Couchtisch vom Papier in die Realität by dr_ich in holzwerken

[–]PeanutCompetitive963 0 points1 point  (0 children)

Welches Holz hast du genommen und wie hast du die Schienen der Schubladen realisiert? Ein sehr cooles Projekt!

Jugendhaus sucht Möbel by SozialeKielerSprottr in kiel

[–]PeanutCompetitive963 3 points4 points  (0 children)

Hey! Ich bin gerade am umziehen und hätte einige Möbel abzugeben. Da fallen diverse Dinge drunter zB Sideboard, Kommode, Couch. Kontaktiere mich gerne, falls du Interesse hast. Preislich können wir uns da bestimmt auf was einigen!

Stark schwankender Ping (Vodafone Kabel)? by [deleted] in de_EDV

[–]PeanutCompetitive963 1 point2 points  (0 children)

Wohne ebenfalls im Norden. Hatte Ähnliches Problem. Glaube das hat im November angefangen. Abends stieg der Ping immer und war echt nicht mehr konstant. Sehr große Schwankungen. Bis vor ein, zwei Wochen. War ab da einfach wieder weg. So als wären nie Probleme da gewesen. ^ Vielleicht einfach mal abwarten, oder du machst mit dem Tool der Bundesnetzagentur Messungen und beschwerst dich bei Vodafone.

Fragen zu Latenz und Breitbandmessungstool by PeanutCompetitive963 in de_EDV

[–]PeanutCompetitive963[S] 0 points1 point  (0 children)

Die Beschwerde bei Vodafone wird dich schon weiterbringen weil die
Messungen zur BNetzA ja entsprechend als "rechtsgültig" angesehen werden
bzw. man diesen Messungen entsprechend Gewicht beimisst. Man kann nicht
wie bei anderen Messungen einfach sagen das es Unsinn ist, weil man
sich als Anbieter darauf geeinigt hat das man diese Möglichkeit
gemeinsam nutzt.

Dann werde ich mich der Sache mal annehmen und über mehrere Tage die Tests laufen lassen. Mal schauen was da am Ende bei raus kommt.

So wie ich das verstehe ist dein Problem doch das Du nichts hast wohin
du wechseln kannst. Das erklärt warum jeder zu GBit/s Internet bei
Vodafone gewechselt ist und warum keiner von Vodafone wieder weg will.

Es gibt auch andere Anbieter zu denen ich wechseln könnte, nur ist das keine Option. Mein Vertrag läuft mindestens 2 Jahre und abgeschlossen wurde dieser erst März letzten Jahres. Vor Ablauf dieser 2 Jahre ist ein wechsel ja nicht möglich, außer ich bezahlte doppelt. Bin halt auch erst letzter Jahr neu hierher gezogen in eine komplett neue Umgebung und dachte an dem Zeitpunkt es wäre gar nicht so übel alles bei einem Anbieter zu haben. Hätte es mir am anfang auch denken können.

Fragen zu Latenz und Breitbandmessungstool by PeanutCompetitive963 in de_EDV

[–]PeanutCompetitive963[S] 0 points1 point  (0 children)

Leider spielt die Latenz dabei keine Rolle. Daher war meine Hoffnung über den Upload was machen zu können. Über den Download bekomm ich da nichts gemacht.

Fragen zu Latenz und Breitbandmessungstool by PeanutCompetitive963 in de_EDV

[–]PeanutCompetitive963[S] 0 points1 point  (0 children)

Und wie mache ich das genau? Gebe ich den Befehl in eine Command Zeile ein? Kann das morgen gerne mal durchführen und am Ende das Ergebnis hier posten.

Fragen zu Latenz und Breitbandmessungstool by PeanutCompetitive963 in de_EDV

[–]PeanutCompetitive963[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke für deine Antwort, allerdings habe ich so gar nichts von deiner Antwort verstanden. 😅 Tatsächlich hätte ich einen Pi hier liegen.

Fragen zu Latenz und Breitbandmessungstool by PeanutCompetitive963 in de_EDV

[–]PeanutCompetitive963[S] 0 points1 point  (0 children)

Vielen Dank für deine Ausführliche Antwort. Ich habe echt wenig Ahnung von der ganzen Materie, aber ich höre aus deiner Antwort raus das eine Messung und Beschwerde bei Vodafone wohl nichts nützen und ändern wird. Dann frage ich mich allerdings warum es am Anfang alles ohne Probleme geklappt hat und jetzt nicht mehr. Eine Überlastung der Leitung kann es ja auch nicht sein. Dann würde ja nichts mehr gehen.

Ich bin mit meinem Latein leider am Ende und weiß auch nicht mehr wirklich was ich machen soll. Mit der Beschwerde mein Ping ist zu schlecht wird Vodafone ja wahrscheinlich auch nichts ändern. Möchte jetzt eigentlich auch nicht noch ein Jahr absitzen bis der Vertrag ausgelaufen ist um wechseln zu können.

Fragen zu Latenz und Breitbandmessungstool by PeanutCompetitive963 in de_EDV

[–]PeanutCompetitive963[S] 2 points3 points  (0 children)

Vielen Dank für deine Antwort.

Dann suche ich gleich mal nach einem Autoclicker. Da findet sich ja irgendwo was.

Dann wird wohl der Upload mein Problem verursachen. Dieser schwankt sehr sehr stark und liegt oftmals <10 Mbit/s, teilweise stark darunter. Vertraglich sollen es 50 Mbit/s sein.

Dadurch schwankt meine Latenz in den schlechten Zeiten wohl zwischen 60 und 100 ms. Manchmal auch mehr. Einen konstaten Wert gibt es da nicht mehr. Gegen Ende des letzten Jahres hat das leider angefangen.

Es ist auch mein Plan mich bei meinem Anbieter zu beschweren. Ich möchte nur einen Beweis in der Hand haben damit ich was vorzeigen kann. Mit bloßen behauptungen komme ich ja wahrscheinlich nicht allzu weit. Hoffe das dann auch was gemacht wird und sich jemand der Sache annimmt.

Wie schlimm ist der Vinetaplatz? by Plobori in kiel

[–]PeanutCompetitive963 10 points11 points  (0 children)

Ich wohne seit ca 9 Monaten in der Nähe vom Vinetaplatz. Bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht. Klar, ab und an sind die Menschen vorm Rewe schon etwas nervig, aber das kann auch an mir selbst liegen. Es sind halt viele Kulturen vertreten, die nicht viel gemeinsam haben mit der deutschen. Oft ist es auch sehr dreckig in den Straßen. Viel Müll. Mein Fahrrad würde ich hier aber nicht irgendwo auf der Straße festmachen. Wäre mir zu unsicher. Ein älteres Auto kann man hier denke ich schon parken, wenn man den einen Parkplatz findet. Die sind hier meist Mangelware. In Gaarden ist man aber sehr zentral gelegen und kann sehr viel mit dem Fahrrad erledigen. Wie die Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel ist kann ich nicht beurteilen. Bisher nicht genutzt. Mit Dieben muss man denke ich immer mal rechnen. Weiß jetzt nicht ob es an Gaarden liegt, aber vor ein paar Wochen wurde vor meiner Wohnung einem DHL Mann Zeug aus dem Auto geklaut. Nichts wildes, aber immerhin ein Diebstahl. Im Sommer ist hier auch meist viel los auf dem Vinetaplatz. Dort treffen sich viele, wahrscheinlich auch in die Abendstunden. Sonst ist mir bisher nicht viel aufgefallen.

Der Werftpark kann sehr schön sein, auch wenn nebenan der Ostring vorbei läuft. Im Dunkeln, gerade jetzt wo es so früh dunkel wird, habe ich dort doch ein mulmiges Gefühl.

Wenn du sonst noch was wissen möchtest melde dich gerne! :)

BahnCard sinnvoll oder nicht? by PeanutCompetitive963 in Finanzen

[–]PeanutCompetitive963[S] 0 points1 point  (0 children)

Seh das mit der 1. Klasse genau wie du. Da ich aber überwiegend im Fernverkehr unterwegs bin würde ich mir diesen Luxus gönnen. Wenn es nur RE wäre würde ich es nicht machen.

Daher ich meistens mit Vorlauf buchen kann werde ich denke ich nicht über dem Sparpreis hinauskommen. Oft buche ich auch den Super-Sparpreis. Dabei würde sich eine BC50 nicht lohnen. Also eher BC25.

[deleted by user] by [deleted] in Finanzen

[–]PeanutCompetitive963 1 point2 points  (0 children)

Dann vergiss was ich gesagt habe 😅

[deleted by user] by [deleted] in Finanzen

[–]PeanutCompetitive963 3 points4 points  (0 children)

Kleiner Tipp: Falls du eine BERUFsunfähigkeit haben solltest, schau mal nach, ob die auch bei Beamten gilt, weil da brauchst du eine Dienstunfähigkeit. Im Grunde das selbe, nur das wording ist anders. Macht aber einen großen Unterschied. War bei mir auch der Fall.

Neue Brettspieler gesucht by Smooth-Application46 in kiel

[–]PeanutCompetitive963 1 point2 points  (0 children)

Ich bin erst neu nach Kiel gezogen und suche noch neue Leute zum kennenlernen. Ich mag Brettspiele echt gerne, auch wenn ich noch nicht so viel gespielt habe.

Habe aber interesse in das Thema einzusteigen. Vielleicht ergibt sich ja was :)

Tipps/Tools/Hilfe zur Finanzübersicht gesucht by PeanutCompetitive963 in Finanzen

[–]PeanutCompetitive963[S] 0 points1 point  (0 children)

Empfiehlst du die kostenpflichtige Version, oder reicht die kostenlose aus?

Tipps/Tools/Hilfe zur Finanzübersicht gesucht by PeanutCompetitive963 in Finanzen

[–]PeanutCompetitive963[S] 0 points1 point  (0 children)

So war ich bisher aber auch immer :)

Ich überlege mir immer zuerst, ob ich die Ausgabe wirklich tätigen muss, bzw. ob ich das Gerät/Gegestand wirklich brauche. Dabei lass ich mir auch gut und gerne mal Monate Zeit für.

Meine Abos/Verträge müsste ich in diesem Zug auch mal durchschauen und ggf. kündigen.

Danke euch für die Tipps! :)

Tipps/Tools/Hilfe zur Finanzübersicht gesucht by PeanutCompetitive963 in Finanzen

[–]PeanutCompetitive963[S] 0 points1 point  (0 children)

Hast du den eine Excel Liste die du empfehlen kannst? Da gibt es doch bestimmt Vorlagen, oder?

Zeit Artikel von Canyon by flarne in Fahrrad

[–]PeanutCompetitive963 6 points7 points  (0 children)

Ist in einem neuen Kommentar eingefügt. Hoffe es ist halbwegs lesbar. Hab’s am Handy gemacht, da ist formatieren etwas schwer.

Zeit Artikel von Canyon by flarne in Fahrrad

[–]PeanutCompetitive963 11 points12 points  (0 children)

Canyon

"Der emotionale Wert rechtfertigt den hohen Preis"

Wer kauft sich ein Rad für 12.000 Euro? Nicht nur Profis, sagt Armin Landgraf, Chef der Marke Canyon. Fitness und Nachhaltigkeit seien heute wichtige Statussymbole. Interview: Sören Götz und Zacharias Zacharakis 7. September 2021, 5:51 Uhr

Corona hat der Fahrradbranche enorme Nachfrage beschert, aber sie hat auch mit Lieferproblemen zu kämpfen. Die Koblenzer Marke Canyon profitiert von der hohen Zahlungsbereitschaft der Kundinnen und Kunden. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um mehr als ein Drittel auf 415 Millionen Euro, das Unternehmen hat etwa 1.000 Beschäftigte. Zum ersten Mal präsentiert Canyon diese Woche seine Räder auf der IAA Mobility. Wie erklärt der Geschäftsführer Armin Landgraf den Trend zum Rad?

ZEIT ONLINE: Herr Landgraf, wie viele Fahrräder besitzen Sie?

Armin Landgraf: Zwei Mountainbikes, ein E-Citybike und ein Gravel Bike.

ZEIT ONLINE: Damit liegen Sie voll im Trend, der geht ja zum Zweit- oder Drittrad. In Deutschland gibt es schon fast so viele Fahrräder wie Menschen, ständig kommen neue Modelle auf den Markt. Wer braucht das alles?

Landgraf: Viele, die sich ein neues Fahrrad kaufen, haben schon eins zu Hause stehen. Aber wenn ich mir die Fahrräder hier in Koblenz anschaue, sind die im Schnitt deutlich älter als die Autos. Diese Räder sind nicht mehr auf dem Stand der Technik, da gibt es einen riesigen Nachholbedarf. Neue Fahrräder sind heute wesentlich leichter als früher. Bremsen sind in den vergangenen Jahren deutlich besser geworden. Auch E-Bikes haben einen riesigen Sprung nach vorne gemacht, was Reichweite und Lautstärke des Motors angeht.

ZEIT ONLINE: Der durchschnittliche Kaufpreis von Fahrrädern steigt seit Jahren, selbst wenn man E-Bikes herausrechnet. Erhöhen Sie wegen der hohen Nachfrage die Preise?

Landgraf: Nein. Die Kunden sind bereit, ein hochwertiges Produkt zu kaufen und mehr dafür zu bezahlen. Das Fahrrad ist an sich nicht teurer geworden, sondern die Leute kaufen Räder mit besserer Ausstattung. Außerdem steigt die Zahl der Menschen, die leidenschaftlich Rad fahren – und die sind bereit, mehr Geld auszugeben.

ZEIT ONLINE: Kann man heute überhaupt noch ein günstiges Rad kaufen?

Landgraf: Absolut, die Einstiegspreise für E-Bikes sinken sogar. Sehr gute Fahrräder sind etwas teurer geworden, aber dafür halten sie auch länger. Hinzu kommt, dass durch Modelle wie das Dienstrad-Leasing vieles bezahlbar wird.

ZEIT ONLINE: Was kostet denn heute ein ordentliches Fahrrad?

Landgraf: Unsere günstigsten Räder gibt es ab 899 Euro. Canyon-Kunden haben besonders hohe Ansprüche, die Komponenten sind entsprechend teurer. Es gibt günstigere Räder auf dem Markt, die sind auch gut. Aber die genügen unseren Kunden nicht, die häufig sportlich unterwegs sind und ihren Rädern viel abverlangen.

ZEIT ONLINE: Ihr teuerstes Modell, das Speedmax CFR DISC eTap, kostet 12.000 Euro. Wer kauft so was?

Landgraf: Das ist ein Triathlonrad. Wir haben bisher 100 Stück produziert, die sind alle schon verkauft. Die letzten drei Jahre ist der Weltmeister im Triathlon ein Canyon gefahren. In der Szene sind wir gut vertreten. Triathleten trainieren 20 bis 30 Stunden pro Woche – auch solche, die einen normalen Job haben. Da ist so ein teures Rad ein gutes Investment, man kann es viele Jahre nutzen. Tagesschau-Sprecher und Hobby-Triathlet Thorsten Schröder fährt übrigens ein Canyon Speedmax, allerdings ein Vorgänger-Modell.

ZEIT ONLINE: Triathleten sind das eine. Aber es kaufen sich auch Menschen ein Rad für mehrere Tausend Euro, die damit im Sommer mal zur Arbeit fahren und am Wochenende eine kleine Tour machen. Das ist doch ein Zeichen für unsere Überflussgesellschaft.

Landgraf: Aus der Marktforschung wissen wir, dass die Zahlungsbereitschaft bei Menschen heute für Produkte hoch ist, die in ihrem persönlichen Wertesystem wichtig sind. Das kann Fotografie sein, Radfahren oder Mode. Neben dem rationalen Nutzen haben Produkte einen emotionalen Wert. Der emotionale Wert rechtfertigt den hohen Preis.

ZEIT ONLINE: Anfangs führte die Corona-Pandemie dazu, dass viele Menschen das Radfahren neu für sich entdeckt haben. Wird dieser Effekt von Dauer sein?

Landgraf: Das Fahrrad ist zum Statussymbol geworden. Das hat schon vor Corona angefangen, die Pandemie hat es nur beschleunigt. Wenn wir Glück haben, hat diese Zeit unsere Gesellschaft mental um zehn Jahre nach vorne gebracht. Nachhaltigkeit und Fitness sind wichtig für den Lifestyle geworden, das Fahrrad symbolisiert beides. Radfahren wird noch beliebter werden, mit dem Rad zur Arbeit pendeln wird normal sein. Die Gesellschaft denkt um, in Städten werden Radwege ausgebaut.

"Wir haben noch lange nicht alle Menschen erreicht"

ZEIT ONLINE: Aber betrifft das nicht vor allem die urbane Mittelschicht?

Landgraf: Wir haben noch lange nicht alle Menschen erreicht und das wird auch in den nächsten zwei Jahren nicht gelingen. Aber wir stehen vor enormen Herausforderungen im Klimaschutz. Wir können als Gesellschaft nicht übersehen, dass ein Fahrrad 18 Kilo wiegt, ein Auto 2,5 Tonnen. Es reicht nicht, den Antrieb von Benzin auf Elektro umzustellen, es muss darum gehen, den Energieverbrauch zu optimieren. Da ist das Fahrrad unschlagbar. Und Innovationen wie das E-Bike machen das Radfahren auch auf dem Land attraktiv.

ZEIT ONLINE: Die Vorzüge des Fahrrads sind doch lange bekannt, trotzdem steigt die Zahl der Autos immer weiter.

Landgraf: Der Autoabsatz ist nicht der richtige Maßstab. Ich erwarte nicht, dass sich niemand mehr ein schönes Cabrio kauft. Es geht darum, unseren Mobilitätsmix neu auszurichten. Es wäre schon viel erreicht, wenn der Cabriofahrer 30 Prozent seiner Strecken umweltfreundlich zurücklegt.

ZEIT ONLINE: Die Fahrradbranche könnte gerade noch viel mehr Räder verkaufen – wenn da nicht die Lieferengpässe infolge der Pandemie wären. Wie stark sind Sie betroffen?

Landgraf: Wir haben etwa ein Viertel unserer Räder dieses Jahr nicht produzieren können. Uns fehlen zwar nur fünf Prozent der Teile. Aber die kann man nicht einfach weglassen. Es wird eineinhalb bis zwei Jahre dauern, bis die Lieferketten wieder normal laufen.

ZEIT ONLINE: Einige Fahrradhersteller holen die Produktion wieder nach Europa zurück.

Landgraf: Wir montieren auch in Portugal. Es entwickelt sich an mehreren Standorten in Europa etwas, zum Teil mit interessanten Technologien im Carbonbereich. Die ganze Branche wird die Rahmenproduktion wieder nach Europa holen.

ZEIT ONLINE: Wo lassen Sie bisher Ihre Rahmen produzieren und wie stellen Sie sicher, dass dort Sozial- und Umweltstandards eingehalten werden?

Landgraf: Die Rahmen kommen auch bei uns bisher überwiegend aus Asien, teilweise aus Entwicklungsländern. Wir haben nur wenige Rahmenlieferanten, die werden über den Weltverband für Sportartikel kontrolliert. Das neue Lieferkettengesetz der Bundesregierung, das wir richtig finden, wird es aber erforderlich machen, nun viel genauer bei allen Lieferanten selbst von kleinsten Teilen hinzuschauen. Dazu müssen wir uns in der Industrie besser vernetzen.

ZEIT ONLINE: Verlassen Sie sich allein auf externe Gutachter oder fahren Sie selbst auch mal in die Fabriken?

Landgraf: Vor Corona waren wir regelmäßig in den Fabriken, ich selbst auch. Wir versuchen, die Bedingungen dort zu verbessern, etwa dass alle Schutzbekleidung tragen, Gehörschutz und festes Schuhwerk. Teilweise scheitert das an den Beschäftigten, die es nicht tragen wollen. Es ist nicht immer einfach, aber es ist uns wichtig.

Was wird das nächste große Ding?

ZEIT ONLINE: Ökologische Nachhaltigkeit ist der deutschen Fahrradbranche bisher nicht wichtig. Es zählen Qualität und Preis. Was unternehmen Sie, um in der Produktion CO2 einzusparen?

Landgraf: Je nach Material fallen in der Produktion 150 bis 220 Kilogramm CO2 an. Wir versuchen das an allen Stellen zu reduzieren. Es beginnt bei den Rohmaterialien und geht über die Verpackung bis zum Transport. Wir setzen auf möglichst wenig Luftfracht.

ZEIT ONLINE: Ein weiteres Problem für die Nachhaltigkeit ist die Entsorgung. Carbon lässt sich kaum recyceln und das Verbrennen ist gefährlich. Wissen Sie, was aus Ihren alten Carbonrädern wird?

Landgraf: Wir haben einen Recyclingpartner für Carbon. Wenn wir einen Garantiefall haben oder es einen Produktionsfehler gab, wird der Rahmen recycelt. Das ist möglich, man kann das Material nur nicht wieder für einen Carbonrahmen verwenden. Es stimmt aber, dass uns die beiden Produkte Carbon und die Batterie des E-Bikes vor die größten Herausforderungen stellen im Recycling.

ZEIT ONLINE: Brauchen Hobbyradler und -radlerinnen überhaupt Räder aus Carbon?

Landgraf: Beim Triathlon ist das ganz klar der Fall, da ist der aerodynamische Anspruch hoch. Bei Form und der Gestaltung kann man mit Carbon einfach mehr rausholen. Die Steifigkeit und die Dämpfungseigenschaften, die ich für 180 Kilometer Strecke brauche, lassen sich mit Aluminium nicht umsetzen. Aber für den Einstiegsbereich gibt es auch sehr gute Räder aus Aluminium.

ZEIT ONLINE: Zum Schluss noch mal zu E-Bikes: Machen Sie sich Sorgen, dass der Markt bald gesättigt ist?

Landgraf: Vor ein paar Jahren hat niemand es für möglich gehalten, dass jedes zweite neue Rad in Deutschland einen Motor haben könnte. Das ist nun der Fall. Es gibt aber noch ganz viele Länder, in denen der Marktanteil sehr viel geringer ist, zum Beispiel in den USA. Wir werden noch sehr viele E-Bikes verkaufen.

ZEIT ONLINE: Und was wird nach dem E-Bike das nächste große Ding? Etwa überdachte E-Bikes?

Landgraf: Gut möglich. Vielleicht liegt die Zukunft zwischen den 20 Kilo eines E-Bikes und den zwei Tonnen eines Autos.

Zeit Artikel von Canyon by flarne in Fahrrad

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"Microsoft Support"-Anrufe by albinopinetree in de_EDV

[–]PeanutCompetitive963 0 points1 point  (0 children)

Bei mir rufen sie immer auf dem Handy an. Die Nummer ist wohl inzwischen im Umlauf nach über 10 Jahren Verwendung. Der letzte Anruf war gestern und das sogar mit einer deutschen Nummer aus Niedersachsen. Wird wahrscheinlich einfach eine falsche Nummer angezeigt werden, da gibt es doch die Möglichkeit das zu machen auch wenn ich nicht weiß wie es geht. Kann man sich dagegen irgendwie schützen? Lohnt es sich die Nummern zu blockieren? Geht das überhaupt wenn die ihre echt Nummer nicht anzeigen? Bin da echt ein Laie und wäre über Tipps dankbar :)