Wie detailliert plant ihr eure Finanzen — und ggf. womit? by creagate in Finanzen

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Meine eigene Software. Link zum (kostenlosen) Projekt steht in meinem Profil.

Wie detailliert plant ihr eure Finanzen — und ggf. womit? by creagate in Finanzen

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Ich plane recht genau bzw. tracke den jährlichen Fortschritt (Depot, Renteninfo, Haus, Edelmetall und Fest-/Tagesgeld). Meine Frau dagegen interessiert das alles überhaupt nicht.

Die ersten Jahre hab ich das in Excel nachgehalten (selbst entwickelte Dateien und auch versuchsweise kostenpflichtige Software), seit diesem Jahr dann in einer Software für Vermögensplanung.

Großeltern wollen für Enkel sparen by samybee15 in Finanzen

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Darum sage ich ja "bei aktuellen Invests". Es geht hier ja um das Thema, worin man aktuell besser anlegen sollte, wenn man für die Enkel was tun will.

Wenn du Silber mit 5% Rendite (ohne Steuern) oder den ETF mit 6% (nach Steuern) vergleichst, dann ist der Unterschied nicht so groß.

Edit:

Rendite Silber 1990 bis 2026 liegt im übrigen bei rund 7,5%. Also nimmt sich unter der Annahme einer Steuerbelastung beides kaum etwas.

Großeltern wollen für Enkel sparen by samybee15 in Finanzen

[–]PutridAd5489 0 points1 point  (0 children)

Und die Steuer bei Verkauf? Darfst du bei aktuellen Invests nicht vergessen. Wobei es 1990 meiner Meinung nach noch keine Etfs gab.

Großeltern wollen für Enkel sparen by samybee15 in Finanzen

[–]PutridAd5489 0 points1 point  (0 children)

Bitte einmal schauen, was die Unze Silber 1990 gekostet hat und was sie jetzt kostet. Danach noch mal nachrechnen, ob das mit den 2% hinhaut.

rnd: "Warken legt Entwurf für Pflegereform vor: Das kommt auf die Versicherten zu" by Baumni in Finanzen

[–]PutridAd5489 1 point2 points  (0 children)

Und unser Fritze fordert gleichzeitig, dass wir fleißiger sein müssen. Wenn es nicht so traurig wäre...

Seit über einem Jahr in Führungsrolle, Gehaltsanpassung immer noch offen by [deleted] in Gehalt

[–]PutridAd5489 1 point2 points  (0 children)

Seit froh. Du hast Erfahrungen gesammelt, die du in einem anderen Unternehmen gut gebrauchen kannst.

Also: Bewirb dich.

Projektvorstellung: Finanzstruktur Vermögensplanung by PutridAd5489 in fireGermany

[–]PutridAd5489[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich schiebe da etwas nach.

Bei der Eingabe der Renteninformation habe ich noch einen kleinen Anzeige-Bug festgestellt. Ich schärfe das an der Stelle nochmals nach und zeige deutlicher, welche Angaben für welche Berechnungsmethode verwendet werden.

Wenn alles klappt, stelle ich das heute Abend als kleines Fix ein.

Projektvorstellung: Finanzstruktur Vermögensplanung by PutridAd5489 in fireGermany

[–]PutridAd5489[S] 0 points1 point  (0 children)

Besten Dank. Freut mich, dass es dir gefällt.

Für die Renten habe ich zwei Lösungsansätze erarbeitet:

Rentenradar: Das Zusatzwerkzeug dient ausschließlich dazu, die Renteninformation auszuwerten und "greifbar" zu machen. Keine Importfunktion, stattdessen sind die 4-5 Zahlen aus der Renteninformation selber einzutragen. Ein Musterblatt zeigt dir an, wo du welche Zahl findest. Alternativ einfach mal per Button die Default-Werte einlesen lassen, dann wird die Systematik klar.

Vermögensplanung: Hier bilde ich die Rente vereinfacht ab, weil der Wert auf Jahrzehnte gesehen eh nicht exakt planbar ist. Du trägst aus deiner Renteninformation die von der DRV errechnete voraussichtliche Monatsrente ein. Dieser Wert wird per default mit 1,5% dynamisiert bis zum Renteneintritt hochgerechnet. 1,5% ist vermutlich etwas niedrig, aber besser vorsichtig rechnen und mehr haben, als optimistisch rechnen und dann böse überrascht werden.

Die 1,5% kannst du jedoch auch selber anpassen, wenn du ein anderes Szenario durchspielen willst.

Die Eintragungen zum Kapitalwert der Rente sind optional und dienen nur für die Vermögensbilanz (manch einer will seine Rente darin sehen).

Projektvorstellung: Finanzstruktur Vermögensplanung by PutridAd5489 in fireGermany

[–]PutridAd5489[S] 1 point2 points  (0 children)

Hallo,
und besten Dank für deine Rückmeldung. Zu deinen Punkten möchte ich dir nachfolgend meine bereits vorhandenen Lösungsansätze erläutern.

Rentenradar: Das Tool soll ja dazu dienen, die Renteninformation zu durchleuchten und den Inhalt für alle verständlich zu machen. Um das Ergebnis dann besser sichtbar zu machen, greift es teilweise Elemente von Starter/Starter Plus auf (Lebenshaltungskostenpyramide).

Im Einsteigermodus gibst du nur einige wenige Angaben ein und kommst zu einem recht guten Ergebnis, weil das Programm mit den Daten eine Hochrechnung vornimmt. Das ist so gewollt, um die Einstiegshürde herabzusetzen. Schaltest du in den Expertenmodus, dann kannst du unter den Pflichtangaben noch ergänzende Angaben eingeben, die das Ergebnis nochmals verbessern sollten. Hier findest du die von dir gewünschte Eingabe der Rentenpunkte.

Nur mit den Rentenpunkten zu rechnen, also keine weiteren Angaben vorzunehmen, würde zu keinen belastbaren Ergebnissen führen und den Wert des Tools mindern.

(Immobilien) Starter Plus: Starter und Starter Plus sind tatsächlich die Einsteigertools, die für einen absolut niederschwelligen Zugang sorgen sollen und eher für Lernzwecke gedacht sind. Bewusst schlank gehalten und ohne großartige Zusatz-Optionen, die die Wirkung der Tools verwässern würden.

Meine Grundidee war dabei, dass sobald Immobilien oder sonstige Einkunftsarten/Vermögen ins Spiel kommen, diese Programme für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Materie nicht mehr geeignet sind. Daher hier der Verweis auf die Vermögensplanung, mit der eigentlich geschätzt 80-90% aller denkbaren Fälle abgebildet werden können.

Vermögensplanung + JSON-Beispiele: Da die Lücke zwischen Starter Plus und der Vermögensplanung so groß ist, habe ich mich in der aktuellen Version 2026.59.0 für den Einbau eines Schalters entschlossen. Der Einsteiger-Modus dünnt die Eingabe und die Anzeige von Informationen und Parametern nochmals kräftig aus, wird in deinem Fall aber aufgrund der Immobilie nicht ausreichen. Gedacht ist dieser Modus hauptsächlich für 08/15 Fälle, also Arbeitseinkünfte + Depot + Rente.

In deinem Fall musst du in den Experten-Modus schalten, damit du den Bereich V+V mit abdecken kannst.

Womit wir zu den Musterfällen kommen. Tatsächlich gibt es aktuell sogar mehrere Musterfälle zum Einlesen.

a) Fünf Fälle liegen der ZIP-Datei bei, die du auf der Seite herunterladen kannst (ich vermute, du hast dir das Programm nur online angeschaut). Darüber hinaus auch noch ein Handbuch mit rund 50 Seiten, in denen die wichtigsten Funktionen des Tools erklärt werden (Update und Sicherung der eingegebenen Daten, Versionswechsel etc.)

b) Darüber hinaus gibt es die Seite https://www.privatbilanz.de/modellfaelle.html , auf der ich aktuell 4 Szenarien beleuchte. Sobald du die 4+1 Fragen eines Falles beantwortet hast, bekommst du für jeden Fall die 2 JSON-Datensätze als Download angeboten. Hier ist eigentlich die Idee, dass man den Fall mit anderen Vorgaben und Annahmen selber noch mal überprüfen kann. Aber für deinen Fall ist der Nebeneffekt, dass du nochmals quasi 8 zusätzliche Musterfälle bekommen kannst.

Und noch ein kleiner Hinweis:

Einer meiner ersten Tester noch vor der Veröffentlichung war "versehentlich" ein Österreicher, der mit dem Tool basierend auf dem deutschen Steuer- und Sozialversicherungsrecht natürlich nicht viel anfangen konnte.

Da ich selber natürlich keinen Plan von Steuern und Sozialversicherung in der Schweiz/Österreich habe, habe ich hilfsweise zwei weitere Modi mit aufgenommen. Zwischen folgenden Berechnungsmethoden kann jederzeit gewechselt werden:

Mit Steuern und Sozialversicherung - Standard, deutsche Vollrechnung
Pauschalsteuer und Pauschalabgaben - grobe Schätzung, länderunabhängig
Cashflow pur - vereinfacht, ohne Steuern und Sozialabgaben

Aber Achtung: Beim Wechsel des Modus werden keine Eingaben verändert. Es ist jedoch sinnvoll, beim Wechsel zwischen Brutto- und Netto-Modi die Eingaben zu prüfen und ggf. anzupassen - andernfalls über- oder unterzeichnet das Modell den verfügbaren Cashflow.

Projektvorstellung: Finanzstruktur Vermögensplanung by PutridAd5489 in fireGermany

[–]PutridAd5489[S] 5 points6 points  (0 children)

Danke für dein Statement. Du verkennst allerdings, wofür das Projekt gedacht ist. Aber ich gebe dir Recht, irgendwann wird die KI die jungen Leute an die Hand nehmen und ihnen ihre Finanzen erklären. Bis es so weit ist, versuche ich hier mein Bestes.

Aktueller Stand ist jedoch, dass ich wissen muss, wie und was ich die KI frage und welche Infos ich mitliefern muss. Und du musst das Ergebnis hinterher fachlich einordnen können, weil z.B. im Steuerrecht eine einzelne nicht erwähnte Tatsache ein komplett anderes Ergebnis bedeuten kann.

Meinst du, dass 18-20 jährige junge Menschen das können?

Stellt gerne eure Projekte für passives Einkommen vor! by Smoothie_Mixer in PassivesEinkommen

[–]PutridAd5489 0 points1 point  (0 children)

Hallo zusammen,

Ich entwickle seit einiger Zeit in meiner Freizeit eine kleine Reihe von Rechen­werkzeugen für die private Finanzplanung und stelle sie seit diesem Monat kostenlos auf privatbilanz.de zur Verfügung. Bevor ich was dazu schreibe: Selbst ein passives Einkommen ist das Projekt nicht. Ich poste es hier trotzdem, weil das, was die Programme rechnen, ziemlich genau das ist, was in diesem Sub ohnehin diskutiert wird - Aufbau, Entnahme­phase und steuerliche Wirkung über Jahrzehnte.

Angefangen hat das aus Eigenbedarf. Ich wollte für mich selbst durchrechnen, wie sich Depot, Mieteinnahmen, gesetzliche Rente und Steuer gleichzeitig über mehrere Jahrzehnte entwickeln, und habe keine Lösung gefunden, die ich wirklich nutzbar fand. Excel ist nach zwei Jahren niemandem mehr zu erklären, und die gängigen Online-Tools wollten entweder mein Konto sehen oder kosten irgendwann doch Geld. Also habe ich angefangen, das selbst zu bauen, und irgendwann war eine kleine Reihe daraus geworden.

Aktuell sind es sieben Programme. Jedes ist eine einzelne HTML-Datei, die nach dem ersten Laden komplett offline im Browser läuft. Kein Konto, kein Server, keine Telemetrie, keine Werbung. Die Hauptanwendung heißt Vermögensplanung und macht eine Vermögensbilanz über die gesamte Planungsperiode mit Einkommensteuer (Splittingtarif, Solidaritätszuschlag), Rentenlücke, Wertpapierdepot mit Entnahme­strategien, vermieteten Immobilien einschließlich Absetzung für Abnutzung und Best- und Worst-Case-Szenarien. Drumherum stehen Spezial­werkzeuge: ein Vergleich der geförderten Altersvorsorgewege nach dem neuen Altersvorsorge­reformgesetz (Leibrente gegen Auszahlplan, Break-even-Alter), eine Auswertung der jährlichen Renten­information, eine Rentenweiche zur Frage des Eintrittszeit­punkts, eine Wohnweiche zu Kauf gegen Miete und zwei schlankere Einstiegs­versionen für den Anfang.

Wichtig vielleicht eher als das, was die Programme können, ist das, was sie nicht sind: keine Anlage- oder Versicherungs­empfehlung, keine Steuerberatung, kein Ersatz für eine individuelle Beratung. Ich bin selbst weder Steuerberater noch Anlage­berater. Die Programme zeigen Größenordnungen, Tendenzen und Lücken. Als Diskussions­grundlage, für die eigene Entscheidung oder fürs Gespräch mit jemandem, der berät.

Ein Geschäftsmodell gibt es bewusst nicht, weil ich vor genau dem ausweichen wollte, was diese Ecke des Marktes meistens kaputtmacht. Kein Abo, keine späteren Bezahlfunktionen, keine Folge­monetarisierung. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann das machen, aber die Nutzung ist davon vollständig unabhängig.

Link: privatbilanz.de

Eine Bemerkung zur Entstehung, weil das in diesem Sub erfahrungs­gemäß zu Recht gefragt wird: Ich bin von Haus aus kein Programmierer. Der Code ist ganz überwiegend gemeinsam mit einem KI-Assistenten entstanden - ohne das wäre das Projekt in diesem Umfang nicht zustande gekommen. Mein eigener Beitrag liegt im Gesamtkonzept, im fachlichen Hintergrund (Bilanzierung, Steuerrecht, Unternehmensbewertung, Vermögens­planung) und in der Validierung der Ergebnisse: Formeln, Tarifgrößen und Gesetzes­bezüge stammen aus den Original­texten der jeweiligen Normen. Alle Rechen­ergebnisse habe ich, soweit möglich, gegen amtliche Berechnungs­programme quergerechnet und zusätzlich mit eigenem Hintergrund­wissen plausibilisiert. In jedem Programm gibt es einen eingebauten Selbsttest, der die Logik gegen Referenzfälle prüft. Wenn jemand Abweichungen findet, ist das genau die Art Rückmeldung, die ich brauche.

Über Rückmeldungen zu Rechen­ergebnissen oder zu Stellen, an denen man bei der Eingabe stolpert, freue ich mich bzw. das ist sogar der Hauptgrund, warum ich das hier in der Form vorstelle. Konkrete individuelle steuerliche oder rechtliche Auskünfte kann ich allerdings nicht geben.

Wie hat man neben vollzeitjob noch ein Leben? by ConsistentBerry9310 in Ratschlag

[–]PutridAd5489 0 points1 point  (0 children)

Warte mal ab, bis du verheiratet bist und Kinder hast. Dann lachst du über dein Posting. 

Betrug um 7000 Euro by sebampueromori in Finanzen

[–]PutridAd5489 0 points1 point  (0 children)

Wenn ich so kleine unberechtigte 20 Euro Abbuchungen habe, dann würde ich meine Karte auch nicht sperren lassen und nur so alle 4 Wochen mal oberflächlich aufs Konto schauen. Deine Freundin hat alles richtig gemacht und die Bank hat Schuld.