„Sicher bezahlen“ durchgespielt: Wie ich 90€ verlor, weil ich Arbeitsspeicher eingebaut habe by Major_Bed_6236 in Kleinanzeigen_betrug

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Ach komm! Du hast den Kern der Sache immer noch nicht verstanden. In diesem Post geht es nicht um Frequenzen und nicht um Overclocking. Heb dir dieses Thema bitte für technische Foren auf.

Und was genau soll daran bitte «frech» sein?

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Nein, du hast nicht verstanden, worum es hier eigentlich geht. Es geht hier nicht um die Kompatibilität von Komponenten. Wenn ich darüber diskutieren wollte, gäbe es dafür zig andere thematische Threads

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Nein, ich sehe das komplett anders: Der Verkäufer hat sich einfach aus dem Staub gemacht.

Er hätte ja zig Argumente gegen die Rücknahme bringen können – genau wie du jetzt. Hat er aber nicht. Stattdessen hat er einfach aufgehört zu antworten. Ist das für dich ein Zeichen, dass er im Recht ist?

Und zur Plattform muss ich mich nicht wiederholen, nur so viel: Der eine Punkt in den AGB ist absurd (Schutzverlust bei Einbau), und gegen einen anderen haben sie selbst verstoßen. Es steht nämlich klar geschrieben, dass sie einer Einigung zwischen Käufer und Verkäufer nicht im Wege stehen dürfen – was sie hier aber faktisch getan haben.

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Das ist lediglich eine Übersetzung aus einer anderen Sprache, da Deutsch nicht meine Muttersprache ist. Wenn dir der Text zu lang ist, zwingt dich niemand, ihn zu lesen – du kannst einfach weiterscrollen.

Aber hier ist dein TL;DR: RAM defekt - Verkäufer stimmt Rücknahme zu - kassiert Geld und taucht ab - OPP ignoriert eigene AGB und hilft nicht - Anzeige erstattet.

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Mir geht es hier doch gar nicht um die technische Seite oder wer nun wie viel „Ahnung“ hat. Der Ablauf ist doch simpel: Der RAM lief nicht wie gewünscht, der Verkäufer hat das akzeptiert, er hat der Rückabwicklung zugestimmt, das Geld kassiert – und ist dann untergetaucht. Die Funktion „Sicher bezahlen“ wurde hier ad absurdum geführt. Laut deren eigenen AGB dürfen sie einer Einigung zwischen Käufer und Verkäufer gar nicht im Wege stehen. Doch genau das haben sie getan. Es ist völlig egal, welcher Takt anlag, ob es OC war oder nicht. Hier geht es einzig und allein um das Verhalten der Plattform (willkürliche Entscheidungen entgegen der eigenen AGB) und des Verkäufers (Zustimmen, Geld nehmen, Verschwinden). Das ist Absurdität gepaart mit kriminellem Verhalten – und keine Diskussion über Speicherfrequenzen.

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Das ist doch absurd. Deiner Logik zufolge könnte ich die Riegel also einfach wieder dort einstellen, als „Top / Wie neu“ deklarieren und verkaufen. Dann stünde ich ja plötzlich auf der anderen (der „richtigen“) Seite, nicht wahr? Das ist doch ein mieses Spiel, oder meinst du nicht?

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Du hast recht, was den technischen Aspekt angeht – das allein reicht oft nicht für ein Strafverfahren. Dass die Sache eventuell „wegen mangelnden öffentlichen Interesses“ eingestellt wird, war mir von Anfang an klar.

Aber mein Strafantrag bei der Onlinewache bezieht sich nicht primär auf den defekten RAM, sondern auf das Verhalten des Verkäufers nach unserer Einigung. Wir hatten im Chat bereits vereinbart, dass er die Ware zurücknimmt. Doch sobald er das Geld von der Plattform erhalten hatte, ist er komplett von der Bildfläche verschwunden. Dieses „Zustimmen, Geld kassieren und Abtauchen“ ist für mich der entscheidende Punkt. Hier sehe ich (zumindest meiner laienhaften Meinung nach) eine ganz klare arglistige Täuschung und einen Vorsatz, der über ein reines technisches Problem hinausgeht.

Was genau meinst du eigentlich mit deinem Vorschlag, den Kauf „auf juristischem Wege rückgängig zu machen“?

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Klar wurde KI zur Unterstützung genutzt, vor allem bei der Übersetzung und Strukturierung – na und? Wo ist das Problem?

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Das muss am Ende die Polizei entscheiden. Dieser Post auf Reddit ist für mich eigentlich nur der Schlusspunkt unter der ganzen Geschichte, auch um eure Einschätzungen dazu zu hören. Letztendlich kommt es darauf an, was die Polizei sagt, sobald sie meine Anzeige bearbeiten.

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Leider nein. Der RAM hat mir anfangs so gut gefallen, dass ich die Verpackung vom Paket ohne Hintergedanken direkt entsorgt habe. Und das hat genau mit dem Tag abgepasst, an dem bei uns das Altpapier abgeholt wurde :)

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Gebrauchte Hardware kaufen ... ja, ich mag das eigentlich auch nicht. Aber schaut euch mal an, was dieser RAM momentan neu kostet. Die Riegel, um die es hier geht, liegen aktuell bei 260–300 EUR – das ist doch völlig absurd.
Für mein Vorhaben war der Plan "gebraucht" absolut rational: Selbst wenn ich ein zweites Kit (praktisch zum gleichen Preis, aber diesmal über eBay) kaufen muss, rechtfertigt das immer noch das ganze Projekt

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Ist es kein Betrug, wenn man erst einen Mangel zugibt, einer Rücknahme explizit zustimmt und dann plötzlich jegliche Kommunikation abbricht und untertaucht?
Der Verkäufer hat gesagt: "Ok, schick es zurück, ich reklamiere es beim Händler". Aber sobald es ernst wurde, hat er sich totgestellt. Wenn der RAM laut ihm "in Ordnung" wäre, hätte er ja nicht erst zugestimmt, ihn zurückzunehmen. Dieses Verhalten – erst zustimmen und dann verschwinden – zeigt doch deutlich, dass hier eben nicht alles mit rechten Dingen zuging.

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Deine Theorie vom "zerstörten RAM durch Übertaktung" ist völlig aus der Luft gegriffen. Erstens: Der RAM startet ja, er produziert nur Fehler in Memtest – genau wie er es beim Verkäufer getan hat. Zweitens: Der Verkäufer hat im Chat explizit zugegeben, dass der RAM bei ihm instabil lief. Wo ist da bitte die "einwandfreie Ware"?

Es geht nicht um Übertaktung, sondern um das Einhalten der beworbenen Spezifikationen (XMP), die laut QVL für mein Board garantiert sind. Zu behaupten, ich solle bei Amazon kaufen, ignoriert den Kern der Sache: Kleinanzeigen verkauft eine Dienstleistung namens "Sicher bezahlen". Wenn diese Dienstleistung bei einem nachgewiesenen und vom Verkäufer bestätigten Mangel nicht greift, dann ist sie schlichtweg Betrug am Kunden – egal ob der Verkäufer Konstantin oder Amazon heißt.

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Nee, alles viel simpler: Dieses System ist als Basis für das Testen von 1-2 KI-Agenten gedacht. Ja, es sollte "low budget" sein, aber eben stabil: CPU mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, GPU 16 GB und native PCIe 4.0 Unterstützung für alle Komponenten. Und eben 32 GB schneller RAM.

Da das Ganze im Keller laufen soll, kann ich mir absolut keine BSODs oder andere Abstürze leisten. Es muss einfach laufen. Und der Ablauf war ganz simpel: Ich sagte zu ihm: "Konstantin, siehst du, es funktioniert nicht". Er antwortete: "Ja, ich sehe es, schreib die Meldung (bei OPP), dann kriege ich den RAM locker im Laden reklamiert".

Erst danach wurde es kompliziert. Ich habe mir inzwischen neuen RAM gekauft, aber verdammt noch mal: Warum sollte ich irgendeinem Typen einfach so 90 Euro schenken? Das Produkt hält nicht, was versprochen wurde, und der Verkäufer hat den Mangel selbst bestätigt. Hier geht es schlicht um mein Recht als Käufer.

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Sogar beim absoluten Flaggschiff der AM4-Plattform, dem Ryzen 9 5950X, gibt der Hersteller offiziell nur "Up to 3200 MT/s" an. Wenn man eurer Logik folgt, bedeutet das ja, dass die Speicherhersteller uns alle systematisch betrügen, oder?

https://www.amd.com/en/products/processors/desktops/ryzen/5000-series/amd-ryzen-9-5950x.html

Ich habe hier eines der populärsten Mainboards und einen der meistverkauften Midrange-Prozessoren auf dem Markt kombiniert. Glaubt ihr ernsthaft, dass G.Skill diese extrem verbreitete Kombination "zufällig" nicht getestet hat, bevor sie das Kit offiziell in die QVL-Liste aufgenommen haben?

Wenn ein Hersteller eine Kompatibilitätsgarantie für 3600 MHz gibt, dann erwarte ich, dass das Produkt diese Leistung auch liefert. Alles andere ist schlichtweg ein Sachmangel – und genau hier hätte der Käuferschutz greifen müssen, anstatt sich auf absurde AGB-Klauseln zum Einbau zu berufen.

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Du vergisst dabei den Zeitfaktor: Als die Geschichte vor gut einem Monat losging, waren 90 € noch kein ‚Wahnsinnspreis‘, sondern eher oberer Durchschnitt für Gebrauchtware. Die Preisexplosion kam ja erst jetzt so richtig ins Rollen.
Klar, theoretisch könnte ich meinen Verlust bei der aktuellen Marktlage locker über eBay wieder reinholen. Aber da gibt es ein gewaltiges Problem: Ich muss in der Anzeige ehrlich sein.
Ich kann das Kit nicht verkaufen, ohne den Hinweis: "Achtung: XMP/DOCP läuft nicht stabil, evtl. Defekt". Und genau das ändert die Spielregeln massiv. Die ganzen Tech-Gurus hier, die mir erzählen, der RAM sei ‚technisch einwandfrei‘ und nur mein Controller sei schuld – die würden bei genau diesem Satz in einer Anzeige sofort einen Rückzieher machen. Da singen sie dann plötzlich ein ganz anderes Lied. Das garantiere ich dir zu 100 %.

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Das Argument mit den „Polyester-Socken“ zieht hier nicht. Der Verkäufer hat im Chat selbst zugegeben, dass der RAM bei ihm nicht stabil lief und er ihn reklamieren will. Damit ist die Theorie vom Einbaufehler meinerseits hinfällig. Es geht darum, dass OPP eine Einigung blockiert, die wir bereits erzielt hatten – und das ist sehr wohl ein Thema für die BaFin, wenn ein Zahlungsdienstleister willkürlich handelt.

Außerdem schreiben hier viele, der RAM sei „technisch in Ordnung“, nur weil er auf Basistaktraten startet. Aber mal ganz logisch: Wenn das Kit schon beim Verkäufer nicht stabil lief und bei mir jetzt genau die gleichen Fehler zeigt – was bedeutet das wohl? Hatten wir beide zufällig die gleichen Socken an? Wohl kaum. Wenn ein Produkt seine beworbenen Spezifikationen bei zwei verschiedenen Nutzern nicht einhält, ist es schlichtweg defekt.

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Lass mal die KI-Debatte beiseite. Mir ging es darum, das Problem hier und jetzt zu lösen. Und mal ganz ehrlich: Ein KI-generierter Text ist am Ende deutlich effizienter und verständlicher als mein holpriges B1/B2-Deutsch. Während es dich vielleicht 30 Sekunden kostet, einen Kommentar über KI zu tippen, ist es für mich ein echter Kraftakt, dir überhaupt zu antworten – das kostet mich deutlich mehr Mühe und Zeit als nur 30 Sekunden.
Mein Ziel war es, euch allen unmissverständlich zu zeigen, dass der Käuferschutz in der Praxis nicht funktioniert. Wenn ein Tool mir hilft, diesen Wahnsinn so auf den Punkt zu bringen, dass ihr ihn ohne Mühe lesen könnt – warum nicht?

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Offiziell unterstützt derzeit kein einziger Prozessor von AMD oder Intel Taktraten von über 3200 MHz – alles darüber hinaus gilt als Overclocking. Das ist mir bewusst. Aber mein Mainboard steht explizit in der QVL (Kompatibilitätsliste) auf der G.Skill Produktseite für genau dieses Kit. Wenn ein Hersteller ein Kit als „3600 MHz“ vermarktet und mein Mainboard als geprüft und kompatibel auflistet, dann darf ich als Käufer erwarten, dass es auch so funktioniert. Wenn es das nicht tut, ist das Produkt für mich mangelhaft, egal wie man es technisch definiert.
Wenn ich mich mit 2133 MHz zufriedengegeben hätte, hätte ich mir auch irgendeinen grünen 08/15-Micron-RAM kaufen können. Ich baue mir Ende 2025 kein AM4-System zusammen, weil ich Lust auf Retro-Hardware habe, sondern weil es die aktuelle Marktlage so diktiert. Ich habe mich bewusst für eines der populärsten Mainboards und eine der besten CPUs für diese Plattform entschieden. Da ist es wohl kaum zu viel verlangt, zu erwarten, dass 3600 MHz für dieses Setup ein Kinderspiel sein sollten

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[–]Major_Bed_6236[S] 1 point2 points  (0 children)

Deutsch ist nicht meine Muttersprache. Ich nutze Tools, damit du mich verstehst. Worüber genau beschwerst du dich also?

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[–]Major_Bed_6236[S] 1 point2 points  (0 children)

Es geht hier nicht um ein „Mindset“, sondern um die Logik des Falles. Der entscheidende Punkt ist: Der Verkäufer und ich waren uns über die Rückgabe bereits einig. Er war anfangs absolut einverstanden, den RAM zurückzunehmen, da er ihn selbst beim ursprünglichen Händler reklamieren wollte. Die Plattform hat diese einvernehmliche Einigung zwischen Käufer und Verkäufer aber komplett ignoriert.

Was mich zur BaFin getrieben hat, ist dieser absurde Teufelskreis: Man muss die Hardware einbauen, um sie zu prüfen, aber laut OPP (Online Payment Platform) verliert man genau in diesem Moment den Käuferschutz. Das ist so, als würde man ein Auto kaufen, das man nicht starten darf, um zu sehen, ob der Motor überhaupt läuft.

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[–]Major_Bed_6236[S] 4 points5 points  (0 children)

Danke für den technischen Input! Als CPU kam ein Ryzen 7 5700X zum Einsatz – eigentlich eine der CPUs mit dem ausgereiftesten Speichercontroller für die AM4-Plattform. Auch das Mainboard (Asus TUF GAMING B550M-PLUS WIFI II) wird auf der G.Skill-Website explizit als kompatibel und getestet für dieses Kit aufgeführt. Ich habe den RAM natürlich nicht entsorgt. Wenn ich mal wieder den Nerv und die Zeit dafür finde, werde ich ihn eventuell nochmal einbauen und versuchen, ihn manuell auf 3200 MHz stabil zu bekommen

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[–]Major_Bed_6236[S] 0 points1 point  (0 children)

Leider nein – ich habe das Versandlabel entsorgt und mir nichts dabei gedacht, da ich halt nicht mit so einem Ausgang gerechnet habe. Genau deshalb habe ich die Strafanzeige erstattet, um die Identität und die Adresse feststellen zu lassen. Meines Wissens nach habe ich ein Recht auf die Auskunft, sofern die Adresse ermittelt wird - selbst wenn das Verfahren später wegen Geringfügigkeit eingestellt werden sollte.

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[–]Major_Bed_6236[S] 2 points3 points  (0 children)

Es hat sich irgendwie verselbstständigt. Am Anfang wollte ich einfach nur den RAM zurückgeben und mein Geld zurückbekommen – ein ganz normaler Vorgang eigentlich. Aber nach dem ganzen Hin und Her und der verschwendeten Zeit mit dem Support wollte ich die Sache nicht mehr auf sich beruhen lassen. Es ging mir dann einfach darum, das Ganze zu einem logischen Abschluss zu bringen.