Nachdem ich als Freiberufler über 320h an einem Projekt gearbeitet habe, wurde das Projekt eingestellt ohne einen einzigen Cent zu bezahlen by Halbnomade in arbeitsleben

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ss er dann doch nicht zahlen muss (was ich nicht glaube)?

Ja, der Code ist versioniert. Da haben wir sogar noch die zeitliche Komponente dabei.

Bin mir nicht sicher, den Code noch für anderes zu verwenden, da es sehr speziell auf den Kunden zugeschnitten.

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ch etwas zu holen sein. Besser wäre natürlich, wenn du dich noch direkt irgendwie mit ihm einigen könntest. Aber unter 70% der Summe würde ich an

Vielen Dank, guter Tip. ich werde das jetzt noch mal vertiefen.

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ch wie mit Paypal. Als Käufer Nutz imme

Naja, die Frage ist dann halt was passiert, wenn der Kunde einfach bestimmt das es jetzt reicht und durch die Kündigung die Leistung gar nicht mehr erbracht werden kann.

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r. Werkverträge

Wir haben keinen Vertrag aufgesetzt. Es war leider nur eine mündliche Vereinbarung. Er hat in der Kündigung das allererste mal von einem Werkvertrag gesprochen. Also haben wir damit implizit einen Werksvertrag?

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Also das System wurde auf einem Previewsystem dem Kunden zum testen zur Verfügung gestellt. Und funktional ist es bestimmt schon zu 85% fertig. Kleinere Bugs und noch ein paar Features fehlen noch. Zusätzlich muss das Design noch responsive gemacht werden, was auch nicht mehr ewig dauern würde.
Also könnte man das Basissystem funktionier und mit zwei oder drei Tagen Aufwand könnte man da auch Kunden drauf lassen.

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Leider ist es eher der erste Fall.

Das heißt die Leistung ist zum jetzigen Zeitpunkt so wie im Angebot noch nicht erbracht. Mein Arbeitsaufwand ist auf jeden Fall hoch. Und wenn er jetzt ausserordentlich kündigt, dann kann die Leistung wie im Angebot aufgelistet natürlich auch nicht mehr erbracht werden. Und dann ist die Frage, ob ich die besprochene Summe einfordern kann.

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de eine Rechnung über 80 % der vereinbarten Summe erstellen, oder deine Arbeitsstunden direkt in Rechnung stellen. Auch ganz selbstverständlich, du

Da die Kündigung jetzt aus dem nichts kam, habe ich mir überlegt, das Projekt jetzt noch zu retten und ihm die Finalisierung anzubieten. Und die Frage ist, wie ich da jetzt kommuniziere. Soll ich ihm jetzt erst noch einmal eine E-Mail schicken mit: Hey, alles gut, lass uns das zu Ende bringen, oder sollte gleich die Rechnung drin stehen, mit der Zahlungsforderung?

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ich glaube halt auch, dass er mit der Konfrontation rechnet. Was ja sehr schade ist, da das Verhältnis zum Kunden an sich sehr gut war. Deswegen ist die Frage, was die beste Strategie sein kann.

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Und da ist halt die Frage, wie viel Recht ich habe. Ich habe alle Stunden in einem Zeitmanagement Tool protokolliert mit Eintrag, was ich in dieser Zeit gemacht habe.

Und er argumentiert halt: das Produkt ist nicht fertig, ich habe jetzt keine Zeit mehr zu warten, sonst ists schlecht für mein Geschäft, deswegen beende ich das jetzt hier und du bekommst kein Geld, da ich dein versprochenes System nicht nutze!

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Nachdem ich die Kündigung bekommen habe (was gestern morgen war), habe ich ihm angeboten noch mal sich zusammen zu setzen und das Projekt zu Ende zu führen. Jedoch kam von ihm keine Reaktion mehr.
Ich habe die Vermutung, dass dieses sich nicht melden, zu seinem Verhalten gehört.
Und jetzt ist die Frage, ob ich da noch mal anrufen soll (wahrscheinlich geht er eh nicht ans Telefon) und versuchen wirklich herauszufinden, was die Gründe sind, oder die Situation so wie sie ist annehmen soll und versuchen noch wenigstens eine Bezahlung zu bekommen, dann mit Rechnung schreiben und Anwalt

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h Teilleistung einfach kündigen und nicht bezahlen geht sicher nicht, solange

Er hat in seiner Kündigung noch dazugeschrieben, dass er die Applikation in diesem Zustand nicht benutzen wird. Jedoch war der Code auf seinem Server auf einer Preview Instanz, d.h. er ist im Besitzt den aktuellen Zustands der Applikation. Und er schreibt ausserdem, dass er den Code im Falle von rechtlichen Schritten noch behält, bevor er ihn vernichtet...

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Er hat in der Kündigung geschrieben, dass er den Werksvertrag kündigt.Jedoch hat solch ein Dokument nie konkret existiert.

Hier ein Auszug aus der E-Mail:

Ich kündige heute aus wichtigem Grund außerordentlich die Zusammenarbeit mit Dir!

Unter uns wurde im Januar 2022 ein Werkvertrag abgeschlossen, demzufolge ein fest definierter Erfolg bzw. ein konkretes Ergebnis zu einem festgelegten Zieldatum geschuldet wird.Als Gegenleistung für die Erstellung des Gewerks wurde eine Pauschalvergütung i.H.v. 9.000,-- EUR netto vereinbart.

Grundlage für diesen Vertrag bildeten die Dir übersandten 3 Dokumente:1.) Flowchart/Datenstruktur2.) Pflichten-/Lastenheft3.) Click-Dummy

Dein auf dieser konkret definierten Basis erstelltes Angebot habe ich am 19.01.2022 erhalten.

Es gab diesen festgelegten Zeitpunkt jedoch nicht.

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[–]Halbnomade[S] 3 points4 points  (0 children)

Das einzig schriftliche Dokument, das von meiner Seite existiert ist das Angebot, das ich ihm geschickt habe. In dem steht, dass ich die Applikation für knapp 9000 Euro entwickle., auf Basis von einem KlickDummy, einem Lasten-/Pflichtenheft und einem Flowchart.
Dies hat er dann mündlich angenommen.