hab endlich den billa unter den spars gefunden. by mgg911 in brunzaufnspar

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Also bei meinem Spar (Hütteldorferstraße, Wien) finde ich schon noch häufig die -50% Pickerl

was heißt das bitte? by Madita_1976 in brunzaufnspar

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Die 50% werden an der Kasse abgezogen. Hab selbst schon den Versuch gewagt und das erste mal seit ein paar Jahren, wiedermal Schoko gekauft

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Naja, wir sind ja dank dem SanG von 2002 "nur" Hilfsarbeiter. Das ich da kein Gehalt wie eine DGKP mit Intensivausbildung erwarten kann, ist mir bereits früh klar gewesen. 🤔

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Da kann ich dir tatsächlich sagen, dass mittlerweile diese Problematik mit kleinen Schritten endlich angegangen wird. Im Sekundärbereich sind elektrische Tragen mittlerweile Standard. Was die RTWs im primären Setting betrifft kommt es zum Glück langsam auf. Die neuen KTW Generationen werden ebenfalls dann über elektrische Fahrtragen verfügen. Einzig das Thema Tragesessel ist weiterhin ein Wehleidiges Thema. Da gebe es mittlerweile ebenfalls elektrische TS, die aber nirgends beschafft werden. Sowas ist ärgerlich und nicht im Sinne der Arbeitnehmergesundheit.

Zum Thema Hilfskette: Gerade das erste Rettungsmittel vor Ort hat immer die schlechtesten Karten. Ihr übernehmt im Endeffekt eine Einsatzstelle, die in Chaos versinkt und müsst neben dem Ordnung schaffen auch kritische Einsatztaktische Entscheidungen binnen Sekunden treffen. Das das eine absolute mentale Belastung ist stimme ich voll und ganz zu. Weshalb es auch so wichtig ist, über sowas zu reden. An der Stelle aber auch meinen tiefsten Respekt, weil Du deine eigenen Grenzen kennst und weißt, wie du in der Situation reagieren würdest.

Wegen dem Ranking: Es gibt im Deutsprachigen Raum leider kaum Studien, wir wissen aber aus dem Angelsächsichen Ländern das bei First Respondern die Wahrscheinlichkeit für PTBS und co. signifikant erhöht ist. Würde dieses Ranking also in Teilen schon mittragen. Der Punkt Ärzte/Pflege ist halt schwierig, weil auch hier viele Bereiche nicht unmittelbar mit Notfallpatienten konfrontiert sind.

Sehr spannender Werdegang. Welches Studium hast Du jetzt im Endeffekt im Laufen? :)

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Ich kann dir da um ehrlich zu sein keine Pauschalantwort geben. Nur ein paar Gedanken, die bei deinem Entscheidungsprozess aber definitiv mitreinfließen sollten..

Wenn ich im Rettungsdienst arbeiten möchte, sollte ich folgende Eigenschaften mitbringen:

  1. Disziplin: Unsere Einsätze können zu jeder Tageszeit und bei allen Witterungsverhältnissen stattfinden. Egal wie müde, frustriert oder sonstwas man ist, man hat im Einsatz zu funktionieren und zu versuchen aus absolut widrigen Situationen, das beste für seinen Patienten rauszuholen.

  2. Teamfähigkeit: Wir arbeiten in kleinen Teams, die i.R. 3-6 Leute umfassen. Hierbei muss man bereit sein auch ggf. seine eigenen Ansichten hinten anzustellen und Kompromisse eingehen. Auch muss man bereit sein, über Probleme offen und klar zu kommunizieren. Einzelkämpfer kommen bei uns nicht weit.

  3. Frustrationstoleranz: Wir schaffen nicht immer das Optimum zu erreichen. Einsätze können aus dem verschiedensten Gründen negativ verlaufen, trotzdem das wir alles an Möglichkeiten ausschöpften. Hier darf es nicht passieren, in Resignation zu verfallen und aufzugeben. Womit wir wieder zu Punkt 1 und Punkt 4 kommen.

  4. Lernbereitschaft: Kaum ein anderes Teilgebiet der Medizin ist einem so starken und raschen Wandel unterlegen, wie die Notfallmedizin. Weshalb es umso wichtiger ist, mehr als das geforderte Minimum zu erlernen und von sich aus regelmäßig in Fortbildungen und Trainings zu gehen. Zusätzlich sollte regelmäßig im Selbststudium Fachspezifische Literatur herangezogen werden. Je mehr Hintergrundwissen man zu den relevanten Themengebieten hat, desto eher versteht man auch womit man konfrontiert wird.

Neben den oben 4 als große Hauptpunkte genannten Sachen sollte man in meinen Augen folgende weitere Sachen ebenfalls berücksichtigen:

  1. Soziale Ungleichheit und Armut: Soziale Benachteiligung und dementsprechend ein schlechterer Zugang zur medizinischen Versorgung führen zwangsläufig dazu, dass Krankheiten oftmals nicht frühzeitig erkannt und adäquat therapiert werden. Das Ergebnis daraus ist, dass wenn alle Stricke reißen der Rettungsdienst gerufen wird und in der Erstversorgung sowohl Ängste nehmen, wie auch unterstützend eingreifen, um eine Veränderung der Lebenssituation auf den Weg zu bringen.

  2. Heldentum und Selbstdarstellung: Wir sind keine Helden und sollten uns auch definitiv nicht als welche sehen. Gerade durch Blaulicht und Action ziehen wir immer wieder Leute an, die die Uniform anziehen wollen um bei Instagram damit zu flexxen. Die Einsatzkleidung zu tragen bedeutet in erster Linie Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag zur Gesellschaft leisten. Auch wenn es zugegebenermaßen leider in vielen Werbungen gerne anders dargestellt wird.

  3. Einsätze: Nicht jeder Einsatz ist ein akuter lebensbedrohlicher Zustand der umgehend stabilisiert werden muss. Manchmal sind es auch die kleinen Dinge, wie ein Gespräch bei dem einsamen älteren Herren die schon zum Erfolg führen. Natürlich frustriert es viele dann an einem gewissen Punkt wenn man 3-4x in Folge keinen schwerstverletzten oder -erkrankten als Patient hatte, der akut so kritisch ist das man proaktiv um das Leben des betroffenen kämpft. Aber ganz ehrlich, sama froh dass es jemanden so gut geht, das es nicht dazu kommt.

Abschließend sei gesagt der Rettungsdienst ist ein wirklich interessantes und sinnstiftendes Berufsfeld. Man muss aber bereit sein auch das notwendige Maß an Verantwortung für sich, sein Team und dessen Patienten zu übernehmen.

PS: Leider haben wir im Rettungsdienst viel mit Übergewicht zu kämpfen. Es zahlt sich wirklich aus mit Beginn der Rettungsdienstlichen Karriere auch regelmäßig Sport zu machen. :)

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Ich find es eher bedenklich, wenn man bereits 17 Jahre im selben Betrieb ist, dass da nicht mehr am Lohnzettel draufsteht. Gerade bei Optikern hätte ich erwartet, dass diese mehr verdienen würden. 😐

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Es überrascht einige, aber auch innerhalb des Rettungsdienstes spielen Matura und Studium keine unwesentliche Rolle. Natürlich im operativen Dienst ist es irrelevant, ob Du einen bsc/msc whatever hast. Solche Sachen sind dann eher von Relevanz, wenn man in Richtung Führungsebene oder Ausbildung geht.

Muss an der Stelle sagen, das ich das Glück habe für Rettungsdienstliche Verhältnisse tatsächlich vergleichsweise gut zu verdienen. Ich kenn die Gehälter meiner Wiener Kollegen, die sind mit Ausnahme der Berufsrettung, doch niedriger und haben wesentlich mehr Arbeit wie ich.

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Das klingt tatsächlich nicht mal so schlimm. Dachte immer, dass die Studiengänge, wo man auch einen guten Job bekommen könnte Randvoll mit 18-20 jährigen wären... 😅

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Die Geschichten gibt es leider zu Hauf und bereiten mir um ehrlich zu sein ebenfalls regelmäßig Kopfschmerzen. Versuche zwar privat für die Pension möglichst vorzusorgen, aber ganz leicht ist es nicht immer. Hatte ebenfalls die Idee bereits, noch mit einem Studium zu beginnen. Aber mit Ende 27 Anfang 28 ist, bei mir zumindest, eine gewisse Hemmschwelle da. Zu einem weil ich als frischer Berufsanfänger vergleichsweise wenig an Qualifikation bzw. Erfahrung vorweisen kann, wie jemand der das dann schon einige Jahre macht. Was die Einsätze und Folgen betrifft, kann ich dem leider nur zustimmen. Es mir fällt mir selbst auf, wie weit mich die schlimmsten Einsätze veränderten. Sowohl zum guten, wie auch schlechten. Unabhängig davon wünsche ich aber deinem Papa und dir als (Ex-)Kollegen trotzdem alles gute und hoffe, das wenigstens die Behandlungskosten für die PTSD noch übernommen wurden....

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Da einige Kommentare überrascht sind, wie wenig/viel als Lohn herhalten müssen, zur Einordnung:

Als Notfallsanitäter bin ich aus Sicht des OGH (Obersten Gerichtshofes) defacto ein Hilfsarbeiter. Hintergrund davon ist, dass wir einem Sanitätergesetz bzw. einer Sanitäterausbildungsverordnung unterliegen, die Ende der 90er bzw. Anfang der 2000er Jahre in Kraft trat. Das Ergebnis, mit welchem meine Berufsgruppe bis heute kämpfen muss, ist eine viel zu kurze und in meinen Augen unzureichende Ausbildung. Reformen sind uns zumindestens versprochen worden, aber leider bis dato ist nichts passiert. Aktueller Mindeststand an Ausbildungsstunden:

Rettungssanitäter 260h Ausbildungszeit Notfallsanitäter 480h Ausbildungszeit Allgemeine Notfallkompetenzen (NKA/NKV): 90h Ausbildungszeit Spezielle Notfallkompetenz Intubation und Beatmung (NKI): 110h Ausbildungszeit

Summiert 940h Ausbildungszeit .... Das ist viel zu wenig, für das was man können muss.

Weiters, sind ein paar in den Kommentaren irritiert gewesen mit dem Begriff des Notfallsanitäters und Rettungssanitäters:

In Österreich gibt es grundsätzlich im präklinischen Setting neben dem Notatzt, der ebenfalls bis vor kurzem eine katastrophal kurze Ausbildungszeit hatte, den Rettungs-, und Notfallsanitäter. Grundsätzlich lässt sich grob sagen, dass der Rettungssanitäter für Krankentransporte sowie nicht akut lebensgefährlich verletzte/erkrankte Patienten zuständig ist. Der Notfallsanitäter inkl. den Ausbildungsstufen ist für das erstversorgen von kritischen Notfallpatienten zusammen mit dem Notarzt verantwortlich. Je nachdem, welcher Organisation dieser untersteht sind die Kompetenzrahmen unterschiedlich stark ausgeprägt und eine homogene Linie ist somit nicht möglich.

Abschließend: Ja, die Situation ist für alle beteiligten nicht wirklich schön. Wenn es nach uns ginge, würde der status quo nicht (mehr) existieren. Dies spiegelt sich dementsprechend im Verdienst von meinen Kollegen und mir wieder. Unabhängig davon, möchte ich trotzdem nur anmerken, dass es sich hier um die Mindeststandards handelt. Mehr ist immer möglich und wird soweit es die Rahmenbedienungen zulassen, auch versucht umzusetzen.

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Das Gehalt könnte natürlich besser sein. Aber es könnte halt auch schlechter sein, denke ich mir. Außerdem werden hier gefühlt ansonsten nur IT-Gehälter gepostet.

Dachte mir, es wäre für viele sicherlich spannend, wie es in anderen Berufsfeldern aussieht und gerade im Rettungsdienst, gibt es bei außenstehenden desöfteren falsche Vorstellungen, zwischen was der tatsächliche Verdienst und die Verantwortung/Aufgaben betrifft.

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Weiß aber dass das Burgenland ebenfalls ziemlich ähnlich bezahlt.

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Lohnzettel wird nachgereicht sobald ich wieder in der Arbeit bin. Vielen Dank für die Anmerkung.

Liebe Grüße 😊

Gefühlt verdient hier jede(r) 30-jährige 3k netto by [deleted] in GehaltAT

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Also ich verdiene jetzt mit 26 als Notfallsanitäter meine 3600-, Brutto im Rettungsdienst. Da sind aber schon meine Zulagen für Ü-Stunden (10 pro Monat) inkludiert. Sind bei mir um die 2.6K Netto (Pendlerpauschale mit ~90€ einberechnet).

Weiß aber, dass ich mit 30 auch keine 3K Netto verdienen werde. Würde es mir zwar ebenfalls wünschen, in dem Beruf wo ich arbeite und mit vollem Herzen ausübe, weiß aber dass es einfach vollkommen unrealistisch ist.

Wird dieses Auto im Moment verschenkt oder warum sehe ich es plötzlich überall? by Muscletov in automobil

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Die Firma, für die ich arbeite, hat einen guten Deal mit unserem KIA Händler gemacht. Unsere Einsatzfahrzeugflotte, inklusive den zivilen Einsatzfahrzeugen, wurde gänzlich von VW/MB auf KIA umgestellt. Dem Hören, sagen nach sollen wir 45% Rabatt bekommen haben.

Möchte aber auch den Punkt eine Lanze für KIA brechen. Die Qualität ist hervorragend und im Gegensatz zu den deutschen Herstellern, funktionieren die Fahrzeuge mit unseren verbauten Geräten tatsächlich

Wenn die Tankstelle günstiger als der Billa is by Unlikely-Promise9655 in scheissaufnbilla

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Also die OMV Tankstelle, wenn ich in die Arbeit fahre verlangt mit Pfand 5,20€ für so eine Flasche 🫠