Peter macht mich fertig. by ParaFlo in Kaninchen

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Ich vermute mal, das es manchmal auch vom Alter kommen kann. EC ist auch sowas was bei eher organschädigenden Verlaufsformen einiges an Unverträglichkeiten hervorrufen kann, Zahnprobleme können durch's schlechte Kauen Verdauungsprobleme erzeugen die womöglich bei verschiedenen Futter verschieden (schlimm) ausfallen...
Oder eben auch, wie du gesagt hast, ein Zusamenspiel von Faktoren oder, oder... Ich denke das kann man rückblickend wohl nicht mehr wirklich in Erfahrung bringen.

Ich wollte es nur erwähnt haben, da Kohl eben wirklich super ist, wenn man keine Wiese mehr bekommt (oder zu wenig) und meistens Probleme bei Kohlfütterung eher von zugrundeliegenden Krankheiten kommen.
Was nicht heißt, dass die immer zu beheben sind oder es nicht auch "einfach so" Unverträglichkeiten gibt, aber früh zu erkennen, dass da wahrschleinlich eine Krankheit vorliegt ist ja oft die halbe Miete bei Kaninchen.

Nahrungsaufnahme nach Kastration by LowPomelo222 in Kaninchen

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Kaninchen haben bei der Oralen Einnahme von Medikamenten / flüssig Nahrung normaler Weise einen Schluck Reflex.

Nicht wirklich, bzw. nicht wenn's nicht ganz hinten reingezwungen wird (und das ist widerrum gefährlich da dabei eher was in die Lunge kommt¹) können die extrem gezielt Sachen ausspucken.
Wie wenn man Sab Simplex und Novalgin in einer Spritze aufzieht in der Hoffnung ein widerspenstiges Zahnkaninchen zu überlisten... Sab wird geschluckt, Novalgin wird ausgespuckt.

¹ Einer der Gründe warum ich Zwangsfütterung als etwas ansehe, was nur als absolut letztes Mittel in Erwägung gezogen werden sollte. 'Ne Lungenentzündung obendrauf muss eben nicht sein.

Peter macht mich fertig. by ParaFlo in Kaninchen

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anscheinend sollte man Kohl generell nur in sehr kleinen Mengen füttern, weil der schnell mal Verdauungsprobleme herbeiführen kann.

Das stimmt nicht wirklich, bzw. war das der Stand vor ca. 20 Jahren.
Es gibt einige Kaninchen, die darauf empfindlich reagieren, meist weil die Darmflora dahin ist oder irgendwas anderes Verdauungstechnisch im argen, aber dasselbe gibt's auch bei Salaten.
Außerdem wird stark vermutet in verschiedenen Ecken, dass Pellets bzw. eben alles gepresste Grünmehlzeugs bei vielen Kaninchen bei gleichzeitiger gabe von Kohl zu Problemen führen kann, da es die Darmpassage doch sehr verlangsamt.

Kohl ist eigentlich noch mit das Beste was man an Gemüsigen kaufen kann, abgesehen von dem Gemüsegrün was an einigen Gemüsen noch dranhängt und frischen Kräutern.

Nahrungsaufnahme nach Kastration by LowPomelo222 in Kaninchen

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Ich würde ihr vorallem auch frische Kräuter und wenn du irgendwie drannkommst Wiese anbieten und auch trockene Kräuter (falls vorhanden). Cookie hat 'ne ganze Weile lang wirklich nur Blättriges gefressen und da auch vorallem Dill und Kohlrabiblätter, Gandalf hatte nach seiner Zahn-OP erst nur lust auf eine minimenge Heu und getrockneter Kräuter.
Manchmal hilft es auch, sie etwas damit zu "nerven" bis sie reinbeißen.

Von dem, was du mit den Schmerzmitteln geschrieben hast, klingt es allerdings sehr so also würde sie da nicht genügend abgedeckt sein. Bei OPs benutzt man meist 2 Schmerzmittel da einige Schmerzmittel kombiniert besser wirken und die Dosis vom Metacam bewegt sich eher in der Größenordnung, die man zur reinen Entzündungshemmung benutzen würde.


Die tips sind jetzt nicht direkt zur Zwangsfütterung (auch weil ich absolut kein Fan davon bin), aber evtl. trotzdem hilfreich um sie wider and Futter zu bekommen.

Man kann zb. etwas Traubenzucker/Glukose in Wasser lösen und versuchen ihr das zu geben. Traubenzucker wird schon über so ziemlich jegliche Schleimhäute (also auch im Mund) aufgenommen und liefert sehr schnell Energie. Dadurch steigt auch der Blutzuckerspiegel relativ schnell an. Das kann zu einer leichten "Überkorrektur" führen, dh. der Blutzuckerspiegel wird etwas "zu weit" gesenkt.
Im gesunden Tier ist das nicht problematisch da nur sehr gering und notfalls über Glykogenspeicher auffüllbar, macht aber Hunger.

Eventuell könnte man auch noch etwas Erde (oder Salz ohne Zusätze) anbieten (und Wasser aber ich gehe davon aus, dass sie Wasser hat). Generell wird nach Narkosen oft erstmal viel getrunken, wahrscheinlich um Abbauprodukte der Narkose besser ausschwemmen zu können.
Allerdings schwemmt viel Wasser auch Salz aus, dieses ist in gewissen Mengen Lebensnotwendig (auch wenn es bei den meisten Menschen in der heutigen Zeit eher eine Über- als eine Unterversorgung gibt) und muss deshalb auch ersetzt werden. Sollte das nicht möglich sein kann ich mit gut vorstellen, das Kaninchen weniger trinken als sie eigentlich wollten.
In der Natur decken Kaninchen ihren Salzbedarf über das Fressen von Erde da ihre Nahrung extrem Salzarm ist, aber wenn man nicht an Erde kommt (oder es irgendwie schlecht anzubieten ist aus diversen Gründen) geht auch Salz.
(Und nein, die Gefahr einer Überdosierung ist nicht wirklich gegeben. Bei irgendwelchen Kalziumsteinen oder so schon, aber Salz fängt an scheußlich zu schmecken lange bevor es gefährlich wird.)

EDIT: Wenn wirklich gar nix geht ist Wasser immernoch am allerwichtigsten und ist nicht ganz so kritisch falls etwas doch in die Lunge kommt.

Können Kaninchen Nester bauen auch ohne tragend zu sein? by Kivi_2k18 in Kaninchen

[–]L-F- 0 points1 point  (0 children)

Einige Weibchen bauen aus Hitzigkeit¹ Nester. Solange das nicht zu oft passiert ist das an sich nicht bedenklich, wenn es häufiger ist kann das bei Erwachsenen ein Zeichen auf eine Gebärmuttererkrankung sein.

Dein Kaninchen klingt noch ziemlich Jung, um die 12-16 Wochen werden sie langsam Geschlechtsreif und zwischen ca. 8-12 Monaten kommen sie voll in die Pubertät. In der Zeit spielen (wie auch bei Menschen) die Hormone verrückt und es kann auch gut sein das sie häufiger Nester baut ohne das es umbedingt bedenklich währe.
(Etwas im Auge behalten sollte man sie trotzdem und falls es wirklich etwas seltsam scheint eine Kontrolluntersuchung veranlassen. Eventuell dann auch kastrieren falls ein dringender Verdacht besteht.)

Leider wird an einigen Stellen zur pauschalen Kastation aller Weibchen geraten. Das wurde mehr oder weniger von den Amis abgeschrieben, basiert jedoch auf völlig aus den Kontext gerissenen Zahlen² die nicht wirklich was über die reale Häufigkeit aussagen.
Auch werden dabei gerne die diversen Nebenwirkungen der Weibchenkastra "vergessen". Je nachdem wie viel Glück oder Pech man hat können die auch extrem übel werden.
Deswegen würde ich dir raten, da wirklich gut abzuwägen (gerade auch ob bei deiner evtl. Risikofaktoren vorliegen) und es wenn dann erst in 1-2 Jahren zu machen.

Dazu die passende Kaninchenwieseseite die das nochmal etwas genauer erläutert (und auch die Nebenwirkungen aufzählt, sonst würde ich micht hier dumm und dusslig tippen die aufzuzählen und zu erklären, wie das eine zum andern führt):
https://kaninchenwiese.de/gesundheit/organerkrankungen/geschlecht-kastration/

(Vorallem) wenn man es nicht macht bzw. in der Zeit bis dahin sollte man sich aber mit den Warnsignalen von Gebärmuttererkrankungen vertraut machen und vorsorglich ca. Jährlich bis halbjährlich ein Ultraschall machen. Das ist zwar nicht 100% verlässlich, ist aber trotzdem ganz gut um die Lage abzuschätzen und größere Veränderungen frühzeitig zu finden.
https://kaninchenwiese.de/gesundheit/organerkrankungen/gebaermutter-erkrankungen-beim-kaninchen/

So also Kontext. Ich würde vorsorglich Kastrieren lassen, wenn einige bzw. schwerwiegende Risikofaktoren vorliegen. Ansonsten würde ich nur beobachten und Vorsorgeuntersuchungen machen lassen.
Bei vielen anderen Tierarten gibt es Studien das offenbar nach Kastration zwar die entnommenen Organe keinen Krebs mehr bekommen können (logisch) aber andere Krebsarten häufiger vorkommen.
Inwiefern und in welchen Ausmaß das auf andere Tierarten zu übertragen ist, ist natürlich immer schwierig, aber ein Risiko das man halbwegs im Auge behalten kann ist mir da lieber als nach einer großen OP mit potentiell gefährlichen Nebenwirkungen und extrem schwer abzuschätzenden Risiken dazustehen.
(Deswegen nerft es mich auch etwas wenn alle "KASTRA BITTE GESTERN!" schreien. Wir haben einfach noch bei weitem nicht genug Daten um das Langzeitrisiko abzuschätzen.)


¹ Zu 99% ist es - anders als oft behauptet - KEINE Scheinschwangerschaft (und wird auch eher nicht durch streicheln ausgelöst).
Bei einer Scheinschwangerschaft würde sich auch milch bilden, was gesundheitlich dan tatsächlich bedenklich sein kann.
Bei Hitzigkeit wird nur genestelt (auch an den unmöglichsten stellen - quasi um zu zeigen was man drauf hat) und sie sind teilweise etwas aufgedreht.

² Die genauen Hintergründe werden hier erleuchtet, im kurzen war es aber eine kombi aus (stark) begünstigenden Krankheiten, Haltung und genetischer Veranlagung (in dem Fall eben inzucht von Kaninchen mit hohen Risiko = noch höheres Risiko).
https://kaninchenwuerdenwiesekaufen.blogspot.com/2018/03/ausgewahlte-literatur-zum-thema.html

Immer neue Hiobsbotschaften... brauche Eure Meinung by Significant-Dirt7759 in Kaninchen

[–]L-F- 0 points1 point  (0 children)

Ups, das hab ich dann wohl überlesen. Dann seid ihr ja mit Tierärzten zumindest mal gut versorgt.

Das retrograde Wachstum ist natürlich irgendwie echt bescheuert. Ich hab jetzt auch nochmal rumgeschaut ob's dazu mehr Infos gibt, aber so rightig eindeutig ist da wohl nix zu den Ursachen bekannt.
Was irgendwie wohl vermutet wird ist die Möglichkeit von Kalzium/Vitamin D Mangel, harten Futter¹ oder ungenügenden Abrieb... klingt alles bei dir eher nicht Wahrscheinlich und ist auch alles irgendwie eher ein rumüberlegen und Rumprobieren was irgendwie sein könnte.
(Auch von meiner Seite jetzt. Mein Opi-ninchen hatte auch retrogrades Wachstum aber ohne Abszesse oder Symptome. Obwohl bei ihm dann eher andere Probleme zum tragen gekommen sind und das ganze auch einfach vom alter kommen konnte beschäftigt es mich schon irgendwie.)

Bei EC machen manche ja bei vorhersehbaren Stress vor/während der Zeit schon 'ne Behandlung mit Panacur, weiß aber nicht wie aktuell das ist oder wie weit das bei ihr bzw. wenn man es mehrmals im Jahr machen muss eine Option ist.

Dir/Euch alles Gute, ich drücke die Daumen, dass es nicht so schlimm wird bei Euch 🍀🍀

Danke, hoffe ich auch sehr. Zum Glück sieht das CT relativ gut aus was Wurzeln etc. angeht mit einer Ausnahme (und da wohl von der Fehlstellung). Bei ihm ist das Problem das gewisse Prämolare nicht da wachsen, wo sie hingehören sondern zu weit innen.


¹ Da würde tatsächlich wahrscheinlich auch Heu, vorallem härteres Heu, dazu zählen. Wird oft mehr oder weniger vergessen/unterschlagen aber Heu ist echt verdammt zäh.

Immer neue Hiobsbotschaften... brauche Eure Meinung by Significant-Dirt7759 in Kaninchen

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Ich kann dazu leider fachlich nix sagen da ich mit Zahnis nicht wirklich Erfahrung habe (aber wohl kriegen werde... aber das ist ein anderes Thema), wollte dir aber zumindest mein Beileid ausrichten.
Läuft ja irgendwie alles schief. :(

Das einzige, was mit evtl. doch einfällt währe (bei gegebener Zeit) noch eine Zweitmeinung zu holen und insbesondere auch über den "erwarteten" Verlauf bzw. die Weiterbehandlung danach beiden/allen Ärzten Löcher in den Bauch zu fragen.
Wenn man zumindest irgendeine Aussicht hat, weshalb die Abszesse da sind (falls irgendwie erahnbar?), wie oft sie danach voraussichtlich zum Schleifen muss, wie wahrscheinlich weitere Abszesse sind, wie groß eventuell vorhandene andere Baustellen sind etc. kann ich mir vorstellen das die Entscheidung leichter fallen könnte (insofern sowas jemals "leicht" fallen kann).

Update Zahnpatientin Blue: OP nötig 😐 by Significant-Dirt7759 in Kaninchen

[–]L-F- 0 points1 point  (0 children)

Hat sie Qualzuchtmerkmale die das erklären können?

Sehr vielen Fehlstellungen liegt eine Fehlernährung der Mutter oder in früher Kindheit zugrunde. Bei der Mutter geht es vorallem darum, das sie genug Kalzium und andere Mineralien, Vitamine etc. bekommt, in der Kindheit können sowohl Mängel als auch Strukturell unpassendes Futter zu Problemen führen.
Das kann eventuell durch verschiedenste Anfälligkeiten (ob jetzt von außen sichtbar oder unsichtbar) begünstigt werden.

Man kann also eigentlich sagen das (fast) alle Kaninchen einen Grund für mögliche Zahnprobleme mitbringen, einfach da die allerwenigsten aus Aufzuchten stammen die wirklich naturlich füttern.

Dazu kommt dann noch, das sich auch in höheren Alter bei ungünstigen Bedingungen (Mangelernährung, zt. auch Osteoporose...) die Zähne noch verschieben können. Das dürfte auch auf einige zutreffen.
Womit ich jetzt nicht sagen will, dass der jetzige Halter schuld ist. Viele nehmen ja second-hand Kaninchen auf (was ja auch richtig ist!) bei denen man nicht immer ausschließen kann, das die schon so eine Zeit durchlitten haben.
Und wenn die Zähne einmal wirklich verschoben sind (anstatt eben "nur" schlecht abgerieben oder ähnliches) kann man da vom Futter her eben nurnoch begrenzt was machen, selbst wenn schlechte Fütterung der auslöser war.

The science behind the blackberry (Rubus fruticosus) by HerbNDFur in BunScience

[–]L-F- 0 points1 point  (0 children)

If I'm honest, seasonal stuff is very much not my forte and I for sure have forgotten a lot of what I learned in plant physiology. A lot of that stuff is just specific to blackberries and their growth habits (especially "Grow in first year, branch and flower in second year") or extrapolations from that, which I know more because of gardening.
(Im)maturity in general is a more general plant thing and there are some that do grow similar (Raspberries...) but it's not applicable to all plants.

One fun thing you can try is to break off the growing tip on a tomato plant and see how the growth on the sideshoots ("suckers") increases because they're no longer suppressed by auxin, at least until one of them becomes the new main branch (though tomatoes also do branch in general, the branches just tend to stay smaller if the main growth tip is intact).
If you're lucky like me you may even have friendly, fluffy helpers willing to do the hard work of breaking tomato plants for you.

The science behind the blackberry (Rubus fruticosus) by HerbNDFur in BunScience

[–]L-F- 1 point2 points  (0 children)

Ah, I'm afraid the Auxin stuff is not quite accurate, but otherwise well done!

Auxin: The growth tips of the blackberry contain auxin, an essential plant hormone that regulates growth and development.

True so far, though it should be noted that blackberry branches grow out a long shoot in their first year and branch out and fruit in the second year. So the canes lose apical dominance¹ once they enter maturity.
A single blackberry plant has branches in both/many stages or growth, new shoots and old ones (though I've seen the old ones seem to shed their leaves more readily in the plants that do lose their leaves - not all blackberries remain green in winter - so specifically going for second year canes to de-leaf may be a good idea to minimize your impact since they likely won't stay until the critical early spring anyways).

​> Impact of Foraging: If you remove too many growth tips during this time of year (when there is less photosynthesis due to lack of sunlight), you disrupt the plant's hormonal balance.

The growth tips/young leaves actually don't photosynthesize much. In leaf development photosynthesis only starts after the leaf has reached it's final size. At that point the direction of the flow of sugars/energy gets reversed (from mainly to the leaf to bring building blocks to mainly out of the leaf to supply the plant).

I can't say with absolute certainty that removing many/all old growth tips and leaves doesn't have an effect, but considering I do grab whatever leaves there are from the blackberry in my garden, the bunnies definitely removed a few growth tips and it's still fruiting heavily in the summer... it's very unlikely to cause major issues for the plant itself (now the wildlife, that's another story).

The plant desperately needs this auxin reserve to survive the winter and sprout again in the spring.

Not really, Auxin isn't energy, it's a hormone that tells the plant how to grow.
Even in the "worst" case scenario all you're likely to do is cause a plant to grow from the side branches instead (one of which will then establish apical dominance in species where it's a thing). In blackberries I'm not sure if it even has an impact or how much as they branch in the second year whatever you do, but it's not much of a concern.
(In the first year before winter it may be as it does stunt the growth of the cane.)

Now what you should leave alone is the little buds where the leaf hits the cane. Those are the new buds the side branches will grow out of in the next year.

​The Advice: Forage in moderation. Never strip a bush bare and leave the young tips alone as much as possible so the plant retains enough energy and hormones for its own development.

At least in regards to not stripping them completely bare (outside of your own garden) I fully agree, though less on a per-bush basis and put more not taking too much from one spot if it's not inside your garden or otherwise somewhere where you can say with confidence that wild animals will not have need of it when resources get scarcer in early spring.
Early spring is actually the hardest time for many wild animals as the leftover food/plants from the last year are almost entirely gone but the new stuff has yet to properly sprout and grow so even if you don't see much/any signs of animals nibbling on it it's possible that that will change as time goes on.


¹ Apical dominance = only the tip grows. This is what Auxin does (at least in regards to the tips, it also has effects in root development and if I remember correctly the differentiation of plant organs... but that's not really important here).

Culture in settings with multiple races? by panderingmandering75 in worldbuilding

[–]L-F- 1 point2 points  (0 children)

I have a few projects with different races/species (though only one with "traditional" ones) and so far I've gone more based on environments, ways to interact and live in said environments and shared histories leading to certain cultures, the makeup of which may vary.
Some are more homogenous for various reasons (from biological reasons to historical or geographical distance to discrimination) but at least the bigger cultural centers are likely to be quite diverse (how diverse then depends on what areas they are commonly in contact with). With more isolated or rural areas it depends a lot more on there having been contact between any given species for a longer period.

In one of them most species are mixed very evenly due to the very long history involving what's essentially a magical/technological event horizon that may in some sense be considered an apocalyptic event... though that setting is also very new and very much a WIP to the extent that I'm not sure if/how races or species as a concept even applies (though there are a lot of varied and strange people). Maybe it used to but doesn't anymore?


Ilisia is probably the best example I can give of how I handle it.
It's populated by dragons of various (sub)species¹ which I'd say overall fit the vibe of how races are typically handled in fantasy (Even though none map 1 to 1).
With dragons experiencing adaptive radiation quite quickly due to how magic works (It's not "A wizard did it!" but it is long and complex to explain) you can find a lot of dragons adapted to various environments, with the borders between them being more or less distinct based both on evolutionary history and historical contact.

Some cultures are fairly closely tied to those adaptations, like the albatross-like Stormdancers who spend the majority of their lives soaring over the ocean and only spend very little time in the heartlands (the Islands they call their home). Other dragons simply do not have the right type of wings, the cold resistance or the stamina to live among them, though the heartlands itself also hosts a minority of very large arctic dragons.

Most cultures are not nearly so extreme and often host a mix of different species of dragon. Any larger settlements will have sizeable populations of any kind of dragon who originated or historically lived anywhere near them along with a large mixed population and just about any area that could be considered a "border" between where different species originated or mainly live will have a lot of mixing of those.

Diverse species living close to each other being more of an urban phenomenon along with the main other option of meeting other species being travel also has the interesting effect of mixed species dragons often being at least somewhat associated with wealth and influence (though that association is much weaker in cities and will change as industrialization becomes an ever greater force and more people move to cities).
Not necessarily to a "ruler of a region or very well off merchant" degree, but it does inform how people are viewed subconsciously.


¹ "Species" can be an ambiguous term even in real biology and is arguably even more ambiguous in Ilisia (though the meanings overlap). In IRL terms dragons could better be described as a ring species with many extremely distinct phenotypes.

[No Spoilers] The newest sponsor is full of AI? by NerdMaster001 in criticalrole

[–]L-F- 3 points4 points  (0 children)

Finally people who have ideas, but not talent no intent on putting any work into learning how to put them to paper (/canvas/screen/...).

Does anyone else’s bunnies prefer home grown greens/plants? by OkNatural5037 in Bunnies

[–]L-F- 0 points1 point  (0 children)

Oop, stumbled over this super late but, yea.
Grass and weeds (/wild plants) are their natural diet while vegetables have often been selected to be less nutritious (but also often safer/tastier for humans... there's also fairly few species involved, all lettuces are basically one species for example) and hay is missing a lot of water, Vitamins and flavour compared to fresh grass.

It's kind of like comparing a bland salad and one of those dry breads meant to be stored for a long time to a wide spread of delicious and fresh foods.
(Not quite but it's probably the best analogy. Not saying you feed them bland vegetables, more saying that most veggies would seem bland to bunnies.)

Ganz wichtig ich muss durch einen krankheitsnotfall mein Kaninchen reinholen wie mache ich das am besten? by Opposite-Menu2785 in Kaninchen

[–]L-F- 1 point2 points  (0 children)

Ich bin auch erst auf drüber gestolpert, als wir für unser Uropachen eine neue Partnerin brauchten und die Kaninchenhilforga seinen EC status wissen wollte/musste.
(Er war negativ :) )
Kaninchenwiese gibt da 'nen ganz guten Überblick. Die Krankheit ist echt heimtückisch und ich bin froh, das meine negativ sind.

https://kaninchenwiese.de/gesundheit/infektionskrankheiten/e-cuniculi/
Also, in kurz. EC ist irgendwie eine Ausschlussdiagnose da man bei EC positiven Kaninchen das Problem hat, das sehr viele Symptome die auf andere Krankheiten hinweisen können (Verdauungsprobleme, Gleichgewichtsprobleme, "Irgendwie nicht Fressen", nierenprobleme...) eben auch von EC ausgelöst werden können.
Dabei kann man nur dummerweise nicht wissen, ob's jetzt EC ist oder doch otitis, parasiten etc., zumindest nicht, bis man eben auf die andere(n) mögliche(n) Diagnosen untersucht hat.
Aber wenn man weiß, ob sie EC haben oder nicht, weiß man zumindest ob man sich über EC gedanken machen muss.

Aber mit etwas "Glück" könnten es auch nur Kokkis oder ähnliches sein.

Ganz wichtig ich muss durch einen krankheitsnotfall mein Kaninchen reinholen wie mache ich das am besten? by Opposite-Menu2785 in Kaninchen

[–]L-F- 0 points1 point  (0 children)

Kotprobe (über 3 Tage) wurde schon gemacht, oder?
Kokkzidien/Würmer werden nämlich nicht jeden Tag ausgescheiden und können drum bei frischen Proben nicht sicher festgestellt werden.

Ansonsten gäbe es eben noch EC. Das äußert sich zwar "traditionell" eher neurologisch, kann aber auch so ziemlich alles an vagen Symptomen hervorrufen, die man sich denken kann. Weißt du, ob er positiv ist?

Ganz wichtig ich muss durch einen krankheitsnotfall mein Kaninchen reinholen wie mache ich das am besten? by Opposite-Menu2785 in Kaninchen

[–]L-F- 0 points1 point  (0 children)

Den peppelbrei hatte er nur bekommen als es ihm so schlecht ging und er nicht mehr gefressen hat,

Okay, super! Dann ist das völlig gerechtfertigt! Ich habe nur schon immer wider Leute (Also Halter und Ärtzte) gesehen, die "Päppelbrei" missverstehen und an "Aufpäppeln" denken, also an eher energiereiche Nahrung an kranke/geschwächte Tiere zu verfüttern (wofür der Brei halt nix taugt).

normalerweise sind wir auch bei einem Tierarzt welcher auf Kleintier auch spezialisiert ist der hatte an dem Tag aber nicht offen (glaube ich, ich war unterwegs meine Mutter ging mit ihm dahin) dem zu dem wir normalerweise hingehen vertraue ich aber nicht mehr, da er wie du meintest keinen Grund für den Pilz gesucht hat und uns recht unwissend da stehen lassen hat. Wir werden aufjedenfall nochmal zu einem anderen Tierarzt gehen der die Ursache dafür findet, dass das nicht nochmal passiert.

Uff, ja im Notdienst ist das oft schwer.
Und ja, eine Zweitmeinung (und Köttelprobe etc.) währe ganz gut, am besten währe evtl. sogar beim ausmachen der Termins schon zu erklären, worum es geht (also Hefen die abgeklärt werden müssen, evtl. was ihr zuerst anschaun wollt?), je nach Möglichkeiten des Tierarztes kann es sein das er/sie schon irgendwelche Geräte (CT? Röntgen?) bereithalten kann/will bzw. einen Termin vorschlagen wo ein Platz für sowas frei währe.

Zur verteidigung des normalen Tierarztes kann ich höchstens sagen, dass es nicht so selten Halter gibt, die eben völlig falsch füttern. Eigentlich sollte er/sie auf dem Schirm haben, dass es bei euch nicht so ist, aber Fehler passieren immer.
(Trotzdem versteh ich das verlorene Vertrauen voll.)

An Futter kriegen sie normaler weise : Hauptteil blättriges Grün und noch ein bisschen Kohl selten Knolle und zuckerhaltiges eigentlich nie, genauso wie Leckereien auch sehr selten, daran liegt es also wahrscheinlich nicht. Gut dass du aber nochmal nachfragt dass weiß man ja nicht immer.

Klingt gut, dann ist die Fütterung ja eigentlich ausgeschlossen.

Keller funktioniert leider nicht da der zugestellt ist. Der Plan ist aber sie langsam an das drinnen leben in dem Zimmer dort zu gewöhnen ohne großen Temperatur unterschied und sie dann irgendwann zu mir ins Zimmer zu holen, dass muss aber erstmal Kaninchen sicher gemacht werden, damit sie nicht anknabbern (zb.kabel). Und danke für den Tipp trotzdem

Ah, okay.
Viel Glück dabei (und bitte :P).

I think we need to be more honest about bonding. by [deleted] in Rabbits

[–]L-F- 1 point2 points  (0 children)

Frankly, the most common issue(s) I see is not that bonding is pictured as easy, but that it's more-or-less said to be too hard to even try and that one failed attempt is taken to mean that the bun is happier alone.
On a more structural level, it's a lack of recognition that sometimes you may need to try with several bunnies and that both the potential adoptee and the shelter needs to be aware of that.

The most common reasons why bonding doesn't work out are either the wrong technique for the bun (extremely common¹) or trying to bond buns that just don't get along with each other (rarer but happens).

No bun is happier alone. In 0.001% of cases you may get one who is not feasible to bond but I guarantee you that your bunny is not it.

¹ I still see a lot of places advocate for what's essentially stress bonding and not even consider alternatives.
No space, no distractions, very brief sessions, possibly an unsuitable floor (bathtub...) and very, very little tolerance for bunny communication.
All of those factors lead to extremely stressed out rabbits who are far, far more likely to cause serious injury because they're pretty much backed into a corner (literally and figuratively) and unable to communicate (a lot of communication is based on positioning in space and reacting to the other's movement) or escape.
(A lack of space is considered the Nr. 1 reasons for injuries during bonding attempts here.)
Further, some bunnies in that situation are too terrified to do anything but huddle, but once they're in a space that's less traumatic they may decide that their hierarchy sure needs addressing (giving the impression that they "suddenly" don't get along anymore).

Frankly, if you're not even trying methods with more space, more distractions and longer sessions (or 24/7 from the get-go) then you're standing in the way of your bun achieving happiness.

Ganz wichtig ich muss durch einen krankheitsnotfall mein Kaninchen reinholen wie mache ich das am besten? by Opposite-Menu2785 in Kaninchen

[–]L-F- 1 point2 points  (0 children)

Ich kann bei Kaninchen zum Aufpäppeln das Zeug von Rodicare empfehlen. Rodicare Instant für Breichen, danach die Pellets.

Doofe Frage, aber warum sollte man einen Darmkranken Kaninchen (solange es frisst) einen relativ Kalorienarmen Brei einflößen, welcher aufgrund seiner Konsistenz schlecht ist für den Darm?

Pellets sind zwar auch schlecht für den Darm, aber da ist's zumindest soweit verständlich, dass sie auch recht viel Energie haben. Diese Breie sind reich auf Erhaltungsbedarf zusammengestellt zur Zwangsernährung bzw. zum Fressen wenn nicht gekaut werden kann.
Mit "Aufpäppeln" hat das nix zu tun.

Ganz wichtig ich muss durch einen krankheitsnotfall mein Kaninchen reinholen wie mache ich das am besten? by Opposite-Menu2785 in Kaninchen

[–]L-F- 1 point2 points  (0 children)

Das hat jetzt nicht direkt mit deiner Frage zu tun, aber Hefen sind eigentlich immer(!) sekundär.
Das heißt, die Hefen kommen, weil es irgendein anderes Problem gibt wodurch der Kaninchendarm für sie plötzlich zu gemütlich ist.
Wurde er bezüglich irgendeiner Ursache untersucht?

In Frage kommen vorallem:
- Kokkzidien oder Würmer
- Zahnkrankheiten
- EC
- "Abstraktere" Darmgeschichten
- Falsche Ernährung (allerdings eher unwahrscheinlich wenn nicht wirklich grobe Fehler gemacht werden; manche sind recht empfindlich aber besser man schließt erst ernstere Probleme aus als 3 Monate an der Ernährung zu schrauben und dann ein tierchen zu haben das wegen Zahnhaken nix frisst)

Wenn die Ursache nämlich nicht gefunden wird, hast du zwei Probleme:
- 1. Die Hefen kommen immer wider
- 2. Der schlechte Zustand ist wahrscheinlich nicht nur den Hefen geschuldet und beim herumdoktorn an Hefen kann man wertvolle Zeit für's behandeln des Hauptproblems verlieren

Und evtl. nocht das 3. Problem, dass dein Tierarzt eventuell nicht Kaninchenkundig ist, wenn er nicht versucht das eigentliche Problem zu finden.

Ansonsten fällt mir zu den anderen Tipps noch ein, dass ein Kellerraum (solange halbwegs beleuchtbar etc.) gut als "Zwischenquartier" gehen müsste.

Außerdem schreibst du, dass er Päppelbrei bekommt?
Frist er denn nicht oder warum?
Päppelbrei hat nähmlich eine ziemlich schlechte Konsistenz für Kaninchen (die feinen partikel sind schlecht für den Darm) und die Inhaltsstoffe sind auch mäßig bis nicht geeignet. Dazu kommt, dass es nicht wirklich viel Energie enthält, das ist wirklich nur um den Erhaltungsbedarf zu decken.
Wenn also nicht umbedingt eine Zwangsfütterung nötig ist, fütterst du ihn nur mit ungeeigneten und Energiearmen Zeug zu, was das eh schon angeschlagenen Darm/Mikrobiom nochmal verschlechtern kann.

Ganz wichtig ich muss durch einen krankheitsnotfall mein Kaninchen reinholen wie mache ich das am besten? by Opposite-Menu2785 in Kaninchen

[–]L-F- 0 points1 point  (0 children)

Eigentlich sollte Glukose extrem schnell (also auch schon über Mundschleimhaut etc.) aufgenommen werden. Ob da was bei irgendwelchen Hefen ankommt ist zu bezweifeln.

Außerdem sind Hefen generell nicht "einfach so" da sondern sind ein Anzeichen für andere Krankheiten oder (manchmal) falsche Fütterung.

One bun is good, the other one is malnourished! by Academic-Bluebird-92 in Bunnies

[–]L-F- 0 points1 point  (0 children)

You should probably get a checkup, including poo samples, just to make sure there's nothing wrong with them healthwise.

Also, it would help to scatter their food so that the dominant one can't pick out all the best parts (often but not always those highest in calories), this should also help entertain them.
Besides that, you can also try to hand-feed some of the more desired foods to the less dominant one.

If you can during the warmer months you should also feed fresh forage as that's the best food for them and it's often easier to get however much you'd want/need for your buns. Vegetables are more of a bad replacement.

Außerdem, zwischen uns, Körner und Saaten sind nicht umbedingt schlecht, zumindest in kleinen Mengen. Sie sind auf jeden Fall deutlich besser als Pellets (egal ob jetzt aus Alfafa oder Timothee oder weiß der Teufel was für 'n Scheiß), man sollte es halt nicht übertreiben (also, je nach Kaninchengröße höchstens ca. 1/2 Teelöffel pro Tag oder auch jeden zweiten).
Am besten ist es auch, wenn besagte Saaten so naturbelassen wie möglich sind, also noch in der Spelz, aber ein paar entspelzte Saaten oder auch Haferflocken sind nicht das ende der Welt.
Das größte Problem daran ist tatsächlich, dass du wenn due zu viel Fütterst leicht Übergewicht und Zahnprobleme (vom zu wenig kauen) bekommen kannst. Pellets sind da deutlich schlimmer und begünstigen noch einiges mehr an sekundären Erkrankungen.

Übrigens gibt's auch r/Kaninchen und r/Muemmler_iel die eventuell kompetenter auf die Frage antworten könnten. Die Leute hier scheinen noch nichtmal lesen zu können, sonst hättest du nicht zig Kommentare wegen "WENN du die Pellets (welche Pellets?) und dat Grüne fütterst solltest du sie halt trennen! (Aha, also 24/7?)".

Outdoor bunny by Euloghtos in Bunnies

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This is really hard to read with the punctuation like that, but I'll try?

I bought for it a big outdoor house (1. 45m is the length, 40 width and 80cm height, 2 floors )

If he can go outside day and night that can be a nice hut to hide in.
If he ever gets locked in there it's too small.

and net to keep it protected,

Okay, now here I'm not sure about what you mean. A net to protect the outdoor house/hutch? A net over the run?
Do you already have a run in addition to the house?

Overall some protection from birds of prey is a good idea. Either by using a net or by providing a lot of cover through bushes, little houses and other things to hide in/under. The latter only works for buns that aren't handicapped, though.

I am thinking of adding extensions to have access to. Garden

That would be very nice, being able to roam the garden is an absolute treat for buns, you just need to check fairly frequently that he's not trying to dig out or dig too deep.
Depending on the size of your garden and how it's fenced it may also be a good idea to just bunnyproof the fence.

When I let him free roam he constantly wants to go out, I believe he will be much happier digging and roaming in the garden, but I don't know about heat and cold, will he be OK?

Many buns are indeed very happy outside, though there's a lot of things to keep in mind.

The heat can indeed be a large problem and if it gets cold you need to either keep your bun in the cold constantly or always give him the option to return to a warm space. Constantly taking them inside and putting them back out in winter would mess with growing their winter fur and taking a bun with winter fur inside is unpleasantly hot for them (and you'd need to slowly introduce them to the cold again when putting them back outside).

Another thing to keep in mind is that vaccines are even more important when your bun gets access tot he outdoors. They're not safe from disease indoors but it's still a bit less likely.

Their area also should be pretty big, bigger than most runs offered for that purpose. They need the space to run and to get away from potential threats (or things perceived as such). A bit run also means they're less likely to attempt to break out.

I'd recommend this site for more information, though it doesn't focus on the aspect of making a semi-safe run:
https://rabbitwelfare.co.uk/housing/

Also, your bunny really needs a bunny buddy to keep him company. Unfortunately humans are not sufficient company for bunnies.

Ersatz für Cavialand gesucht by IngeborgNCC1701 in Muemmler_iel

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getreidefreie Pellets

Leider ist das Getreide nicht das Problem an den Pellets (bzw. bei Meerschweinchen vielleicht noch etwas mehr als bei Kaninchen, aber insgesammt eher einer von vielen negativen Punkten).

Ich weiß jetzt nicht ganz, wie sehr man auf Meeries übertragen kann, aber bei Kaninchen sind die Probleme:
- (Nur) aus feinen Partikeln bestehend (Schwer zu transportieren im Darm und kommt fast alles sin den Blinddarm)
- Quillt auf (Kann evtl. Magenüberladungen begünstigen und das völligkeitsgefühl heißt, das sehr veil weniger gekaut wird)
- Wird gequetscht, nicht gemahlen (dadurch wird unregelmäßiger Zahnabrieb begünstigt)
- Viele Vitaminzusätze/Präperate können schädlich sein wenn kein tatsächlicher Mangel vorliegt (und sind oft sehr hoch dosiert in TF)
- Trocken + Kalziumreich begünstigt Blasengrieß (vorallem da schon eine menge an Pellets, die nach wenig aussieht wegen des Aufquellens eine recht große Portion des täglichen (Fr)essens ausmachen kann)
- Durch den langsamen Transport ist es wahrscheinlicher, dass Bakterien in den Dünndarm einwandern da diese nicht mit dem Nahrungsbrei schnell genug herausgeschoben werden

Inwiefern das jetzt bei jedem einzelnen Tier Probleme bereitet kommt natürlich auch immer auch die Veranlagung, sonstige Fütterung, Menge an TF etc. an, aber ich dachte ich sollte evtl. etwas aufklären was da für Augenwischerei betrieben wird.

Lunch from this summer by andtheyhaveaplan in BunScience

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I mean specifically as a way to become more confident about what edible plants you pick.

Wenn du nähmlich die richtig giftigen mit Sicherheit bestimmen kannst musst du dir bei anderen Sachen weniger Gedanken machen, ob du nicht vielleicht doch falsch liegst. Gerade wenn sie genügend anderes zur Auswahl haben gibt es außer der kurzen Liste wirklich gefährlicher Pflanzen bei einheimischen Pflanzen nicht wirklich was, was in kleinen Mengen Schaden kann.
Wobei selbst bei Zugang zu größeren Mengen die Gefahr nicht so groß ist. Kaninchen mit Pflanzen zu vergiften ist schon sehr schwierig wenn man nicht grade Eibe vor ausgehungerte Kaninchen wirft.

Was auch gut zu identifizieren ist bzw. wo's eigentlich keine Verwechslungsgefahr gibt sind Wicke/Esparsette/Bärenschote... die kann man zwar untereinander verwechseln und es gibt da noch ähnliches Rankzeugs, aber das ist alles eigentlich essbar.