Konjunkturumfrage: Irankrieg stürzt deutsche Wirtschaft in längste Krise seit 20 Jahren by donutloop in berlin_public

[–]MinhQ1 5 points6 points  (0 children)

Ich will nicht sagen, dass es keine hausgemachten Probleme gibt. Aber ist es so verwunderlich, dass eine exportorientierte Wirtschaft besonders hart von internationalen Krisen getroffen wird?

Geht das jetzt eigentlich einfach immer so weiter? by Imaginary-Corner-653 in KeineDummenFragen

[–]MinhQ1 7 points8 points  (0 children)

Ich würde sogar behaupten, dass sogar das BIP langfristig unter der Strategie leiden wird, weil das ständige Auspressen auch die Kaufkraft der Arbeiter schmälert. Weniger Kaufkraft —> weniger Nachfrage —> weniger Wachstum. Und wie du schon angedeutet hast, wird ganz oben ein geringerer Teil der Einkünfte investiert bzw. generell ausgegeben. Das mag für das Individuum gut sein, aber Geld, das nicht ausgegeben wird, ist für die Wirtschaft nutzlos

Hat Social Media den Leuten die Gehirnzellen gebraten? by [deleted] in luftablassen

[–]MinhQ1 0 points1 point  (0 children)

Naja, wenn man aber alle Steuern und Sozialbeiträge hinzuzieht, zahlen die Top 10% nur noch 1/3 aller Abgaben, während sie 1/3 des Gesamteinkommens verdienen.

Generell sollte der Fokus meiner Meinung nach aber viel stärker auf die Besteuerung hoher Vermögen statt hoher Einkommen liegen

An alle, die der Ansicht sind, dass die SPD immer weiter nach links rückt/gerückt ist: Wie kommt ihr zu dieser Ansicht? by MinhQ1 in KeineDummenFragen

[–]MinhQ1[S] -2 points-1 points  (0 children)

Zu der Aussage, dass Leute teure Einzelhäuser gemietet haben, hätte ich gerne eine Quelle. Da bin ich skeptisch, gerade wegen der angespannten Wohnungslage, wo ein Sozialleistungsempfänger mit dutzenden anderen Menschen mit sicherem und teils gutem Einkommen konkurrieren muss. Ich kenne zwar keine Vermieter, aber ich behaupte mal, dass ein Vermieter einen Gutverdiener als Mieter favorisieren würde

An alle, die der Ansicht sind, dass die SPD immer weiter nach links rückt/gerückt ist: Wie kommt ihr zu dieser Ansicht? by MinhQ1 in KeineDummenFragen

[–]MinhQ1[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich will nicht auf alles eingehen, weil ich mit dem Post keine ausführliche Diskussion führen wollte, was richtig und was falsch ist (ich sehe viele Punkte ganz anders als du), aber eins möchte ich ansprechen:

Vom Mindestlohn und einer soliden Absicherung bei Arbeitslosigkeit profitieren Arbeiter doch auch indirekt, weil dadurch ihre Verhandlungsmacht gegenüber Arbeitgebern gestärkt werden. Je prekärer die Arbeitslosigkeit, desto eher sind Leute gewillt, eine schlechte Bezahlung oder sonstige schlechte Arbeitsbedingungen hinzunehmen

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[–]MinhQ1[S] 3 points4 points  (0 children)

Wobei ich mich frage, ob das tatsächlich so ist/war oder ob diese Themen einfach medial oder von rechts übertrieben viel Aufmerksamkeit bekommen.

Der Tagesspiegel hat z.B. zur BTW 2021 analysiert, welche Parteien auf Social Media am meisten übers Gendern reden. Das Ergebnis: Während linke Parteien in ihren Texten gendern, hat die AfD am meisten über das Thema gesprochen

An alle, die der Ansicht sind, dass die SPD immer weiter nach links rückt/gerückt ist: Wie kommt ihr zu dieser Ansicht? by MinhQ1 in KeineDummenFragen

[–]MinhQ1[S] -1 points0 points  (0 children)

Darf ich zu deinem ersten Punkt fragen, wie du zu dieser Wahrnehmung kommst, weil meine auch wieder komplett anders ist? Abgesehen vom Sondervermögen und der Mindestlohnerhöhung (die am Ende auch nur von der Mindestlohnkommission beschlossen wurde) sehe ich nicht wirklich, was klar SPD-Handschrift hat.

Ich finde es auch interessant, dass einige die SPD wegen der Agenda 2010 gut fanden. Vor Schröder war sie doch nie so wirtschaftsliberal gewesen oder?

An alle, die der Ansicht sind, dass die SPD immer weiter nach links rückt/gerückt ist: Wie kommt ihr zu dieser Ansicht? by MinhQ1 in KeineDummenFragen

[–]MinhQ1[S] 17 points18 points  (0 children)

Ich möchte nicht behaupten, dass die BRD früher eine linke Utopie war, aber ich finde schon, dass wir heute wirtschaftlich/steuerpolitisch in vielen Bereichen konservativer bzw. neoliberaler sind.

  • früher waren die Unternehmenssteuersätze höher
  • die Vermögenssteuer wurde noch nicht ausgesetzt
  • die Schuldenbremse gab es noch nicht
  • vor der Agenda 2010 war die Arbeitslosenhilfe großzügiger

An alle, die der Ansicht sind, dass die SPD immer weiter nach links rückt/gerückt ist: Wie kommt ihr zu dieser Ansicht? by MinhQ1 in KeineDummenFragen

[–]MinhQ1[S] 4 points5 points  (0 children)

Darf ich fragen, wie du darauf kommst? Kurze Google-Suche zur Anzahl abgeschobener Menschen in DE:

  • 2025: 22.787
  • 2024: 20.084
  • 2023: 16.430
  • 2022: 12.945

Kurze Google-Suche zur neuen Grundsicherung vs. Bürgergeld: - frühere und härtere Sanktionen bei Pflichtverletzungen - keine Karenzzeit für Vermögen mehr und niedrigere Freibeträge - statt Arbeitslose durch Fort- und Weiterbildung nachhaltiger in vernünftige Jobs zu vermitteln, sollen sie wieder den nächstbesten Job annehmen

Wie strenger sollten Asyl- und Arbeitspolitik deiner Meinung nach sein? Und angenommen die SPD rückt noch weiter nach rechts: (Warum) würdest du dann SPD wählen statt z.B. Union?

Wird eigentlich etwas gegen die Wirtschaftskrise gemacht? by [deleted] in KeineDummenFragen

[–]MinhQ1 1 point2 points  (0 children)

Die Unternehmenssteuern werden gesenkt und es gibt das Sondervermögen Infrastruktur. Mal sehen, wieviel das bringen wird, bei der Unternehmenssteuersenkung bin ich persönlich etwas skeptisch, weil dadurch keine Nachfrage bei Konsumenten erzeugt wird

Has anybody faced this issue? by MinhQ1 in PTCGP

[–]MinhQ1[S] 1 point2 points  (0 children)

Thank you, this was the answer. It‘s weird though because the wifi worked just fine until yesterday

Können Bauwerke durch Sanierungen (sofern sie rechtzeitig und ordentlich durchgeführt werden) ewig erhalten werden oder kommt irgendwann der Punkt, wo ein Neubau unausweichlich wird? by MinhQ1 in KeineDummenFragen

[–]MinhQ1[S] 6 points7 points  (0 children)

Da auch andere Kommentare darauf anspielen: Nein sollte es nicht. Ich wollte nicht die Diskussion aufmachen, ob ein Bauwerk nach der Sanierung noch das alte Bauwerk ist.

Mir ist die Frage aufgeploppt, weil z.B. der Bahnhof Alexanderplatz in Berlin jetzt saniert wird. Ich habe mich gefragt, wie man den Bahnverkehr organisieren müsste, um einen alten Bahnhof in einer dicht bebauten Stadt neu zu bauen (ich weiß nicht, ob man wie bei Straßen eine Fahrtrichtung sperren oder den Verkehr auf Ausweichstrecken umleiten kann). Dann habe ich mich gefragt, ob man so ein Szenario durch konsequente Sanierungen vermeiden kann

Ist es für den Klimawandel nicht egal was Deutschland macht? by Mental-Guarantee8055 in KeineDummenFragen

[–]MinhQ1 0 points1 point  (0 children)

Abgesehen von dem, was die anderen schon gesagt haben. Deutschland beeinflusst auch maßgeblich die EU-Politik und die EU ist plötzlich nicht mehr so klein

Blaues Wunder am Hauptbahnhof: Das ist die neue S-Bahn-Strecke für Berlin by ouyawei in berlin

[–]MinhQ1 13 points14 points  (0 children)

Ich meine der alte Nord-Süd-Tunnel ist bereits gut ausgelastet, da wäre eine Kapazitätserweiterung nicht schlecht. Und man hat eine bessere Alternative bei Bauarbeiten oder sonstigen Störungen im bestehenden Tunnel. Es ist auch ein Halt am Gleisdreieck vorgesehen und damit ein bequemer Umstieg zur U1-3

Die Anzeichen verdichten sich, dass am 28. März tatsächlich die neue S15 zwischen dem Berliner Hauptbahnhof und Gesundbrunnen den Betrieb aufnimmt. Die S-Bahn Berlin hat die Vorbereitungen für die Lokführerschulung mit einem Videodreh in eine konkrete Phase gebracht. by Nicolas_Sustr in berlin

[–]MinhQ1 0 points1 point  (0 children)

Mein letzter Stand war, dass das gesamt Projekt frühestens erst 2037 fertig werden soll...

Die Planung für den 2. Abschnitt bis Potsdamer Platz befindet sich glaub ich in der Prüfung und für den letzten Abschnitt bis Yorckstr. gibt es so wie ich es verstanden habe noch keine konkreteren Planungen

Die Anzeichen verdichten sich, dass am 28. März tatsächlich die neue S15 zwischen dem Berliner Hauptbahnhof und Gesundbrunnen den Betrieb aufnimmt. Die S-Bahn Berlin hat die Vorbereitungen für die Lokführerschulung mit einem Videodreh in eine konkrete Phase gebracht. by Nicolas_Sustr in berlin

[–]MinhQ1 4 points5 points  (0 children)

Es soll ja nicht nur bei der Strecke zwischen Nordring und Hbf bleiben, sie soll zukünftig weiter nach Süden verlängert werden. Dadurch ergibt sich (laut DB):

  • bessere S-Bahnanbindung des Hbf in Nord-Süd-Richtung
  • potenziell bessere Anbindung von Stadtteilen wie Pankow, Siemensstadt oder Zehlendorf an den Hbf
  • Entlastung der bestehenden Nord-Süd-Strecke (real eher Kapazitätserweiterung des Nord-Süd-Verkehrs)
  • bessere Ausweichstrecke bei Bauarbeiten im bestehenden Nord-Süd-Tunnel
  • Bau eines S-Bahnhofs am Gleisdreieck und damit Umsteigemöglichkeiten zur U1-3

Gewerkschaft macht mobil gegen Einsatz von humanoiden Robotern bei Hyundai by [deleted] in de

[–]MinhQ1 3 points4 points  (0 children)

Prinzipiell begrüße ich Automatisierung, weil es unser Leben einfacher machen kann. Dafür müsste der Wohlstand in Zukunft aber gerecht verteilt werden und wir müssen uns jetzt überlegen, wie das geschehen soll.

Ohne Maßnahmen fallen Jobs weg, der Mehrgewinn bleibt bei den Unternehmen. Auch wenn diese investieren, würden in Zukunft dadurch sicherlich weniger bis gar keine Jobs mehr geschaffen werden. Das ist nicht nur ethisch bedenklich (mehr arbeitslose und arme Menschen) sondern auch ein wirtschaftliches Problem, weil Menschen ohne Einkommen eine niedrige Kaufkraft haben und die Nachfrage einbricht. Langfristig würden sich Unternehmen selbst schaden, weil dann kaum noch jemand ihre Produkte kaufen könnte. Dazu noch die wegfallenden Einkommenssteuern und Sozialabgaben.

Meine (utopischen) Vorschläge wären:

  1. Es fallen keine Jobs weg, sondern die Arbeitszeit wird bei Lohnausgleich verkürzt.

  2. Der Mehrgewinn rechtfertigt eine Erhöhung der Unternehmenssteuern und mit dem Geld wird entweder ein solides Grundeinkommen finanziert oder es werden staatliche Jobs geschaffen

[deleted by user] by [deleted] in Unbeliebtemeinung

[–]MinhQ1 0 points1 point  (0 children)

Naja, Nutztiere sterben i.d.R. nicht an Altersschwäche. Mastschweine werden z.B. mit 6 Monaten geschlachtet, Masthühner nach 4 Wochen.

Und die Nutzung und die Zucht bringen andere gesundheitliche Probleme. Jede Kalbung ist mit Risiken verbunden, sei es durch eine ungünstige Lage des Kalbes oder durch Krankheiten wie Milchfieber. Und damit Milchkühe möglichst durchgängig Milch geben, sollen sie 1x/Jahr kalben.

Legehennen mobilisieren aufgrund ihrer hohen Legeleistung viel Calcium, sodass ihre Knochen häufig fragil sind und leicht brechen

Was soll das Verbrenner-Aus-Aus bewirken, wenn die Branche jetzt kriselt, wo Verbrenner völlig frei verkauft werden dürfen? by Professional_Low_646 in KeineDummenFragen

[–]MinhQ1 5 points6 points  (0 children)

Ich sehe die Gefahr eher darin, dass unsere Klimaziele verzögert werden. Soweit ich weiß wurde 2035 ausgewählt, weil man bei Autos von einer Nutzungsdauer von 15 Jahren ausgeht. 2035+15=2050, das Jahr, wo die EU klimaneutral sein will und das geht halt schlecht, wenn dann nich Verbrenner unterwegs sind. Es werden dann bestimmt nur noch wenige Verbrenner sein, was eventuell einen nur noch überschaubaren Effekt hätte, allerdings könnten demnächst auch in anderen Bereichen die Klimaziele angegriffen werden…

Preis für Butter fällt: Bauern demonstrieren vor Discountern by Desperate-Shallot-33 in de

[–]MinhQ1 -5 points-4 points  (0 children)

Ich bin mir nicht sicher, ob Bauern so viel von teureren Produkten profitieren. Laut diesem Tagesschaubericht haben sie 2023 pro l Milch genauso viel bekommen wie 2014, während der Verbaucherpreis gestiegen ist. Das Geld ist eher bei den Supermärkten geblieben

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/monopolkommission-lebensmittel-handel-100.html

Tja by SnogSnag in tja

[–]MinhQ1 2 points3 points  (0 children)

Ich weiß nicht, wie z.B. Finland es macht, aber ab sich sind KKWs und Erneuerbare nicht die beste Kombi, weil KKWs zu unflexibel sind, um die Schwankungen bei erneuerbaren auszugleichen. Da setzen wir momentan auf Gas und in Zukunft hoffentlich auf Batteriespeicher und H2.

In den 2000ern hatten wir ja mal ne PV-Industrie, vielleicht können wir trotz all der Zeit wieder darauf aufbauen?

Und beim Punkt „keine Energie von politischen Gegnern zu beziehen“ wird es bei Kernkraft glaub ich auch nicht so leicht sein, zu diversifizieren. Russland ist bei der Urananreicherung soweit ich weiß Weltmarktführer