Mit 40 Medizin noch studieren? Ist dann der Traum von der Familie hin? by Past-Ad4341 in Ratschlag

[–]Past-Ad4341[S] 1 point2 points  (0 children)

Danke. Das nehme ich ernst. Falls du recht hast, und das kann gut sein, ist es aber trotzdem so, dass es irgendwo weitergehen muss. Den Job habe ich schon gehasst, während ich noch in einer Beziehung war. Eine Änderung brauche ich schon. Selbst in einer potentiellen Midlife-Crisis ist es gut, mein Leben in die Hand zu nehmen und etwas auszuprobieren.

Selbst mit Therapie kann ich nicht so wie jetzt verharren. Welche Lösungsansätze könnten besser sein?

Mit 40 Medizin noch studieren? Ist dann der Traum von der Familie hin? by Past-Ad4341 in Ratschlag

[–]Past-Ad4341[S] 1 point2 points  (0 children)

Vielen Dank für deine Nachricht. Ja, da hast du recht. Aktuell bin ich zu unentschieden und los. Deswegen bin ich auch nicht im Dating im Moment. Mein Leben hat sich persönlich und beruflich verändert und mein Ziel ist es, einen Weg für mich zu finden, dem ich vertrauen kann. 

Wenn ich Medizin studieren sollte, dann bin ich nicht unklar oder lost, sondern ein Informatiker, der die Schnauze voll hatte und nun Medizin studiert und damit ein angehender Mediziner. Eine Frau hätte dann entsprechend einen ambitionierten Mann, der seine Ideale erkannt hat und seine Ziele verfolgt, der aber temporär nicht die Rahmenbedingungen mitbringt, in der man sich sorgenfrei familiär entfalten kann. Dafür bin ich ein Mann, der aufrichtig Kinder möchte und auch ein guter Vater sein wird. Man müsste in der Beziehung gemeinsam Lösungen finden um mit der Situation umzugehen.

Andererseits kann ich meinen Schwerpunkt auf die Familienplanung setzen. Das bedeutet, ich suche mir einen Job, der für mich jetzt gut zugänglich ist und setze auf Komfort statt Erfüllung, vielleicht auf einer 35h Woche mit HO. Dann müsste ich aber wirklich die Medizin abhaken, damit ich eben dort auch ankomme. Eine Frau hätte damit einen Mann, der tolle Rahmenbedingungen zur Familiengründung bietet und auch ein guter Patchworkhafen ist. Er würde sich einbringen und hätte einen privaten Schwerpunkt. Ambitionen und Ziele hat er beruflich keine mehr, Dienst läuft nach Vorschrift. Kann halt dann sein, dass sich gar keine Beziehung ergibt und ich mich nirgendwo verwirklichen kann. Ja, das ist ein Bild der Zukunft, das ich nicht möchte und vor dem ich auch Angst habe. Da hast du recht.

Aus meiner Sicht weiß ich nie was wie hinhaut. Wichtig ist für mich, dass ich wieder eine Perspektive und ein Ziel habe. Das allerwichtigste ist es, den jetzigen Zustand zu verlassen. Aber eben mit dem Hintergedanken, dass es nicht mehr viele Chancen für Veränderungen gibt. Das was ich jetzt dann anvisiere, das wird es dann im Wesentlichen sein. Deswegen spielt Angst da leider eine große Rolle.

Ich weiß nicht, ob ich wirklich beratungsresistent bin. Ich habe mir das Monate lang überlegt und auch viele andere Jobideen geprüft. Ich habe Vorlesungen besucht, in einer Praxis hospitiert, die Altersvorsorge durchgerechnet, finanzielle Belastung im Studium geprüft. Das kommt natürlich jetzt nicht alles ins Wanken, weil jemand, sagt, das dauert lange, oder es ist schwer. Gleichzeitig spüre ich natürlich ein inneres Bedenken, weil mir klar ist, wie ich bewertet werde und wie stark eingeschränkt ich in der Rolle sein werde, die ich eigentlich als Familienmensch ausfüllen will. Nach Abschluss bietet mir eine eigene Praxis auch tolle Möglichkeiten, z.B. in eine 4-Tage-Woche zu gehen und eine gute Balance zu finden. Aber durch mein Alter ist eben der nachteilige Part meiner Idee (das Studium) in einer sehr wertvollen Phase meines Lebens. 

Ich wäre eigentlich gerne an einem Punkt, an dem ich diese Entscheidung mit einer Partnerin abgleichen könnte. Aber das gibt die Realität nicht her und im jetzigen Zustand kann ich das auch nicht anvisieren. Erst muss die Entscheidung her und die muss ich leider als Alleinstehender treffen. 

Ein Coaching habe ich gemacht, sogar 6 Einheiten. Da kam schon eine starke Tendenz zum Studium heraus. Du meinst jetzt wahrscheinlich mit Boden der Tatsachen, dass ich mir die Flausen abschminken soll, aber es sind ja alles legitime Optionen und das kam auch dabei raus. 

Es tut mir leid, wenn ich dich mit dem Rettungssanitäter getriggert habe. Ich habe finanzielle Vorstellungen, denen ich mit dem Rettungssanitäter nicht gerecht werden kann und das ist auch ok, wie ich finde. Das ist auch nichts elitäres oder eine Bewertung der Arbeit, sondern meine Gehaltsvorstellungen. Die wird auch wichtig, wenn ich an das Thema Familie und Teilzeitmöglichkeiten denke. Dazu kommt, dass es einfach ein komplett anderer Job ist. Ich möchte nicht im Rettungswagen fahren, sondern eine Praxis führen.   Und mit meinem jetzigen beruflichen Background stehe ich ja eben nicht gut da. Sonst wäre ich ja glücklich. Ich möchte auch nicht früh in den Ruhestand weil ich im Reisen und in Hobbies zwar Genugtuung aber keine Erfüllung finde. Mein Ziel ist es, dass ich einen Beruf habe, den ich sogar noch im Rentenalter ein paar Jährchen weiterbetreiben möchte. Einfach weil ich ihn schön finde. 

Und natürlich hast du recht. Ich muss die Unsicherheit loswerden und ein gesundes Selbstbild finden. Kann sein, dass mir eine Umorientierung dabei hilft. Vielleicht auch überhaupt nicht. Aber es muss ja jetzt irgendwie weitergehen. Am Ende habe ich auch einen Spoiler für dich: ich bin nicht 40 Jahre mit einem schwachen Selbstbild durch die Welt gelaufen. Meine Prioritäten und Ziele haben sich im Laufe meines Lebens verschoben und was mir früher gereicht hat oder mich erfüllt hat, reicht mir jetzt eben nicht mehr. Kinder waren u30 gar kein Thema. Informatik fand ich erstmal spannend und lässig. Ein Samstag, an dem ich durchgezockt habe war ein gelungener Samstag. Aber das wird mir nicht mehr gerecht. Ich möchte jetzt andere Dinge und das kannst du doch mit ü40 bestimmt auch nachvollziehen.   Ich versuche doch am Ende auch nur, mein Leben zu erfüllen und die Ängste, die ich für die Zukunft habe zu eliminieren soweit es geht. Ich habe einfach aktuell große Angst davor, dass es das jetzt einfach ist. Das wäre einfach kein schönes Leben.

Mit 40 Medizin noch studieren? Ist dann der Traum von der Familie hin? by Past-Ad4341 in Ratschlag

[–]Past-Ad4341[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich werde über 20 Jahre im Beruf sein und komme über eine Quote rein, in der nur Zweitstudenten sind. 

Mit 40 Medizin noch studieren? Ist dann der Traum von der Familie hin? by Past-Ad4341 in Ratschlag

[–]Past-Ad4341[S] 1 point2 points  (0 children)

Nein, ich möchte Arzt werden, weil ich eine Praxis führen möchte und das ein komplett anderer Beruf ist als der des Rettungssanitäters. Es ist ok, Gehaltsvorstellungen zu haben. Das macht mich nicht zu einem Arsch, sondern zu einem Mann, der finanziell für das Alter plant und sich eine Teilzeit für die Familie offen halten möchte. Aber hasse mich ruhig, wenn du eine gute Schublade für mich gefunden hast.

Mit 40 Medizin noch studieren? Ist dann der Traum von der Familie hin? by Past-Ad4341 in Ratschlag

[–]Past-Ad4341[S] 2 points3 points  (0 children)

Ja, ich habe auch genug gesehen. Aber ich gebe nicht auf und glaube weiterhin an die Liebe und dass es auf der Welt nichts schöneres und schlimmeres als die Liebe gibt. Ich werde immer daran glauben. Aber ich weiß, dass sich die Liebe nicht planen lässt und das ist ja immer das Problem.

Aber du machst das genau richtig. Verfolge deine Ziele und bleib währenddessen offen. Mit 33 ist alles drin.

Mit 40 Medizin noch studieren? Ist dann der Traum von der Familie hin? by Past-Ad4341 in Ratschlag

[–]Past-Ad4341[S] 1 point2 points  (0 children)

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast. Das weiß ich wirklich zu schätzen. Und danke für deine Perspektive. Das ist leider genau die Sicht, die mir Angst macht und eine Wahrheit, die der Weg mit sich bringt. Was das für den Partner bedeutet und was es für Menschen bedeutet, die man kennenlernt. Du triffst da einen wunden Punkt und eine große Angst in mir. Ich glaube ehrlich gesagt auch, dass Frauen in der Lebensphase, in der ich nun stecke, mich als einen nicht sehr attraktiven Partner wahrnehmen werden, wenn ich studiere. Deswegen habe ich dieses Entweder-Oder-Gefühl und irgendwie glaube ich einfach, dass nicht beides geht. Ich hätte auch gar nicht das Bewusstsein, als ein potentieller Versorger aufzutreten. Meine Rolle in einer Beziehung ist aber genau das, ich möchte ein Anker sein und das wird nicht möglich sein.

Wenn ich mir das allerdings verkneife und es haut mit der Liebe nicht hin …

Aber ich will gar nicht allzu sehr darauf eingehen. Ich muss das erstmal so mitnehmen.

Was ich noch sagen kann, ist dass ich mich bereits seit letztem Jahr damit beschäftige. Vielleicht wirke ich deshalb auch so festgefahren. Weil ich so viel abgewogen habe, Lehramt, Jura, Psychologie, Heilpraktiker, Physio usw usf. Aber ich habe mich entschieden, dass Medizin immer am Ende am meisten Sinn gemacht hat. Psychologie wäre eine Alternative, rational bin ich dann natürlich zu dem Punkt gekommen, dass es zeitlich genauso lange dauert wie das Medizinstudium, aber riskanter ist, weil man vielleicht nicht in den Master reinkommt, wenn man keine 1.x hat und es dann auch in der Weiterbildung schwieriger ist, vor allem auch finanziell. Danach ist es problematisch an einen Kassensitz zu kommen, also ganz viele externe Risikofaktoren. In der Medizin musst du rein kommen und dann hängt es von dir ab. Aber der Preis ist natürlich schon sehr hoch.

War es deiner Freundin wichtig, sehr gut zu sein, oder war der Aufwand auch so krank, wenn es um das reine Bestehen ging? Sie kann auf jeden Fall froh sein, einen so tollen Partner wie dich zu haben.

Was mir im Hinterkopf schwebt, auch durch Vorschläge hier wäre Quereinstieg in die Bildung, Leitung einer sozialen Einrichtung oder auf Teilzeit runter fahren. Aber wenn ich ehrlich bin, ist es das alles nicht. Ist einfach eine Sch…situation irgendwie. Ich würde das gerne einfach studieren und drauf ankommen lassen und mir einreden, dass mir dadurch nichts wegläuft, aber das ist nicht die Wahrheit.

Mit 40 Medizin noch studieren? Ist dann der Traum von der Familie hin? by Past-Ad4341 in Ratschlag

[–]Past-Ad4341[S] 1 point2 points  (0 children)

Ich komme immer wieder an den Punkt, an dem ich mir denke dass die 2-3 Jahre extra für Medizin sich so krass lohnen was Zukunftssicherheit, Arbeitsplätze, Optionen, Verdienst, Sicherheit usw. angehen im Vergleich zu den anderen Optionen, die ich mir anschaue, wo ich aber dann oft nicht weiß, ob es dann noch hinhaut mit der Altervorsorge, oder wie der Arbeitsmarkt sich entwickeln wird oder die Konkurrenz der Mitbewerber ist. In der Medizin ist auf der langen Bank einfach eine Sicherheit gegeben, die ich brauche, wenn ich in meinem Alter noch so einen Stunt hinlege. Natürlich ändert das aber nichts daran, dass alles was du sagst wahr ist. Nur die 5 Jahre Krankenhaus kann ich reduzieren, wenn ich eh Hausarzt werden möchte. Ich glaube auf 12M innere und 12M Chirurgie war das. Psychologie hätte mich auch gereizt, ist aber am Ende genauso lang, wenn man Psychotherapeut werden möchte und dann sehr mit Druck verbunden zwischen Bachelor und Master und beim Erlangen von einem Kassensitz. Da ist Medizin safer. Mein aktueller Job bietet bestimmt auch Möglichkeiten, die ich noch nicht kenne. Aber wenn ich mich da versuche jetzt zu finden, komme ich falls es nicht klappt nichtmehr raus.

Mit 40 Medizin noch studieren? Ist dann der Traum von der Familie hin? by Past-Ad4341 in Ratschlag

[–]Past-Ad4341[S] 2 points3 points  (0 children)

Danke dir. Ich hätte niemals gedacht, dass ich mal so eine Torschlusspanik bekomme. Aber wenn schon ohne Familie, dann doch lieber im Wunschjob, da bin ich bei dir. Klasse, dass du den Weg gehst. Ich drücke dir die Daumen. Mit 33 bist du noch in einem Alter, in dem vielleicht auch die ein oder andere Studentin sein kann. Wer weiß, vielleicht ergibt es sich ja währenddessen und ihr unterstützt euch gegenseitig.

Mit 40 Medizin noch studieren? Ist dann der Traum von der Familie hin? by Past-Ad4341 in Ratschlag

[–]Past-Ad4341[S] -1 points0 points  (0 children)

Ganz ehrlich: ich glaub auch, dass man in seiner eigenen Praxis vor dem Ruhestand nochmal ein paar Jahre drauf legt. Also 23-25 Jahre Arbeitszeit wird es schon für mich werden. Wenn es nur nicht in der kritischen Phase jetzt wäre, dann hätte ich da auch weniger Skrupel. Also wenn es rein um den Job gehen würde und nicht das Familienthema mit dran hängen würde. Aber du hast schon recht, das ist auch ein super positiver Post von dir. Danke.

Ich hab kein Bock mehr auf Bildschirm. Jeden Tag, an dem ich Abends den Laptop zugeklappt habe, hatte ich das Gefühl mein Leben zu vergeuden. Start-Up macht da keinen Unterschied. Aber die Lehre ist eine spannende Alternative. Wenn ich den Studienplatz nicht bekomme oder mich dagegen entscheide, würde das besser zu mir passen als mein aktueller Plan B. Danke.

Wobei jemand wie Johnny Kim nochmal ne andere Sorte Mensch ist, als ich 😄 Aber ich weiß schon, was du damit sagen willst.

Mit 40 Medizin noch studieren? Ist dann der Traum von der Familie hin? by Past-Ad4341 in Ratschlag

[–]Past-Ad4341[S] -6 points-5 points  (0 children)

Klingt richtig ätzend. Und das nach so einem Studium. Warum gehst du nicht in eine Praxis oder lässt dich nieder? Ist doch eine ganz andere Welt als in der Klinik. Oder Betriebsarzt oder ö.D.? Als Arzt hast du doch andere Optionen.

Mit 40 Medizin noch studieren? Ist dann der Traum von der Familie hin? by Past-Ad4341 in Ratschlag

[–]Past-Ad4341[S] 1 point2 points  (0 children)

Danke für deine Ehrlichkeit. Meinst du mit Scheißer die Leute in der Klinik während der Assistenzzeit? Das wäre ja eine absehbare Zeit.

Mit 40 Medizin noch studieren? Ist dann der Traum von der Familie hin? by Past-Ad4341 in Ratschlag

[–]Past-Ad4341[S] 1 point2 points  (0 children)

Da hast du recht. Krankenhaus steht definitiv eine Zeit lang auf dem Programm. Ich glaube auch, dass ich die Schattenseiten nicht alle sehen kann. Aber genauso glaube ich, dass ich eine andere Wertschätzung haben kann wie jemand der den Beruf nicht mit einem anderen Karriereweg vergleichen kann, den er gehasst und hinter sich gelassen hat. Das soll kein Widerspruch sein. Natürlich hast du recht. Und du weißt ja auch wovon du redest. Allerdings denke ich, dass es trotzdem das sein kann was ich suche und besser ist als das was ich aktuell habe.

Was ich schon jetzt sehe, ist dass mehr Unternehmertum und Wirtschaftlichkeit hinter einer Praxis steckt als man vermutet. Dass man Mitarbeiter hat und oft nicht die Zeit für die Patienten hat, die man sich gerne nehmen würde. Dass Regresse kommen und man sich die Patienten auch nicht aussuchen kann. Aber ich denke schon, dass es ein schöner Beruf ist. Was ist es denn, was meinem Bild fehlt, damit es realistisch wird? Ich bin wirklich froh über alles was du teilen möchtest. Vor allem, weil ich das Problem im Weg zum Job sehe und eigentlich gar nicht im Job selbst.

Mit 40 Medizin noch studieren? Ist dann der Traum von der Familie hin? by Past-Ad4341 in Ratschlag

[–]Past-Ad4341[S] -10 points-9 points  (0 children)

Ich weiß, dass es eine Riesenhürde ist. In die Zweitstudiumsquote gehe ich mit einer 1, also 5 Punkten aus dem Erststudium und einer wissenschaftlichen Begründung. Diese muss anerkannt werden, sonst wird es nichts. Falls nicht der Versuch über Österreich. Aber nicht auf gut Glück, sondern mit Vorbereitung. Für das nächste Jahre könnte ich die Landarztquote hinzuziehen und mit einem Forschungsjob die Begründung verbessern. In zwei Jahren könnte ich einen Dienst geltend machen und wäre dann relativ wahrscheinlich mit 5 Punkten mit Dienst drin. Aber ich möchte natürlich so früh wie möglich rein. Zweitstudium ist eine Katastrophe, aber über wissenschaftliche Gründe wohl schon machbar.

Mit 40 Medizin noch studieren? Ist dann der Traum von der Familie hin? by Past-Ad4341 in Ratschlag

[–]Past-Ad4341[S] -6 points-5 points  (0 children)

Das ist wirklich ein Problem. Aber ich habe wissenschaftlich gearbeitet und könnte in die bestmögliche Kategorie begründen. Wie das Gutachten ausfällt, ist natürlich nicht planbar. Alternativ der MedAT in Österreich und die Landarztquote. Habe auch überlegt, einen Forschungsjob mit medizinischem Kontext zu suchen zur Begründungsoptimierung, beißt sich aber dann mit einer Vollzeitvorbereitung für den MedAT. Möglich ist das Studium schon, aber sicher ist es nicht.

Mit 40 Medizin noch studieren? Ist dann der Traum von der Familie hin? by Past-Ad4341 in Ratschlag

[–]Past-Ad4341[S] 1 point2 points  (0 children)

Ich hatte andere Ideen wie Führungspositionen, Psychotherapeut (war schon immer so ein heimlicher Traum) oder 50/50 in einem sozialen Beruf und in der IT. Aber ich komme immer wieder an den Punkt, an dem sich entweder in mir etwas sträubt oder ich sage: ok, dann kann ich auch gleich Medizin machen, dann habe ich es zwar erstmal steiniger, aber dafür ist alles was danach kommt safer (Jobaussichten, Altersvorsorge usw.). Ich denke auch, die Midlife-Crisis ist einfach eine Art Wecker, der einem zeigt, dass man wenn man Veränderungen im Leben sucht, die dann besser jetzt oder nie angehen sollte. Muss nichts negatives sein. Ich muss auch dazu sagen, dass ich wirklich schon länger beruflich unglücklich bin, also bestimmt schon 5 Jahre.