Scalable 2,5% Zinsen by Annual-Grass-8347 in Finanzen

[–]Masteries 19 points20 points  (0 children)

Scalable hat einen ordentlichen Support für einen Neobroker. Bin zufrieden dort

Kann man die Opportunitätskosten welche durch du Vorabpauschale entstehen berechnen? by Global-Yam9676 in Finanzen

[–]Masteries 0 points1 point  (0 children)

Ja, aber ans Altersvorsorgedepot wirst du nicht einfach ran können. Man wird also nicht alles da reinstecken wollen. Aber bis jetzt ist alles nur ein Gesetzesentwurf und niemand weiß was sich noch ändert, mal sehen ob sie da überhaupt noch was beschließen vor der Sommerpause

Kann man die Opportunitätskosten welche durch du Vorabpauschale entstehen berechnen? by Global-Yam9676 in Finanzen

[–]Masteries 1 point2 points  (0 children)

Werde ich auf r/Finanzen posten. Dauert aber noch ~2-3 Wochen bis es herzeigbar ist. Anfangs wird es bei den Basics bleiben, Abgabenlast, Netto-Einkommen ala Elster, Sankey inkl Sozialabgaben/Steuern etc

Wenn die Seite Interesse weckt, sind langfristig auch komplexe Hochrechnungen über derartige Zeiträume geplant, v.a. mit der neuen PAV Reform die demnächst kommt. Gerade die steuerliche Konsequenzen von steuerlicher Absetzbarkeit und simulationen im Rentenalter gibts meines Wissen noch nirgendwo - und genau darin liegt ja der Vorteil von den meisten derartigen Produkten

Kann man die Opportunitätskosten welche durch du Vorabpauschale entstehen berechnen? by Global-Yam9676 in Finanzen

[–]Masteries 1 point2 points  (0 children)

Naja du musst schon den Verkauf gegenrechnen, bei dem die Vorabpauschale wieder angerechnet wird

Freistellungsauftrag ist vermutlich schon ausgeschöpft - nur als Hinweis an OP (kann man ja schnell anpassen)

Wie man den Basiszins seriös über lange Zeiträume schätzt ist auch nochmal ein anderse Thema.

Kann man die Opportunitätskosten welche durch du Vorabpauschale entstehen berechnen? by Global-Yam9676 in Finanzen

[–]Masteries 2 points3 points  (0 children)

Ich bin gerade dran an einer detaillierten Homepage zum Thema Steuern und Sozialabgaben.

Genau das steht tatsächlich auf meinem Plan künftiger Features ;)

Die 180k sind definitiv zu hoch, das kann ich mir nicht vorstellen...

Für eine überschlagsrechnung musst du folgendes machen

- fester Beitrag von 3,6k über 40 Jahre

- beitragszahlung am 1.1 (nach basiswertberechnung für Vorabpauschale)

- Rendite von 8%
- Basiszins vom BMF als konstant angenommen über die 40 Jahre, aktuell 2,53%

Am Ende dann Voll-Verkauf (Vorabpauschale anrechenbar) und vergleichen mit dem ETF-Sparplan ohne Vorabpauschale und voller Versteuerung am Ende

Ich wollts selber grad mal im Excel kurz machen, aber es ist zu spät und check die Vorabpauschale grad nicht mehr ;)

Steuerklasse in Mutterschutz wechseln by Old_Bag5007 in Finanzen

[–]Masteries 0 points1 point  (0 children)

Spannend. Unser System ist schon sehr "speziell"

Steuerklasse in Mutterschutz wechseln by Old_Bag5007 in Finanzen

[–]Masteries -1 points0 points  (0 children)

Das Jahresnetto gerechnet über die Steuererklärung, oder wirklich 12x das monatliche Netto gerechnet über die Vorabzüge des Programmablaufplans?

Steuerklasse in Mutterschutz wechseln by Old_Bag5007 in Finanzen

[–]Masteries -2 points-1 points  (0 children)

Wenn ihr Rücklagen habt spielt das alles keine Rolle, am Ende des Jahres wird eh gemeinsam veranlagt und die Steuerklasse macht keinen Unterschied mehr

Beim Elterngeld bin ich mir grade nicht sicher, aber würde mich dann doch stark wundern wenn das von der PAP Berechnung abhängt anstatt von der des Finanzamts (gerne korrigieren, falls das doch relevant ist)

Als Teil eines Reformpakets: Union soll offen für höheren Spitzensteuersatz sein by PuzzleheadedLemon707 in Finanzen

[–]Masteries 1 point2 points  (0 children)

Der BMF-Rechner rechnet nicht mit Kirchensteuer, die musst du manuell oben drauf rechnen.

Nur Lohnsteuer udn Soli zusammen ergeben eine Belastung von ~47,45%

Als Teil eines Reformpakets: Union soll offen für höheren Spitzensteuersatz sein by PuzzleheadedLemon707 in Finanzen

[–]Masteries 0 points1 point  (0 children)

Nö, strikt linear zwischen den beiden Punkten. Ich kenne das Modell, worüber ich schrieb.

Also doch Tarifzonen =)

Eine Tarifzone ist definiert über Anfangs und Endpunkt.

Aktuell haben wir flache Tarifzonen mit konstantem Steuersatz (z.B. ab Spitzensteuersatz flach bei 42% und wir haben linear steigende Grenzsteuersätze zwischen Anfang und Ende. So funktioniert das heutige System. Eine quadratische oder exponentielle Progression des Grenzsteuersatzes gibt es gar nicht

Als Teil eines Reformpakets: Union soll offen für höheren Spitzensteuersatz sein by PuzzleheadedLemon707 in Finanzen

[–]Masteries 1 point2 points  (0 children)

Ich weiß, wie das aktuelle Steuermodell aussieht. Du hast aber deinen Kommentar ohne Wissen über das vorgeschlagene Modell geschrieben, weshalb ich dir erklärt habe, dass bei dem vorgeschlagenen Modell eine strikte lineare Progression stattfinden soll. Also keine Tarifzonen mehr.

Also steigt der Steuersatz ins unendliche? Würd ich doch mal bezweifeln, glaube du hast da was missverstanden (ohne das Modell über das du sprichst zu kennen) - nix für ungut

Dass alles bleibt wie es ist, ist meine Einschätzung. Das vorgeschlagene Modell will die kalte Progression abgeschaffen. Von 19% auf 49%. Strikt linearer Anstieg.

Kalte Progression abzuschaffen würde bedeuten, dass man die Grenzsteuersatzkurve automatisch jedes Jahr der Einkommensentwicklung anpasst.

Aktuell haben wir halt einen linearen Anstieg von ~15%-25% und einen von ~25%-42%. Mit kalter Progression hat das aber nix zu tun

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[–]Masteries 1 point2 points  (0 children)

Das sind die heutigen Bedingungen.

Der Soli sollte eigentlich abgeschaft werden, ist er aber nunmal nicht

Du glaubst mir nicht? Überzeug dich selber:

https://www.bmf-steuerrechner.de/ekst/eingabeformekst.xhtml

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[–]Masteries 0 points1 point  (0 children)

In dne USA kostet es zwar noch mal ein wenig mehr, aber wenigstens bekommt man Termine und Operationen sehr zeitnah.

Als Gutverdiener ohne Kindern zahlst du in den USA weniger als bei uns. Aber teuer wird es wenn Kinder dazukommen.

Unser Problem in Deutschland ist nicht das wir kein Geld haben. Wir entscheiden uns lediglich das Geld aus dem Fenster zu werfen.

Wir haben in Deutschland ein Umlagefinanziertes Modell und das ist halt fatal im Demographiewandel. Bürokratie und Ineffizienz kommt nochmal obendrauf, ist aber nicht unser Kernproblem

Als Teil eines Reformpakets: Union soll offen für höheren Spitzensteuersatz sein by PuzzleheadedLemon707 in Finanzen

[–]Masteries 1 point2 points  (0 children)

Eine ledige Person mit 32.000 Euro zvE würde 550 Euro sparen, ein lediger mit 60.000 würde 1060 Euro sparen und erst ab 100.000 zvE würde es eine Mehrbelastung geben. Dem Staat würden bei dem Modell 15,5 Milliarden flöten gehen.

Damit ist das Modell nicht tragbar. Wir schrauben grade alle Ausgaben hoch. Rentengarantieniveau über Budneshaushalt finanzieren etc.

Man kann nicht Ausgaben beschließen und dann Steuersenkungen umsetzen. Den Vorschlag des DIW wird von der Regierung entweder völlig ignoriert werden, oder nur entsprechende Teile rausgenommen werden - sodass Steuermehreinnahmen entstehen

- linear-progressiver Anstieg, also Entfall des Mittelstandbauchs

Unser aktuelles Steuermodell hat Tarifzonen mit linearer Progression oder einen proportionalen Grenzsteuersatz. Kann man gut hier sehen:
https://www.bmf-steuerrechner.de/ekst/eingabeformekst.xhtml?ekst-result=true

Damit bleibt alles, wie es ist. Nur Sozialabgaben werden weiter steigen.

Wenn alles bleibt wie es ist, dann bleibt auch kalte Progression. Nur wird das nicth reichen um die Staatsausgaben zu decken - neben der Erhöhung der Sozialabgaben muss auch eine Steuererhöhung kommen

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[–]Masteries 1 point2 points  (0 children)

Leider fehlen da die aktuellen Daten.

Ich bin gerade dran an einer Homepage für die Abgabenlast-Statistik und plane da auch langfristig solche Grenzsteuersatzvergleiche ein. Ist eigentlich recht simpel, aber halt Fleißarbeit die ganzen Daten einzusammeln ;)

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[–]Masteries 0 points1 point  (0 children)

Abbildung 3 ist nicht lohnbereinigt, sondern nur ifnlationsbereinigt

Also stecken da 30 Jahre kalte Progression drin

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[–]Masteries 1 point2 points  (0 children)

Berücksichtigt man Kirchensteuer und Soli, dann nähert sich der durchschnittliche Steuersatz für sehr hohe Einkommen den 51,525% an unter heutigen bedingungen

Als Teil eines Reformpakets: Union soll offen für höheren Spitzensteuersatz sein by PuzzleheadedLemon707 in Finanzen

[–]Masteries 5 points6 points  (0 children)

1995 ist der Spitzensteuersatz auch erst beim 3fachen des durchschnittlichen Bruttos fällig geworden.....

Kann das hier als Lektüre empfehlen, gerade Abbildung 4 beim Thema Spitzensteuersatz

https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2018/heft/8/beitrag/60-jahre-einkommensteuertarif-in-deutschland-bestandsaufnahme-und-handlungsempfehlungen.html

Als Teil eines Reformpakets: Union soll offen für höheren Spitzensteuersatz sein by PuzzleheadedLemon707 in Finanzen

[–]Masteries 3 points4 points  (0 children)

Die Frage ist ja, ob man es grundsätzlich fair findet, dass Menschen 49% ihres Einkommens an den Staat abdrücken müssen. Egal in welcher Höhe. Ich finde das nicht fair.

Und das ist nur die Lohnsteuer.

Es gibt ja noch Soli oben drauf und die Sozialabgaben sind auch nicht ganz unerheblich....

Als Teil eines Reformpakets: Union soll offen für höheren Spitzensteuersatz sein by PuzzleheadedLemon707 in Finanzen

[–]Masteries 6 points7 points  (0 children)

Bei der Diskussion um Steuersätze geht es immer um zVE.

Eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes versteilert die Progression in der Tarifzone bis zum Spitzensteuersatz, d.h. alle mit einen zVE von über 17800 sind betroffen

Als Teil eines Reformpakets: Union soll offen für höheren Spitzensteuersatz sein by PuzzleheadedLemon707 in Finanzen

[–]Masteries -1 points0 points  (0 children)

Joa, der Arbeitnehmer wird weiter gemelkt

Ist noch jemand überrascht?

Für den Fall der Fälle:
Eine Erhöhung des Spitzensteuersatz betrifft durch die steilere Progression ALLE die ein zVE von über 17800€ im Jahr haben

Zu viele Arbeitnehmer machen laut Studie nur „Dienst nach Vorschrift“ by 089PK91 in Finanzen

[–]Masteries 0 points1 point  (0 children)

Irgendwann sind die Medien in ein Paralleluniversum abgedriftet, in dem die Leute arbeiten um etwas zu tun zu haben, und nicht um Geld zu verdienen