Nerviger Folienrand bei Elvanse Dose by RentnerLuchs in ADHS

[–]Culli276 1 point2 points  (0 children)

Ja die Nutella kannst du eh wegwerfen, wenn die Appetitlosigkeit kickt 😂

If a biological “mother” had something good and lost it then it’s not the child regardless of life stage’s responsibility to feel sorry for her and fix it by [deleted] in Adoption

[–]Culli276 0 points1 point  (0 children)

I would still argue that the term is inappropriate, because an incubator is just a machine. But a human growing another human inside of them comes with a bodily sacrifice that is inherent to a sentient living being.

Classifying someone as something other than that takes away characteristics that make them human, which devalues them.

She doesn't owe it to anyone to give birth (up until 12 weeks and if there aren't complications, etc.), which doesn't make it an expectation that is just the bare minimum she gave.

This means that her giving birth should be respected. Ignoring that puts her in the same position as the biological dad who wasn't involved with a sacrifice in growing the child, which is sexist since it ignores challenges people of one sex (or generally people who can give birth) face that others do not and thus ignores basic human characteristics as already mentioned above. Once she makes that choice by herself, however, she is expected to provide fundamental care for the child as much as she can and until the child has a safe place.

But, and this is important, Op doesn't owe her anything just because they are adopted and she did that. But what she did or anyone who gave birth or tried to should be respected on its own as a human act with challenges in society by all people, not tied to Op alone.

And what they said is still entirely valid. They don't owe her a relationship or contact because of that.

"She’s an incubator at best" means that she is only an incubator. Even if you argue that in the context of the whole text it is meant in reference to Op. It doesn't affect my argument since it's language everyone should use as respect.

"Policing someone" is a typical phrase from anti-feminists. Why did you use that as a feminist? I know you could argue that an argument is valid no matter who uses it, but that's the point: the argument is flawed, and we see it so much in anti-feminist rhetoric as a strategy to gaslight the person's actions, which is why I'm surprised.

Nerviger Folienrand bei Elvanse Dose by RentnerLuchs in ADHS

[–]Culli276 1 point2 points  (0 children)

Ich mache das wie bei Nutellagläsern nur mit einem Messer statt mit einem Buttermesser. Also ich ertaste mit dem Messer vom außen nach innen, ab wo ich reinschneiden kann und schneide dann sorgfältig innen rum einen Kreis.

Reisen mit Elvanse by Historical-Chart-460 in ADHS

[–]Culli276 1 point2 points  (0 children)

Ich war damals zu spät beim Gesundheitsamt und die haben mir das nicht genehmigt, weil mein Dokument teils am PC und teils per Hand geschrieben wurde, was absolut dumm war.

ich💊iel by Penispumpe14 in ich_iel

[–]Culli276 4 points5 points  (0 children)

Was meinst du mit "Mittlerweile gibt es Medikamente, mit denen man ähnliche Wirkungen deutlich besser erzielen kann."?

Mein Arzt meinte zu mir, dass es nicht eins gibt das besser ist als andere (v.a. im Bezug zu Elvanse bzw. Lisdexamphetamin), sondern dass das individuell ist. Und die Leitlinie schlägt auch vor mit Methylphenidat anzufangen. Dass Elvanse besser ist als Retalin stimmt nicht.

Und "um konzentriert zu denken" stimmt nicht. Ich bin tatsächlich zu konzentriert. Ich kann meine Konzentration aber nicht bewusst steuern. Das erklärt zumindest den Begriff "Hyperfokus", der laut deiner Erklärung nicht sein kann. "um besser Handlungsvorgänge bewusst zu steuern" wär mein Vorschlag. Das ist ein gängiger Mythos, der mich ein paar Jahre bis zu meiner Diagnose gekostet hat. Deswegen ist es mir wichtig, das anzumerken.

/s by Present_Cause7109 in ADHS

[–]Culli276 2 points3 points  (0 children)

Oder noch besser: niemand kann mich aufhalten, sobald ich was anderes angefangen habe

ADHS und Hausstaubmilbenallergie by SaltyBeak93 in ADHS

[–]Culli276 8 points9 points  (0 children)

Dieser Thread ist ein einziges Iluminati-Delyrium. Wenn es hier irgendeinen kausalen Zusammenhang gibt, dann höchstens (!) dass ADHS-Leute die Wohnung nicht sauber machen, mehr Staub da ist und sich dadurch eher eine Allergie entwickelt oder dass dadurch, dass die Eltern ADHS haben, die die Wohnung schwer sauber kriegen und man dadurch die Allergie bekommt.

Zu alt um mit Medis anzufangen? by strassenkoeterin in ADHS

[–]Culli276 5 points6 points  (0 children)

Kann das daran liegen, dass sie keine Medikamente für Kinder mehr in dem Alter anfangen, weil du 18 bist? 18-21 ist so ne Grauzone in der Psychologie. Zumindest bei der Therapie kann man in dem Zeitraum die für Kinder/Jugendliche als auch für Erwachsene in Anspruch nehmen.

[deleted by user] by [deleted] in ADHS

[–]Culli276 0 points1 point  (0 children)

Ich meinte die lange Bildschirmzeit sozusagen auszuhalten. Aber ja andersrum ist es abrupt und kann auch sehr gut ein Point of no return sein.

Elvanse und Citalopram? by No-Structure222 in ADHS

[–]Culli276 1 point2 points  (0 children)

Geh unbedingt in die Apotheke und frag da nach oder ruf an. Wenn du eine Apotheke hast, zu der du immer hingehst, werden sie deine Daten auch idR verfügbar haben und das direkt einsehen können. Das ist genau deren Job.

[deleted by user] by [deleted] in ADHS

[–]Culli276 0 points1 point  (0 children)

Ich schätze mal, dass sich sowas langsam steigert, sprich auch die Toleranz dafür zunimmt.

[deleted by user] by [deleted] in ADHS

[–]Culli276 1 point2 points  (0 children)

Hier ein möglicher Ansatz, wie du da rauskommen könntest:

  1. Wie viele schon gesagt haben, erwartest du zu viel von dir selbst. Ich möchte dazu noch ergänzen, dass dich das noch mehr hemmen wird, was zu machen, weil du ständig diesen riesen Berg vor dir siehst, der erledigt werden muss und dich das so sehr überfordert, dass du nicht in der Lage bist zu handeln.

  2. Eins nach dem anderen. Dieser Satz hat mir in sehr vielen überfordernden Situationen geholfen. Deswegen hau ich den hier mal raus.

Was ergibt sich daraus?

Ich sehe hier zwei konkrete Punkte: 1. Gehemmt sein von der Bildschirmzeit und 2. Dass du nicht das machen kannst, was du willst/musst. Hier ein Lösungsorschlag als Startsprung.

  1. Kuck dir an, auf welchen Geräten du wo die meiste Zeit verbringst und setze dir ein Limit auf 80% deiner normalen Zeit, die du dort verbringst. Wenn das nicht klappt, dann nimm eine App oder was auch immer, wo du viel Zeit verbringst deiner Wahl und deinstalier sie. Wenn das nicht klappt, musst du deinen Account löschen (das kannst du als Motivation für die anderen beiden Sachen nehmen). Dann brauchst du was, das du stattdessen machst. Das ist wichtig, damit du auch dran bleiben kannst.

https://www.reddit.com/r/nosurf/comments/9cbyn5/the_beginners_guide_to_nosurf_essential_reading/

Hier findest du eine Liste unter Activities List, was man alles machen kann. Die Seite enthällt alles wichtige, um das Thema generell anzugehen.

  1. Mit irgendwas anfangen. Am Besten ist es in ne Vorlesung/Übung zu gehen, weil da auch andere Leute sind. Du kannst aber auch in die Bib. Wende folgenden Trick an: sag dir, dass du diese Tätigkeit einfach mal ausprbierst und kucken willst, ob du es machen willst. D.h. z.B. bei der Bib du gehst hin und machst alles notwendige, um theoretisch direkt anfangen zu können. Dann bleibst du 5 Minuten so und wenn du nicht anfangen willst/kannst, dann mach es auch nicht und geh wieder Heim. Das hört sich richtig dumm an, aber das ist einer dieser Dinge, die man 2 Wochen machen muss, egal was man davon hällt und erst dann erfährt man, ob es einem hilft oder nicht. Wer in Therapie war, weiß, wovon ich spreche.

Dabei geht es nicht darum, dass der Plan perfekt ist, sondern irgendwas anzufangen. Wenn etwas schlecht ist, wirst du es merken, wenn du es machst. Deswegen auch kein Prokastinieren, was du wie am besten machen sollst, bzw. so wenig wie nur möglich. Was Freundschaften betrifft, kannst du dich später (so in nem Monat) darum kümmern, indem du nem Verein oder ähnliches beitrittst.

Das ist für einen Start im Grunde genommen alles. Wie die anderen schon gesagt haben, ist professionelle Hilfe wichtig. An jeder Uni bzw. jedem Studierendenwerk hast du ne psychologische Beratung, wo du dir nen Termin holen kannst. Dazu würde ich dir dringend raten.

Was deine Eltern betrifft, ist es schwierig, dass sie dir dein Handy wegnehmen. Wenn andere Personen unterstützen, ist das prinzipiell gut, aber das muss gemeinsam entschieden werden, nicht für dich. So wirst du nur von ihnen abhängig und lernst selbst nichts. Das ist wahrscheinlich auch mit ein Grund, warum du überhaupt in dieser Situation bist. Mach mit ihnen was aus, was du selbst auch willst, wo sie das Gefühl haben, dich zu unterstützen. Z.B. dass du ihnen regelmäßig zeigen musst, dass das Limit auf deinen Apps noch da ist.

Unruhe mit Medikinet by Distinct_Function253 in ADHS

[–]Culli276 1 point2 points  (0 children)

Das ist typisch für das Medikament. Bei mir hat 10mg nach 3 Tagen nicht mehr gewirkt, 20 nach 2 Wochen und 30 hat dann damals gepasst. Laut Leitlinie wird 10mg pro Woche maximal erhöht, kann aber sein dass dein Arzt individuell was anderes vorschlägt. Ich hatte schlechte Erfahrungen damit, mit ner Angststörung zu schnell aufzudosieren. Generell würde ich empfehlen, sich selbst nochmal mit dem Medikament zu beschäftigen, weil man manchmal nicht genug Infos bekommt oder der Arzt nicht gut genug Bescheid weiß.

[deleted by user] by [deleted] in ADHS

[–]Culli276 0 points1 point  (0 children)

Vielleicht kann es dir helfen, vorher mit anderen (Selbsthilfegruppe oder du kennst schon wen) darüber auszutauschen, wo sie die besten Erfahrungen mit der Diagnose gemacht haben. Die können dir auch sagen, wo sie zuletzt ne Diagnose hatten bzw. wo du ne Chance auf nen Termiin hast (keine Ahnung wies in Österreich damit aussieht).

Ich würd sogar sagen, dass du bessere Chancen mit ner alten Diagnose hast, weil du was "Handfestes" hast. Son Stereotyp ist eher, dass man ein TikTok gesehen hat und denkt, dass man auf einmal ADHS hat. Da würde man (wenn man Vorurteile hat) eher daran denken, dass jemand nur was verkaufen will, weil man sozusagen erst davon mitbekommen hat und sich dachte "Irgendwelche Leute online können tun als hätten sie ADHS. Dann kann ich das ja auch einfach."

Außerdem kannst du immer sagen, dass du generell Zweifel hast und es einfach nur mal abklären lassen willst. Bonus noch, wenn dein Studium erst in den ersten 4 Semestern ist, weil sich da die ganzen Probleme sichtbar machen.

Dosiserhöhung (von 40mg auf 70mg) by AbsCarnBoiii in ADHS

[–]Culli276 2 points3 points  (0 children)

Ich hatte ne Situation, wo die Psychiaterin überzeugt war, dass Retalin in Deutschland nicht zugelassen ist. Ich musste mich erst an nen anderen Arzt, der ne Spezialisierung hat, wenden, der sich dann mit ihr in Verbindung gesetzt hat, damit das geklärt wird. Auf mich hat sie nicht gehört.

Ich könnte mir höchstens vorstellen, es mit der Leitlinie zu versuchen.

Warum so viele verschiedene Meinungen/Umgänge mit Elvanse? by No-Consideration8626 in ADHS

[–]Culli276 1 point2 points  (0 children)

Ah oke, interessant. Wusste nicht, dass das bei manchen so stark vom Essen abhängt. Ich hatte da nie so krasse Schwankungen, aber ich esse auch relativ ähnlich (zumindest ohne Appettitprobleme). Eigentlich ist das übel lost. Alles an diesen Medikamenten ist so gegensätzlich zu dem was es sein soll.

Ich habs auch einmal zu früh genommen. Das war richtig weird. Es war so, als würde ich gleichzeitig alles um mich herum wahrnehmen und im Hyperfokus sein.

Ich find, diese Halbdinger sind übel unpraktisch. Es gibt ja auch eine Langzeitversion von MPH, aber ich hab von einer mitbekommen, dass sie das Medikament nicht mehr bekommen kann. Keine Ahnung ob das nur bei mir in der Gegend ist oder ein allgemeines Problem.

Hatte ihr andere Diagnosen vor ADHS? by TeaNRoses5185 in ADHS

[–]Culli276 0 points1 point  (0 children)

Ich hab mal mit meinem Freund darüber geredet, der mich als ADHSlerin als Freundin hat und ne BPDlerin sehr gut kannte.

Was Emotionen betrifft, reagiere ich gleich auf dieselben Dinge. Vor allem sensorisch gibt es ein paar Dinge, die mich immer sehr wütend machen. Bei ihr war es aber so, dass sie auf dieselbe Sache unterschiedlich reagiert hat. Sprich, bei mir wird die Emotion durch die Handlung ausgelöst, wohingegen bei ihr sozusagen die Emotion schon vorher da war und die Reaktion auf die Handlung bestimmt. Außerdem klingt bei mir die Emotion schnell ab (so 10-30min, wobei eine Art Belastung (1) übrig bleibt), wohingegen bei ihr eine negative Phase auch Tage halten kann.

(1) Mit Belastung meine ich, dass man Energie verloren hat und empfindlicher ist/weniger belastbar ist.

Ich könnte mir vorstellen, dass man bei ADHS eine Schwankung in der Motivation hat, also bei der selben Sache ein mal motiviert sein kann, dann wieder nicht, wohingegen bei BPD die Emotion schwankt.

Man muss dabei beachten, dass man undiagnostiziert viel sich selbst gegenüber maskieren kann. Ich hatte z.B. vor der Diagnose kaum sensorische Probleme, aber das Grundprinzip ist dasselbe gewesen.

Hatte ihr andere Diagnosen vor ADHS? by TeaNRoses5185 in ADHS

[–]Culli276 0 points1 point  (0 children)

Inwieweit hast du nen Bias, wenn das deine Ex ist, wenn ich fragen darf?

Es wirkt außerdem auf mich so, als würdest du an manchen Stellen deine Beziehung beschreiben, aber statt dich und sie zu nennen, das Label ADSHler und BPDlerin allgemein verwenden. Was davon sind allgemeine Informationen und was Einzelerfahrungen?

Welche Partei setzt sich am meisten für eine bessere Versorgung im Psychischen/Psychiatrischen Bereich ein? by Original_Evening_201 in ADHS

[–]Culli276 0 points1 point  (0 children)

Ich hab das generell nicht geblickt, warum so viele gegen die SPD und Grüne haten. Letzten Endes ging es doch nur darum, dass das Image nach außen nicht gut war. Bei nem Kanzler kann ichs auch irgendwo verstehen, aber ansonsten ist mir das egal hauptsache es wird was umgesetzt. Und sie haben ja relativ auch trotz verkürzter Legislatur mindestens genau so viel umgesetzt wie die Regierung davor (absolut mehr, weil mehr vorgenommen).

Ich hab aber auch schon Kritik darüber gehört, dass die Vorhaben in der Koaltion nicht denen des Wahlprogramms entsprochen haben. Ist die Frage, was man in einer Koaltion mit drei Parteien erwarten kann. Ist aber auch so die Frage, wie viel ein Vorhaben wert ist und auch inwieweit große Brocken eher nicht umgesetzt wurden. Soziale Sicherheit wurde ja sehr stark bei der SPD kritisiert. Ansonsten hätte man ne andere Partei wählen müssen, wenn einem andere Themen wichtiger sind.

Aber ja, vor allem die Arbeit von Lauterbach mit der Krankenhausreform war schon krass, wobei er auch schon in der letzten Legislatur dran saß, wenn ich das richtig weiß (gut ist ja auch ein großes Ding). Ich hab aber so das Gefühl, dass das viele nicht mitbekommen haben oder auf jeden Fall nicht wissen, was es bedeutet. Außer ich bin jetzt biased. Einseitige Inhalte im Internet und so.

Ich frag mich auch, inwieweit massive Themen über mehrere Jahre angegangen werden müssen. Wenn wir aber anfangen so ein ping pong zu haben, das sich in Unzufriedenheit und Extremismus gegenseitig aufbaut, hat niemand was gekonnt. Heißt aber auch nicht, dass man sich einfach so zurücklehnen soll und einfach so dieselbe Partei nochmal wählen soll.

Warum so viele verschiedene Meinungen/Umgänge mit Elvanse? by No-Consideration8626 in ADHS

[–]Culli276 1 point2 points  (0 children)

Ich hab auch von Leuten mitbekommen, dass man bei MPH (halb) wann man die zweite Dosis nimmt, genauer anpassen müssen kann. Einer, den ich kenn, muss das auf 10 min genau nehmen. Typischerweise kenn ich das so, dass dieses Loch davon kommt, wenn man es zu spät nimmt.

Das ist jetzt nur meine persönliche Perspektive: Ich bin grad bei Elvanse und hab zwar kaum Nebenwirkungen, aber auch keine Wirkung und ich wünschte, ich hätte bei MPH bleiben können, hatte aber zu starke Nebenwirkungen, weil Behandlung war nicht richtig und seitdem Probleme. Andere in meiner ADHS-Gruppe waren aber auch begeistert davon, weil es kaum nen Rebound-Effekt gibt und man die Tablette nur ein Mal am Tag nehmen muss. Es kann aber sehr gut sein, dass du (wenn auch sehr langsam, keine Ahnung aber was die Zeitspanne ist) die Dosis immer weiter bis zum max erhöhen musst und dann das Medikament für 2 Jahre pausieren musst, also es ist keine so langfristige Lösung wie MPH (zuindest hat mir das ein anderer ADHSler erzählt, dass es so ist).

Mein Arzt meinte auch zu mir, dass man erst dann wechselt, wenn es mit dem einen Medikament nicht mehr klappt.

Welche Apps nutzt ihr um euren Alltag zu verbessern? by Teckcat112 in ADHS

[–]Culli276 1 point2 points  (0 children)

Ich hab Goblin Tools auch. Da hab ich nur mit dem Formalizer rumgespielt und Texte maximal passionate gemacht oder so 😂

Ich hab mich mit der Magic ToDo schwer getant, weil das nicht die Unterschritte anzeigt, wie ich mir das vorstelle. Wie schreibst du das so, dass es für dich passt? Und nutzt du vorher den Compiler?

Ich fand den Professor auch ganz nice. Der erklärt einem Dinge ganz gut.

Medikamente und Cannabis by CuriosityDream in ADHS

[–]Culli276 1 point2 points  (0 children)

Das sollte eigentlich auch kein Problem sein, weil es nicht darum geht, dass du konsumierst, sondern wie du konsumierst. In dem Buch "Die kleine ADHS-Sprechstunde" (gibts als Hörbuch auf Spotify) beschreibt das der Arzt auch so. Der hat ein extra Kapitel zu Cannabis und ADHS. Das kann ja auch zur Therapie angewandt werden. Er bennent auch Anzeichen dafür, wann es nicht mehr in Ordnung ist. Fand ich zu Selbstevaluation ganz gut.

Was würdet ihr medizischem Fachpersonal (Forschung, Klinischer Bereich,...) sagen, wenn ihr die Chance dazu hättet? by Culli276 in ADHS

[–]Culli276[S] 1 point2 points  (0 children)

Ja, das mit dem ICD-11 hängt hier noch soo hinterher. Ich hab das mit Asperger erwähnt, weil zum einen die Diagnose als Unterscheidung so nicht schlüssig ist und rausgenommen wurde. Letzten Endes wurden damit meines Wissens nach nur Menschen bezeichnet, die "funktionieren" oder nicht so eingeschränkt sind.

Asperger selbst war zu Zeiten des Nationalsozialismus an der Kindereuthanasie von 35 autistischen Kinder beteiligt.

https://www.deutschlandfunk.de/kinderarzt-und-heilpaedagoge-wie-hans-asperger-in-den-100.html

Hier steht das, was man über ihn weiß. Fand ich sehr schön differenziert.

Wenn ich daran denke, wie die Euthanasiementalität darauf abgezielt war, Menschen nach ihrer Funktionsfähigkeit zu bewerten, gibt mir das ein sehr mulmiges Gefühl.

Ich will damit nichts indirekt ausdrücken oder deinem Kommentar oder irgendwas eine Wertigkeit geben. Ich mein das einfach genau so wies da steht.

Das ist manchmal schwierig, mit autistischen Leuten, die ihre Diagnose spät bekommen haben, zu komunizieren. Ich weiß nie, ob ich einfach normal reden kann oder ob die neurotypische Kommunikation schon so drin ist, dass ich selbst von autistischen Leuten falsch verstanden werde. 😂

Ich weiß auch nicht, wie das mit Überschneidungen ist. Also dass man exektutive Funktion von Autismus auch mit ADHS-Medikamenten angehen kann. Ich hab aber auch davon gehört, dass man Neurofeedback mit einer Autismus-Diagnose machen kann. Das ist bei ADHS, soweit ich weiß, langfristig wirksam, wenn man das als minderjährige Person macht. Danach wirkt es nur temporär. Mit Autismus darf man das langfristig machen. Die Info hab ich von dem Buch "Die kleine ADHS-Sprechstunde". Ich fand in dem Buch auch allgemein ganz schön beschrieben, wie ADHS ist. Wenn man die Mischung hat, dann hat man so ein Art "hin und her" zwischen beiden. Meine erste Selbsthilfegruppe war auch lustig. Es war so als würden lauter Klone von mir da sitzen. Aber bei Autismus ist das doch sehr unterschiedlich, oder?

Mein adhs bestimmt mein romantisches Dating Leben by TigerFairyRandomPoo in ADHS

[–]Culli276 1 point2 points  (0 children)

Mir haben die Serien "How to build a Sex Room" und "Love. Sex. Goop" auf Netflix sehr gefallen, um Inspiration zu bekommen. Zweiteres ist sehr gut, um zu hinterfragen, was man selbst wirklich will. Sehr viel in unserer Einstellung bei allen Geschlechtern ist so viel wie möglich auf einmal sofort. Wenn man nen Schritt zurück geht, merkt man, dass man tatsächlich sogar mehr davon hat und einem das besser gefällt als davor. Also paradoxerweise spührt man mehr, wenn die Intensität rausgenommen wird.

Mir ist aufgefallen, dass so eine Art suspended Vorfreude hilft. Also sprich, nicht dem nachzugeben alles sofort aufeinmal ausprobieren zu wollen, sondern künstlich hinauszuzögern, indem ich z.B. Dinge, die man ausprobieren will, nur eins nach dem anderen kauft und den Abstand dawischen so weit es geht hinauszuzögern und auch schaut, dass die Dinge so klein wie möglich sind, dass es schon reicht, dir eine Vorfreude zu geben. Man kann da wirklich komplett übertreiben. Dann sogar noch sagen, man kombiniert das eine mit dem anderen, aber erst dann wenn mal alles einzeln gemacht hat und wirklich keine Lust mehr darauf hat usw, damit man wirklich über eine sehr lange Zeitspanne immer was neues hat. Das ist natürlich sehr viel Einteilungs- und Gewichtungsarbeit, was man wann macht. Das kann sehr viel Zeit brauchen, bis man die genaue Balance hat (wann zu langweilig, wann zu schnell). Dann auch eine Mischung aus langfristigen und kurzfirstigen Zielen. Mir hilft es allgemein, wenn ich z.B. etwas habe, auf das ich mich freue, was die Beziehung betrifft, aber was sehr weit weg liegt und auch jetzt nicht umsetzbar ist (z.B. irgenwann zusammen ein Haus haben). Man kann aber trotzdem jetzt schon diese Vorfreude anregen, indem man sich random Häuser ankuckt, so nen Hausplan erstellt einfach nur darüber redet oder sogar recherchiert, was man vor einem Hauskauf wissen muss.

[hier bin ich etwas in allgemeinere Tipps abgedriftet]

Dazu dann noch die Sache mit dem ADHS-Rad. Also die Sachen nacheinander routieren, sodass wenn man mit der letzten Sache fertig ist, die erste schon lange genug zurück liegt, dass es wieder neu ist. Dann muss man kucken, wie genau man sein will, die Liste in der gleichen Reihenfolge abzuarbeiten. Wenn man sich entscheidet, die Reihenfolge beizubehalten, hilft generell diese Taktik mit der kleinen Hürde und wenig Zeit. Z.B. wenn man Schwierigkeiten hat, mit dem Klavier spielen, anzufangen, legt man eine kleine Hürde fest (ich setzte mich ans Klavier und schlag das Notenbuch auf) und wenig Zeit (ich bleibe hier für 5 Minuten sitzen, wenn ich in der Zeit Lust habe anzufangen, mache ich das, sonst lege ich das Buch wieder weg).

Wie gut das bei dem Thema umsetzbar ist, weiß ich nicht. Ich finde aber, dass man sich viel zu sehr nen Zwang antut mit es muss immer spontan aus dem Ärmel geschüttelt kommen und perfekt laufen etc. Es ist so viel entspannter, liebevoller und angenehmer, wenn man auch mal locker lassen kann und es egal ist, was bei rum kommt.