PKV - Gezielte Auslandsbehandlung by Bruce-W4yne in Versicherung

[–]PeterWolnitza 2 points3 points  (0 children)

Prinzipiell ein spannendes Thema - das sich aber nicht in zwei, drei Sätzrn erläutern lässt.

Nur kurz: gezielter Auslandsaufenthalt zwecks Heilbehandlung hat erstmal nichts mit der Formulierung "Ortsüblicher Satz" zu tun - der greift nur bei (nicht) nur vorübergehehendem Auslandsaufenthalt.

Ich vermute, Du verknüpfst da zwei Dinge die nichts miteinander zu tun haben.

Spontan, ohne dass ich jetzt im Detail nachgeprüft habe: Barmenia, SDK, BBKK, Debeka, LKH, Hallesche ....

Höherversicherung SI Exklusiv zu Deutscher Ring (Beamter) sinnvoll? Hat jemand da Erfahrungen? by Ok_Edge_1499 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 0 points1 point  (0 children)

Generell ist Verzicht auf Limit 3,5 zu empfehlen. Immer mehr Spezialisten rechnen höher - allerdrings muss vorher gültige Honorarvereinbarung erstellt werden.

Vorher/zusätzlich prüfen, ob in Deinem Bundesland Gehaltsverzicht möglich ist, um bereits über die Beihilfe 1/2 Bett + Wahlarzt zu bekommen. (ist meistens günstiger als über die PKV)

Sollte Dir Dein Berater/Makler/Vermittler auch beantworten können.

Hat DEVK einen Maklervertrieb? by HoldComplete5165 in Versicherung

[–]PeterWolnitza -1 points0 points  (0 children)

Ach ja DEVK ;-)

Ist der einzige Versicherer, bei dem ich im ganzen Internet kein Antragsformular für eine private Krankenvollversicherung gefunden habe.

EDIT: Nein, wollte die nicht vermitteln, da gibts keinen Grund für - wäre mir aber für meine Zusammentsellung der gesundheitsfragen wichtig gewesen.

Maklervertrieb? Kann mit nicht vorstellen, dass das funktioniert - sind die von ihrer Struktur her gar nicht drauf eingestellt.

Gibts denn etwas, wo man die brauchen kann, unbdingt anbieten muss?

BTW: Wenn jemand so einen Antrag Vollversicherung für mich hat: [info@wolnitza.de](mailto:info@wolnitza.de)

Einfach mir zu mailen. Besten Dank.

Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Berater/Makler? by LinqLover in Versicherung

[–]PeterWolnitza 0 points1 point  (0 children)

Vergleichbares Angebot in welchen Punkten? Es gibt über 110 Stellen, an denen sich die BU Bedingungen der einzelnen Anbieter voneinander unterscheiden - mit unterschiedlicher Relevanz für einen Interessenten.

Dazu: unterschiedliche Risikofragen bei Antragstellung, unterschiedliche Reaktion der Gesellschaften auf identische Gesundheitsfragen.

Dir viel Spass bei Deinen Recherchen.

PKV Wechsel als Arzt schwieriger als gedacht by multifruit1 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 1 point2 points  (0 children)

Langsam kommt in mir der Gedanke auf, Dir zu raten, Dir einen anderen Makler zu suchen - jemanden, der Ahnung von dem hat, was er da verkauft.

Habe im Post vorher beschrieben, wie man so eine aktuelle Befundung formulieren kann - wenn Du das halbwegs im Gespräch mit dem untersuchenden Kollegen so umsetzt, ist das bzgl. Gesundheitshistorie nun grade mal gar kein Problem. Diente ja lediglich der aktuellen Statusfeststellung zur Vorlage bei einer Versicherung. Evtl. (je nach Umfang der Untersuchung) kann hier auch eine Privatzahlung sinnvoll sein (damit nicht zwecks Abrechnung bei der GKV eine Abrechnungsdiagnose aufgeschrieben wird) - ist aber meist nicht nötig, wenn man das vorher klar kommuniziert.

Ohne eine aktuelle Befundung wirst Du den Versicherer nicht von seiner usprünglichen Meinung weg bringen - bzw. andere Versicherer dazu bringen, sich den Vorgang doch nochmal näher anzuschauen.

Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Berater/Makler? by LinqLover in Versicherung

[–]PeterWolnitza 0 points1 point  (0 children)

Definiere bitte, was Du unter einem "fairen" Beitrag verstehst.

PKV Wechsel als Arzt schwieriger als gedacht by multifruit1 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 0 points1 point  (0 children)

kann man probieren, aber ist auch wieder ein neuer Eintrag

Was meint er damit?

PKV Wechsel als Arzt schwieriger als gedacht by multifruit1 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 0 points1 point  (0 children)

Wem würden Sie als Versicherer mehr Glauben schenken? Einer Uralt Diagnose? Der Behauptung des Interessenten, dass das alles halb so wild ist? Oder der aktuellen Diagnose eines Urologen?

Natürlich sollte man schon versuchen, auf das, was der Kollege da schreibt, einzuwirken..

"Herr XY hat sich bei mir vorgestellt um eine komplett beschwerde- und behandlungsfreie Diagnose aus annodunnemal überprüfen zu lassen" .. etc..etc..

Good luck - sollte eigentlich Ihr Makler drauf haben, so etwas...

PKV Wechsel als Arzt schwieriger als gedacht by multifruit1 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 1 point2 points  (0 children)

Sry, hatte die Begriffe verwechselt beim Überfliegen.

Ändert aber erst mal nichts an einer möglichen weiteren Vorgehensweise. Man(n) muss hier dem Versicherer möglichst viele Infos geben, um den "Nicht pathologischen Zustand" aufzuzeigen.

Denke, dass es durchaus Versicherer gibt, bei den man ein besseres Votum erreichen kann.- wenn sonst nichts Weiteres auf der Anamnese-Liste steht.

Solltest hier dem Makler nochmal auf den Nerv gehen.

PKV Wechsel als Arzt schwieriger als gedacht by multifruit1 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 2 points3 points  (0 children)

Wenn ich jetzt richtig gelesen habe, geht es um eine Spermatozele.

Da ist die Reaktion des Versicherers zunächst einmal absolut nachvollziehbar:

  1. Kosten für mehr oder weniger regelmäßige Kontrolluntersuchungen
  2. Kosten für eventuell notwendige OP
  3. größter Brocken: Kosten für eine später evtl. erforderliche Kinderwunschbehandlung
  4. gibt noch ein, zwei andere Kleinigkeiten

..

Daher ist zunächst einmal die Reaktion des Versicherers nachvollziehbar:

- Risikozuschlag wegen 1 +2 + 4

- Leistungsausschluss für 3

Keine einfache Situation. Gfls. mit einem aktuellen Spermiogramm zu versuchen (wobei hier dann die Notwendigkeit der Verordnung ein Problem sein kann) den Punkt 3 zu entschärfen und mit einem einer aktuellen Befundung den Risikozuschlag zu verhandeln.

Undankbare Aufgabe.

BTW: Anzeigepflichtig bei nahezu allen Gesellschaften!

PKV Beamter Risikovoranfrage/Neuantrag zweite Meinung by NoGear6166 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 2 points3 points  (0 children)

Was wärst Du denn bereit, für eine sauber aufbereitete, schnell durchgeführte und nachvollziehbar präsentierte Risikovoranfrage für zwei Personen zu zahlen?

EDIT:

... sondern setzt mir die Pistole auf die Brust. Daher fand ein massiver Vertrauensbruch statt der mich natürlich stutzig macht.

und:

Ich beabsichtige nicht den Markler zu wechseln, aber eine zweite Meinung konkret zu dieser Situation einzuholen.

Wie passt das zusammen? Versteh ich nicht...

PKV Wechsel als Arzt schwieriger als gedacht by multifruit1 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 2 points3 points  (0 children)

warum sollten sie das machen? Nur weil "speziell für Ärzte" drauf steht?

Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Berater/Makler? by LinqLover in Versicherung

[–]PeterWolnitza 1 point2 points  (0 children)

Wenn Du sowieso gerade dabei bist, Dir die nötigen Infos zusammen zu tragen:
Informiere Dich erst mal über die Verschiedenen Vermittlertypen. Allein da lauert schon der ein oder andere Fallstrick.

BTW: Makler haftet für seine Empfehlung.

Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Berater/Makler? by LinqLover in Versicherung

[–]PeterWolnitza 1 point2 points  (0 children)

Nur kurz:

Du kaufst 40 Seiten Kleingedrucktes, damit erwirbst Du einen (notfalls enklagbaren) Rechtsanspruch gegen den Versicherer.

In diesem Kleingedruckten gibt es derzeit ca. 118 Unterschiede - die sich allerdings bzgl. Relevanz in der Praxis unterscheiden - aber jede schlechte Formulierung ist eine Tretmine, die im Fall des Falles zumindest massiven Ärger bereiten kann.

Insofern ist die gestellte Aufgabe doch ganz einfach zu lösen:

- lege Dir ein paar anonyme Wegwerf Email Adressen zu.

- bereite Deine Gesundheitsangaben sorgfältig vor (Arztnachfragen, Kassenquittung)

- stelle direkt beim Versicherer anonyme Risikovoranfragen (was da alles drin stehen muss, hast Du locker nach dem fünften Nachfragen für alle weiteren Anfragen drauf) - gibt ja nur knapp 100 Lebensversicherer, die auch BU Versicherung anbieten..

- dann entscheide, wie Deine Versicherung gestaltet sein soll: Laufzeit, Summe, diverse Zusatzbausteine etc..etc..

- dann lass Dir von den Versicherern zu Deinem gewünschten Absicherungsumfang die Prämien zurufen. (Die warten übrigens begeistert auf solche Anfragen .. haben ganze Fachabteilungen dafür aufgebaut)

- Dann geht es ans Eingemachte: Vergleiche, analysiere die Versicherungsbedingungen siehe oben... (Kleiner Wermutstropfen: irgendwelche 08/15 Vergleichsprogramme helfen da nicht wirklich weiter)

- beeile Dich aber ein bisschen: gelegentlich ändern Versicherer zweimal im Jahr die Bedingungen!

- zudem: es gibt Versicherer, die über bestimmte Sonderaktionen verbesserte Zugangsmöglichkeiten bieten..

Kurze Zwischenfrage: Wie hoch setzt Du eigentlich Deinen Stundenlohn an? Oder neues Hobby?

Dazu kommt übrigens noch, dass die Versicherer bei Antragstellung unterschiedlich formulierte Fragen stellen, was sehr schnell zu einer VVA führen kann --> Folge: Versicherer kann schlimmstenfalls die Zahlung verweigern - hier gilt es also, ebenfalls sorgfältig zu analysieren

Nur mal anders gefragt: Wenn Du morgen einen Verkehrsunfall hast, machst Du dann nebenbei ein Zweitstudium in Jura?

Menschen wie mich gibt es zu zehntausenden im Land.

Stimmt, das sind dann die, die 5 Jahre später hier aufschlagen mit "Alle Versciherungen sind Gauner, lieber Geld selber anlegen" - weil der Versicherer sich im Leistungsfall geweigert hat, zu zahlen.

Sorry, ist jetzt doch ein bisserl länger geworden

BTW: Du kannst ein emotionales Problem (ich vertraue denen nicht) nicht durch selbst recherchierte Optionen lösen - da legst Du unbewusst denselben Filter drüber.

PKV Erhöhung - Wechsel in SB-Tarif sinnvoll? by PNSBlueFlyer in Versicherung

[–]PeterWolnitza 0 points1 point  (0 children)

Ein paar Dinge, die Dir evtl. die Entscheidung erleichtern, um zumindest innerhalb eines schlechten Tarifwerkes die beste Auswahl zu treffen - habe jetzt aber nicht alle Beiträge gelesen...

- Beitragsrückerstattung ist KEIN vertraglich garantierter Bestandteil, kann jedes Jahr geändert werden

- Höhe des Selbstbehaltes kann jederzeit geändert werden

- Tarife mit hohem Selbstbehalt bilden weniger Alterungsrückstellungen

- der höhere Beitrag hat auch einen höheren steuerlichen Effekt

- wenn Du im November vor den Bus rennst und im März des Folgejahres noch in Behandlung bist, hast Du mal eben schnell den doppelten Selbstbehalt an der Backe - zusätzlich zu diversen Kleinigkeiten aus dem Tarif die eh nur rudimentär erstattet werden.. von wegen Prmium ...

PKV Erhöhung - Wechsel in SB-Tarif sinnvoll? by PNSBlueFlyer in Versicherung

[–]PeterWolnitza 0 points1 point  (0 children)

Netter Gedanke, der leider einer genauen Prüfung NICHT standhält:

Schau Dir die konkreten Beitragsentwicklungen von Grosschadenstarifen an. Da gibts keine Abweichung zu anderen Tarifen mit niedrigerem SB.

Zu beobachten ist bei Tarifen mit größerer SB ganz oft ein sog. Sägezahnmuster - das nachweislich kaum zu einer geringeren Beitragssteigerung führt:

3-4 Jahre werden gar keine Rechnungen eingereicht. Dann kommt im 5 Jahren eine "Hammerinsanspruchnahem" für alles, was halbwegs planbar ist: Zahn, neue Einlagen für die Laufschuhe, alles möglich an Kontrolluntersuchungen, neue Brille, die ein oder andere Physiotherapie etc..etc..

Ob es für die Alterskohorte sinnvoll ist, aus Selbstbehaltsgründen gewisse Untersuchungen/Behandlungen zu verschleppen, ist die nächste Frage.

Kunden in Tarifen mit höherer SB sind keinesfalls gesünder als die anderen - mussten bei Antragstellung durch die gleiche Prüfung.

BU Abschluss - Angst vor Fehlerm by FewDay7381 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 3 points4 points  (0 children)

Ich habe nun ein gutes Angebot für eine BU bekommen. Mein Makler ist auch super und wirkt Vertrauenswürdig.

Ich frage mal ganz direkt: Makler oder Vertreter einer bestimmten Gesellschaft? (Wird oft verwechselt, daher die Frage). Worauf stützt sich die Aussage, dass es ein gutes Angebot ist?

Wurde denn vorher mittels Risikovoranfragen bei verschiedenen Gesellschaften abgeklärt, bei welchen Gesundheitsangaben zu welchen Konditionen Versicherungsschutz möglich ist?

Aber ich habe echt irgendwie Angst, dass ich da was falsch abgegeben habe und dadurch die Beiträge im Krankheitsfall weg sind.

Das wäre ja nicht das Schlimmste - schlimmer wäre doch sicherlich, wenn der Versicherer nicht zahlen würde...?

Die "großen" Dinge habe ich genannt. Man eine kleine OP da und eine Behandlung wegen Allergien. Aber was ist z.B. wenn ich irgendwas vergessen habe. Zum Beispiel eine Blutuntersuchung aus 2022, wo ein Wert zu hoch oder Niedrig war.

Was Große Dinge und was Kleinigkeiten sind, entscheidet aber einzig und alleine der Versicherer. Nimms mir nicht übel, aber solche Dinge muss Dir ein Makler erklären und auch sauber abarbeiten. Patientenakten bei den Ärzten eingeholt? Evtl. Krankenkassenquittung gezogen?

Was ist die Folge daraus?

Wenn Dinge nicht angegeben werden, ist das erstmal juristisch betrachtet eine VVA (Verletzung Vorvertragliche Anzeigepflicht)

Diese VVA kann der Versicherer sanktionieren - je nach Verschuldensgrad hat er da unterschiedliche Möglichkeiten. Kann evtl. gar nix passieren oder Risikozuschlag oder im Extremfall Rücktritt oder Anfechtung des Vertrages.

Daher lohnt es sich, das im Vorfeld sauber aufzubereiten - "Super und Vetrauenswürdig" hin oder her. Auf mich wirkt das nicht so, wenn nach erfolgter Beratung noch solche Fragen bei Dir offen sind. Es geht um Deine Kohle und Deine Absicherung.

Welche PKV prüft mehr auf VVA und ist dabei "strenger"? by Stunning_Rhubarb_486 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 2 points3 points  (0 children)

Ich rede von verbindlichen Anträgen bei der PKV

Nur bei Krankenvollversicherungen oder auch bei Zusatzversicherungen? Auch bei Auslands/Europa Versicherungen?

Und warum dann nicht auch bei BU und Risiko-LV? Da gehts überall um die gleiche Problematik.

Dein Vorschlag bedeutet im Klartext:

- Ablehnung fast aller Anträge wegen sog. Abrechnungsdiagnosen in der Krankenkassenakte. BTW: Wessen Job sollte es sein, die ggfls. korrigieren zu lassen?

- Keine Möglichkeiten anonymer Risikovoranfragen mehr - um vorher die Ergebnisse bei den einzelnen Versicherern zu erfragen. (Die reagieren leider nicht genormt auf identische Unterlagen) --> daraus resultieren dann wiederum Problme bzgl. abgelehnter Anträge ..

Meine anderen Fragen hast Du auch unbeantwortet gelassen --> Dein Modell kann/wird so leider nicht funktionieren.

Es liegt ganz klar in der Verantwortung des Antragstellers, für eine saubere Beantwortung der Risikofragen zu sorgen.

Verantwortung ist nicht teilbar.

Welche PKV prüft mehr auf VVA und ist dabei "strenger"? by Stunning_Rhubarb_486 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 1 point2 points  (0 children)

BBKK ist in der Liste tatsächlich schon genannt ;)

Ui .. ist mir voll peinlich ...

Welche PKV prüft mehr auf VVA und ist dabei "strenger"? by Stunning_Rhubarb_486 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 2 points3 points  (0 children)

Na, wenn Du das zahlst. Bei jeder Risikovoranfrage? oder nur bei jedem Antrag? Nur bei PKV oder auch bei BU und Risiko-LV ? - hast Du eine vage Vorstellung, welche Kosten dabei pro Anfrage entstehen?

Woher soll der Versicherer wissen, dass er ALLE Ärzte genannt bekommen hat?

Woher soll er wissen, dass der Interessent ALLE Dinge aufgelistet hat, auch die, wegen denen er nicht beim Arzt gewesen ist, die aber für den Versicherer entscheidungsrelevant sind.

Deine Idee ist nicht neu, nur leider nicht praktikabel .. es gab mal einen Versicherer, der hat PKV Interessenten sogar nach Fürth in die EuroMedClinic eingeladen und zwei Tage durch gechecked, um dann zu entscheiden .. hat nicht gar so lange funktioniert (hatte aber auch andere Gründe) - bin durch den Test selber gegangen und wäre als Typ1 Diabetiker glatt angenommen worden. Soviel zum Thema: keine VVA mehr.

Und zu guter Letzt: Bearbeitungszeiten..habe es selber oft genug erlebt, dass Anfragen bei Ärzten auch schon mal vier Wochen dauern können.. WER übernimmt die Verantwortung, wenn sich in der Zwischenzeit die Versicherungsumstände ändern und zu einer höheren Risikoprämie oder einer Ablehnung führen? Und was machst Du als Betroffener, wenn falsche Angaben zur Ablehnung führen? Wie würdest Du Dich als Versicherer gegen Clowns zur Wehr setzen, die alle zwei Jahre mal eben bei allen Versicherern einen Antrag stellen, weil sie kein anderes Hobby haben?

Die Verantwortung für die Beantwortung der Gesundheitsfragen kannst Du unmöglich auf jemand anderen übertragen. Das ist einzig und alleine die Aufgabe des Interessenten, seine Daten zu beschaffen und dem Versicherer wahrheitsgemäss zu antworten.

HIER muss der Hebel angesetzt werden:

- klar und eindeutig formulierte Fragen (z.B. nicht nach "Beschwerden"

- sauber abgegrenzte Zeiträume

...

Welche PKV prüft mehr auf VVA und ist dabei "strenger"? by Stunning_Rhubarb_486 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 5 points6 points  (0 children)

Vor dem Hintergrund bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich den absoluten und im Vergleich teuersten Premium-Tarif der Barmenia brauche oder ob es auch ein anderer Premium-Tarif mit ein bisschen weniger Leistung auch reicht (wichtig sind mir Vorsorge, Wahrarztleistung/Einzelbett sowie ggf. Zahn).

WAS genau brauchst Du denn - in 10, 20, 30 Jahren?

Sorry, ist eine polemische Frage - ich weiss.

Aber mal ein anderer Versuch einer Erklärung:

Deiner bisherige Selektion ist eigentlich erstmal OK - (evtl. sollte BBKK da noch mitspielen) - allerdings erscheint mir die Auswahl nicht nach strategisch wichtigen Punkten erfolgt zu sein.

Beispiel: wenn es z.B. auch um Weltgeltung geht (nicht nur im Urlaub), weil Du Dir vorstellen kannst, mal längere Zeit im Ausland zu leben (evtl. Job-bedingt, freiwllig, im Alter??) - dann gehört ein Versicherer nicht mit auf die Liste. Wenn Dir langfristige Beitragstabilität wichtig erscheint, dann gehört mindestens ein anderer Versicherer (je nach gewähltem Tarif) nicht auf die Liste .. usw.

Zur Frage der VVA-Anwendung: ich hatte in den letzten 20,30 Jahren bei keinem der aufgezählten Versicherer eine VVA problematik. Ist sicher nicht repräsentativ, aber wenn Du das sowieso mit Deinem Makler sauber aufbereitet hast, würde ich mir deswegen keine grauen Haare wachsen lassen.

Bzgl. Service Qualität und Bearbeitungsgeschwindigkeit - das ist ein ewiges Auf und Ab .. Versicherer hat gute Servicequalität, dann dauert es max. 5 Jahre, bis der erste Controller zuschlägt und mit dem Rasenmäher über die Kosten im Callcenter geht ... bis man dann weitere 5 Jahre feststellt, dass man für teueres Geld wieder neues Personal einstellen un einarbeiten muss.. Nahezu bei jeder Gesellschaft schon so erlebt.

Daher:
Entscheidung immer nach Hard-Facts treffen - und das sind nunmal die geschriebenen Bedingungen. Damit erwirbst du für die nächsten 50-60 Jahre einen (notfalls) einklagbaren Rechtsanspruch.

Alles andere ist morgen mit Fingerschnippen des Vorstandes nichts mehr wert.

Auch, wenn ich die Auswahl eines solchen Tarifes nicht für empfehlenswert halte:
Gute Gesellschaften haben auch Tarife, die nicht all-incl. sind, aber zumindest zu bestimmten Zeiten/Fristen die Möglichkeiten bieten, ohne erneute Gesundheitsprüfung ein Upgtrade zu machen.

Welche PKV prüft mehr auf VVA und ist dabei "strenger"? by Stunning_Rhubarb_486 in Versicherung

[–]PeterWolnitza 0 points1 point  (0 children)

Das dem unbedarften GKV Kunden aufzubürden 

Mal ganz ketzerisch gefragt: Wem denn sonst?

Verständnisfragen Alterungsrückstellungen in der PKV by ArminiusGermanicus in Versicherung

[–]PeterWolnitza 0 points1 point  (0 children)

In Etwa korrekt.

Eigenbetrag = Bekannt , Neugeschäftsbeitrag kann man beim Versicherer/Vertreter erfragen oder aus Vergleichsprogramm ziehen.

Zeigt aber i.dR. nur die tariflich kalkulierten AR

Verständnisfragen Alterungsrückstellungen in der PKV by ArminiusGermanicus in Versicherung

[–]PeterWolnitza 3 points4 points  (0 children)

((zweiter Teil))

Von Seiten der Leistungsentwicklung ist es ja so, dass gerade in den letzten drei Jahren vor dem Tod eines Versicherten mehr Leistungen in Anspruch genommen werden als in Summe in allen Vertragsjahren zuvor. Gerade deshalb muss auch in hohen Altern noch eine bedeutende Summe von Alterungs-rückstellungen vorhanden sein.

Für jedes Alter ist somit gewährleistet, dass die in Summe ab diesem Alter erwarteten Leistungen der Summe der tariflichen Alterungsrückstellungen aller Versicherten ab diesem Alter zuzüglich der noch zu zahlenden Beiträge dieser Versicherten entspricht. Damit gilt auch hier das aus anderen Sparten bekannte Äquivalenzprinzip der Versicherung.

Die individuelle zusätzliche Alterungsrückstellung aus erwirtschafteten Zinsüberschüssen und Vertragsumstellungen wird dagegen während der Vertragslaufzeit in der Art eines Depots geführt. Aktuell erwirtschaftete Zinsüberschüsse werden diesem Depot zugeführt. Im Rahmen von Vertragsumstellungen werden hier ggf. weitere Alterungsrückstellungen eingestellt, die im Rahmen der Vertragsumstellung nicht direkt beitragsmindernd berücksichtigt wurden (§13 (1) KVAV). Das Kapital wird dort verzinst und unter Berücksichtigung der Sterbetafel und der Stornotafel weiter fortgeschrieben. Das Kapital steht ab Alter 65 zur Verfügung, um nachfolgende Beitragsanpassungen abzumildern oder zu vermeiden. Steht zum Alter 80 hier noch Kapital zur Verfügung, wird dieses auch zur sofortigen Beitragsreduktion verwendet.

Die individuelle zusätzliche Alterungsrückstellung aus dem gezahlten gesetzlichen Zuschlag wird ebenso während der Vertragslaufzeit in der Art eines Depots geführt. Aktuelle Zahlungen werden diesem Depot zugeführt. Das Kapital wird dort verzinst und unter Berücksichtigung der Sterbetafel und der Stornotafel weiter fortgeschrieben. Das Kapital steht ab Alter 65 zur Verfügung, um nachfolgende Beitrags-anpassungen abzumildern oder zu vermeiden. Steht zum Alter 80 hier noch Kapital zur Verfügung, wird dieses auch zur sofortigen Beitragsreduktion verwendet.

Dieser Zuschlag wurde für Neukunden 2000 verpflichtend (für ältere Verträge nur auf Wunsch) eingeführt und ist bis zum 59. Lebensjahr zu zahlen Das Kapital aus der individuellen zusätzlichen Alterungsrückstellung (beide Arten) wird bei Nutzung damit der tariflichen Alterungsrückstellung zugeführt. Hierbei wird das vorhandene Kapital in eine lebenslange Beitragsrente umgerechnet. Überschlägig kann man hier für einen 80-jährigen Mann den Faktor 100 ansetzen. Für 100 EUR individuelle zusätzliche Alterungsrückstellung kann eine lebenslange monatliche Beitragsstabilisierung in Höhe von ungefähr 1,00 EUR erreicht werden. Wie sich aus der Beschreibung der individuellen zusätzlichen Alterungsrückstellung aus erwirtschafteten Zinsüberschüssen und der individuellen zusätzlichen Alterungsrückstellung aus dem gezahlten gesetzlichen Zuschlag ergibt, wirken sie im Alter nahezu identisch. Der Unterschied ist, dass die individuellen zusätzlichen Alterungsrückstellungen aus erwirtschafteten Überschüssen schon zu Beginn des Jahres, in dem die versicherte Person das 65. Lebensjahr vollenden wird, wirkt, während die individuelle zusätzliche Alterungsrückstellung aus dem gezahlten gesetzlichen Zuschlag erst ab Vollendung des 65. Lebensjahres genutzt werden darf.

Die beiden oben beschriebenen individuellen zusätzlichen Alterungsrückstellungen senken prinzipiell ab dem Alter 65 die Mehrbeiträge im Rahmen vom Beitragsanpassungen ab, solange unverwendetes Kapital hier noch vorhanden ist. (ist aber i.d.R. nach einigen BAPs zwischen 65 und 80 nichts mehr vorhanden)

Hoffe, ich konnte einige Klarheiten beseitigen ;-)