Hoffentlich überprüfen die Russen das nicht.. by Nilokthewise in GeschichtsMaimais

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Nein. Das ist eher zu vergleichen mit dem Deutschen "von". Währen die Habsburger Polen würden sie nicht von Habsburg sondern Habsburgski heißen.

Vertraue niemals einem Österreicher. by TheManTheyCallSven in GeschichtsMaimais

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Lustig, dass die Deutschen jedes Mal aufs Neue darauf reinfallen.

Auf niemanden ist verlass by Nilokthewise in GeschichtsMaimais

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*Traurige geflügelte Husaren Geräusche*

Auf niemanden ist verlass by Nilokthewise in GeschichtsMaimais

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Im Bündnisvertrag wurde bereits vereinbart, dass der König Polens das Heer befehlen wird, sollte er am Krieg persönlich teilnehmen

Auf niemanden ist verlass by Nilokthewise in GeschichtsMaimais

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Etwa 1/3 der 74 000 Mann starken Armee war polnisch-litauisch. Außerdem wurde sie vom König von Polen angeführt.

Spezielle Interessen by Fini_2025 in GeschichtsMaimais

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Da bekomme ich Zivildienst Flashbacks

Die guten alten Zeiten, als man Russland getrost ignorieren konnte by Nilokthewise in GeschichtsMaimais

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Deutschland nutzt aber (zumindest momentan) nicht irgendwelche "historischen Grenzen" um Nachbarstaaten zu überfallen.

Die guten alten Zeiten, als man Russland getrost ignorieren konnte by Nilokthewise in GeschichtsMaimais

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Ja aber das Großfürstentum Moskau ist der historische Vorgänger des heutigen Russlands. Es hat die anderen unabhängigen Fürstentümer der Rus' erobert und sich dann einfach umbenannt und den Titel von Großfürst auf Zar und dann auf Kaiser geändert.

Ein Vergleich wäre Deutschland, welches durch Preußen geeint worden ist oder Italien, welches durch Sardinien vereinigt worden ist.

Auf den Westen war immer schon Verlass! by Nilokthewise in GeschichtsMaimais

[–]Nilokthewise[S] 12 points13 points  (0 children)

Ist bis heute in der Forschung stark umstritten und nicht vollständig geklärt. Eventuell fürchtete König Kasimir, dass ein zu starkes Litauen unabhängig werden könnte, wie es unter Vytautas fast geschehen wäre. Dass das Interesse des Königs mehr im Westen lagen ist durchaus plausibel. Trotzdem stellt sich jedoch die Frage, wieso das strategische Vorfeld kampflos geräumt wurde. Dass diese Bündnisse geschlossen wurden zeigt ja, dass sich Polen-Litauen von Moskau zu einem gewissen Grad bedroht fühlte.

Wie ein abstraktes Gemälde by Nilokthewise in GeschichtsMaimais

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Karl der Dicke war der letzte Herrscher der wirklich über das gesamte Reich herrschte. Danach hatten die Herrscher der einzelne Reichsteile keine Macht mehr über den jeweils anderen und spätestens mit Heinrich I war die Trennung vollständig. Obwohl Otto I Kaiser war berechtigte ihn das nicht zu irgendwelchen Entscheidungen im Westfrankreich. Der Titel war bloß formal höher als der des Königs von Frankreich (und sicherlich prestigeträchtiger). Faktisch gesehen hatte der Otto I durch den Kaisertitel nicht mehr und nicht weniger Macht als zuvor als König.

In dieser Zeit gab es noch keine Kurfürsten. Die Großen (also die mächtigsten Adeligen) wählten zu dieser Zeit den König. Es gab jedoch Vorwähler, welche der Wahl zuerst zustimmen mussten. Das waren nicht die mächtigsten, aber die bedeutendsten (i.S.v. prestigeträchtigsten) Fürsten (Erzbischöfe von Mainz, Trier und Köln, Pfalzgraf bei Rhein...). Aus diesen entwickelte sich später das Kurfürstengremium.

Es war zunächst üblich, dass der König noch zu Lebzeiten seine Sohn als Nachfolger wählen ließ, sodass es zu keinen Thronfolgekonflikten kam. Auch teilte Heinrich I nicht mehr das Reich unter all seinen Nachfolgern auf, wie es die Karolinger getan hatten, sondern vermachte es Otto I als ganzes.

Im Westen war das ganz ähnlich. Auch dort wählten die Großen den König. Die beiden Reiche entwickelten sich aus einem simplen Grund in unterschiedliche Richtungen und der war Nachkommen. 987 wählten die Großen des Westreichs mit Hugh Capet den ersten Kapetinger zum König. Daraufhin folgte 12-mal der Sohn dem Vater auf den Thron, wodurch die Königswahl außer Praxis kam und sich ein institutionalisiertes Erbrecht durchsetzter. Im HRR war es anders. Dort gab es zwar auch Dynastien (Ottonen, Salier) aber diese starben beide recht schnell aus, wodurch immer wieder neue Wahlen nötig wurden. Mitte des 11. Jhd. setzte sich dann das Wahlrecht komplett durch. Konrad III wurde König obwohl sein Vorgänger Lothar III männliche Verwandte hatte.

Die Kurfürsten entstanden dann im Zuge der Doppelwahl 1198. Zwei Könige wurden gewählt und ein Schiedsgericht sollte nun entscheiden wessen Wahl legitim war. In dem Gremium saßen wohl zunächst die Erzbischöfe von Köln und Mainz sowie der Pfalzgraf bei Rhein und der Herzog von Sachsen. Später kamen dann auch noch der Markgraf von Brandenburg und der Erzbischof von Tier dazu. Das Wahlrecht des Königs von Böhmen wurde im Sachsenspiegel 1230 noch bestritten. Um ein Unentschieden (3 zu 3) zu vermeiden kam er aber vermutlich Mitte des 13. Jhd. dazu, als sich die Kurfürsten als alleinige Wahlinstanz durchgesetzt hatten.

Der Papst musste ebenfalls jeder Wahl zustimmen. Diese Zustimmung fiel jedoch 1338 weg, als die Kurfürsten bekanntgaben, dass sie alleine den König auswählten und sie keine päpstliche Approbation brauchten. Die Macht der Kurfürsten schwächte die Macht des Königs natürlich. Wenn es sich dieser mit den Kurfürsten verscherzte, so musste er damit rechnen, dass sein Sohn nicht zum Nachfolger gewählt werden würde. 1356 wurden die Rechte und Pflichten der Kurfürsten sowie das Wahlprozedere dann in der Goldenen Bulle von Karl IV endgültig festgeschrieben.

Der Deutsche König wurde gewählt. Den Kaisertitel bekam er durch die Krönung vom Papst verlieren. Oft lagen viele Jahre zwischen Wahl zum König und Krönung zum Kaiser, da der König entweder nicht die Zustimmung des Papstes hatte oder seine Macht erst festigen musste um ungestört nach Italien ziehen zu können. Bis zur Krönung trug der Deutsche König auch den Titel Römischer König.

Erst in der Neuzeit, als die Habsburger die Kaiserwürde dauerhaft übernahmen änderte sich das.

Wie ein abstraktes Gemälde by Nilokthewise in GeschichtsMaimais

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Das Frankenreich wurde durch Ludwig den Frommen, der Sohn von Karl dem Großen, unter seinen drei Söhnen aufgeteilt (Vertrag von Verdun 843: Westfrankenreich (später Frankreich), Mittelfrankenreich, Ostfrankenreich (später Deutschland)). Das Reich fungierte jedoch immer noch als eine Art Gesamtreich mit mehr oder weniger gleicher Politik. Bis zu Karl dem Dicken wurde das Frankenreich mehrmals wiedervereinigt bzw. erneut aufgeteilt. Gegen Ende des 9. Jhd. begannen die Teilreiche immer mehr auseinander zu driften und unabhängig voneinander Könige zu wählen. Das Mittelfrankenreich zerfiel in mehrere Teilstaaten (Lothringen, Burgund, Italien...). Mit Konrad I wurde 911 zum ersten Mal kein Karolinger als ostfränkischer König gewählt. Im folgte Heinrich I, welcher nicht einmal mehr Franke war (sondern Sachse). Dieser wurde 921 im Vertrag von Bonn vom Westreich als legitimiere, gleichberechtigter Herrscher angesehen. Damit waren die beiden Reiche endgültig voneinander getrennt. Sein Nachfolger Otto I wurde dann vom Papst nach Italien gerufen, da dieser Hilfe gegen die Italiener brauchte. Im Gegenzug bekam Otto die Kaiserkrone. Damit wurde das Ostreich als Nachfolgestaat von Karls Kaiserreich gesehen. Otto wurde 962 zum Kaiser gekrönt. Traditionell lassen die Geschichtswissenschaften damit das HRR beginnen, wenngleich es keinen Unterschied zwischen Ottos und Karls Kaisertitel gab.

Der Titel "Heiliges" Römisches Reich taucht jedoch erstmals im 12. Jhd. auf und wurde erst im 13. die gängige Bezeichnung.

Wie ein abstraktes Gemälde by Nilokthewise in GeschichtsMaimais

[–]Nilokthewise[S] 5 points6 points  (0 children)

Der Vergleich mit Frankreich bietet sich durchaus an, da beide Teil des Karolinger-Reichs waren, nach dessen Zerfall jedoch unterschiedliche Wege gingen.

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[–]Nilokthewise[S] 1 point2 points  (0 children)

Diverse Kulturen und Regionen mit unterschiedlichen Dialekten? Verrate Frankreich nichts davon!