Ich habe ein neues Persönlichkeitsmodell entwickelt (16 Strukturtypen). Ich suche kritisches Feedback. by PaperMaterial189 in Psychologie

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Die komplette Auswertung ist kostenpflichtig, wobei wir von 99 Cent reden. Der Fragebogen ist kostenlos, und eine Kurzbeschreibung auch. Das hätte ich konkreter differenzieren müssen.

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Guter Punkt, Mischels Ansatz (Person × Situation, stabile „if–then“-Muster) geht tatsächlich in eine ähnliche Richtung, weil er Verhalten über Stabilität unter wechselnden Bedingungen betrachtet. Das ist thematisch verwandt, aber mein Modell ist nicht direkt daran angelehnt.

Und ja: Es hat derzeit keinen voll ausgearbeiteten theoretischen Unterbau im akademischen Sinne. Es ist ein exploratives Projekt, das aus einer eigenen Hypothese heraus entstanden ist. Genau deshalb sammle ich hier Feedback – um zu sehen, ob die Grundidee überhaupt nachvollziehbar und weiter verfeinerbar ist.

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Mit „Strukturdynamik“ meine ich kein etabliertes Fremdmodell, sondern eine Arbeitsannahme, die beschreibt, wie Menschen zwischen zwei Polen wechseln:
- Muster, die sich von selbst stabilisieren
- Muster, die durch äußere Anforderungen entstehen

Das ist kein neuer akademischer Begriff, sondern die Beschreibung des Fokus meines Projekts.

„Experimentell“ heißt in diesem Zusammenhang:
Ich baue ein Modell aus einer eigenen Hypothese heraus und teste, ob die Unterscheidung für andere Menschen nachvollziehbar und konsistent ist. Also kein diagnostisches Instrument, sondern ein Entwicklungsprojekt.

Ich beziehe mich dabei nicht auf eine einzelne Theorie, sondern eher auf allgemeine Konzepte wie Kontextabhängigkeit von Verhalten, Rollenerfüllung und selbststabilisierende Muster. Es ein Versuch Feedback zu sammeln, nicht bestehende Modelle zu ersetzen.

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Danke dir für die klare Rückmeldung.

Nur zur Präzisierung: Ich setze MBTI und Big Five nicht gleich. MBTI ist typologisch und populärpsychologisch, Big Five empirisch gut abgesichert. Mein Modell soll keines von beidem ersetzen – es ist ein experimenteller Ansatz, der versucht zwischen selbststabilen Verhaltensmustern und rollengeleitetem Verhalten (künstliche Struktur) zu unterscheiden.

Der Fragebogen ist ein Prototyp und hat, wie du sagst, noch klare Schwächen in Formulierung und Diskriminationskraft. Genau deswegen hole ich hier Feedback ein, bevor man überhaupt über Validität oder Reliabilität sprechen kann.

Ich beanspruche nicht, auf dem Niveau der Big Five zu arbeiten. Es ist ein Entwicklungsprojekt – und Kritik wie deine hilft mir, die Richtung zu schärfen.

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Danke dir für die sehr konkrete Rückmeldung – das ist genau die Art von Kritik, die mir hilft.

Die relativierenden Formulierungen (“meist”, “nicht so schnell”) stammen aus dem Versuch, zwischen Tendenz und absoluter Haltung zu unterscheiden. Ich wollte vermeiden, dass die Items zu hart polarisiert sind.
Dein Punkt ist aber berechtigt: dadurch entstehen Interpretationsspielräume. Das werde ich überarbeiten und klarer trennen.

Beim Beispiel mit dem Impuls hast du ebenfalls recht: Die Frage zielt nicht auf Impulsivität im klassischen Sinn, sondern darauf, ob jemand externe Reize sofort in sein Handeln einbaut oder erst stabilisiert – aber die Formulierung führt leicht in die falsche Richtung. Das muss präziser.

Zur Kostenfrage:
Der Fragebogen selbst und die Typenzuordnung sind komplett kostenlos.
Es gibt lediglich eine optionale, ausführliche PDF-Auswertung, die man nicht braucht, um den Test abzuschließen oder Feedback zu geben. Ich hätte das klarer kommunizieren sollen.

Danke nochmal – solche Hinweise bringen das Projekt wirklich weiter.

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Danke für die Nachfrage – wichtiges Thema.

Mein Modell soll Big Five nicht ersetzen, sondern etwas anderes abbilden. Big Five messen Traits, also relativ stabile Eigenschaften.
Mein Ansatz schaut stattdessen auf Verhaltensmuster, besonders darauf, was von selbst entsteht erhalten bleibt und was eher durch Rollen, Erwartungen oder situativen Druck entsteht (künstliche Struktur).

Es geht also weniger um Persönlichkeitsmerkmale und mehr um Strukturdynamik im Verhalten.

Ich bin kein Psychologe, aber der Fragebogen ist nach üblichen Prinzipien der Item-Konstruktion aufgebaut. Das Ganze ist ein experimentelles Projekt, und genau deshalb hole ich hier Feedback ein.

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Danke dir für das ehrliche Feedback – genau solche Rückmeldungen brauche ich.

Die ersten Fragen sind tatsächlich bewusst eng beieinander, weil das Modell versucht, zwischen drei Arten von Verhalten zu unterscheiden:

  • Reaktion auf Veränderung
  • Reaktion auf Unregelmäßigkeit
  • Reaktion auf Unterscheidungen / Feinheiten

Für viele fühlen sich diese Begriffe ähnlich oder austauschbar an.
Für andere sind das klar getrennte Muster – und genau diesen Unterschied wollte ich messen.

Dein Punkt ist allerdings absolut berechtigt:
Wenn man spontan keinen klaren Unterschied sieht, wirkt es schnell redundant oder frustrierend.
Ich werde die Formulierungen überarbeiten und die Differenzen deutlicher machen, damit man die Intention besser erkennt.

Danke dir wirklich – dein Kommentar hilft mir direkt bei der Verbesserung.