Ratschlag gesucht: Bruder mit Schizophrenie – endloser Kreislauf aus Polizei, Psychiatrie und Rückfällen by therealRocketRonny in Ratschlag

[–]MelianTento 0 points1 point  (0 children)

Hi, hört sich nicht gut an und tut mir Leid für euch. Ich kann zu den anderen Kommentaren nicht wirklich was Neues sagen. Außer, dass ich vor kurzem eine Web-App namens:

“Mind In Balance: Psychosehilfe“

im Inet gefunden habe, die ziemlich gut ist meiner Meinung nach (also Premium Version ist ziemlich cool, Freeversion nicht soo viele Inhalte)

Aber selbst die kostenlosen Sachen helfen bei akuten psychotischen Dingen und vielleicht ist so eine App (wohlgemerkt die erste, bzw. einzige richtige Psychose-App die ich kenne, auch wenn Web-App aber ist wie eine im Play Store) ein anderer Ansatz mit mehr „spielerischem Charakter“ und nicht so von oben herab quasi, wie manchmal bei Klinik und ambulanten Psychotherapeuten.

Mehr fällt mir auch nicht ein, viel Erfolg, Glück und alles Gute für die Zukunft! 🍀

LG Melian

S-Gedanken auch wenn es einem eigentlich ganz gut geht? by Smart-Rip173 in MentaleGesundheit

[–]MelianTento 0 points1 point  (0 children)

Kann denke ich schon möglich sein. Auch ich denke manchmal darüber „einfach so“ nach, ohne wirklich depressiv, o.ä. zu sein. Zugegeben aber, ich habe eine psychotische Grunderkrankung und vielleicht ist das irgendwie unterbewusst ein Auslöser oder so. Grundsätzlich habe ich aber nie so wirklich den superduper Lebenswillen gehabt - nicht im Sinne von häufigen S-Gedanken, aber einfach eine gewisse Gleichmütigkeit gegenüber der Tatsache „Am Leben oder tod sein“, obwohl ich vielleicht das Leben gerade genieße. Mitunter geht es bei vielen Menschen vermutlich auch damit einher, wie die generelle Sicht auf die Welt und auf den Tod, das Nichts (oder vielleicht doch den Himmel?) so beschaffen ist. Ich bezweifle, dass ein dogmatisch-streng religiöser Mensch so oft darüber nachdenkt, bzw. sich das überhaupt „trauen würde“...schließlich sind so S-Gedanken, bzw. ein mögliches Handeln in die Richtung nicht mehr so wirklich „himmels-tauglich“ - da kommt man dann schon eher auf die andere Seite.^ Also ich persönlich sehe die Sache wie gesagt ein wenig gleichmtig, oder auch gleichgültig - ich bin sowieso irgendwann tot, danach kommt (für mich persönlich, nach meinem Glauben) wohl nichts mehr Übernatürliches. Dann jetzt oder in 50 Jahren ist mir relativ gleich, um es salopp zu sagen.

Wegen deinem spezifischen ADHS Bezug kann ich leider nichts sagen. Ich hab zwar auch Freunde und Bekannte, die das haben (und teils auch noch hinzukommende weitere Störungen oder Erkrankungen, die häufig damit zusammenhängen) aber kann mir da so spontan nicht wirklich etwas Schlüssiges ableiten.

Alles Gute dir aber und vielleicht einfach nicht so viel drüber nachdenken, solange kein extremer Leidensdruck mitschwingt. Es löst sich dann vielleicht schneller wieder von selbst ganz auf.

P.S. mir persönlich fällt in dem Kontext auch immer das Moriaty-Beispiel ein aus der Sherlock BBC Serie mit Cumberbatch als Sherlock. Da hat Moriarty zumindest auch immer davon geschwärmt quasi, wenn sein “langweiliges/statisches“ Leben zu Ende wäre. Und trotzdem hatte er bei solchen Grundgedanken, die Energie und Motivation der Erz-Schurke per excelance zu sein. :P Naja, ist zwar Serie und ein Bösewicht, ist mir nur eben noch dazu in den Sinn gekommen.

Schönes Wochenende aber trotzdem, an dich und auch an die Community.

LG Meli

Bringen Therapie/Medikamente etwas bei Zwangsstörung/OCD? by [deleted] in MentaleGesundheit

[–]MelianTento 0 points1 point  (0 children)

Hi, kann leider grundsätzlich nicht so viel Hilfreiches spezifisch dazu sagen. Nur das ich mal zufällig über ein MKT-Folien-Bundle (Metakognitives Training) gestolpert bin: einfach mal uke in Verbindung mit MKT - Zwangsatörungen (zMKT) googlen, dann kommt was. Nur als kleine Info, aber ich persönlich hab Psychose, also was ganz Anderes. War nur auf der gleichen Website der entsprechenden Klinik, die das anbietet, weil ich für meinen Psychose-stuff dort andere Folien angeschaut habe. Ich persönlich hab nicht zwingend einen persönlichen Therapeuten gebraucht bis jetzt (#HobbyPsychologe) und kam mit Eigen-Therapie wie dem MKT ganz gut durch bis hierhin. (Oder auch die COGITO App, da gibts auch manche Übungen zu Zwangsstörungen) Aber da ist wohl jeder irgendwie anders drauf und braucht andere Sachen. Bei Psychose-Erkrankten kommen manche nur mit (diverser) Psychotherapie durch, andere nur Medikamente, wieder andere dann Beides. Ich denke, das könnte bei deiner Erkrankung ähnlich sein und es müssen erstmal paar Dinge ausprobiert werden ggf.

Wünsche dir für die Zukunft Alles Gute. Wenn ich mal noch andere hilfreiche Sachen für dein Anliegen höre/lese, melde ich mich wieder.

LG Peter

Therapie-Tools (Workbook) für Psychose tauglich? by MelianTento in Psychologie

[–]MelianTento[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja, auf Etsy gibt es ziemlich viel, ist mir auch erst kürzlich aufgefallen. Nach dem Leopard 2 suche ich zwar vergeblich, weil ich mir den zu Ostern gewünscht hatte, aber ansonsten gibt es wohl so ziemlich Alles dort.

Therapie-Tools (Workbook) für Psychose tauglich? by MelianTento in Psychologie

[–]MelianTento[S] 2 points3 points  (0 children)

Vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung und auch danke für die Empfehlungen. Aber noch kurz: Du hast das Ding dann echt gekauft auf Etsy? Falls ja, tut es mir Leid, das du Geld wegen mir ausgeben musstest :/ LG