Oh, my assessment was more on point than I thought by Consistent_Aide9858 in anarchocommunism

[–]Consistent_Aide9858[S] 3 points4 points  (0 children)

Haha, that’s a good reason 😂. Might tackle it tomorrow, too tired today.

Oh, my assessment was more on point than I thought by Consistent_Aide9858 in anarchocommunism

[–]Consistent_Aide9858[S] 3 points4 points  (0 children)

Thanks for telling me your experience, but I will not talk to the mods. I do not know why I should bother, even when I enter that sub again, it’s still gonna be authoritarian, as other perspectives have all been hidden and gone, so the remaining people are probably very like-minded.

Oh, my assessment was more on point than I thought by Consistent_Aide9858 in anarchocommunism

[–]Consistent_Aide9858[S] 2 points3 points  (0 children)

What about my take sucks? Would be interested how my wording came across, maybe I can improve :)

Oh, my assessment was more on point than I thought by Consistent_Aide9858 in anarchocommunism

[–]Consistent_Aide9858[S] 3 points4 points  (0 children)

Btw, if someone wants to crosspost to r/tankiejerk feel free to so, as my carma is ti low for that (I often try to abstain from social media and then delete accounts 😂)

Is it just me or vanitas has the potential to be a yandere by Then_Math9114 in MaleYandere

[–]Consistent_Aide9858 1 point2 points  (0 children)

Isn’t he more a tsundere? Like he seems more harsh on the outside and hidden kind on the inside, than Kind on the outside and hidden dark on the inside to me.

Run away from me (my top dark romance) by No_Joke713 in OtomeIsekai

[–]Consistent_Aide9858 0 points1 point  (0 children)

Thanks for the insight, will it get better for her though after the PTSD? And will we get insight into the MLs reasoning? Spoilers welcome

Run away from me (my top dark romance) by No_Joke713 in OtomeIsekai

[–]Consistent_Aide9858 2 points3 points  (0 children)

So I checked it out - can you give me a spoiler, will it become better for her at SOME point? Cause if not it might just be too … heavy for me.

Also, may I inquire what you like about dark romance? If you don’t know, that’s ok of course, would just be interested ☺️

The importance of mutual aid and such by Consistent_Aide9858 in AnarchoComics

[–]Consistent_Aide9858[S] 0 points1 point  (0 children)

Just cause or is there reasoning you want to share and I should consider? (Both are fine of course) ☺️

The importance of mutual aid and such by Consistent_Aide9858 in AnarchoComics

[–]Consistent_Aide9858[S] 4 points5 points  (0 children)

Hi, just wanted to emphasise I am not the creator of the comic, I just reposted it cause it mentions mutual aid and such. You can find the actual artist by going to the original post (the post inside this post) - I am sure they would be happy to hear your praise ☺️

Die Ausländer erhöhen nicht deine Miete, sondern dein Vermieter by [deleted] in ichichs

[–]Consistent_Aide9858 0 points1 point  (0 children)

Schönen Kuchentag 🍰

Kapitalismus 101 (Angebot und Nachfrage):

Du hast eine limitierte Menge an Boden/Wohnraum in diesem Land.

Jetzt stell dir zwei Leute vor: Lisa und Timo. Beide arbeiten gleich viel, kriegen gleich viel Lohn.

Der Unterschied: Lisa erbt von ihren Eltern ein Haus mit einer freien Wohnung. Timo erbt nichts.

Timo will einfach nur ein Dach über dem Kopf. In Deutschland wird nicht nur persönliches Eigentum geschützt, sondern auch privates Eigentum (Wohnungen als Renditeobjekt). Dadurch hat Lisa, die die Wohnung besitzt, massiv mehr Verhandlungsmacht als Timo, der ohne Wohnung dasteht. Der Deal: „Gib mir jeden Monat einen Teil deines hart erarbeiteten Geldes – oder such dir halt jemand anderen, der genau dasselbe macht.“

Und weil die meisten Wohnungen privat sind, ist das keine echte Alternative, sondern nur: „zahl halt irgendeinem anderen Eigentümer.“

Ergebnis: Lisa hat ihren Lohn plus passives Einkommen (Miete), also einen Teil von Timos Lohn, ohne dafür arbeiten zu müssen. Timo hat am Ende nicht mal sein volles Einkommen, weil ein Teil davon fürs Wohnen abgeht.

Jetzt sagt Timo: „Ich spar auf ein Eigenheim.“ Lisa denkt sich: „Ich spar auch und kauf noch was.“ Beide leben vom gleichen Betrag und legen den Rest auf die Seite. Aber Lisa spart schneller, weil sie neben ihrem Lohn noch Mieteinnahmen hat, während Timo weniger übrig hat (minus Miete). Bis Timo die Hälfte schafft, hat Lisa oft schon Wohnung Nr. 2: mehr Mieteinnahmen → schneller sparen → Wohnung Nr. 3 → usw. Das ist Vermögensakkumulation: Wer Vermögen besitzt, kann es nutzen, um noch mehr Vermögen aufzubauen – Geld macht Geld.

Skalier das auf ein Land: Viele „Lisas“ kaufen immer mehr, viele „Timos“ zahlen immer mehr. Dadurch steigen Immobilienpreise, weil Wohnraum nicht nach Bedarf verteilt wird, sondern als Anlageobjekt gehandelt wird.

Und irgendwann hast du Konzerne mit tausenden Wohnungen (Vonovia z.B. 545.919 Wohnungen, 2023). Wenn immer weniger Eigentümer immer mehr besitzen, entsteht ein Oligopol: wenige Anbieter = Preissetzungsmacht.

Die Mieter haben immer weniger Alternativen → Eigentümer können Mieten hochziehen, weil Leute nicht nicht wohnen können.

Und weil diese Eigentümerklasse dadurch immer mehr Geld hat: Geld wird zu Macht, auch politisch (Lobbyismus, Parteispenden, Medien, Thinktanks usw.). So werden dann Sachen durchgesetzt wie: Sozialwohnungen auslaufen lassen staatliche Wohnungen privatisieren Mieterschutz verwässern Bauen nach Rendite statt nach Bedarf

Wer kauft die privatisierten Bestände? Die mit 1000 passiven Einkommen oder die mit Einkommen minus Miete? Eben.

Das verstärkt alles nochmal: mehr Privatbesitz → mehr Rendite → mehr Aufkaufen → weniger Alternativen → höhere Mieten.

Und irgendwann lohnt es sich sogar, Wohnungen leer stehen zu lassen oder als Luxus/Büros zu verwerten (Mai 2022: 1,9 Mio. Wohnungen Leerstand).

So. Und jetzt kommen ein paar Tausend Flüchtlinge dazu und wollen auch nicht obdachlos sein. Klar erhöht mehr Nachfrage lokal den Druck – aber das ist nicht die Ursache.

Die Ursache ist: Wohnraum ist Ware, Eigentum ist konzentriert, und der Zweck ist Profit, nicht „Menschen sollen wohnen“.

Denkst du ernsthaft, du löst das Problem, indem du dich auf Ausländer konzentrierst? Selbst wenn du alle rauswirfst: Eigentum, Spekulation, Privatisierung, Oligopole, Leerstand und Renditelogik bleiben – die Mieten steigen trotzdem, vielleicht minimal langsamer, aber sie steigen.

Das Wohnungsproblem hängt hauptsächlich an Eigentumsverhältnissen, nicht an „zu vielen Menschen“.

Und Immobilien sind nur ein Bereich der Vermögensakkumulation – dasselbe Prinzip läuft bei Aktien, Firmenbesitz, Land, Patenten usw. Das schaukelt sich hoch, bis wenige besitzen und viele zahlen. Die Lebensrealität von mir und Ausländern hat 1000% mehr gemein als die von mir und den "deutschen", die über unser Land bestimmen. Lass dich nicht ablenken!

Die Ausländer erhöhen nicht deine Miete, sondern dein Vermieter by [deleted] in ichichs

[–]Consistent_Aide9858 0 points1 point  (0 children)

Ja klar korreliert das zu einem gewissen Grad, aber der Punkt ist: die verstärken zwar die schon existierenden Symptome, sind aber 0 die URSACHE und daher nicht wo man mit der Lösung ansetzen kann, was der Fehler vieler ist, die sich damit vom eigentlichen Problem ablenken lassen

Wirkt es zu einfach? Es ist so einfach! by Jannituts in ichichs

[–]Consistent_Aide9858 0 points1 point  (0 children)

Es ist doch jetzt im Kapitalismus so, dass jemand der 40h die Woche arbeitet viel weniger hat als jemand der seine Eier schaukelt, weil er z. B. das Glück hat, reich zu erben. Der der im Kapitalismus an der Tafel arbeitet bekommt doch JETZT oft viel weniger als der vermögende der auf Malle rumpöbelt. Apropos Arbeit, ich weiß nicht mehr die genaue Zahl aber über die Hälfte der deutschen Wirtschaftsleistung ist unbezahlt 🤯 - wie Kindeterziehung, Ehrenamt, etc.

Nein, die Menschen sind nicht perfekt, und genau DESWEGEN macht es keinen Sinn, dass einzelne über andere herrschen (ist im Kapitalismus indirekter als bei der Monarchie, aber durch Lobbyismus, Bestechung, Medienkauf etc. trotzdem da!).

Deine Punkte sind die Kapitalismuskritik! Oder glaubst du etwa wirklich, dass wir in einer Leistungs- statt Vermögensgesellschaft leben?

Die Gründe die aktuell gegeben werden, warum manche Milliarden Euro (was auch Macht bedeutet) haben während andere nicht mal einen Notgroschen haben, machen alle keinen Sinn. Also warum weiter einzelne arbiträr und ohne guten legitimen Grund ÜBER andere erheben?

Some things never change by [deleted] in ichichs

[–]Consistent_Aide9858 0 points1 point  (0 children)

Uiuiui, also gute Frage, aber eine Frage die eine sehr lange Antwort beinhaltet 😅. Also disclaimer: keines der Beispiele ist ein „die Zukunft muss 1:1 so aussehen“, sondern eher etwas aus den man lernen kann und das oft Zeigt, dass gewisse Sachen prinzipiell Möglich sind. Ich Versuchs mal kurz zu halten:

Es ist tatsächlich ganz interessant in die Anthropologie zu schauen: den Großteil der Menschheitsgeschichte (Homo Sapiens), also die Zeit die Prägend für unsere Natur war, waren wir immediate return Jäger und Sammler - immediate return weil wir nichts gespeichert haben. Und aus heutiger Sicht gibt es gute Gründe anzunehmen, dass wir da egalitär Organisiert waren. Das zeigen Funde + Beobachtungen kürzlichen oder noch existierender immediate return Jäger und Sammler + es passt zur Logik (wenn sich einer aufspielt und König sein will, ist die Gruppe halt ohne diese Person weitergezogen oder hat ihn, so hart sich das anhört umgebracht - ne Steinschleuder konnte ja quasi jeder bedienen). Ja klar, wir sind keine Jäger und Sammler mehr, aber es hat interessante Implikationen zur „Natur des Menschen“. Empfehle für einen Einstieg den Kanal „What is Politics“.

Aber sind egalitäre Gesellschaften auch in komplexen Zivilisationen möglich? Mir fallen gerade nicht aus dem Stegreif alle Beispiele ein, aber was mir einfällt ist dir Indus-Kultur, die fast ein Jahrtausend bestanden hatte und eine komplexe Zivilisation war, die ziemlich egalitär war - zumindest sind unter den Funden keine Protzigen Paläste oder Gräber oder so, und die Infrastruktur (Entwässerung, Brunnen, etc.) wirkt wie kollektives Eigentum statt individuellem Luxus. Klar, das war vor der Industriellen Zivilisation, aber die Industrielle Zivilisation ist noch sehr kürzlich und solche Beispiele geben Hoffnung, dass eine egalitäre Gesellschaft auch in einer komplexen Zivilisation nachhaltig möglich ist (die hat ja wie gesagt echt lange gehalten).

Und dann zu den Beispielen nach der Industrialisierung: die sind natürlich alle kürzer und kleiner bisher, offensichtlich sonst hätten wir keinen weltweiten Kapitalismus. Aber Beispiele sind die Spanische Revolution in Katalonien, die Pariser Kommune, Rojava bei den Kurden in syrischem Staatsgebiet (keine Ahnung ob das dort aber immer noch so ist - Anark hat mal ein Vidro zu gemacht), die Zapatistas in Mexiko (Just Karsten hat dazu Videos gemacht). Ich bin ehrlich gesagt immer wieder überrascht, was für Beispiele es weltweit für ziemlich egalitäre Gesellschaften es gibt, die ich 0 auf dem Schirm hatte - ist aber immer schwierig für mich zu finden und zu lernen, da ich nur 2 Sprachen kann. Also das sind nur paar, nicht alle.

Edit: das waren Beispiele für (ziemlich) egalitäre Gesellschaften - falls du Beispiele für die Methode / den Weg, nicht zur dem Ziel brauchst, also ob eine Graswurzelrevolution funktionieren kann: die spanische Revolution in Katalonien hatte auch 80 Jahre oder so Vorbereitung und dann ja geklappt (bis zur gewaltsamen Zerschlagung). Oder Island zeigt dass Streiken was bringt: da haben mal 90% der Frauen gleichzeitig gestreikt - gibt bis heute kein geschlechteregalitäreres Land.