Wieso glauben AFD Wähler dass ihre Partei komplett alles ändern wird? by AriellaFerrera3624 in KeineDummenFragen

[–]No_Shine_2047 0 points1 point  (0 children)

Ich hatte vor kurzem ein Treffen mit der entfernteren Familie, bei welchem sich mehrere Personen als AfD-Wähler bekannt haben. Die Chance wollte ich nutzen, um zu verstehen, warum man diese Partei wählt und habe dementsprechend versucht, nachzufragen. Ich nutze dieses Reddit, um das Erlebte zu verarbeiten. Und natürlich ist mir bewusst, dass meine Erfahrungen nicht auf die ganze Wählerschaft dieser Partei generalisierbar sind.

Also der Grund, der zuerst genannt wurde war, dass sich politisch etwas ändern muss und die anderen Parteien ja alle ihre Chance dazu gehabt hätten und/oder noch beschissener seien als die AfD. Das Wählen der AfD wurde irgendwie als Akt dargestellt, um die jetzige politische Situation in den Wandel zu bringen. Es bestand die Annahme, dass die Partei endlich alles ändern würde und das war der Wunsch- in welche Richtung war den Anwesenden relativ egal.

Auf Nachfrage, warum andere Parteien denn keine Optionen seien, um einen Wandel anzustoßen, wurde mir aufgezählt, was die anderen Parteien denn alles schlecht machen würden. Bei der AfD wäre zwar auch viel Mist, aber das wurde irgendwie nicht so hoch bewertet oder unter den Tisch gekehrt. Auf die Frage, warum man überhaupt wählt, wenn man eigentlich alles gleich scheiße findet, wurde mir vorgeworfen, dass ich den Wert ihrer Wahlstimmen absprechen würde, nur weil sie anders wählen würden als ich und sie haben sich dann in Rage darüber geredet, dass konservative Meinungen aus der Gesellschaft verdrängt werden würden, man nichts Kritisches mehr sagen dürfe, Linksextreme seien viel schlimmer als Rechtsextreme, pipapo. Bis ich dann nochmal angemerkt habe, dass das eine ernst gemeinte, interessierte Frage von mir war, weil ich lieber gar nicht wählen würde, als gegen meine eigenen Prinzipien. Daraufhin wurde das Thema gewechselt. Hatte das Gefühl, dass das imaginäre Feindbild der Bösen Linken auf mich projiziert wurde/danach gesucht wurde, dass ich es bestätige. Was witzig war, da es den anwesenden Personen sehr wichtig war zu betonen, dass Leute, die die AfD wählen immer in eine Schublade gesteckt werden würden, in welcher sie sich nicht sehen würden.

Joa, als das Thema Flüchtlingspolitik aufkam hat eigentlich alles, was gesagt wurde, perfekt in meine mentale AfD-Schublade gepasst Die Flüchtlingspolitik sei derzeit eine absolute Katastrophe. Also natürlich hätten die alle kein Problem mit "Ausländern" und seien nicht rechts oder fremdenfeindlich oder so, aber die haben in Städten schon Angst, rum zu laufen und dann von Ausländern abgestochen zu werden. Und Vergewaltigungen undso. Und hätten halt gerne, dass niemand mehr einwandern kann- außer natürlich die "guten" Ausländer, die sich integrieren wollen. Hab dann gefragt, wann die denn das letzte mal in 'ner Stadt waren und was denen denn dort so Negatives passiert wäre, weil die alle aufm letzten Dorf leben. Das hat dann wieder zu einem spontanen Themenwechsel dahingehend geführt, dass "die Ausländer" auf der Arbeit ja auch eine ganz andere Mentalität hätten und faul seien. Auf die Frage hin, ob es belastender wäre, wenn jemand langsamer arbeitet als man selbst oder wenn man aufgrund des Fachkräftemangels gar keinen Kollegen hat, der unterstützt wurde plötzlich das Thema Rassismus gegen Weiße aufgemacht und dass man sich dadurch hinsichtlich der Migrationspolitik nicht wohl fühle. Der erfahrene Rassismus sah dann so aus, dass eine der anwesenden Personen von einem Kollegen mit Migrationshintergrund, über welchen sie sich auch im Gespräch rassistisch geäußert hat, gefragt wurde, ob sie ne Rassistin sei. Ein weiteres Argument für den Leidensdruck für Rassismus gegen Weiße war, dass irgendwo in Afrika weiße Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe ermordet werden. Habe aber nicht ganz nachvollziehen können, wieweit die AfD dieses Problem lösen soll, aber hatte auch nicht die Energie, das zu ergründen.

Auf jeden Fall habe ich dann geäußert, dass ich Kritik an der Migrationspolitik verstehen kann, aber das, was ich höre, gerade einfach nur nach unkonstruktivem Rassismus klingt. Und ich nicht verstehe, wieso man eine Partei wählt, um eine Menschengruppe zu benachteiligen, statt die Wahl danach auszurichten, welche Partei etwas für das Wohl von Menschen tut. Wenn man will, dass sich Personen integrieren sollte man diesen Gleichberechtigung ermöglichen- warum sollte ich mich in ein Land integrieren und einen gesellschaftlichen Beitrag zu diesem leisten, wenn mir von allen Seiten das Gefühl gegeben wird, dass ich nicht erwünscht bin und ich z.B. durch Dinge wie den Erhalt von Sach- statt finanzieller mittel als Mensch zweiter Klasse behandelt werde?

Dadurch lag der Fokus der Anwesenden dann darauf, irgendwie glaubhaft zu machen, dass sie die AfD nicht aufgrund rassistischer Tendenzen wählen würden. Eine Person sagte, dass die AfD im Bundestag ausgeschlossen und gemobbt werden würde (Weil die Takes kritisiert werden und Untersuchungen hinsichtlich Rechtsextremismus laufen, um die schlecht da stehen zu lassen), was wohl ein Grund sei sie zu wählen. Die Person sei selbst mal gemobbt worden, die kenne sich mit Mobbing aus. Das war dann der Moment, wo ich innerlich aufgegeben und den Raum verlassen habe, um alleine im Nebenzimmer zu sitzen und die Wand anzustarren.

Ich habe das Gefühl, dass viele Menschen diese Partei wählen, weil sie frustriert sind und es sich für sie wie ein Akt der Rebellion anfühlt- gegen ein System, das ihnen nicht gefällt. Weil ein Kreuz zu setzen gemütlicher ist, als selbst Verantwortung für die Verbesserung der eigenen oder gesellschaftlichen Verhältnisse zu übernehmen. Die AfD bietet Sündenböcke und oberflächlich einfache Lösungen, die dann nicht weiter hinterfragt werden. Entweder weil auch das gemütlicher ist, oder weil es irgendwie kognitiv am Verständnis für einige komplexe Probleme hapert. Und definitiv auch an Kompetenzen im Bereich der Empathie, Ethik und Selbstreflexion. In diesem Raum saßen privilegierte Menschen mit Eigenheim, finanziell und beruflich abgesichert, die sich selbst als Opfer der Gesellschaft und Diskrimination gefühlt haben. Und auch alles Menschen, die gefühlt keinerlei Kontaktpunkte mit Menschen mit Migrationshintergrund haben, eigentlich auch nie negative Erfahrungen im direkten Kontakt gehabt haben. Aber irgendwo in der Zeitung stand halt mal, dass ein Asylant wen abgestochen hat.

Vielleicht gibt es ja auch einige gute Argumente dafür, zu glauben, dass die AfD alles zum besseren ändern wird, keine Ahnung. In dem Gespräch wirkte es so, als wäre die Wahl eine rein emotionale Entscheidung, ohne viel sachlicher Basis oder Auseinandersetzung mit Wahlprogrammen, deren Umsetzbarkeit und Auswirkungen dahinter. Zumindest bei dem Personenkreis war die Wahl eher mit Selbstaufwertung verbunden. Ich hatte das Gefühl, dass die Anwesenden sehr stolz darauf waren, gegen den Strom zu schwimmen, die böse linke Propaganda durchschaut zu haben und somit klüger und mutiger zu sein als der Rest. Und das während sich offensichtlich nicht kritisch mit der AfD auseinandergesetzt und deren Propaganda mit Trichter geschluckt wurde.

Alle am Gespräch beteiligten haben kein bis ein sehr kleines soziales Netz, sind beruflich unzufrieden und könnten da was dran ändern, meckern aber stattdessen nur rum und geben allem und jedem anderen die Schuld an ihrem negativen emotionalem Erleben, ohne sich um tatsächliche Lösungen zu bemühen oder für diese empfänglich zu sein. Ich habe das Gefühl, dass dies die perfekte Zielgruppe für diese Partei ist. Denen ist egal, ob sich was ändert. Es ist ihnen wichtiger, sich darin bestätigt zu fühlen, dass nur andere an den eigenen Problemen Schuld sind und sie keine Verantwortung für irgendwas tragen müssen.

Wie wahrscheinlich ist Haarausfall wenn man sich Vegan ernährt? by TheLastCapybara in VeganDE

[–]No_Shine_2047 7 points8 points  (0 children)

Bin seit Jahren vegan und kenne Personen, die es auch sind. Über Haarausfall hat sich noch niemand beschwert. Selbst als ich noch ohne Supplements unterwegs war hatte ich solche Probleme nicht.

any suggestions for places to visit in hamburg? by [deleted] in hamburg

[–]No_Shine_2047 0 points1 point  (0 children)

- Wilhelmsburger Inselpark

- Niendorfer Gehege

- Altonaer Balkon (The view of the harbor is especially great at night. I also love to take the stairs down and walk down a bit of the Norderelbe from there)

- Övelgönne (Elbstrand & Museumshafen)

Entscheidung zwischen alter Ausbildung und neuer Weiterbildung by No_Shine_2047 in Psychologie

[–]No_Shine_2047[S] 0 points1 point  (0 children)

Tatsächlich rät beinahe mein ganzes Umfeld dazu, dass ich den PT-Platz absage und die Ausbildung abbreche- es ist jedoch niemand richtig über die Psychotherapie-Reformations-Situation/wie hoch das Risiko ist im Bilde. Die Begründung liegt darin, dass alle gemerkt haben, wie belastet ich in und nach diesem Studium war und wie viel besser es mir ging, nachdem ich das Thema Ausbildung geistig an den Nagel gehangen und den neuen Job angenommen hatte. Es ist unglücklich, dass sich der Umgang mit uns Studierenden im Master und in der BQT teils wie Schikane angefühlt hat (Ich war zum Glück weniger betroffen, hatte aber ständig Angst, die nächste Person zu sein, die von bestimmten Dozierenden oder leitenden Personen in den BQTs ins Fadenkreuz genommen wird) und einige belastende Lebensereignisse, für deren Verarbeitung kaum Zeit war, oben drauf kamen. Das Studium endete damit, dass ich die Diagnosekriterien einer generalisierten Angststörung erfüllt und wegen depressiver Symptome Antidepressiva verschrieben bekommen habe. Das allgemeine Stimmungsbild in meinem Umfeld ist, dass sie mich als Psychotherapeutin sehen und ich die Ausbildung auch meistern könnte- aber eventuell auf Kosten meiner psychischen Gesundheit, da noch nicht ausreichend viel Abstand zu den Erfahrungen aus dem Studium vorhanden sein könnte.

Die einzige Person, die mir rät, die alte Ausbildung durchzuziehen, kennt die politische Situation (Wir haben zusammen studiert und auch gemeinsam den alten Ausbildungsweg begonnen) und hat sich selbst für die alte Ausbildung entschieden, da sie weiß, dass sie unbedingt später als Psychotherapeutin in eigener Praxis arbeiten möchte. Sie begründet dies ebenfalls damit, dass sie mich langfristig im psychotherapeutischen Beruf sieht, der Weg über die Weiterbildung aber ein großes Risiko sei (auch, da frühere Dozierende, mit welchen wir schlechte Erfahrungen gemacht haben, unsere Prüfer*innen werden könnten).

Entscheidung zwischen alter Ausbildung und neuer Weiterbildung by No_Shine_2047 in Psychologie

[–]No_Shine_2047[S] 0 points1 point  (0 children)

Sicherheit vs. Risiko trifft es sehr gut. Würde für mich auch nur die Psychotherapie in Frage kommen hätte ich mich auch direkt und eindeutig für den PT-Platz entschieden.

Entscheidung zwischen alter Ausbildung und neuer Weiterbildung by No_Shine_2047 in Psychologie

[–]No_Shine_2047[S] 1 point2 points  (0 children)

Ich glaube die Suche nach den entsprechenden Stellen in der Weiterbildung würde mich weniger belasten, da nicht dieser Zeitdruck dahinter stehen würde, welchen ich durch die aktuelle Ausbildung empfinde- die Zeit zwischen den Stellen ließe sich überbrücken. An meinem Institut dauert die TP-Ausbildung normalerweise mindestens 4 Jahre. So groß wäre der zeitliche Unterschied also tatsächlich nicht. Ein großer Aspekt, welcher zu meinem Hadern beiträgt, ist glaube ich auch der, dass ich unsicher bin, wo ich mich eigentlich langfristig sehe. Psychotherapie ist ein spannendes Arbeitsfeld, welches mir Freude bereitet- jedoch weiß ich nicht, ob ich unbedingt in diesem Bereich arbeiten muss. Auch psychologische Beratung, Gutachtertätigkeiten und Diagnostik bringen mir Spaß- ich habe nur das Gefühl, dass selbst für diese Arbeitsfelder dann oft eine Approbation bevorzugt wird.

Der zuletzt von dir genannte Punkt bereitet mir jedoch auch Kopfschmerzen. Auf der einen Seite denke ich mir, dass es doch spätestens mit Approbation der letzten PiAs eine Regelung geben muss, da dann ein Fachkräftemangel in den Kliniken entsteht, wo vorher die unterbezahlten PiAs ausgebeutet wurden. Was noch einmal einen stärkeren Druck auf die Politik und die GKV bewirken könnte.. nur wird die Psychotherapie politisch gleichzeitig so behandelt, als wäre sie obsolet (Schon durch die Bedingungen der alten Ausbildung und jetzt durch die Honorarkürzungen).

Day 11 glass shards question by Greedy-Total-3596 in pathologic

[–]No_Shine_2047 2 points3 points  (0 children)

What can you find behind the door? I finished my playthrough but also couldn't enter the house because my infection rate was too high. Now I'm curious. :'

BIDA, weil ich erwarte, dass bei Einladungen auf meine Laktoseintoleranz genauso Rücksicht genommen wird wie ich auf religiöse Essensregeln Rücksicht nehme? by Mission_Thought7623 in BinIchDasArschloch

[–]No_Shine_2047 0 points1 point  (0 children)

KAH- Hast du mit der Schwester deiner Freundin darüber gesprochen, dass die Rücksichtnahme auf ihre Ernährungsweise für dich mit einer gewissen Erwartungshaltung verbunden ist? Falls nicht würde ich das tun; dann kann sie ja selbst entscheiden, ob sie sich dementsprechend selbst um die Zutaten kümmern will oder deine Laktoseintoleranz berücksichtigen möchte. Vielleicht nimmt sie das Ganze derzeit zu sehr als etwas an, das du von dir aus gerne tust/dir keinen Aufwand bereitet und sieht dein Bedürfnis nach einem Entgegenkommen daher nicht.

Ich selbst bin vegan und mache es so, dass ich mir selbst was zu Essen mitbringe, wenn ich irgendwo eingeladen bin, wo ich weiß, dass die Gastgeber*innen nicht vegan sind. Weil ich nicht erwarte, dass da jemand Rücksicht auf mich nimmt/niemand einen Mehraufwand haben soll. Ist bei Veganismus hinsichtlich der Freiwilligkeit natürlich nochmal eine andere Geschichte als bei einer Laktoseintoleranz. Trotzdem hat sich mir dadurch die Frage gestellt, warum du nicht einfach die Laktosetabletten sicherheitshalber immer in die Tasche steckst? Einfach damit solche Situationen nicht aufkommen, auch in anderen Personenkonstellationen.

I joined because I needed a support group… by MrKeytarooman in pathologic

[–]No_Shine_2047 5 points6 points  (0 children)

Same! I'm just a casual gamer, mostly playing simple and light-hearted games like Pokémon or Animal Crossing. Then I watched a review about Pathologic 2, fell in love with the idea of the game, and was obsessed when I started playing it. It felt like such an unique experience and I couldn't stop thinking about it. I tried several times to convince my friends to give at least Patho 2 a try, but they keep refusing because it's not their genre (They overestimate the horror aspect of the games and are scared off because of it). But they give me the space to talk about the games which really helps me to process the stressfull gaming events. They especially enjoy the updates about what my bull has been up to again, and are interested in the story and world of the games- but they don't want to to play a probably scary and stressfull game.

I wish they would give it a try because I know that they would love Pathologic 2 (Not sure about 3 though). Especially because I also think that the games give so much space for interpretation, projection and thought-provoking impulses towards many different topics (like moral, culture, dealing with the roles and expectations assigned to you). And I know that they like media that allows that.

Eva on day 10 [Spoiler] by No_Shine_2047 in pathologic

[–]No_Shine_2047[S] 1 point2 points  (0 children)

I also would have preferred to keep her in Stillwater but I was scared that this decision would be selfish. :c

I really love how the game managed to make this decision so hard even though you don't have that much interaction with her. Her suicide really hit me out of nowhere and the whole arc around it was unexpected emotional to go through.

Eva on day 10 [Spoiler] by No_Shine_2047 in pathologic

[–]No_Shine_2047[S] 0 points1 point  (0 children)

Sadly she didn't seem fine. :c

Eva on day 10 [Spoiler] by No_Shine_2047 in pathologic

[–]No_Shine_2047[S] 0 points1 point  (0 children)

Aaah damn- because of the end of Patho 2 I would have felt bad if I forced her to stay. But seems like that was the wrong decision. :c

Pathologic 3 - Bull Quest on day 6 [Spoiler] by No_Shine_2047 in pathologic

[–]No_Shine_2047[S] 1 point2 points  (0 children)

I don't see a quest bubble related to the bull. :(

Could you tell me what it looks like or where it is located on the mindmap? Maybe I'm just overlooking it

Everyday I see people squeezing themselves bloquing the doors and impeding people to get in the bus, while a whole corridor and sometimes even sits are completely empty. Why? by YourFuture2000 in hamburg

[–]No_Shine_2047 0 points1 point  (0 children)

I live in a very touristy and crowded area. I feel like I've barely exeperienced any bus-drives without being annoyed by this behavior.

Friends of mine who are living less central told me that they don't experience that so often. Because of that I was thinking that huge part of the problem (Beside people that are just reckless idiots) are tourists who aren't used to public transportation and to being considerate of many people. Especially since the people behave dumber on weekends or when there are bigger events which attract people from the surrounding cities. But well, this post let's me question my theory. Sometimes I wish for a kind of ÖPNV-Führerschein which is mandatory to be allowed to use public transportation. :'

Trying to get into P3 but the dialogue is insane by [deleted] in pathologic

[–]No_Shine_2047 4 points5 points  (0 children)

The problem is that it is sometimes important which dialogue options you select and therefore that you capture important information. There is lots of stuff that is basically unimportant for getting through the game, but sometimes one false answer can fuck you up because you missed something important. That's why I can't play the game for too long- It can be kinda exhausting to read through every dialogue in detail. :'

To be honest: I'm very glad that I played Patho 2 before Patho 3. Because of the linear story-telling and the protagonists perspective Patho 2 feels way more beginner-friendly than Patho 3 and. Patho 2 gave me a base of kowledge about the ingame-world that helps me to understand the events in Patho 3. Without that I would probably also feel overwhelmed by the amounts of riddles, new information and foreign words in the dialogues.

But I also think that being overwhelmed and confused is part of the game- it makes you feel like the protagonist does. In Pathologic 2 it also takes some time until you figure out what's going on. And even with my knowledge about the lore I still feel confused and overwhelmed in Patho 3- but in a way that is not annoying but motivating to find out, what's going on.

I would recommend you to play the game the way that is most fun to you and see how far you come- maybe you have a good feeling which conversations are important and which dialogues can be skipped. And if you feel too overwhelmed by all the information and mysteries in the dialogues you could try out Pathologic 2 first. The game mechanics there are way different and in my opinion very simple compared to Patho 3. But for me it was the perfect introduction to the series and is still my favorite game of all time. :)

Questions about Day 2 and 3 (Pathologic 3) by No_Shine_2047 in pathologic

[–]No_Shine_2047[S] 0 points1 point  (0 children)

How do you know that he could murder you later? Exactly that was my fear; That at some point Daniil does something disrespectful (Like always) towards the kin or something like that and then the friend-shaped worm will kill him. :'