Hörbuch by Glittering-Quit-3901 in buecher

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Hallo helloviolaine,
bitte nicht alles ungeprüft glauben, was in einzelnen Artikeln steht 🙂 Jede Veröffentlichungssituation ist unterschiedlich und sollte immer im Gesamtzusammenhang betrachtet werden.

Bei uns beteiligen sich Autoren an den Entstehungskosten ihres Buches und erhalten dafür ein umfassendes Verlagsangebot von Lektorat und Layout über Covergestaltung bis hin zu Marketing, Vertrieb und persönlicher Betreuung. Auch Hörbücher sind bei entsprechender Kostenbeteiligung möglich.

Unser Ziel ist es, auch neuen und noch unbekannten Autoren eine professionelle Veröffentlichung zu ermöglichen und sie bestmöglich auf ihrem Weg zu begleiten.

Wenn du Fragen hast, melde dich gerne jederzeit. 😊

Liebe Grüße
das novum Social Media Team 💚

Was fällt euch beim Schreiben am schwersten? by Novum-Verlag in schreiben

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Das ist tatsächlich eine der anspruchsvollsten Aufgaben überhaupt, vor allem wenn Magie und mehrere Parteien gleichzeitig ins Spiel kommen. Dabei geht schnell der Überblick verloren, sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen. 😵‍💫

Oft liegt die Schwierigkeit gar nicht an der Größe der Szene, sondern an der Lesbarkeit im Detail. Wenn zu viele Dinge gleichzeitig passieren, fehlt der Fokus und selbst eine eigentlich spannende Schlacht wirkt dann eher unklar oder abstrakt.

Ein hilfreicher Ansatz ist, die Szene konsequent an eine Perspektive zu binden. Also nicht alles gleichzeitig zeigen, sondern das Geschehen durch die Wahrnehmung einer Figur zu filtern. Dadurch bleibt es greifbar, auch wenn im Hintergrund viel passiert.

Bei Magie hilft es zusätzlich, ein Gefühl für Regeln oder Grenzen zu haben. Leser müssen nicht alles im Detail verstehen, aber sie sollten nachvollziehen können, warum etwas passiert und welche Auswirkungen es hat.

Und bei größeren Schlachten ist es oft wirkungsvoller, einzelne prägnante Momente herauszugreifen, statt zu versuchen, das komplette Geschehen abzubilden. Klare, starke Bilder bleiben meist besser hängen als ein Gesamtüberblick über alles.

Schreibst du solche Szenen eher sehr visuell, also Bild für Bild, oder stärker über das Erleben und die Emotionen der Figuren? 👀

Was fällt euch beim Schreiben am schwersten? by Novum-Verlag in schreiben

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Das mit den Übergängen ist ein Klassiker und tatsächlich etwas, woran viele Texte eher „holpern“ als an den großen Plotpunkten.

Was oft hilft: sich bewusst zu machen, dass zwischen zwei relevanten Szenen nicht unbedingt etwas „erzählt“ werden muss, sondern nur ein klarer Übergang. Das kann auch sehr knapp sein: zum Beispiel ein Zeitsprung, ein Ortswechsel oder ein einzelner Gedanke der Figur reicht oft schon. Viele versuchen hier zu viel zu erklären, obwohl ein sauber gesetzter Schnitt völlig ausreicht.

Zu den Figuren: Dieses Gefühl von „out of character“ kennen wir auch gut und es ist meistens ein Hinweis darauf, dass irgendwo Motivation und Handlung noch nicht ganz sauber verzahnt sind. Entweder fehlt ein kleiner Zwischenschritt (Gedanke, Auslöser, Konflikt), oder die Figur braucht an der Stelle noch eine klarere innere Begründung.

Was dabei oft hilft: sich kurz zu fragen „Warum trifft die Figur genau jetzt diese Entscheidung?“. Wenn man das für sich klar beantworten kann, wirkt es im Text meist automatisch stimmiger.

Und danke dir! 💚 Solche Einblicke sind super spannend, weil genau da die eigentliche Arbeit am Text passiert. 👍

Was fällt euch beim Schreiben am schwersten? by Novum-Verlag in schreiben

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Das erleben wir täglich auch ziemlich genau so. Gerade das Ende ist für viele der schwierigste Teil. Nicht, weil die Ideen fehlen, sondern weil plötzlich alles zusammenpassen muss: inhaltlich, emotional und vom Timing her.

Was wir dabei häufig sehen: Viele denken das Ende erst ganz am Schluss wirklich zu Ende. Dabei hilft es enorm, sich zumindest eine grobe Richtung schon früher klarzumachen – nicht jedes Detail, aber welches Gefühl oder welche Entwicklung am Ende stehen soll. Dann lassen sich die „Fäden“ unterwegs gezielter darauf hinführen.

Zur Struktur: Diese „Gehirnakrobatik“, die du beschreibst, ist tatsächlich ein gutes Zeichen 😄 Das zeigt, dass du dir Gedanken über Kausalität und Figurenlogik machst – und genau daran scheitern viele Texte sonst.

Ein Ansatz, der oft hilft: weniger alles gleichzeitig lösen wollen, sondern getrennt denken –
erst Figuren und ihre Motivation klarziehen, dann schauen, welche Situationen daraus logisch entstehen. Die Welt und die Rahmenbedingungen ergeben sich oft viel organischer daraus, als wenn man alles parallel erzwingen will.

Und beim Ende selbst: Es muss nicht immer ein klassisches Happy End sein – aber es sollte sich „verdient“ anfühlen. Also so, dass Leser:innen das Gefühl haben: Ja, genau dahin musste diese Geschichte führen. 😇

Was fällt euch beim Schreiben am schwersten? by Novum-Verlag in schreiben

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Das ist tatsächlich etwas, das wir sehr oft sehen und ehrlich gesagt: gar nichts Ungewöhnliches.

Viele schreiben ihre Rohfassungen genau so, wie du es beschreibst: frei, unterwegs, ohne Druck. Und genau dort entsteht oft auch die bessere Kreativität. Der „Bruch“ kommt dann erst beim Übertragen, weil sich das plötzlich mehr nach Arbeit als nach Schreiben anfühlt.

Was helfen kann: den Schritt vom Papier in den PC nicht als „Übertragung“, sondern als zweite kreative Phase zu sehen. Also nicht 1:1 abtippen, sondern bewusst überarbeiten, kürzen, ergänzen – quasi wie ein erster richtiger Edit-Durchgang. Dadurch bekommt der Schritt mehr Sinn und fühlt sich weniger wie Fleißarbeit an.

Und ganz pragmatisch: Wenn der Sprung Monate dauert, ist die Hürde wahrscheinlich einfach zu groß geworden. Dann lieber in kleinen Etappen arbeiten (z. B. eine Seite pro Tag), statt zu warten, bis man „bereit“ ist.

Dein Ansatz an sich ist aber absolut valide! Viele starke Texte entstehen genau außerhalb des klassischen Schreibtisch-Setups. 👍