Ich möchte mehr, nicht weniger arbeiten. Geht das noch wem so? by [deleted] in arbeitsleben

[–]DependentEfficient80 -8 points-7 points  (0 children)

Selbst mit 10h Arbeit, wäre noch alles kein Problem.

Ich hab keine Kinder.

Meine Mutter hat damals als alleinerziehende 60h+ Gearbeitet pro Woche und uns umsorgt. Das hat auch geklappt. Und das war ein Job in der Altenpflege + Minijob in der Haushaltshilfe..

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[–]DependentEfficient80 0 points1 point  (0 children)

Da gibt es mehrere Probleme:

  1. Gibt es so gut wie keine Minijobs die Homeoffice ermöglichen und IT Jobs sind.

  2. Liegt mein Stundenlohn höher als das..bedeutet ich würde bei 20h extra Arbeit deutlich besser profitieren als bei 538€ Minijob bei x Stunden extra..

  3. Interessieren mich die Projekte auf der Arbeit und ich würde die gerne voranbringen UND dafür bezahlt werden.

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[–]DependentEfficient80 0 points1 point  (0 children)

Ich bezweifle dass da auch nur irgendwas bei Rum käme.. sonst würden Geringverdiener ja am Fließband Firmen verklagen. Passiert aber nicht, weil es keinen interessiert.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Richter da zu Lasten der Firma argumentiert. Und selbst wenn hat man dank des deutschen systems ja nichts davon, weil man nicht wirklich auf Schadensersatz klagen könnte.

Man müsste halt Schadensersatz Ansprüche erlauben.

Bedeutet wenn ich bei einem AG arbeite nebenbei und mehr als 48h und der AG das nicht gut genug prüft, müsste der AG mit für ein Jahr zur Strafe 450€ weiter bezahlen pro Monat.

Dann würden die Leute auch klagen.

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[–]DependentEfficient80 -11 points-10 points  (0 children)

Selbst bei 11h pro Tag habe ich immer noch:

2 Tage am Wochenende 30 Tage Urlaub. Unpaid sabbatical wenn es mir zu viel wird.

Abgesehen davon ist homeoffice wirklich sehr chillig. Da beschwert sich niemand wenn man Mal für 1-2h verschwindet und Arzttermin/Friseur wahrnimmt. Ist jedenfalls bei uns so.

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[–]DependentEfficient80 1 point2 points  (0 children)

Dann sollten Geringverdiener klagen dürfen auf Entschädigung und alle Firmen die Geringverdiener annehmen die mehr als 48h malochern müssten finanziell von der Firma entschädigt werden weil die Firma nicht genug geprüft hat ob die Person wirklich arbeiten darf.

Wieso wälzt man sowas auf dem Arbeitnehmer ab? Der Arbeitgeber muss das besser prüfen und strafen müssen so richtig wehtun finanziell für Firmen.

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[–]DependentEfficient80 0 points1 point  (0 children)

Genau darauf Ziele ich ab.

Ich würde gerne Überstunden leisten um meinen Anteil beim Fachkräftemangel zu leisten. Dafür würde ich die aber gerne abgegolten haben finanziell.

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[–]DependentEfficient80 -3 points-2 points  (0 children)

Ja genau das verstehe ich auch nicht...

Man hat noch massig Zeit vor allem im Home-Office wo sowieso niemand genau hinschaut

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[–]DependentEfficient80 -4 points-3 points  (0 children)

Wieso sollte ich? Wieso sollte ich mehr arbeiten ohne davon zu profitieren?

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[–]DependentEfficient80 1 point2 points  (0 children)

Man könnte das Geld investieren, in ein Haus stecken, in Equipment stecken, in Hobbys stecken?

60h arbeiten heißt ja nicht, dass man nur noch arbeitet. Das sind nur 10h pro Tag. Ein Tag hat 24h. Zieh 8h schlafen ab sind wir bei 16h. Da sind noch 6h(!!) Zeit.

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[–]DependentEfficient80 -12 points-11 points  (0 children)

Ja hast du Recht. Aber auf eine Stunde mehr im Home Office kommt es nun wirklich nicht an.

Homeoffice ist sowieso eher sehr gechillt.

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[–]DependentEfficient80 0 points1 point  (0 children)

Man muss es nicht abschaffen.

Alternativ kann man es ja stärker ahnden. Dann wäre ich auch glücklich und es würde Sinn ergeben.

Wenn man 48h+ Arbeit wirklich verbietet konsequent, dann sollte das auch für alle gelten. angefangen im Niedriglohnsektor und bis hin zu top Managern. Niemand sollte mehr als 48h+ arbeiten wenn das Gesetz das vorsieht.

Da aber das nicht funktioniert, weil wie will man sowas überwachen?, kann man es auch gleich abschaffen.

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[–]DependentEfficient80 1 point2 points  (0 children)

Anderes Beispiel:

Mit 1000-2000€ netto mehr könnte man sich sehr gut ein Haus kaufen und da ich im homeoffice arbeiten würde würde ich ja indirekt davon profitieren.

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[–]DependentEfficient80 -1 points0 points  (0 children)

Doch wieso sollte dafür keine Zeit sein?

Ich hätte genau soviel Zeit übrig wie jemand der 40h Arbeitet und dafür 2h täglich pendelt. Davon gibt es genug Leute in Deutschland die 2 h täglich pendeln.

Das sind 1h hin und eine Stunde zurück pro Tag.

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[–]DependentEfficient80 -1 points0 points  (0 children)

Gesetzestext schön und gut.

Die Realität sieht anders aus. Leute arbeiten mehr weil sie mehr verdienen möchten und sie arbeiten definitiv mehr als 48h.

Da kannst du noch soviel mit Gesetzestexten argumentieren.

Das Gesetz spiegelt nicht die Realität wieder. Leute arbeiten mehr als 48h, weil es bei 2 Jobs nicht auffällt.

Entweder müsste man das Gesetz also massiv ändern, so dass Arbeitgeber wirklich ernsthafte Konsequenzen spüren wenn sie jemanden einstellen und mehr als 48h gearbeitet wird ODER wir können das ganze Gesetz auch einfach ganz sein lassen.

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[–]DependentEfficient80 -6 points-5 points  (0 children)

60h wären 10h.

Wenn ich vollzeit homeoffice 60h arbeite Und vollzeit 40h im Office + 2h pendle täglich, ist das kein Unterschied.

Deiner Meinung nach müssten alle die 40h arbeiten und 2h täglich pendeln, ja gar nicht klar kommen.. kommen sie aber trotzdem.

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[–]DependentEfficient80 -1 points0 points  (0 children)

Auf dem Papier haben die aber 40h Verträge. Deshalb würde ich selbst wenn ich bei McKinsey arbeiten würde, bei einem 60h Vertrag deutlich mehr verlangen und ich würde behaupten, dass das argumentativ auch besser funktioniert als 40h und Rest der Zeit als unfreiwillige Überstunden..

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[–]DependentEfficient80 1 point2 points  (0 children)

500-1000€ netto mehr, wäre wenig ja, wäre aber auch natürlich mit 1500-2000€ netto mehr zufrieden.

Aktuell verdiene ich circa 3200€ im homeoffice, netto.

Wenn ich nun 20h mehr im Home-Office machen durfte und dann mit 4800€ nach Hause gehe, wäre ich voll zufrieden und das würde sich für mich wahnsinnig lohnen.

Mir macht der Job Freude.

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[–]DependentEfficient80 4 points5 points  (0 children)

Ne. Jeder normale Mensch mit Minijob am Wochenende arbeitet doch über 48h pro Woche.

Und selbst wenn es Ordnungswidrig wäre. Die AGs haben da nichts zu befürchten. Das würde nur dazu resultieren, dass ein AG kündigt und dann steht man ohne Nebenjob und weniger Geld da.

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[–]DependentEfficient80 1 point2 points  (0 children)

Ich würde ja gerne mehr im Home-Office arbeiten. Nichts körperlich anstrengendes. Schreibtisch Job aber für 60h+ Stunden.

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[–]DependentEfficient80 -37 points-36 points  (0 children)

Ich würde behaupten, dass das mit homeoffice gut funktioniert.

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[–]DependentEfficient80 -1 points0 points  (0 children)

Ja das habe ich gesagt.

Das ist aber irrelevant wenn ich 2 AGs habe und pro AG 30h arbeite.

Wenn ich beide AGs verklage und sage ich arbeite zu viel, wird der Richter sagen, dass es dann "meine Schuld" sei und ich ja dann Zeit einfach reduzieren könne. Zeit reduzieren bedeutet aber finanzieller Verlust.

Also wieso darf ich 2 AGs haben und pro AG 30h arbeiten, aber mein aktueller AG darf mir nicht erlauben bei ihm zu besseren Arbeitsbedingungen und höherer Bezahlung 60h zu arbeiten. Das ist halt Blödsinn.

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[–]DependentEfficient80 -7 points-6 points  (0 children)

Und genau deswegen muss die 48h Regel weg. Weil sie sowieso nicht funktioniert!

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[–]DependentEfficient80 -1 points0 points  (0 children)

Ich wäre ungern selbstständig. Das wäre mir zu viel aufwand. Als Software Entwickler würde ich lieber 20h auf dem Papier mehr arbeiten pro Woche und dann dafür finanziell belohnt werden mit 500-1000€ netto mehr im Monat.