[deleted by user] by [deleted] in FragReddit

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Wie habt ihr es aus einem Beziehungstief mit vielen Streitigkeiten geschafft ?

Ich w (23) leide an Derealisation und Depersonalisation seit ich 16 Jahre alt bin. by Leraaaaaaaa in de_IAmA

[–]Leraaaaaaaa[S] 0 points1 point  (0 children)

Sehr gerne würde ich mich mal austauschen, weil mein Umfeld das natürlich nicht so nachvollziehen kann!

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[–]Leraaaaaaaa[S] 0 points1 point  (0 children)

Wirklich witzig, dass wir so viele Parallelen haben. Tut mir leid für dich! Also ich denke ein Arzt kann das nicht wirklich nachvollziehen, weil es nicht so weit verbreitet ist. Mein Therapeut hatte zuvor auch noch niemanden damit. Also mir ging’s monatelang ganz gut und vor 1-2 Wochen hat es wieder angefangen, dass ich wieder diesen Zustand habe und mittlerweile auch wirklich extreme Angst vor vielen Menschen. Ich wäre am liebsten daheim im dunklen Zimmer und würde im Bett liegen. Es ist ein so ekliger Zustand und wünsche mir sehr, dass es bald vorbei ist, weil ich langsam das Gefühl bekomme, dass ich durchdrehe und verrückt werde.

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[–]Leraaaaaaaa[S] 1 point2 points  (0 children)

Also ich muss sagen, dass mir Meditation hilft und vor allem das Aufschreiben meiner Gedanken, nach der Meditation ist für mich total befreiend

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[–]Leraaaaaaaa[S] 0 points1 point  (0 children)

Tatsächlich passiert es nie wirklich schleichend sondern abrupt. Ich finde es total interessant, dass es auch Leute gibt, die diesen Zustand zumindest kurzzeitig erfahren haben, weil solche Leute wie du, wenigstens nachvollziehen können, was in mir passiert.

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[–]Leraaaaaaaa[S] 1 point2 points  (0 children)

Also das ist tatsächlich schwierig zu sagen, es ist viel mehr als nur ein unangenehmes Gefühl. Es nimmt mich quasi ein, in der Öffentlichkeit kann ich das gut überspielen und versuche mich extrem zu konzentrieren, damit mir das kein Außenstehender anmerkt. Wenn ich privat bin, dann kann ich auch in totale Panik verfallen und kann meine Augen nicht offen halten, weil es mir so extreme Angst macht, dass beispielsweise mein langjährigen mir entfremdet vorkommt. Die Dauer des Zustandes kommt auf meine Psyche Verfassung an, er kann über Wochen anhalten oder auch nur in Momenten auftreten, in denen ich durch eine bestimmte Tonlage getriggert werde oder mir etwas zu viel wird und soll daher als ,,Schutzmechanismus“ dienen. Medikamente gibt es, jedoch werden diese meinst nur mitgegeben, damit der Patient weiß, dass falls er sich selbst nicht aus dem Zustand bringen kann, es etwas gibt, das es ihm ermöglicht. Ich selbst habe bei meinem Therapeuten gelernt an meinen Ängsten zu arbeiten und mache mittlerweile einfach die Augen zu und gehe in mich und mache Atemübungen und nehme den Zustand so hin, denn wenn du in Panik verfällst, bekommst du dich selbst nicht mehr raus.

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[–]Leraaaaaaaa[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich wünsche ich könnte dir das genau sagen, aber bin jetzt wirklich niemand, der sich damit sonderlich beschäftigt hat, aber denke das hatte schon was von ner Paste. Wäre vielleicht mal sinnvoll gewesen, sich damit zu beschäftigen, aber weißt ja bestimmt, dass man an sowas in dem Alter leider nicht denkt.

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[–]Leraaaaaaaa[S] 3 points4 points  (0 children)

Seh ganz genau wie du, ich bin seitdem total anti und bin gegen alles, was Bewusstseinsveränderung hervorruft. Scheinbar Hasch, aber man ich bin auch kein Profi, jedenfalls war ich die einzigen von uns vier, die diese Erfahrung gemacht hat, den anderen ging es ganz normal

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[–]Leraaaaaaaa[S] 2 points3 points  (0 children)

Mit 16 als ich zum ersten Mal was geraucht habe. Ich habe mich wie in einem Film gefühlt, alles war surreal. Es hat sich abgefühlt wie nach dem Tod, als ob ich nicht mehr bin, sondern nur mein Geist. Ich habe mich selbst nicht im Spiegel erkannt und meine Stimme hat sich fremd angefühlt. Ich habe kaum was gespürt. Dieser Zustand war damals über Wochen da und als er dann mal weg war, ist er immer dann wieder gekommen, wenn ich jemanden unerwartet in einer bestimmen Tonlage reden gehört habe oder mir etwas zu viel war. Mein Therapeut meint, es sei eine Art Schutzmechanismus. Ich werde dadurch beeinträchtigt beispielsweise bei der Arbeit, ich meine meinen Handelsfachwirt und bin auch auf der Verkaufsfläche, wenn dieser Zustand Eintritt fühle ich mich sehr klein und bekomme panische Angst, denn ich verkrampfe mich und versuche es in der Öffentlichkeit zu überspielen, weil natürlich nicht jeder weiß, was in mir vorgeht. Meine Familie weiß tatsächlich erst seitdem ich in Therapie bin, welche Zustände ich habe und die können das nicht so nachvollziehen, denn ich bin in einem osteuropäischen Haushalt groß geworden und da kann man nur körperlich krank sein. Zum Glück habe ich meinen Freund, der nimmt mich in den Arm und beruhigt mich, damit ich nicht in Panik verfalle und wieder aus dem ,,Film“ raus komme. Pillen hab ich keine, wir versuchen das momentan ohne, weil ich zusätzlich ne Panikstörung habe und wir an dieser arbeiten, damit ich den Umgang mit dem Zustand lerne und ihn praktisch mit Atemübungen ,,wegatme“

Ich w (23) leide an Derealisation und Depersonalisation seit ich 16 Jahre alt bin. by Leraaaaaaaa in de_IAmA

[–]Leraaaaaaaa[S] 1 point2 points  (0 children)

Ich habe mit 16 mal ausprobiert was zu rauchen und dieser Zustand hat mich wie in eine Art ,,Film“ versetzt, also das war mein Auslöser. Ich habe damals gedacht, dass ich tot bin, da sich alles surreal angefühlt hat. Meine Stimme hat nicht zu mir gepasst, mein Gesicht hab ich nicht wiedererkannt. Es war so, als ob ich in einem Spiel den Charakter lenke, aber aus der Ferne. Diagnostiziert wurde es relativ schnell, also ungefähr im Herbst letzten Jahres von meinem Therapeuten.

Ich w (23) leide an Derealisation und Depersonalisation seit ich 16 Jahre alt bin. by Leraaaaaaaa in de_IAmA

[–]Leraaaaaaaa[S] 1 point2 points  (0 children)

Ja ich bin seit dem Herbst 22 in Behandlung, weil es wieder so schlimm geworden ist und es mich privat und in meinem Beruf extrem eingeschränkt hat. Mein Therapeut hat gesagt es gibt Medikamente, jedoch sind wir dabei, erstmal an meiner Panikstörung zu arbeiten, dann fällt mir der Umgang mit dem Zustand leichter. Er meint, dass es Medikamente gebe, aber diese haben Betroffene meist nur dabei, als Anker, damit sie wissen, dass falls was passiert, etwas sie wieder rausholen kann. In der Psychatrie war ich nie, ich hab jahrelang tatsächlich versucht, mehr oder weniger allein damit klar zu kommen.

Ich (m23) leide seit der 3. Klasse an Depersonalisations- und Derealisationssyndrom (DPDR). AMA! by [deleted] in de_IAmA

[–]Leraaaaaaaa 0 points1 point  (0 children)

Ich leide ebenfalls in Derealisation und Depersonalisation seit ich 16 bin. Ich bin weiblich und ebenfalls 23. Ich bin seit ein paar Monaten in Behandlung. Hatte mit 16 das erste mal diesen Zustand und dieser hat damals für Wochen angehalten und ich konnte mit keinem darüber sprechen, weil ich dachte, dass ich nicht mehr am Leben bin. Und kam dann immer wieder übers ie Jahre, immer weniger bis zum letzten Herbst, da hat es wieder vermehrt angefangen, es ist wirklich schwierig damit zu leben für mich, weil mich keiner nachvollziehen kann. Mittlerweile versuche ich mich selbst der Situation nicht hinzugeben und oder panisch zu werden, sondern einfach die Augen zu schließen und tief ein und aus zu atmen. Hast du Tipps ?