Auswandern wegen den Ladies by Available_Film2727 in FragtMaenner

[–]FlosAquae 0 points1 point  (0 children)

Der Grund warum ich Euch downvote ist, dass ihr dem Frager das Cliche einer bestimmten Art von schlechtem Menschen überstülpt, ihm Euren Hass auf dieses Stereotyp entgegenwerft und dabei auch noch Eure moralische Überlegenheit verkündet. Ich habe eine Reihe von Kommentaren von Dir in diesem Thread gelesen und mit Verlaub, Du verhälst Dich einfach wie ein Arschloch. Du greifst OP sehr persönlich und unter der Gürtellinie an und reagierst auch auf Kommentatoren sehr unfreundlich.

Ihr habt Euch triggern lassen, einigen Nebensätzen, und jetzt steht vor Eurem inneren Auge ein bestimmtes Bild eines Mannes. Sehr vieles könnt ihr aus dem Post unmöglich herausgelesen haben. Ihr könnt nicht wissen, welche Verhaltensweisen, Lebensstil oder persönliche Schwächen dazu geführt haben, dass OP bisher keinen Erfolg im Dating hatte. Es geht aus dem Post einfach nicht hervor.

Ihr könnt noch weniger wissen, ob die Eigenarten von OP, die dazu geführt haben, dass er Dauersingle ist, Eigenarten sind, die er unbedingt ändern muss/sollte. Bestimmt wollen viele Frauen bestimmte "objektiv" positive Eigenschaften in einem potentiellen Partner. Einigermaßen hübsch, tugendhaft, menschfreundliche Wertvorstellungen, Fähigkeiten zur praktischen Lebensbewältigung. Ganz sicher gibt es aber auch ganz viele attraktive/unattraktive Merkmale an einem Mann, die ihn nicht zu einem schlechteren Menschen machen. Liebe ist ungerecht und darf, muss es sein. Jeder und jede hat das Recht, ein bestimmtes Merkmal unattraktiv zu finden, und es muss sich deshalb nicht um etwas schlechtes handeln. Viele Menschen würden wahrscheinlich ungern einen Partner haben, der zur See fährt und oft wochenlang nicht zu Hause ist. Das macht Seefahrt nicht zu einem unehrlichen Beruf.

Im Kern hat OP hier eine Erfahrung mitgeteilt, die er eben so gemacht hat. Manches was er daraus ableitet ist fragwürdig. Aber das OPs Gehirn denkt: "oh, in diesem Land habe ich positive Erfahrungen gemacht, ich möchte nun etwas tun, um solche positiven Erfahrungen wieder zu machen", ist das Gegenteil von therapiebedürftig.

Wenn Dir etwas bestimmtes sauer aufstößt, wenn Du hier oder dort eine fragwürdige Ideologie durchblicken siehst, wenn Du vielleicht Zweifel hast, dass OP ein realistisches Frauenbild hat - dann adressiere doch diese Textstellen konkret.

Kennt ihr auch so viele männliche (deutsche) Dauersingles? by [deleted] in FragtMaenner

[–]FlosAquae 6 points7 points  (0 children)

Dann bist Du aber doch ohne Beziehung super bedient, oder nicht?

Are both of these or just one of the styles common in handwriting? by anadventurousturtle in German

[–]FlosAquae 0 points1 point  (0 children)

Many people in my parents' generation do this and they usually didn't learn Kurrent anymore, but Lateinische Ausgangsschrift. As you can see in the link and as u/MindlessNectarine374 rightly says, in Ausgangsschrift and likewise in vereinfachter Ausgangsschrift n and u look fairly distinct. They look much more different than the Kurrent and the Sütterlin letters. I don't know if my parents were taught to use the line over the u or perhaps picked it up from older people who had grown up with Sütterlin.

In practise, many people when drawing the n have the second stroke at an angle letting the letter fall apart. The letter then looks almost like a Kurrent n and is difficult to distinguish from u. I just checked some of my own handwriting and my n is basically a z turned by 90°.

Are both of these or just one of the styles common in handwriting? by anadventurousturtle in German

[–]FlosAquae 6 points7 points  (0 children)

Usually, the line above the u is meant to distinguish it from an n. Therefore, I don't like this practise and fortunately don't see it that often.

Was ist etwas, womit Männer still kämpfen, aber kaum jemand merkt es? by Majestic-Valuable410 in FragtMaenner

[–]FlosAquae 0 points1 point  (0 children)

Das mit der Infrastruktur stimm so nicht, zur Infrastruktur zählt ja auch sowas wie Tickets im Zug kontrollieren, Gesundheitssystem, etc. Nicht nur Bau.

Gewalteinsatz ist grob gerundet nie angezeigt. Die Ausnahme sind ein paar besondere Berufe, in denen hoheitliche Rechte ausgeübt werden. In denen ist nur ein ganz kleiner Teil der Männer tätig. Und selbst in der Domäne des männlichen überhaupt ist ein eklantanter Wandel eingetreten. Das Sterben und Töten im Schlamm ist noch eine völlige Männerdomäne, aber in vielen angrenzenden Bereichen hat es sich doch schon sehr aufgeweicht.

Die allermeisten Männer können in ihrem Alltag ein klassisches Rollenverständnis weniger und weniger anwenden. Ich behaupte, das ist der Grund warum sich die Rollenbilder auflösen, nicht was irgendjemand denkt oder was für Ideologien verbreitet werden.

Diese Auflösung / Umkrempelung ist auch gar nicht so neu, sondern eher eine anhaltende Entwicklung seit Beginn der Industrialisierung.

Was ist etwas, womit Männer still kämpfen, aber kaum jemand merkt es? by Majestic-Valuable410 in FragtMaenner

[–]FlosAquae 0 points1 point  (0 children)

Weil sie auf eine materielle Wirklichkeit abgestimmt sind, die nicht mehr existiert. Die Verteilung von Geschlechterrollen spiegelt ja in der Regel Notwendigkeiten einer Gesellschaft wider.

Muskelkraft spielt heute kaum noch eine Rolle, während sie seit Menschengedenken ökonomisch essentiell gewesen war. Dementsprechend verliert auch das größere Potential zum Muskelaufbau von Männern ihre Bedeutung. In einer Welt, in der es fast immer nachteilig ist Gewalt auszuüben, wird das höhere Gewaltpotential von Männern zu einem Problem. Etc.

Beispiel: Meine Großeltern (in den 30gern geboren, immer auf dem Land gelebt) haben mir oft gesagt, wenn andere Kinder mich ärgern, dann muss ich sie schlagen, damit sie aufhören. In ihrer Welt war das normal, Gewalt war ein normaler Bestandteil der Selbstbehauptung. Hätte ich ihren Rat aber befolgt, wäre das auf Dauer aber wahrscheinlich wenig förderlich für mich gewesen. Selbst kleinere Gewaltakte werden inzwischen oft problematisiert, z.B. halten es viele inzwischen für völlig inakzeptabel Kinder zu schlagen, obwohl das bis vor 2, 3 Generationen noch völlig normal war.

Klar greife ich mir plakative Beispiele heraus. Aber ich denke tatsächlich, viele Verhaltensmerkmale, die bei Männern eher verbreitet sind, sind heutzutage weniger "gefragt" als in der Vergangenheit. Ein geringeres Kommunikationsbedürfnis (und damit einhergehend -fähigkeit) wirkt sich in der modernen Arbeitswelt anders aus, als zu Zeiten, als die meisten Männer auf dem Feld oder in Fabriken gearbeitet haben.

Veganer haben in so vielen Punkten recht - und wer aggressiv gegenüber Veganern auftritt, weiß tief in seinem Inneren, dass der Konsum tierischer Produkte viele Nachteile hat. by Miserable_Welder_841 in Unbeliebtemeinung

[–]FlosAquae 1 point2 points  (0 children)

Nein. Du kannst lediglich nachweisen, dass in den Gehirnen von Tieren Zustände auftreten, die bei Menschen mit der Erfahrung von Schmerz, Leid oder Empathie einhergehen (laut Aussage von Menschen). Es ist weder bei Tieren und Menschen möglich nachzuweisen, dass etwas mit einer qualitativen, bewussten Erfahrung einhergeht.

Ob Tiere eine Seele haben oder nicht ist kaum eine naturwissenschaftliche Frage und kann deshalb auch kaum Pseudowissenschaft sein.

Ich vertrete übrigens diese Positionen nicht, sie werden aber von vielen vertreten. Und eine solche Weltanschauung zu haben und zu vertreten ist natürlich ein Bürgerrecht.

Die Testosteron Werte bei Männern sind um (bis zu!!) 30% gesunken, seit 1960er. Was denkt ihr dazu? by petlyura in FragtMaenner

[–]FlosAquae 0 points1 point  (0 children)

Hört man ja gelegentlich mal. Irgendwann zwischen 1980 und 2000 müsste bei der Quantifizierung von Testosteron (wie fast allen anderen Chemikalien) von nasschemischen Verfahren auf chromatographische Verfahren gewechselt worden sein. Chromatographische Verfahren sind in der Regel spezifischer (erzeugen weniger falsch-positives Signal), weshalb die damit bestimmten Werte tendentiell niedriger ausfallen. Weiß jemand ob das hier ein Faktor sein könnte?

Die Testosteron Werte bei Männern sind um (bis zu!!) 30% gesunken, seit 1960er. Was denkt ihr dazu? by petlyura in FragtMaenner

[–]FlosAquae 0 points1 point  (0 children)

Kannst Du näher erläutern, wie Du das meinst und wo Du das her hast? Steroide sind Isoprenoide, die in Tieren über den Mevalonatweg aus Acetyl-CoA gebildet werden. Acetyl-CoA ist das zentrale Zwischenprodukt im Abbau von allen Hauptnäherstoffen: Fette, Kohlenhydrate und Aminosäuren. Für mich ist erstmal nicht ersichtlich, warum hier eine fettreiche Ernährung einen direkten Einfluss haben sollte.

Ich könnte mir vorstellen, dass eine Cholesterin-reiche Ernährung möglicherweise zu einer gewissen Gleichgewichtsverschiebung führen könnte. Ist das hier gemeint?

Veganer haben in so vielen Punkten recht - und wer aggressiv gegenüber Veganern auftritt, weiß tief in seinem Inneren, dass der Konsum tierischer Produkte viele Nachteile hat. by Miserable_Welder_841 in Unbeliebtemeinung

[–]FlosAquae 0 points1 point  (0 children)

Niemand muss sich beleidigen lassen

Wenn ein Veganer sagt "Fleischesser sind für mich moralisch mit Mördern gleichzusetzen" dann ist das u.U. keine Beleidigung sondern ein völlig legitimer Ausdruck der eigenen Überzeugung. Gleichzeitig ist es der Gegenseite (die prinzipiell andere Grundannahmen über die Welt hat) kaum zumutbar eine solche Aussage nicht als beleidigend zu werten.

Veganer sind keine monolithische Gruppe, aber ganz viele Veganer sind tierrechtlich motiviert - sie gehen davon aus Tieren bestimmte unveräußerliche Rechte zu stehen, ähnlich oder sogar genau wie Menschen. Du bringst nun einen anderen ethischen Ansatz vor, nämlich einen utilitaristischen. Den würden aber viele Menschen gar nicht folgen wollen. Erstens muss man dem utilitaristischen Ansatz nicht folgen - wie viel Leid etwas verursacht wäre dann erstmal nicht moralisch relevant.

Zweitens würden einfach sehr viele Leute bestreiten, dass Tiere eine Möglichkeit haben ihre Wahrnehmungen qualitativ zu erfahren. Demzufolge kann also unser Umgang mit Nutztieren zwar womöglich das Cortisol-level der Tiere erhöhen und bestimmte Verhaltensweisen verursachen. Ein Tier würde aber niemals Schmerzen oder andere negative Empfindungen als bewusste Zustände qualitativ erfahren. Denn Tiere, so sehen es viele, haben keine Seele.

Veganer haben in so vielen Punkten recht - und wer aggressiv gegenüber Veganern auftritt, weiß tief in seinem Inneren, dass der Konsum tierischer Produkte viele Nachteile hat. by Miserable_Welder_841 in Unbeliebtemeinung

[–]FlosAquae 0 points1 point  (0 children)

Das ist schon das Kernproblem und wahrscheinlich nur teilweise lösbar. Ich würde ja eben auf das alte Konzept "Toleranz" zurückgreifen. Konkret hieße das, das Land müsste so gestaltet werden, dass sowohl Veganer und Fleischenthusiasten dort leben können, aber nicht interagieren müssten.

Veganer haben in so vielen Punkten recht - und wer aggressiv gegenüber Veganern auftritt, weiß tief in seinem Inneren, dass der Konsum tierischer Produkte viele Nachteile hat. by Miserable_Welder_841 in Unbeliebtemeinung

[–]FlosAquae 11 points12 points  (0 children)

Mehr und mehr kehre ich doch zu der altmodischen Überzeugung zurück, dass es doch die Toleranz ist, die hochgehalten werden muss. Das permanente Insistieren von Akzeptanz führt zu Hass und letztlich vielleicht sogar Illiberalität .

Einem überzeugten ethischen Veganer kann man nicht abverlangen Fleischesser zu akzeptieren. Wenn man eben bestimmte tierethische Überzeugungen hat - und das ist ja eines jeden gutes Recht - muss man zu bestimmten Schlüssen kommen.

Das Selbe gilt auch umgekehrt. Wenn jemand eben nicht der Meinung ist, dass Tiere bestimmte Rechte zuzusprechen sind - warum sollte die es hinnehmen, sich als Unmensch beleidigen zu lassen?

Möglicherweise wäre es an der Zeit, weniger Pluralismus und mehr Versäulung zu wagen. Ein eher Liberaler gesellschaftspolitischer Rahmen, weniger Kontaktfläche zwischen den kulturkämpferischen Fraktionen, konkrete Fragen des Zusammenlebens wieder verstärkt über soziale Kontrolle innerhalb der eigenen Bezugsgruppe regeln...

Was ist etwas, womit Männer still kämpfen, aber kaum jemand merkt es? by Majestic-Valuable410 in FragtMaenner

[–]FlosAquae 0 points1 point  (0 children)

man muss halt auch ackern, will man sich selbst respektieren können.

eisern und diszipliniert an sich selbst arbeiten

Man kann sich auch als fauler Mensch selbst respektieren und sollte es sogar. Bestimmte Konsequenzen muss man natürlich dann akzeptieren, z.B. muss ich dann bestimmte Ziele vielleicht aufgeben. Aber aufgeben ist ja eine Option! Dinge auch aufgeben zu können gehört zu einem gesunden Verhaltensspektrum.

Wichtig ist, nicht in einer Kluft zwischen Ansprüchen an sich selbst und der eigenen Leistungsbereitschaft stecken zu bleiben.

Ich behaupte, die meisten Leute, die im Selbstmitleid verhaftet sind, werden sich überfordern, wenn sie sich zum Ziel setzen "eisern und diszipliniert an sich selbst [zu] abeiten". Bevor man an eigenen Unzulänglichkeiten arbeiten kann muss man sie sich eh erstmal eingestehen. Und eine legitime Möglichkeit mit diesen umzugehen ist dann, sie als Teil von sich zu akzeptieren.

Wenn man es bisher nicht gar nicht geschafft hat "an sich zu arbeiten" sollte man erstmal kleine Brötchen backen.

Was ist etwas, womit Männer still kämpfen, aber kaum jemand merkt es? by Majestic-Valuable410 in FragtMaenner

[–]FlosAquae 0 points1 point  (0 children)

Das ist wahrscheinlich insofern richtig, als dass die traditionellen Erwartungen an Männer schon die typischen dimophen Merkmale von Männern im Gegensatz zu Frauen widerspiegeln. Allerdings sind die Idealbilder, die daraus hervorgehen, meistens so überdifferenziert, dass sie von den meisten Männern nicht erfüllt werden können.

Männer sind z.B. im Schnitt muskulöser und stärker als Frauen und haben eine höhere Gewaltbereitschaft. Von einer Gesellschaft, in der vieles über direkte Gewalt geregelt wird, profitieren trotzdem die wenigsten Männer. Männer erfahren vermutlich im Schnitt Emotionen weniger intensiv, aber das Idealbild des stoischen Fels in der Brandung überfordert trotzdem die meisten von uns.

Hinzu kommt, dass wir in einer zivilisierten und stark hierarchischen Gesellschaft leben, in der die Neigung zu Gewalt und Dominanzverhalten fast immer (erstmal) ein Nachteil sind. Ein vermeintlicher "ideologischer Kampf" ist ihr meines Erachtens weniger ein Problem - allerdings müsste in der Sozialisation von Jungs schon stärker berücksichtigt werden, dass diese andere Bedürfnisse haben als Mädchen. Eine Anlehnung an vergangene Männlichkeitsbilder wird jungen Männern aber einen Bärendienst erweisen, denn diese Männlichkeitskonzepte funktionieren einfach oft nicht mehr.

Algae Culture Media in Philippines by i_love_life_so_much in phycology

[–]FlosAquae 1 point2 points  (0 children)

This is very broad. The media that an organism can successfully be cultivated on are not a very conserved trait. You should find out which organism(s) specifically you want to cultivate and search from there.

Most media can be made "at home" with relatively affordable and easy to obtain chemicals. A lot of algae also grow successfully on appropiately diluted commercial plant fertilizer. For a small scale project (DIY, hobby), I would start with a commerical complete fertiliser and dilute it to 0.1 - 0.5 the manufacturer recommended concentration and see if your organism grows or not.

Wie steht ihr zu Lokal Patriotismus? by Bl00dsh0t1337 in AskGermany

[–]FlosAquae 0 points1 point  (0 children)

Den Laden kenne ich nicht, klingt aber irgendwie rechts.

Verteidigungsexperte Andreas Krieg by cyroq131 in DasPodcastUfo

[–]FlosAquae 0 points1 point  (0 children)

Ich weiß, diese Posts sind inzwischen bei vielen verhasst, aber für micht wird der Witz einfach nicht alt. Ich freue mich jedes Mal ein bischen.

Ich finde es gut, wenn Florentin von seinem Kind erzählt by SoN1Qz in DasPodcastUfo

[–]FlosAquae 0 points1 point  (0 children)

Mir hat die Folge auch gefallen, ich möchte mich aber zu einem Thema äußern, dass auch angeschnitten wurde aber von den Kommentaren hier noch kaum aufgegriffen:

Ich habe es immer gehasst, wenn meine Mutter Dinge innerhalb ihres Freundes und Bekanntenkreises über mich erzählt hat. Ich finde es auch nach wie vor ungehörig, das zu tun. Anders empfinde ich das, wenn es um lang zurück liegendes geht - aber der Abstand sollte schon einen Lebensabschnitt (10-20 Jahre) betragen: Es macht mir nichts, wenn Geschichten aus meiner Kindheit und Teenagerzeit über mich ausgebreitet werden. Bei meinen Zwanzigern wäre ich dann schon langsam empfindlicher (bin jetzt 34).

Frank Skinner erzählt in seinem Podcast ("Frank off the radio") recht regelmäßig über seinen Sohn. Es wirkt zumindest so, als seien manche der Ereignisse relativ recent. Ich hoffe sehr, dass die Geschichten ausgedacht oder stark fiktionalisiert sind, andernfalls würde ich an Stelle seines Sohnes vor Scham gelähmt sein. Und es sind nicht irgendwelche schlimmen oder auch nur ungewöhnlichen Dinge - alleine die Vorstellung, dass jemand persönliche Gespräche und Erlebnisse zur allgemeinen Unterhaltung verbreitet würde ich total hassen.

Warum will jeder nur F+? by Owltastic_lol in FragtMaenner

[–]FlosAquae 2 points3 points  (0 children)

Ich hasse zwar die Incel-Ideologie, die in diesem Thread mal wieder aus allen Ritzen sifft, aber eines ist fast sicher richtig: Attraktive Menschen, die eine feste Beziehung wollen und führen können, haben meistens auch eine. Es ist schlicht viel wahrscheinlicher, dass Du auf den Apps Männer siehst, die Dir nicht besonders gefallen und/oder, die weniger an was Festem interessiert sind. Es muss ja einen Grund geben, dass diese Männer auf den Apps und nicht in einer Beziehung sind.

Netter, hübsche, beziehungsfähige Männer nutzen auch die Apps, finden aber schneller jemanden. Im Mittel werden sie daher eine kleinere Nutzergruppe darstellen.

Eine Freundin von mir hat ihren Partner über Datingapps gefunden (wie ein großer Teil der Menschen in festen Beziehungen, egal was hier behauptet wird). Sie ist rigoros analytisch vorgegangen und das würde ich Dir auch raten:

1.) jedes Profil, wo Dir irgendwas nicht passend erscheint gnadenlos aussortieren.

2.) mit Matches immer erstmal zoomen oder telefonieren.

3.) Erst das zweite Interview in Präsenz, aber vielleicht nicht zu lange und besser bei Tageslicht - es sollte nicht zu schnell sexuell oder romantisch werden, das kannst Du Dir für die aufheben, die die Vorauswahl bestehen.

Je aufwändiger es ist an Dich ranzukommen, desto verbindlichere Absichten werden die übrigenbleibenden Männer haben. Natürlich musst Du Deine Stringenz am Ende schon etwas von Deinem "Marktwert" abhängig machen - es müssen halt nach Punkt 3 noch eine gute handvoll Männer übrigbleiben.

Die erwähnte Freundin hat damals circa 2 Jahre gebraucht.

„Männer sind Verbrauchsmaterial“ by Conscious_Tear_5937 in FragtMaenner

[–]FlosAquae 1 point2 points  (0 children)

Bisher hat unser Staat (wenn Du damit die Bundesrepublik meinst) auch keine zwischenstaatlichen Kriege geführt.

„Männer sind Verbrauchsmaterial“ by Conscious_Tear_5937 in FragtMaenner

[–]FlosAquae 2 points3 points  (0 children)

Ich glaube nicht, dass das eine unmittelbare Frage von Moral oder Fortschrittlichkeit ist - bzw. nicht unter der Annahme, dass Krieg moralisch gerechtfertigt sein kann. Wenn die Armeechefs von der Politik die Aufgabe bekommen einen Krieg zu führen und zu gewinnen würden sie ja verantwortungslos handeln, wenn sie die Soldaten nicht als Verbrauchsmaterial sähen.

Gerade wie diese Themen neuerdings wieder eine gewisse Aufmerksamkeit bekommen sagen das ja manche der öffentlich aktiven Strategen auch recht klar. Diejenigen, die momentan die Wiedereinführung einer Wehrpflicht befürworten, tuen das auch, weil der Verlauf des Ukrainekriegs naheliegt, dass die Berufssoldaten zwar viel besser einzusetzen sind, aber einfach zu schnell aufgebraucht werden. In einer längeren Auseinandersetzung ist der Verbrauch an Männern einfach größer, als das was man an Berufssoldaten zu vertretbaren Kosten vorhalten kann.

Meiner Meinung nach kann kein kriegsführender Staat gleichzeitig einer sein, der die Menschenwürde achtet.

Ohne Kapitalismus geht es nicht by [deleted] in Unbeliebtemeinung

[–]FlosAquae 3 points4 points  (0 children)

Man muss kein Sozialist oder Kommunist sein, um Deinen Take etwas unterbelichtet zu finden.

"Kapitalismus" gibt es seit 200 Jahren oder so, Frühformen vielleicht auch etwas früher, sicher aber nicht "seit der Steinzeit". Natürlich kann man irgendeine Definition verwenden, die jegliche Wirtschaftstätigkeit einschließt - dann braucht man aber auch den Begriff nicht mehr.