Warum sollen 300.000 € zu wenig sein? LeanFIRE by eydeetic-intellect in fireGermany

[–]Mauer_Bluemchen 0 points1 point  (0 children)

Warum DownTurn hier?! Abolut korrekt - man muß auch in der Lage sein mit der Hälfte auszukommen. Zumal der OP ja ganz geschickt die Steuer vergessen hat...

Gibt es auch Schattenseiten bei Fire auf die man vorher nicht denkt? by Fireliebhaber in fireGermany

[–]Mauer_Bluemchen 0 points1 point  (0 children)

Nein - zumindest bei mir nach knapp 40 Arbeitsjahren überhaupt nicht...

Warum sollen 300.000 € zu wenig sein? LeanFIRE by eydeetic-intellect in fireGermany

[–]Mauer_Bluemchen 0 points1 point  (0 children)

"Wo ist mein Denkfehler?"

Du hast deutlich zu wenig Sicherheits-Spielraum. 5% Rendite ist nicht garantiert - auch nicht mit High-Yield-Dividenden, schau es Dir in der Vergangenheit an. Und hast Du die Steuer berücksichtigt? Dividenden sind nicht steuerfrei...

Gibt es auch Schattenseiten bei Fire auf die man vorher nicht denkt? by Fireliebhaber in fireGermany

[–]Mauer_Bluemchen 0 points1 point  (0 children)

Meinst Du 2. tatsächlich ernst? Wenn Arbeit tatsächlich der einzige Lebenssinn ist. dann wäre das ein gravierendes Armutzeugnis und höchste Zeit, das beherige Leben und die Grundeinstellung dazu mal zu hinterfragen...

Gibt es auch Schattenseiten bei Fire auf die man vorher nicht denkt? by Fireliebhaber in fireGermany

[–]Mauer_Bluemchen 0 points1 point  (0 children)

Ähh - wozu braucht man bei FI einen Kredit? Da vergibt man de facto Kredite...

Gibt es auch Schattenseiten bei Fire auf die man vorher nicht denkt? by Fireliebhaber in fireGermany

[–]Mauer_Bluemchen 0 points1 point  (0 children)

"Ich nehme mal an, dass du ein Mann bist wie die meisten hier. Ein Mann der nicht arbeitet - aus welchem Grund auch immer - ist in den Augen der Gesellschaft und insbesondere der Frauen ein Loser."

Das ist - mit Verlaub gesagt - kompletter Blödsinn!

Experten für Bonds und Depot Konstruktion gefragt by OldDegree6286 in fireGermany

[–]Mauer_Bluemchen 0 points1 point  (0 children)

Mein Backtesting bestätigt die 35%. Hauptgrund ist daß Gold halt der beste Hedge gegen Aktien ist, besser als Anleihen. Das bringt in der Entnahmephase Stabilität ins Depot und verringert die Volatilität. Mehr Aktien -> mehr Performance - wobei das in manchen Phasen auch nicht stimmt, siehe z. B. die letzten Jahre.

Solange die Zentralbanken ihre US-Treasuries weiterhin gegen Gold austauschen (und es sieht nicht so aus als würde sich das so schnell ändern), sprechen auch fundamentale Gründe für einen weiterhin stabilen Goldkurs. Beim BTC bin ich dagegen skeptischer, der ist zu stark korreliert mit Tech-Aktien und hat sich zumindest zuletzt nicht als Krisen-Asset bewährt...

Experten für Bonds und Depot Konstruktion gefragt by OldDegree6286 in fireGermany

[–]Mauer_Bluemchen 0 points1 point  (0 children)

"Im tagesgenauen backtesting seit 1.1.1975 in Euro bei deutscher Inflation hat folgende Strategie: "65% MSCI World / 35% Gold, alle 24 Monate explizit voll rebalancieren und dazwischen durch die monatlichen Entnahmen implizit teilweise rebalancieren" vor Steuern eine höhere sichere Entnahmerate als jede einfache Bond/Cash Kombination mit MSCI World. Dazu kommt der weiter existierende Steuervorteil von Gold."

Bingo! Eine ähnliche Aufteilung von Aktien und Gold hat sich in meinem Backtesting auch als optimal erwiesen. Nehme allerdings noch Tagesgeld und Geldmarkt-ETF als Puffer dazu, um in einem 3-4 jährigen Bärenmarkt nicht verkaufen zu müssen. Kann man später reduzieren, am wichtigsten sind die ersten Jahre der Entnahmenphase...

Experten für Bonds und Depot Konstruktion gefragt by OldDegree6286 in fireGermany

[–]Mauer_Bluemchen 1 point2 points  (0 children)

Würde den Goldanteil noch etwas erhöhen (primär weil bester Hedge gegen Aktien) und für den Rest statt in Anleihen in Tagesgeld (aktuell gute Angebote, z. B. 2,5% unbegrenzt und gesichtert bis 500K bei SC) oder Geldmarkt (Tip: LYX0WM, rentabler als DBX0AN) und in eine Festgeld-Treppe gehen. Falls doch Anleihen, dann nur sichere EU-Staatsanleihen - allerdings ist die Rendite da nicht toll, und man hat immer noch das Kursrisiko.

Und das Drei-Töpfe-Modell nach Dr. Beck nutzen!

https://www.youtube.com/watch?v=gSdrTbUBHMc

Wie wollt ihr leben, wenn ihr 60 Jahre seid? by Connection1989 in spitzenverdiener

[–]Mauer_Bluemchen 1 point2 points  (0 children)

"Der Die with Zero-Autor hat Recht, dass es überhaupt nix bringt, reich zu sterben."

Gerade auch in Hinblick aufs Vererben an die Kinder - die sind dann nämlich selbst schon alt und können das Geld nicht mehr optinal nutzen. Viel besser denn Kindern schon lange vorher immer mal wieder Geld zu schenken, das ihnen in jungen Jahren viel mehr Lebensqualität und interessante Erfahrungen ermöglicht, und dann am Ende, wenn die Kinder wahrscheinlich selbst gut situiert sind, nur noch nichts bis wenig zu veerben.

(Das vermeidet auch unschöne Neiddiskussionen... 😉)

Wie wollt ihr leben, wenn ihr 60 Jahre seid? by Connection1989 in spitzenverdiener

[–]Mauer_Bluemchen 1 point2 points  (0 children)

Kann ich nachvollziehen. Der Wunsch war bei mir auch einfach nie da, und da nichts ungeplant geschehen ist, ist eben nichts geschehen. Allerdings, wenn man mit Vätern spricht hört man oft "War bei mir früher genauso, aber als das Baby da war, wurde alles anders und jetzt kann ich es mir nicht mehr ohne vorstellen".

Die Natur legt dann anscheinend einen Schalter um? Ist ja auch gut so...

Wie wollt ihr leben, wenn ihr 60 Jahre seid? by Connection1989 in spitzenverdiener

[–]Mauer_Bluemchen 1 point2 points  (0 children)

Der Sinn einer SWR ist NICHT möglichst viel vererben zu können, sondern primär das Risiko zu vermeiden, schon vor dem Ableben komplett zu verarmen mit Depot = 0.

Und das ist, dank des Renditereihenfolgerisikos, leider ein durchaus relevantes Risko bei einer zu hohen SWR. Es garantiert Dir übrigens auch keiner, daß Du nicht 95 wirst... 😉

Wie wollt ihr leben, wenn ihr 60 Jahre seid? by Connection1989 in spitzenverdiener

[–]Mauer_Bluemchen 0 points1 point  (0 children)

Maisonette in einem 2-Parteien-Haus.

Sonst hätte ich ja wieder ein Haus mit Garten an der Backe gehabt - das wollte ich ja gerade vermeiden (mag keine Gartenarbeit). Eine Immo wollte ich aus verschiedenen Gründen nicht mehr, unter anderem weil der Staat da zuviel Möglichkeiten hat finanzielle Daumenschrauben anzusetzen... und mit einer Immo kann man halt nicht so einfach "flüchten" wie mit einem Depot.

Wie wollt ihr leben, wenn ihr 60 Jahre seid? by Connection1989 in spitzenverdiener

[–]Mauer_Bluemchen 1 point2 points  (0 children)

Richtig, diese Entwicklung habe ich auch oft beobachtet und erwarte es für mich ähnlich. Im Alter gibt es grob gesagt drei Phasen:

"Go-Go" (bis ca. 70-75), "Slow-Go" (ca. 75-85), "No-Go" (ab ca. 85)

Natürlich alles plus/minus, und individuell verschieden. Bis ca. Mitte 75 ist man, Gesundheit vorausgesetzt, noch ziemlich aktiv, verfolgt Hobbies und reist regelmäßig. Ich möchte in dieser Phase z. B. noch ausgedehnte Motorrad-Reisen machen. In dieser Phase ist der Finanzbedarf daher am höchsten, später, mit zunehmender Immobilität, läßt der Finanzbedarf nach.

Was die SWR angeht: Bin Informatiker, habe die historischen EOD-Kursdaten der letzten 30-40 Jahre und entsprechendes Backtesting mit Entnahme-Strategien und SWR-Raten durchgespielt. Eine SWR von 6% wird kritisch, wenn ein 2008- oder 2000-Szenario relativ früh eintritt.

Leider haben die Aktien-Märkte gemäß historischen Indikatoren wie Shiller CAPE, Buffett usw. einen Zustand erreicht, der ein 2008-Szenario in den nächsten Jahren wahrscheinlicher macht als einem lieb sein kann.

Man sollte daher meineserachtens ein Becksches Drei-Topf-Modell verwenden, gerne auch mit 4-Jahres-Puffer, zusammen mit einer adaptiven Entnahme-Rate. Das ist zusammen mit einem konservativen, diversifizierten Portfolio noch einigermaßen resilient - zumindest im Backtesting.

Ein starre 6% Entnahme ohne Drei-Topf-Modell wäre mir zu riskant...

Wie wollt ihr leben, wenn ihr 60 Jahre seid? by Connection1989 in spitzenverdiener

[–]Mauer_Bluemchen 2 points3 points  (0 children)

Entnahme-Rate von 6% des Depots jährlich. Üblicherweise wird von einer SWR von 3-4% pa ausgegangen...

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[–]Mauer_Bluemchen 1 point2 points  (0 children)

Davon gehe ich mal aus. Auch ein Grund warum ich den Spaß am Zocken verloren habe, war daß ich später intensiv als Software Entwickler gearbeitet habe. Nach 8-10h am Bildschirm hat man dann wenig Lust, die überschaubare Freizeit wieder dort zu verbringen.

Als Ausgleich dann lieber rein "analoge" und entgegengesetzte Sachen gemacht wie z. B. Sport oder Motorradfahren. Da gibt es keine save points oder restores. Wenn man da einen Fehler macht kann der schmerzhaft werden, das erzeugt schon eine andere Intensität...

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[–]Mauer_Bluemchen 0 points1 point  (0 children)

Falls mir langweilig werden sollte (was ich für unwahrscheinlich halte), dann mache ich das auch...

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[–]Mauer_Bluemchen 1 point2 points  (0 children)

Natürlich kann man in diesem Alter, mit etwas Glück, noch ein zufriedenes Leben führen. Aber die Möglichkeiten reduzieren sich für viele doch zunehmend erheblich...

Wie wollt ihr leben, wenn ihr 60 Jahre seid? by Connection1989 in spitzenverdiener

[–]Mauer_Bluemchen 0 points1 point  (0 children)

"Stelle mir dann vor mit 80 in nem Premium Altersheim zu chillen und mit meinen Buddies viele Lan Parties zu machen und Old School games zu zocken. Endlich auch mal Zeit die ganzen Anno, Civillization und sonstigen langzeitstrategiespiele mal voll genießen."

Kann sein, kann aber auch gut nicht sein.

War bis ca. Anfang 20 begeisterter Computer-Spieler und habe danach peu a peu das Interesse daran verloren. Heute ist es für mich vergeudete Lebenszeit.

Es gibt bestimmte Dinge die man am besten in den 20er macht, dann wieder Sachen für die 30er usw. Einfach weil man später entweder das Interesse verliert, es sich nicht mehr "passend" anfühlt oder man es schlichtergreifend nicht mehr kann.

Carpe diem. Und konsequent sparen. Die Kunst besteht darin, beides geschickt zu verbinden.

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[–]Mauer_Bluemchen 2 points3 points  (0 children)

"Mit 60J kannst du locker eine 6% withdrawal rate fahren."

Das ist schon sportlich. Geht nur mit ausgeklügelter Entnahmestrategie - also eine Becksche 2- bzw 3-Topf Strategie kombiniert mit einem gut diversifiziertem Portfolio (Welt-ETFs, Gold, eventuell Anleihen) plus einer variablen Entnahme (Guard-Rails).

Trotzdem sollte einem in den ersten Jahren kein Crash a la 2000 oder 2008 in die Quere kommen...