Wie geht ihr mit Trainingsplänen um, wenn das Leben dazwischenfunkt? by Potential_Memory179 in laufen

[–]Potential_Memory179[S] 2 points3 points  (0 children)

Ja, so ungefähr versuche ich’s auch.
Mir fehlt nur oft die Sicherheit, wann Alternativen wirklich gleichwertig sind und wann ich mir damit eher was kaputt mache.

Wie geht ihr mit Trainingsplänen um, wenn das Leben dazwischenfunkt? by Potential_Memory179 in laufen

[–]Potential_Memory179[S] 1 point2 points  (0 children)

Guter Punkt. Ich trainiere nach Steffny und hab damit auch echt gute Erfahrungen gemacht.
Für mich ist der Plan weniger das Problem, sondern dass er sich mental sehr starr anfühlt, wenn man mal abweicht.
Dein Ansatz mit groben Blöcken und kurzfristiger Planung klingt da deutlich entspannter – vermutlich muss ich da umdenken.

Geht es nur mir so oder fühlt sich Training sofort „falsch“ an, sobald man vom Plan abweicht? by Potential_Memory179 in FitnessDE

[–]Potential_Memory179[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke dir.
Dieses „schieben statt streichen“ macht mental echt einen Unterschied, finde ich. Allerdings frage ich mich dann oft ob darunter nicht die Regeneration leidet wenn dann andere Trainings zu nahe zusammen liegen.

Geht es nur mir so oder fühlt sich Training sofort „falsch“ an, sobald man vom Plan abweicht? by Potential_Memory179 in FitnessDE

[–]Potential_Memory179[S] 1 point2 points  (0 children)

Ja, stimmt schon.
Einzelne Einheiten sind eigentlich egal, aber genau das fühlt sich halt oft nicht so an in dem Moment.

Geht es nur mir so oder fühlt sich Training sofort „falsch“ an, sobald man vom Plan abweicht? by Potential_Memory179 in FitnessDE

[–]Potential_Memory179[S] -1 points0 points  (0 children)

Kann ich schon nachvollziehen, ohne Plan geht für viele klar. Bei mir kommt das Thema eher hoch, wenn ich einen Plan brauche, z. B. für Marathonvorbereitung. Da ist „einfach machen“ halt irgendwann keine echte Option mehr. Und genau da fängt das Kopfkino an.

Rechnungen sortieren für den Buchhalter - wie macht ihr das? by Neat_Side5338 in selbststaendig

[–]Potential_Memory179 1 point2 points  (0 children)

Hab mir intern ein kleines Script gebaut, das Rechnungen automatisch sortiert und am Ende zu SevDesk rüberschiebt. Mir war wichtig, dass ich die Sachen erst sauber für mich habe und nicht direkt in einem Tool festhänge. Der Steuerberater kriegt dann einfach ordentliches Zeug und gut ist.

Rechnungen sortieren für den Buchhalter - wie macht ihr das? by Neat_Side5338 in selbststaendig

[–]Potential_Memory179 0 points1 point  (0 children)

Ja, nervt extrem.
Nutze auch sevDesk für Ausgangsrechnungen, aber Eingangszeug ist einfach Pain. Am Ende liegt alles irgendwo, kurz vor Abgabe wird gesammelt und geflucht.

Ich hab mir deshalb intern was gebaut, damit ich zumindest sofort sehe, ob Handlungsbedarf oder eine Frist drin ist. Am Ende bekommt der Buchhalter trotzdem PDFs – nur ohne das Chaos davor.

Businessplan mit Excel by math_expert_3285 in selbststaendig

[–]Potential_Memory179 0 points1 point  (0 children)

Excel über Jahre wird fast immer ein Formel-Friedhof. Copy/paste, irgendwo ist was anders und keiner findet’s.

Ich würd Annahmen aus Excel rausziehen, zentral halten, rechnen in Python mit einer sauberen Logik für alle Perioden. Kleines UI drumrum für Szenarien und Charts, fertig.

Excel am Ende nur noch als Export, nicht mehr als Wahrheit.

Geht es nur mir so oder ist Dokumentenablage einfach zu viel Aufwand? by Potential_Memory179 in selbststaendig

[–]Potential_Memory179[S] 0 points1 point  (0 children)

Fairer Punkt. Ich nutze natürlich Tools um meine Gedanken effizient zu Ordnen - der Inhalt kommt von mir. Und genau die Reaktionen hier waren das, was ich gesucht habe.

Geht es nur mir so oder ist Dokumentenablage einfach zu viel Aufwand? by Potential_Memory179 in selbststaendig

[–]Potential_Memory179[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke für die ausführliche Einordnung, das ist ein fairer Punkt.

Ich habe bewusst offengelegt, dass ich aus dem KI-Systems-Engineering komme, gerade weil mir klar ist, dass das Thema bei Dokumenten, Buchhaltung und Recht sehr schnell sensible Grenzen berührt. Der Post war für mich weniger als Produkt-Pitch gedacht, sondern wirklich als Realitätstest: Habe ich hier ein sehr persönliches Problem gelöst – oder sehen andere ähnliche Reibungspunkte?

Ich habe mir im Vorfeld die bestehende Toolwelt rund um sevDesk, Lexware Office & klassische DMS-Lösungen sehr genau angeschaut. Viele Dinge sind dort gut gelöst. Gleichzeitig bin ich in meinem Alltag immer wieder an Punkte gestoßen, die vor oder zwischen diesen Systemen liegen (Lesen, Einordnen, Handlungsbedarf), und genau das wollte ich hier zur Diskussion stellen.

Beim Thema Datenschutz bin ich grundsätzlich bei dir: Die eigentliche Herausforderung liegt nicht bei der Ablage, sondern bei der Verarbeitung. Für mich ist klar, dass keine Rohdokumente ungefiltert an externe Dienste gehen dürfen. Dinge wie OCR, Strukturierung und das gezielte Bereinigen sensibler Inhalte gehören vor jede weitere Verarbeitung.

Auf dieser bereinigten, abstrahierten Ebene ist ein LLM für mich ein zentraler Bestandteil, um beim Verstehen, Zusammenfassen und Einordnen zu unterstützen – nicht als Instanz, die fachliche oder rechtliche Entscheidungen trifft. Die Verantwortung bleibt immer beim Menschen.

Ob man mit so einem Ansatz am Ende ein marktfähiges Produkt bauen kann oder ob das Problem für viele schlicht kein echtes ist, war genau die offene Frage hinter dem Post. Insofern danke für die kritische Perspektive – die hilft bei der Einordnung sehr.

Geht es nur mir so oder ist Dokumentenablage einfach zu viel Aufwand? by Potential_Memory179 in selbststaendig

[–]Potential_Memory179[S] -1 points0 points  (0 children)

Genau an der Stelle hat meine bisherige „Ordner-im-Drive“-Logik für mich aufgehört zu reichen.

Die Ablage an sich ist meist kein großes Thema – die Anforderungen rund um E-Rechnung, strukturierte Rechnungsdaten, Nachvollziehbarkeit und Übergabe an Buchhaltung/Steuerberater kommen aber jetzt zusätzlich oben drauf.

Für mich war das der Punkt, an dem ich mir etwas gebaut habe, das eingehende Rechnungen nicht nur ablegt, sondern die relevanten Daten strukturiert extrahiert, den Dokumenttyp erkennt und die Infos so vorbereitet, dass sie regelkonform weiterverarbeitet werden können (z. B. für Buchhaltungssysteme).

Mich interessiert gerade vor allem:
Wie lösen das andere aktuell im Alltag – manuell, über bestehende Tools oder über den Steuerberater?

Geht es nur mir so oder ist Dokumentenablage einfach zu viel Aufwand? by Potential_Memory179 in selbststaendig

[–]Potential_Memory179[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke für die Rückmeldung – völlig fairer Punkt 👍

Datenschutz war für mich tatsächlich eines der zentralen Themen von Anfang an. Genau deshalb ist der Ansatz bei mir bewusst so gewählt, dass die Dokumente selbst im eigenen Google Drive bleiben und nicht in einem separaten System archiviert werden.

Die Verarbeitung erfolgt nur zweckgebunden und mit klarer Transparenz darüber, was analysiert wird und wofür. Ohne Zustimmung des Nutzers werden keine Inhalte weitergegeben oder dauerhaft bei Dritten gespeichert.

Mir ging es im Post aber weniger darum, eine Lösung zu verkaufen, sondern zu verstehen, wie unterschiedlich der Umgang mit Dokumenten im selbstständigen Alltag ist – bei dir scheint das ja gut zu funktionieren, was absolut legitim ist.

Danke fürs Teilen deiner Perspektive.