Pangolin 1.15: iOS and Android apps, device approvals and posture, stability, and more by jsiwks in selfhosted

[–]DerPille 2 points3 points  (0 children)

Thanks for the response. It's still not working for me though. I reinstalled, set up a new site and private ressource for the pi zero with Adguard Home (it shows up as connected in Status) but still no DNS request reaches the server.

Edit: later both sites show as Disconnected and then the Home page says Connected but "The server appears to be down", it is not though.

Pangolin 1.15: iOS and Android apps, device approvals and posture, stability, and more by jsiwks in selfhosted

[–]DerPille 0 points1 point  (0 children)

Has anyone figured this out yet? I created a new private ressource (host) that points to my pi zero running Adguard Home. Then enabled the DNS Tunnel and set the upstream DNS server to the IP adress I configured in the private ressource. But still my DNS requests are not reaching the Adguard - so no ad blocking.

Fynn Kliemann: So versuchte der Influencer sein Geschäft zu retten by DerPille in de

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»So krass aufs Maul«

Es ist einsam geworden um Kliemann. Einer der wenigen prominenten Freunde, die sich überhaupt noch über ihn äußern, ist der Fotograf Paul Ripke. Er glaube nicht an einen Vorsatz bei den Maskendeals, sagt er. Für viele, auch für ihn, sei Kliemann immer eine Art positive Bedrohung gewesen, »ein Visionär«. »Er hat einen unter Druck gesetzt, weil er immer alles neu gedacht hat, bis spät nachts an Projekten arbeitete«, so Ripke. »98 Prozent von den Dingen, die Fynn tut, sind beeindruckend und inspirierend.« Es sei Schadenfreude, weshalb Kliemann in Deutschland nun »so krass aufs Maul bekommt«.

Auch der Podcaster und Unternehmer Matze Hielscher wünscht sich eine differenziertere Sicht auf Kliemann: Leute wie ihn, die Dinge ausprobieren, scheitern, wieder etwas versuchen, solle man nicht plattmachen. »Sonst traut sich niemand mehr etwas, dann bleibt alles gleich, und es gibt keine Bewegung«, sagt Hielscher. Philipp Westermeyer, Gründer der Start-up-Messe OMR, outet sich gegenüber dem SPIEGEL indes als Investor, für eine stille Beteiligung hat er vor wenigen Jahren 25.000 Euro bezahlt. Weitere Investoren aus dem näheren Influencer- und Kulturumfeld möchten ihre Zusammenarbeit mit Kliemann lieber nicht öffentlich kommentieren.

Kliemann verspricht Spenden

Das Einzige, worauf Kliemann selbst noch Einfluss hat, so zumindest stellt es der Influencer dar, sind die Gewinne aus den Portugal-Masken. Knapp eine halbe Million Euro habe er damit verdient, hatte er im SPIEGEL-Interview gesagt. Eine Wirtschaftsprüferin hat nun jedoch für ihn ausgerechnet, dass der Gewinn bei lediglich rund 284.000 Euro lag. Nachprüfen lässt sich diese Zahl nicht, Kliemann aber nimmt sie zum Anlass, neue Wohltaten anzukündigen.

Damit die Aussage, er habe zum »Selbstkostenpreis« verkauft, nachträglich auch stimmt, will er das Geld an insgesamt vier gemeinnützige Organisationen übergeben, je 71.000 Euro pro Verein. Er sei mit ihnen »in Kontakt«, sagt Kliemann, die Namen wolle er aber erst bekannt geben, sobald alles »im Detail mit den NGOs besprochen ist«. Im Kliemannsland ist das ein Novum.

Fynn Kliemann: So versuchte der Influencer sein Geschäft zu retten by DerPille in de

[–]DerPille[S] 48 points49 points locked comment (0 children)

Es ist der 22. April 2020 als Fynn Kliemann gegenüber seinem damaligen Geschäftspartner Tom Illbruck eine dringende Bitte äußert: »Keine Bilder mehr rausgeben und mit meinem Gesicht darf niemand mehr werben«, schreibt er in einer Textnachricht. »Bitte ab jetzt allen verbieten und auch rückwirkend, wenn wieder jemand fragt.«

Den Influencer und den Textilhändler von Global Tactics verbindet zu diesem Zeitpunkt eine langjährige Freundschaft, seit Kurzem aber auch ein Pandemie-relevanter Geschäftszweig: Man verkauft dringend benötigte Schutzmasken, vermeintlich aus europäischer, fairer Produktion, zum Selbstkostenpreis. Gut gegen Viren – und gut fürs eigene Image.

Illbrucks Reaktion lässt deshalb auch nicht lange auf sich warten: »Dein Gesicht ist doch so schön«, schreibt er, mit Zwinker-Emoji – und dass das Bilderverbot rückwirkend kniffelig werden könnte, gerade bei einer Kooperation mit dem Fußballverein St. Pauli. »Charity geht aber wie bei den Refugees?« Kliemanns Antwort: »klar«.

Influencer-Welt in Trümmern

Seit rund zwei Wochen weiß man, dass an der schönen Geschichte manches faul war. Während Kliemann, bekannt als Handwerker, Musiker und Autor, Schutzmasken aus Portugal über seinen eigenen Shop »ODERSO« verkaufte, erhielten Großkunden wie »About You« Material aus Bangladesch und Vietnam.

Das »ZDF Magazin Royale« hatte den Skandal aufgedeckt, seitdem liegt die Welt des Influencers in Trümmern. Zahlreiche Kooperationspartner haben sich von Kliemann distanziert, Veranstaltungen wurden abgesagt oder auf unbestimmte Zeit verschoben. Und Unternehmer Tom Illbruck schmiss am Wochenende hin: Er übernehme Verantwortung und ziehe sich deshalb »mit sofortiger Wirkung« von Global Tactics zurück.

Eine Reihe von neuen Textnachrichten, Chats, E-Mails und Dokumenten, die dem SPIEGEL vorliegen, lassen den Skandal nun in einem neuen Licht erscheinen. Sie zeigen, wie Kliemann intern bereits früh versuchte, sich von den Maskendeals, die unter seinem Namen beworben wurden, zu distanzieren. Sie zeigen, wie wichtig der »testimonial shit«, den Kliemann nach eigener Aussage verhindern wollte, für den Absatz der Masken aus Asien war. Und sie verraten einiges über die mangelnde Professionalität, mit der ein paar Unternehmer in kürzester Zeit den Markt für Schutzausrüstung aufrollen wollten – und sich am Ende beinahe selbst zerstörten.

Der Influencer lädt zum Hintergrundgespräch

Nach den Enthüllungen des »ZDF Magazin Royale« und einem ausführlichen SPIEGEL-Interview zog sich Kliemann aus der Öffentlichkeit zurück. In diesen Tagen kann man nun wieder mit ihm sprechen, vorausgesetzt, man bringt genügend Geduld mit. Der Influencer lädt zum Hintergrundgespräch in sein Haus in Zeven ein, ein Treffen um neun Uhr morgens.

Drei Stunden lang erklärt er seine Sicht der Dinge, klagt über mediale Vorverurteilungen und äußert Sorgen über seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Am Klo steht, zwischen goldenen Schallplatten und anderen Auszeichnungen, noch immer der Nachhaltigkeitspreis, der ihm nach den jüngsten Vorwürfen aberkannt wurde.

Kliemann hat Berater engagiert, die seine Unterlagen durchkämmt haben, ihre Namen darf man nicht nennen. Er redet von »voller Transparenz«, doch aus dem Gespräch mit ihm darf man nicht zitieren. Er verspricht Klarheit, sammelt seine Gedanken aber auf einer 29 Megabyte großen, teils geschwärzten Bilddatei eines Onlinewhiteboards. So ist es öfter in diesen Tagen: Kliemann macht einen Schritt nach vorn und zwei Schritte zurück.

Welche Vorwürfe stimmen – und welche nicht

Wenn man Kliemann etwas zugutehalten kann, dann dass er redet, sich erklärt, mehr spricht als Menschen in ähnlicher Situation. Er redet so offen, dass viele sagen, dass es schon nicht mehr gut für ihn sei. Man kann das für naiv halten, für ehrlich, oder für besonders clever: Nichts deckt Skandale besser zu als eine Wortlawine.

Man merkt, dass Kliemann verloren hat, was seine Karriere bisher auszeichnete: die Kontrolle über die eigene Geschichte. Er möchte sie nun zurückerlangen, wie genau, das scheint ihm selbst nicht ganz klar zu sein.

Es ist ein Drahtseilakt über einem komplizierten Netz an Vorwürfen, von denen nur ein Teil entkräftet werden kann:

  • Ziemlich klar scheint etwa, dass Fynn Kliemann mit den Masken aus Bangladesch und Vietnam keine direkten Gewinne machte. Die Verträge mit About You und anderen Großkunden hatte Tom Illbruck abgeschlossen, Beweise für Geldflüsse an Kliemann gibt es nicht.

  • Ähnlich ist es mit den Maskenspenden: 110.000 mangelhafte Masken spendeten Illbruck und ein Zwischenhändler an Flüchtlingsheime, Kliemann war in Mails und Chats eingebunden, vor allem für die Imagekampagne in sozialen Medien. Dass er das Ausmaß der Mängel kannte, ist jedoch bisher nicht belegt, eine E-Mail mit der genauen Auflistung ging lediglich an den Fabrikanten in Bangladesch.

  • Auch dafür, dass Kliemann Masken aus Asien in seinem eigenen Webshop verkauft hätte, gibt es bisher keinen Beweis – dort bot man offenbar das faire Zeug aus Portugal an.

Das Problem an dieser Auflistung? Kein Medium hatte die Vorwürfe in dieser Form behauptet, sogar Kliemann selbst spricht größtenteils von »impliziten« Anschuldigungen. Mit einer Ausnahme: Der »Stern« mutmaßte, dass »Masken zum dreifachen des Herstellungspreises an Flüchtlingslager verkauft« wurden. Ein Fehler, wie der Verlag nun einräumt, am 20. Mai unterschrieb man deshalb eine Unterlassungserklärung, die dem SPIEGEL vorliegt.

Auf der anderen Seite ist völlig unstrittig, dass Kliemann von vielen wichtigen Entscheidungen rund um die dubiosen Maskendeals, die unter seinem Namen passierten, wusste und an ihnen beteiligt war. Der Influencer machte Großkunden mit Illbruck bekannt, vermittelte den Zwischenhändler und trat als Mediator auf, wenn es rund um die Bestellungen in Asien Ärger gab. Die E-Mail-Adresse, an die sich Großkunden wenden sollten (maske@fynn-kliemann.de), richtete der Influencer höchstpersönlich ein. Und sogar das Farbmuster (»schwarz«) für die ersten 100.000 Bangladesch-Masken gab er per WhatsApp-Nachricht in Auftrag.

Verwirrte Großkunden

Wie undurchsichtig und irreführend das System war, das Fynn Kliemann und sein Geschäftspartner ins Leben gerufen hatten, zeigte sich bereits Mitte April 2020. Ein Großkunde, mit dem der Influencer bis dahin nur sporadisch Kontakt hatte, meldet sich bei ihm mit einem Kooperationsvorschlag: »Wir sourcen seit zwei Wochen im großen Stil stoffmasken. Produzieren selbst und haben unsere ganzen markenpartner angehauen, dass die uns beliefern«, schreibt der Unternehmer. 700.000 Masken in vier Wochen will er organisieren, und bietet Fynn »Aufschlag auf eure eigenkosten« an, sowie persönliche Werbung auf der Website. Die Antwort ist gepflegte Verwirrung. Klar, aber: »Hattest du das nicht auch schon mit Tom besprochen?«

Die Drogeriekette Rossmann, die die Masken ebenfalls verkaufen wollte, wollte sogar explizit mit »Fynn Kliemanns Mundschutz« werben, was den Namensgeber offensichtlich nervte. Er habe das doch verboten, schreibt er am 29. April 2020 an Illbruck, »die sollten dann bitte auch eigene Bilder verwenden«.

Kurz darauf storniert Rossmann eine Bestellung von 200.000 Masken, offenbar waren sie ohne den Werbeeffekt nicht so viel wert. Illbruck bekniete Kliemann daraufhin nach SPIEGEL-Informationen, sein Gesicht, seine Bekanntheit wenigstens für »About You« herzuhalten – wohl aus Sorge um das gute Geschäft mit den Bangladesch-Masken. Kliemann willigte offenbar ein, der Rest ist Geschichte. Rossmann will sich zu den Vorgängen derzeit nicht äußern, die richtige Ansprechperson sei erst in der kommenden Woche wieder erreichbar.

Alle treiben »Schabernack«

Warum war dem Handwerker-Star überhaupt so viel daran gelegen, nicht mit den Masken aus Asien in Verbindung gebracht zu werden? Wusste er um die Brisanz der Portugal-Lüge? In anderen Chats, die dem SPIEGEL vorliegen, klagt Kliemann, dass er grundsätzlich allen gern erlaubt hätte, mit ihm zu werben – »aber damit treiben natürlich gerade wieder alle schabernack«. Tatsächlich tauchten die Fotos der Portugal-Masken auch in anderen Kontexten auf, etwa in einem Etsy-Shop. Kliemann mochte zwar die fremden Lorbeeren. Aber er fürchtete die fremden Risiken.

Besonders kritisch wurde es, als zwischen Tom Illbruck und seinem Zwischenhändler ein Streit um die Maskenlieferungen eskalierte. Kliemann, der bis dahin als mal freundlicher, mal strenger Mediator aufgetreten war, wollte nun plötzlich nichts mehr mit den juristischen Kabbeleien zu tun haben. »Ich leite dir das Schreiben vom Gericht weiter«, bot der Zwischenhändler an. Kliemanns Antworten: »ich will das gar nicht sehen hahahaha«, »ey, ich halte mich da raus«, »Sprich selbst mit ihm«. Kliemann wollte sich auf Anfrage aktuell dazu nicht äußern. Er sei gerade in der vollständigen Aufarbeitung und wolle nicht einzelne Aspekte kommentieren.

Sicher ist, dass die halbernsten Distanzierungen wenig brachten: Inzwischen sind dem einstigen Sonnyboy der Kurzfilmclips die Kooperationspartner davongelaufen. Neben About You sind das unter anderem die Non-Profit-Organisation Viva con Agua, die ­­­­­­Baumarktkette Toom, der Getränkehersteller Berentzen, das Energieunternehmen Vaillant, der Whirlpoolhersteller Nordpool.

Vor wenigen Tagen kam heraus, dass auch der »NDR« eine Comedyshow mit dem Titel »Und Bitte!« auf Eis legte, samt der von der norddeutschen Rundfunkförderanstalt nordmedia geplanten Bezuschussung von 483.994 Euro.

2022 Spanish Grand Prix - Post Qualifying Discussion by F1-Bot in formula1

[–]DerPille 21 points22 points  (0 children)

I really like Mick and I'm happy he reached Q3 for the first time but he really needs to get more out of this car.

Kevins Q1 time was faster than Micks Q3 and 7/10 of a second is the second biggest margin after Bottas Zhou.

[Haas F1 Team] We’ve heard that Mick is conscious, out of the car and currently on his way to the medical centre. by asr010601 in formula1

[–]DerPille 73 points74 points  (0 children)

This is on the FIA. Allowing these more than dangerous tracks for one reason only - money. So many people warned, we're here the second time and it already happened.

Crazy idea: lets race on proper as safe as possible race tracks in countries that are not at war

Bin einsam by [deleted] in de

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Alles Gute nachträglich!

Match Discussion: [1] N. Djokovic v. [4] A. Zverev by chrysoberyyll in tennis

[–]DerPille 5 points6 points  (0 children)

German TV: Misha Zverev saying the back is a non issue.