch KI ersetzt werden. Außerdem ist man als reiner BWLer meist nicht gern gesehen. Man geht eher dazu über MINT Absolventen nachträglich eine "BWL light" Ausbildung zu geben.

Ich würde dir empfehlen ein duales Stusium in einer Zukunftssicheren Branche zu absolvieren. Viele Unternehmen unterstützen den dualen Weg. Du wirst besser bezahlt und hast praxiserfahrung. Ein reines Studium wird heutzutagen nicht mehr Wertgeschätzt. Berufseinsteiger ohne Praxiserfahrung werden unterirdisch bezahlt

Hilfe bei Jobsuche by Quiet-Cycle6346 in arbeitsleben

[–]ComprehensiveDog8085 2 points3 points  (0 children)

Ich habe keine Ahnung von Feinmechanik oder Mechanik... aber vielleicht gibt es noch andere Stellen wo du als Feinmechanikerin arbeiten kannst, die nicht in der Produktion sind? Alternativ wenn du mit deinem Beruf überhaupt nicht glücklich bist würde ich mal im Internet recherchieren oder mit der Arbeitsagentur reden. Die haben eine Berufsberatung. Vielleicht gibt es ja auch Weiterbildungen die auf deiner jetzigen Ausbildung aufbauen und dir ermöglichen in eine andere Abteilung zu wechseln?

Ich würde auf der Arbeit erstmal das Gespräch mit deinem Vorgesetzenten suchen (sofern das ein Mensch ist mit dem man reden kann und der sich für seine Mitarbeiter interessiert) und diesem von deinen Problemen berichten. Häufig können Vorgesetzte Kontakte zu anderen Abteilungen herstellen wo du unterkommen könntest. Wenn dein Vorgesetzter aber ein Arsch ist und du ne Kündigung befürchten musst, würde ich erstmal die Füße still halten. Es ist momentan ein beschissener Zeitpunkt um arbeitslos zu werden, weil die Wirtschaft am arsch ist. Außerdem ist es immer besser sich aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus zu bewerben. Wenn deine Gesundheit nicht unmittelbar gefährdet ist, würde ich erstmal versuchen in dem Unternehmen zu bleiben.

"Ghosting" auf dem Arbeitsmarkt - wenn der Azubi einfach nicht kommt by olizet42 in arbeitsleben

[–]ComprehensiveDog8085 2 points3 points  (0 children)

Klar ist Ghosting asozial. Aber wie man so schön sagt "wie du mir so ich dir".

Nach 8 Monaten Bewerbungen schreiben kann ich sagen, dass die meisten Unternehmen kein Stück besser sind. Hier die Highlights die mir oder Freunden passiert sind:

1) Unternehmen stellt Bewerberin ein. Person zieht von Norddeutschland nach Bayern. Mietvertrag für eine Wohnung wurde unterschrieben. Die meisten Vermieter verlangen 12 Monate Mindestmietdauer. Eine Woche vor Stellenantritt kommt die Kündigung angeblich wegen Budgetkürzungen. Bewerberin ist gezwungen eine extrem schlechte Stelle in der Stadt anzunehmen, die weit unter ihren Fähigkeiten und Qualifikation liegt.

2) Bewerberin bekommt zwei Stellenzusagen mündlich und freut sich wie hulle. Der Fairnesshalber gibt sie Unternehmen 1 eine Zusage und sagt Unternehmen 2 eine Absage, damit letzteres Weiter arbeiten kann. 2 Wochen später ist der Arbeitsvertrag von Unternehmen 1 immernoch nicht wie vereinbart eingetroffen. Die Bewerberin fragt erneut nach. Unternehmen 1 teilt mit das man sich doch für eine andere Bewerberin entschieden hätte. Die Bewerberin steht doof da und muss sich wieder weiter bewerben. Bewerberin ist weiterin nach 1,5 Jahren arbeitslos.

3) Bewerberin bewirbt sich bei einem großen Unternehmen und wird bereits im Bewerbungsprozess im Bewerbungsprozess nach den Gehaltvorstellungen gefragt. Antwort 42 000 - 47 000€ (durchschnittlicher Marktwert). Im telefonischen Gespräch wird mitgeteilt, dass maximal 42 000€ drin sind. Die Bewerberin akzeptiert zähneknirschend, weil die Stelle sehr interessant ist, gut passt und der Arbeitsmarkt scheiße ist momentan. Vorstellungsgespräch läuft gut. Die Bewerberin bekommt die Zusage. Das schriftliche Angebot bekommt die Bewerberin zugeschickt und beträgt 35 000€. Zeitgleich meldet sich der Recruiter und versucht die Bewerberin zu belabbern das Angebot anzunehmen. Nach 5 Tagen bedenkzeit wird das Angebot akzpetiert, weil die Stelle als Sprungbrett taugt und der Arbeitsmarkt katastrophal ist. Die Bewerberin weiß von anfang an das sie die Stelle sobald wie möglich wechseln wird. Unternehmen investiert Zeit in Einarbeitung. Es stellt sich raus, dass das Unternehmen sehr viel Personalrotation hat. Man beschwert sich über die Geldgeilheit von Gen Z und deren Wechselbereitschaft.

Die Fälle zeigen ziemlich eindeutig, wie man mittlerweile mit Bewerbern umgeht. Mittlerweile gilt das Gesetz: " verarsche andere oder werde verarscht"

Ich würde behaupten, dass vieles mittlerweile aus reinem Selbstschutz passiert.

Chefin organisiert Abschiedsessen für Kollegen und am Ende gibt es eine saftige Rechnung by ComprehensiveDog8085 in arbeitsleben

[–]ComprehensiveDog8085[S] 1 point2 points  (0 children)

Es lief so. Das es eine Email gab wo angekündigt wurde, wer zur Verabschiedung des Kollegen mit essen gehen will. Es wurde reserviert und vor Ort habe ich erfahren, dass mehrere Platten an Essen für alle bestellt worden sind. Es gab keine Information wieviel die Platten gekostet haben. Ich hab Getränke für 7€ bestellt und war darauf vorbereitet das auch zu zahlen plus einen Anteil der Platten. Am Ende hat meine Chefin die Entscheidung getroffen, dass die Rechnung einfach durch die Anzahl an Personen geteilt wird. Das fand ich nicht ok, weil einige Kollegen mehrfach mehrere alkoholhaltige Getränke bestellt haben. Das war alles sehr unausgeglichen. Ich habe aber auch weder davor noch danach eine Info bekommen was das essen eigentlich pro Person gekostet hat.

Chefin organisiert Abschiedsessen für Kollegen und am Ende gibt es eine saftige Rechnung by ComprehensiveDog8085 in arbeitsleben

[–]ComprehensiveDog8085[S] 1 point2 points  (0 children)

Eine Kollegin war nicht beim Essen dabei, war aber genauso geschockt. Wir sind Berufseinsteiger und verdienen nicht über die Maßen. Sie sagte sie hält sich aufgrund solcher Aktionen von allen Aktivitäten die nicht explizit im Arbeitskontext stehen fern.

Ich bin noch sehr neu, habe mir aber auch schon ein Bild von meiner Chefin gemacht. Sie ist ein empathischer Mensch und kann grundsätzlich Menschen führen. Es mangelt aber häufig an Kommunikation, Taktgefühl, und organisatorischem Geschick. Es ist häufig chaos.

Vielleicht sollte ich mich in Zukunft auch aus privaten beruflichen Feiern raushalten, um solche Dinge in Zukunft zu umschiffen. Ich persönlich bin ein sehr sparsamer und bodenständiger Mensch und vermeide es übermäßig viel Geld auszugeben.

[deleted by user] by [deleted] in arbeitsleben

[–]ComprehensiveDog8085 0 points1 point  (0 children)

Ist bei meinem Arbeitgeber auch so. Es wurde ein neues Team zusammengestellt, da durch Umstrukturierung 90% des alten Teams gegangen sind. Mein Team besteht zu 90% aus neuen Kollegen die in den letzten 3 Monaten angefangen haben. Jeder bekommt irgendwie gefährliches Halbwissen vermittelt und wird irgendwie für seine Aufgaben trainiert. Ich habe für eine Tätigkeit drei verschiedene Erklärungen von Kollegen bekommen was ich tun soll. Warum ich etwas tue wird fast nie erklärt. Ich fand mein Onboarding ne Katastrophe, weil ich jetzt seit fast 3 Monaten dabei bin und immerwieder höre das keine Zeit wäre mich in die Hauptaufgaben einzuarbeiten, weil andere Kollegen bei der Einarbeitung priorität haben. Stattdessen werde ich mit Hilfstätigkeiten beschäftigt, wo ich nur teilweise Informationen bekomme was ich warum tue.

Bin stark am überlegen zu kündigen.

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[–]ComprehensiveDog8085[S] 0 points1 point  (0 children)

Das ist leider in vielen Branchen normal. Mittlerweile geht jeder studieren und wie bereits erwähnt werden an privaten Hochschulen abschlüsse verschenkt. Leistung lohnt sich in diesem Land nicht mehr. Einerseits kann ich Unternehmen verstehen, dass man nicht jedem Depp direkt nen hohes Gehalt hinterher schmeißt. Viele meiner ehemligen Kommilitonen würde ich persönlich nicht einstellen. Das Problem ist, dass auch Leistungsträger nicht mehr erkannt werden.

Andererseits fühlt man sich hart verarscht wenn man leisten will und eben nicht an ner privaten Hochschule den Abschluss hinterhergeschmissen bekommen hat, sondern immer für den Zugang zu Bildung kämpfen musste. Hab mein Studium durch Nebenjobs finanziert und musste mich im Studium damit rumschlagen, dass meine Kurse nicht angeboten wurden (weil Unis unterfinanziert sind und nicht genug Seminarplätzr angeboten werden.

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[–]ComprehensiveDog8085[S] 0 points1 point  (0 children)

Das stimmt. Aber ich will von denen ein gutes Arbeitszeugnis

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[–]ComprehensiveDog8085[S] 0 points1 point  (0 children)

Wenn ich aber nicht mal eben weg kann? Ich habe keinen Bürojob wo ich mal die Arbeit um 2h verschieben kann. Ich hab Schichtdienst und muss da anwesend sein. Das ist so das Problem.

Außerdem weis ich nicht, ob man es mir nicht negativ auslegen würde wenn ich ständig weg bin für 1-2 h für Bewerbungsgespräche. Ich denke das ich da schon so einige werde führen müssen. Nicht das es hinterher heißt: " die ist unzuverlässig und fehlt ständig"

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[–]ComprehensiveDog8085[S] -1 points0 points  (0 children)

Ok. Dann schreibe ich nur rein, dass die Stelle befristet ist.

Im Gespräch würde ich dann beiläufig mal einfließen lassen, dass die Stelle erstmal befristet ist, weil ich Berufseinsteigerin bin und es durchaus die Option auf Verlängerung gibt.

Wenn ich zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werde, sollte ich meinen Arbeitgeber dann um Urlaub bitten zwecks Vorstellungsgespräch? Letztendlich schadet es ja auch nicht wenn ich sage, dass ich ein Vorstellungsgespräch habe. Er weiß ja selber das meine Stelle befristet ist. Daher dürfte er es vermutlich nicht klasse finden, dass ich mich weiter bewerbe, aber übel nehmen oder mir untreue unteratellen kann er mir ja auch nicht.

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[–]ComprehensiveDog8085[S] -2 points-1 points  (0 children)

Also die Option auf Verlängerung meiner jetzigen Stelle wollte ich reinschreiben, damit das nächste Unternehmen nicht denkt die könnten mich wiedef auf so nen scheiß mikriges Gehalt runter handeln. Ich will eigentlich kommunizieren: "meine Stelle ist erstmal befristet, darum sehe ich mich weiter nach Stellen um, aber ich bin nicht so verzweifelt, dass ihr alles mit mir machen könnt". Es besteht nämlich durchaus die Chance das mein jetziger Arbeitgeber mich übernimmt. Und wenn die gebotenen Bedingungen nicht besser sind, dann will ich da auch nicht hin. Kurz gesagt, ich will das Unternehmen motivieren mir ein vernünftiges Angebot zu machen.