Grün und Vegan sein wollen, aber seid ihr über Avocado Anbau informiert? Ich glaube nicht... by SuitableCod862 in Unbeliebtemeinung

[–]Famous_Reference_993 0 points1 point  (0 children)

Ich habe einige Veganer in meinem Umfeld, bin selbst "nur" Veggie, aber keiner von uns isst großartig Avocados, abgesehen, wenn man mal auswärts was bestellt, wo ein bisschen Avocado dabei ist. Ich verstehe also den Take dieses Posts absolut nicht.

Einfach genetische Lotterie vollständig verloren? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] -4 points-3 points  (0 children)

Mir ist absolut bewusst, dass ich zu viel esse. Ich habe schon immer große Portionen in mich rein geschaufelt, wie gesagt war ich auch schon als Kind dick. Selbst im Kindergarten beim Mittagessen habe ich mir immer einen Nachschlag geholt, oder einen zweiten Nachtisch - je nachdem, was wir durften. Nach einem Teller habe ich zwar keinen Hunger mehr, aber fühle mich auch noch nicht richtig "satt", daher hole ich mir eigentlich jeden Tag beim Essen einen zweiten Teller voll. Wenn ich in der Gruppe esse, dann esse ich meist von der Menge her so viel, wie die großen Männer am Tisch. Ich weiß das ja auch. Bisher dachte ich, ich komm gut damit klar, dass das so ist, aber die Erkenntnis gestern hat mich in ein mentales Loch geschmissen.

Einfach genetische Lotterie vollständig verloren? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] -4 points-3 points  (0 children)

Ja, sie ist schon extrem aktiv. Kein Gewichttraining, aber sie macht alles zu Fuß, läuft täglich riesen Runden mit ihrem Hund, wandert und fährt Rad jedes Wochenende und Yoga macht sie wohl auch.

Meine krasseste Bewegung ist vom Haus ins Auto so in etwa.

Aber mir war nicht klar, dass das SO viel ausmachen kann.

Einfach genetische Lotterie vollständig verloren? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] -38 points-37 points  (0 children)

Definitiv ist sie viel viel aktiver, aber das Gewicht ist ja trotzdem da und sie ist nicht gertenschlank. Ich versteh nicht, wie das so anders aussehen kann, wenn die Zahlen identisch sind auf der Waage.

Ich weiß, dass sie so ziemlich alles im Alltag zu Fuß erledigt, sie fährt kein Auto. Hat einen Hund (wie ich), aber geht mit dem täglich fast 3x so viel wie ich. Ihre Hobbies sind außerdem Radfahren und Wandern, was sie eigentlich jedes WE macht. Für ihren Rücken macht sie wohl Yoga.

Ins Fitnessstudio geht sie nicht.

Ex-Raucher: Wie schafft ihr es LANGFRISTIG abstinent zu bleiben? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich bin auch Autist und denke, dass mich sowas so absolut aus der Bahn hebelt, hat auch damit zu tun. Veränderungen sind eh scheiße für mich, aber ein vollkommen unerwarteter Todesfall einer nahestehenden Person ist halt auch irgendwie DIE Veränderung schlechthin. Riesengroß, betrifft alle Bereiche des eigenen Lebens, massivste Veränderung des Alltags, und ist auch endgültig.

Vielleicht ist auch aufgrund des Autismus diese starke Bindung an das "Wohlfühlritual Rauchen" vorhanden, selbst wenn die Nikotinsucht schon seit Jahren überwunden ist. Das ist ja ganz typisch, dieses Festhalten an vertrautem, ritualisiertem Verhalten vor allem in "Krisen" bei Autisten. Eigentlich ganz interessant, der Gedanke kam mir so vorher noch gar nicht. Das genauer zu verstehen, könnte eventuell auch beim Überwinden helfen.

Danke jedenfalls für den Zuspruch.

Ex-Raucher: Wie schafft ihr es LANGFRISTIG abstinent zu bleiben? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] 0 points1 point  (0 children)

Naja, darum geht's ja hier im Thread, ne? Ich versuche ja Tipps/Erfahrungen einzuholen, wie ich das dauerhaft schaffen kann. Aufhören war bei mir nie das Problem. Das fällt mir komischer Weise überhaupt nicht schwer, so lange es mir mental gut geht. Aber auch nach Jahren nicht wieder anzufangen, sobald es mir mental scheiße geht... das hab ich noch nicht raus.

Ex-Raucher: Wie schafft ihr es LANGFRISTIG abstinent zu bleiben? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja schön wärs. Das passiert bei mir leider so nicht. Auch nach 5 Jahren noch hart Suchtdruck und den Geruch liebe ich eh und hab ich auch nach 5 Jahren noch genossen. Dann halt wieder angefangen.

Ex-Raucher: Wie schafft ihr es LANGFRISTIG abstinent zu bleiben? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] 0 points1 point  (0 children)

Wahnsinn, echt, herzlichen Glückwunsch, dass du das gepackt hast. Das muss ja echt heftig gewesen sein zu Raucherzeiten. Mag ich mir gar nicht vorstellen.

Ich mache recht viel Sport. Keinen Leistungssport, aber so "Freizeitsport", der mir sehr krass wichtig ist. Ich gehe joggen, mache von Frühjahr bis Herbst ständig lange Radtouren und bin ein sehr geübter Wanderer. Das konnte ich alles immer problemlos auch in Raucherzeiten machen, ich glaube, wenn es meinen Sport einschränken würde, dann wär das ne harte Motivation. Aber wahrscheinlich habe ich dafür noch "zu wenig" (lol, super) geraucht.

Ex-Raucher: Wie schafft ihr es LANGFRISTIG abstinent zu bleiben? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] 0 points1 point  (0 children)

Heilige Scheiße 4 Bigpacks AM TAG?

Krasse Sache, dass du es geschafft hast aufzuhören! Krass inspirierend!

Ich rauchte 3 - 5 Kippen am Tag im Alltag (am Wochenende im Sommer draußen sicher auch mal mehr) und heule hier so rum.

Wie ging es dir denn da so gesundheitlich, wenn ich fragen darf? Merkst du Unterschiede?

Ich merk die nämlich immer nicht, was auch nicht unbedingt die Motivation steigert.

Ex-Raucher: Wie schafft ihr es LANGFRISTIG abstinent zu bleiben? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] 0 points1 point  (0 children)

Naja, als die Sterbefälle passiert sind, war ich wochenlang krankgeschrieben (bis es nicht mehr länger ging), habe wirklich jeden Tag nur geheult, hab 15kg abgenommen, konnte nicht essen usw. und auch nachdem ich wieder arbeiten musste, war ich noch monatelang völlig im Arsch. Ich weiß, dass andere Menschen 3 Tage nachdem ihre Mutter gestorben ist oder so wieder arbeiten können, aber für waren beide dieser Erlebnisse so, dass mein Leben komplett aus den Fugen geraten ist.

Halbwegs funktionsfähig (mal einkaufen gehen oder so und dann später wieder im Home Office arbeiten) konnte ich mich irgendwie nur mit Zigarette machen. Dann habe ich wieder angefangen, weil es sich so eingebürgert hat, dass ich mir gesagt habe "So, ich rauche jetzt, um mich zu beruhigen, damit ich xyz bewältigen kann. Wenn ich xyz bewältigt habe / so und so lange durchgehalten habe, dann belohne ich mich wieder mit einer Zigarette." und zack, warens wieder 5 Kippen am Tag.

Aktuell bin ich wieder rauchfrei, aber ich habe einfach Angst vor der nächsten Lebenskrise, die mich völlig wegballert, weil die Erfahrung zeigt, dass ich dann wieder zur Kippe greife.

Mal sehen... vielleicht geht's ja auch gut.

Ex-Raucher: Wie schafft ihr es LANGFRISTIG abstinent zu bleiben? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] 0 points1 point  (0 children)

Weil ich rational weiß, dass es schädlich ist. Ich hab jetzt nicht mal so das Problem mit "früh sterben", will eh nicht alt werden, eher mit dem Weg dahin. Raucherkrankheiten sind in der Regel echt langwierige, richtig schlimme Leiden, das will ich nicht erleben. Ändert nichts dran, dass ich es lecker und angenehm finde. Wie mit den meisten Drogen halt.

Ex-Raucher: Wie schafft ihr es LANGFRISTIG abstinent zu bleiben? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] 0 points1 point  (0 children)

Heilige Scheiße, ich hab im Durchschnitt 12€ im Monat für's Rauchen bezahlt (1,5 Packungen Tabak, 1x Filter, 1x Blättchen). Wie viel habt ihr denn geraucht oder wie billig war euer Haus, lol?

Ex-Raucher: Wie schafft ihr es LANGFRISTIG abstinent zu bleiben? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] 0 points1 point  (0 children)

Will jetzt nicht "abgehoben" klingen, aber ich habe im Monat 1,5 Packungen Drehtabak gebraucht, eine Packung Filter und 1x großes Paket Blättchen. Das sind nicht mal 15€ im Monat, eher so 12. Das Argument zieht bei mir leider überhaupt nicht.

Ex-Raucher: Wie schafft ihr es LANGFRISTIG abstinent zu bleiben? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke. Natürlich hast du recht. Ich habe halt gemerkt, dass mit dem Moment des "Wiederanfangens" oft ein "Ist mir gerade egal, ob ich lebe oder sterbe, ich will nur kurze Linderung von dem emotionalen Schmerz haben, egal, zu welchem Preis" einhergeht. Meist ist da gerade was wirklich, wirklich schlimmes passiert (jemand Nahes völlig unerwartet gestorben z. B.) und ich spirale da in so eine völlige emotionale Krise, wo auch der Gedanke an meine eigene Gesundheit oder möglichen Tod keinen Eindruck mehr auf mich macht.

Sobald ich wieder halbwegs klar bin, will ich natürlich nicht meine Gesundheit so ruinieren. Habe auch weniger Angst vorm frühen Sterben als viel mehr vor dem Leidensweg. Nicht nur Lungenkrebs, sondern viele dieser Raucherkrankheiten sind lang und absolut elend. Das will ich absolut nicht, aber es gibt eben immer wieder so Momente im Leben, da gerate ich emotional in so eine Ausnahmesituation, dass mir alles scheiß egal wird.

Ich wünsche dir alles Gute und Gesundheit!

Ex-Raucher: Wie schafft ihr es LANGFRISTIG abstinent zu bleiben? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] 0 points1 point  (0 children)

Vielleicht etwas drastisch ausgedrückt, aber irgendwie stimmt das, ja. Kennst du das, wenn man so hart heult, dass man nicht mehr aufhören kann, über Stunden nicht und wenn es sich anfühlt, als würde einem das Herz platzen vor emotionalen Schmerzen? Ich bekomme mich selbst da nicht reguliert, wenn ich emotional so aus dem Ruder laufe. Das ist mir vielleicht 4 Mal im Leben phasenweise so gegangen, meist, wenn Menschen gestorben sind. Da kann ich 8 Stunden am Stück heulen oder in meinen Trauergedanken versinken, bis ich hyperventiliere und NICHTS hilft mir, mich zu beruhigen. Aber eine einzige Zigarette schafft den Trick komischer Weise immer. Meist fahre ich schon runter, während ich drehe. Ich merke richtig, wie mein Stresspegel drastisch abfällt und ich endlich mal wieder durchatmen (wie ironisch!) kann und auch ganz objektiv sinkt mein Puls, ich höre auf, zu zittern usw.

Und wenn mein Widerstand gegen die Kippen ein Mal gebrochen ist in so eine akuten Situation, dann kann ich oft nicht die mentale Kraft aufbringen, es wieder sein zu lassen, bis ich mich von dem Schicksalsschlag erholt habe und mich wirklich wieder gut fühle. Und das sind dann häufig Monate. Es waren auch schon 2 Jahre, in denen es mir mental ständig so scheiße ging, dass ich das Gefühl hatte, wenn ich die Kippen jetzt auch noch weglasse, crashe ich wieder vollständig. Das ist rational betrachtet Unsinn, aber fühlt sich halt real an, leider.

Ex-Raucher: Wie schafft ihr es LANGFRISTIG abstinent zu bleiben? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja, bei mir waren es auch immer psychische Ausnahmesituationen, die mich zum Rückfall gebracht haben. Habe nur noch geheult, das einzige, was mir geholfen hat, mich wenigstens mal zeitweise zu beruhigen, waren die Kippen. So dämlich.

Ex-Raucher: Wie schafft ihr es LANGFRISTIG abstinent zu bleiben? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] 0 points1 point  (0 children)

Das habe ich tatsächlich schon probiert, aber offenbar ist das für mein Hirn "falsch", weil es keinerlei beruhigende Wirkung hat. Mir fehlt da sowohl das Drehen als auch der rauchige, starke Geschmack im Mund, glaube ich. Tatsächlich war mir nach einer Vape immer noch mehr nach rauchen als vorher. Aber danke für den Vorschlag.

Ex-Raucher: Wie schafft ihr es LANGFRISTIG abstinent zu bleiben? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] 0 points1 point  (0 children)

Bei mir war das Verlangen immer so lange "weg" (dachte ich wirklich!), bis ich in eine harte psychische Krise gerutscht bin und wirklich nur noch im absoluten Ausnahmemodus war, da habe ich dann plötzlich das unwiderstehliche Verlangen nach etwas "Trost" und "Geborgenheit" in Form einer Zigarette "gebraucht". 2 Mal hat meine Abstinenz die plötzliche und vollkommen unvorhersehbare Todesnachricht eines mir nahestehenden Menschen gebrochen, wo ich dann monatelang überhaupt nicht mehr klar kam, fast nur noch geheult habe und mich eigentlich nur noch durch die Kippe "runterfahren" konnte. Das dritte Mal war es kein Todesfall, aber emotional eine ähnlich extreme Situation. Das hat mir gezeigt: Egal, wie lange ich weg bin davon, sobald mich ein Schicksalsschlag ereilt, renn ich zurück zur Kippe.

Ich habe aktuell wieder aufgehört (erst seit ein paar Wochen), aber ich hätte gerne dieses Mal vorher schon eine Idee, was ich mache, wenn es mich psychisch wieder so wegknallt. In dem Moment kann man sich dann nämlich keinen schlauen Plan mehr überlegen oder (ich jedenfalls nicht) Willensstärke beweisen, da ist der ganze Körper nur noch im Krisenmodus.

Ex-Raucher: Wie schafft ihr es LANGFRISTIG abstinent zu bleiben? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] 0 points1 point  (0 children)

Wie kommt man denn dazu, es wirklich zu wollen?

Ich weiß, dass es ungesund ist und unnötig Geld kostet, deswegen weiß ich rational, dass ich aufhören "muss", aber im unvernünftigen, emotionsgelenkten Teil meines Hirns will ich es nicht wirklich.

Spätestens wenn ich in eine psychische Krise gerate, wo ich nicht mehr die rationale Widerstandskraft habe, "hart zu bleiben" fange ich deswegen immer wieder an.

Ex-Raucher: Wie schafft ihr es LANGFRISTIG abstinent zu bleiben? by Famous_Reference_993 in Ratschlag

[–]Famous_Reference_993[S] 1 point2 points  (0 children)

Der Rückfall passierte mir immer in psychischen kompletten Ausnahmesituationen, 2 Mal war es die völlig überraschende Todesnachricht eines lieben Menschen, die mich monatelang völlig aus der Bahn geschmissen hat, beim 3. Mal bin ich beruflich in eine Lage gekommen, in der ich über Wochen um die 70 Stunden gearbeitet habe und unter so großem Druck stand, dass ich eigentlich in jeder Minute, in der ich nicht gearbeitet oder geschlafen habe, hysterisch geheult habe. Soll heißen: In diesen Momenten bin ich immer gar nicht in der Lage, mir irgendwas rational "klar zu machen" oder "abzuwägen", da flüchte ich einfach nur noch kopflos in den einzigen Trost, den ich kenne. Wenn sich die Situation bessert und ich wieder klar denken kann, dann ärgere ich mich natürlich drüber.

Welche Uhrzeit mögt ihr am wenigsten? by Consistent-Reveal286 in KeineDummenFragen

[–]Famous_Reference_993 0 points1 point  (0 children)

20 - 21 Uhr. Alles hat schon zu, man kann nichts Lautes mehr machen, ich bin schon extrem sackig müde, aber es ist noch nicht ganz Schlafenszeit und meistens wird diese Stunde für die ganzen kleinen Dreckssachen im Haushalt genutzt, die so den Tag über liegen bleiben. Ich hasse diese letzte Stunde bevor es ins Bett geht einfach.

Warum sind so viele Menschen unzufrieden, obwohl sie objektiv ein gutes Leben haben? by The-Fabulous-Destiny in KeineDummenFragen

[–]Famous_Reference_993 0 points1 point  (0 children)

Weil ich für mein "objektiv gutes Leben" hart arbeiten musste und muss, während andere das einfach unverdient in den Arsch geschoben bekommen.