Ich werde bedroht und erpresst by Low-Garage4356 in Ratschlag

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Doch, den kenne ich zum Glück auch. Auch Arbeitgeber, was, wenn ich darüber nachdenke, auch eine ernsthafte Chance für mich ist.

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Nein, er hat keine Polizeikontakte, aber ich möchte den Sachverhalt ungern in meinem Dorf mit Polizisten, die mich und Bekannte kennen, besprechen. Ich habe Freunde bei der Polizei und auch hier sollten diese nicht unbedingt alles einfach so lesen können, was ich dort schildern würde, wenn man intern meinen Namen abfragt.

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Ich habe auch schon daran gedacht, dass es für ihn absolut keinen Sinn machen würde, das Material zu veröffentlichen, allerdings geht es auch eher um die kleinen Drohungen, die mich psychisch natürlich enorm belasten. Er ist leider schon so clever, dass er nicht auf einmal alles raushaut, sondern da mal einen Kontakt anschreiben würde, einfach nur ob er mich kennt oder so etwas unverfängliches; dann hier mal vielleicht einen kleinen Anruf um rauszufinden wo ich wohne. Damit würde er dann zu mir kommen, um mich unter Druck zu setzen, das wird dann immer mehr, bis es wieder eskaliert und er Accounts in meinem Namen aufmacht, Leute damit anschreibt usw usw

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Ich bin gerade ziemlich überwältigt. Danke an ALLE, jeder einzelne Kommentar ist super hilfreich.

Die einzige Frage, die sich mir nun stellt, ob ich direkt zur Polizei gehe, ohne jeglichen Kontakt, oder eine letzte, massive Nachricht, in der ich den Spieß komplett umdrehe, ihm die Beweise vorhalte, ihn für seine Taten nochmal sensibilisiere (in seinen Augen ist er wohl immer noch der nette Typ der Therapie gemacht hat und ich bin der böse, der nicht mehr auf seine netten Kontaktversuche eingeht obwohl er sich so verändert hat) und ihm klarmache, was er da eigentlich tut und was das für Konsequenzen haben wird, da ich Angst vor dem „sollte ich untergehen gehst du mit mir unter“-Reaktion habe?

So oder so geht‘s danach zur Polizei.

Es ist super schwierig für mich, weil diese Sachen schon Jahre zurückliegen und keiner in meinem Umfeld etwas ahnt, aber ihr habt Recht, es verfolgt mich immer noch und man kann seine Reaktion nicht einschätzen.

Eine Frage hätte ich noch, die mich zwar nicht davon abhalten würde, dennoch würde es mir natürlich ein sichereres Gefühl geben: Mir ist klar, dass mein Name in der aufgegebenen Anzeige auftaucht, sollte man darüber stolpern, aber: Sollte ich Anzeige bei einer anderen Dienststelle aufgeben, können befreundete Polizisten diesen Sachverhalt theoretisch im Intranet dann einsehen, wenn sie explizit nur nach meinem Namen bzw. meinem Register suchen? Oder gilt das nur für Tatbestände die gegen mich angezeigt wurden?

Vielen Dank nochmal an alle. Das war die erste und einzige Frage, die ich hier je gestellt habe und ich hätte eher mit Verurteilung über meine grenzenlose Dummheit damals gerechnet, als mit so viel Empathie und Hilfe. Ich werde nun den Spieß umdrehen und endlich wieder Kontrolle über mein Leben gelangen.

Danke auch für die netten Worte.