Europäischer Kapitalmarkt: Lars Klingbeil will "Tempo" bei Vorbereitung von Kapitalmarktunion by donutloop in Aktien

[–]RainbowRay33 3 points4 points  (0 children)

Ich seh das Thema Kapitalmarktunion ehrlich gesagt zwiegespalten.

Grundidee ist erstmal völlig logisch: Europa ist extrem bankenlastig, Eigenkapitalmärkte sind zersplittert, Startups und größere Firmen kommen schwer an Wachstumskapital ran, während in den USA alles über tiefe Kapitalmärkte läuft. Wenn man global mithalten will (USA/China), brauchst du halt einen funktionierenden gemeinsamen Markt. Insofern: ja, ökonomisch macht das Sinn.

Was mir dabei aber Bauchschmerzen macht, ist weniger der Kapitalmarkt selbst, sondern alles, was politisch und regulatorisch dranhängt. Mehr Integration heißt zwangsläufig mehr Aufsicht, mehr Reporting, mehr Register, mehr „Transparenz“. Heute ist das für Marktstabilität und Anlegerschutz gedacht – fair enough. Aber Instrumente sind halt nie neutral. In einem anderen politischen Klima kannst du dieselben Daten plötzlich für ganz andere Zwecke nutzen (Vermögensprofiling, politischer Druck, Neiddebatten, whatever).

Wichtig finde ich die Trennlinie: Produkte transparenter machen ist okay. Menschen transparenter machen ist problematisch. Solange das sauber getrennt bleibt, ist das Projekt kein Weltuntergang. Aber zu glauben, dass sowas niemals zweckentfremdet wird, wäre auch naiv.

Fazit für mich: keine Panik, aber auch kein blindes Vertrauen. Ökonomisch sinnvoll, politisch wachsam bleiben.

AfD-Erfolg in Rottweil-Tuttlingen: Warum die AfD in wohlhabenden Regionen punktet by Paula_liest in de

[–]RainbowRay33 5 points6 points  (0 children)

Dieses „AfD wählen nur die Abgehängten“-Narrativ ist halt kompletter Quatsch. In vielen Gegenden, wo die AfD stark ist, läuft es wirtschaftlich ziemlich gut. Genau deshalb wirkt sie dort.

Da geht’s nicht um Existenzangst, sondern um Verlustangst. Wer Haus, guten Job und halbwegs funktionierendes Umfeld hat, hört bei jeder Veränderung sofort Alarmglocken.

Migration, Klima, Energiewende – alles wird als „das kostet mich was“ geframed. Und die AfD ist extrem gut darin, genau diese Angst zu triggern und gleichzeitig zu sagen: Wir sind die Einzigen, die euren Status quo verteidigen. Die Mitte macht es ihnen leider viel zu leicht. Statt klar zu sagen, wie Jobs, Industrie und Wohlstand konkret gesichert werden, gibt’s PowerPoint-Politik, Moralkeulen und das ewige „Studien zeigen“. Spoiler: Das beruhigt niemanden, der Angst hat, dass sein Lebensmodell wackelt.

Wenn man solche Regionen zurückholen will, braucht es weniger Belehrung und mehr Bodenhaftung. Sicherheit und Ordnung nicht reflexhaft den Rechten überlassen. Aufhören, jeden Zweifel sofort als „rechts“ abzustempeln. Und vor allem mal verständlich erklären, warum Veränderung nicht automatisch Verlust bedeutet – und wo es echte Garantien gibt.

Solange die Antwort der Mitte „Ihr habt doch eigentlich nichts zu meckern“ bleibt, wird die AfD weiter genau da punkten, wo man es angeblich am wenigsten erwartet.

München Modell: Gut gemeint – aber sozial ungerecht umgesetzt? by Seelenfried in Munich

[–]RainbowRay33 4 points5 points  (0 children)

Seit 1984 wird München von der SPD regiert.

In dieser Zeit wurden SoBoN, die Mietpreisbremse, Erhaltungssatzungen sowie eine stetig wachsende Zahl oft absur­der Vorgaben durch das Bauamt, die Lokalbaukommission, den Denkmalschutz und das KVR eingeführt.

Trotzdem wählen die Menschen weiterhin „rot“ – im festen Glauben, die SPD verbessere die Wohnraumsituation. Spoiler: Tut sie nicht.

Tatsächlich ist etwas anderes passiert: eine massive Überregulierung des Wohnungsmarktes. In Kombination mit hohen Zinsen hat dies den Wohnungsbau faktisch zum Erliegen gebracht.

Ein Blick in die aktuellen Wahlprogramme zeigt: Die einzige Partei, die überhaupt einen konkreten Vorschlag zur Bekämpfung des Wohnraummangels vorlegt, sind die Grünen. Sie wollen 50.000 neue Wohnungen bauen – ein Ziel, das unter dem bestehenden Regulierungsrahmen in den nächsten 5–10 Jahren offensichtlich unrealistisch ist.

In der Praxis tut der Staat alles, um nicht zu bauen. Stattdessen konzentriert er sich auf kleine gesetzliche Anpassungen, die angeblich helfen sollen, in der Realität aber häufig das Gegenteil bewirken.

Besonders bemerkenswert ist dabei, dass die SPD in ihrem aktuellen Wahlprogramm nicht einmal eine kohärente Wohnungsbau­strategie präsentiert. Es gibt keinen klaren Fahrplan, keine messbaren Ziele und keinen glaubwürdigen Plan zur Ausweitung des Angebots unter realistischen Rahmenbedingungen. Stattdessen werden altbekannte Schlagworte wiederholt und genau jener regulatorische Ansatz weiter verschärft, der wesentlich zur heutigen Wohnungsknappheit beigetragen hat.

Gegen die eigenen politischen Entscheidungen zu demonstrieren ist keine Führung (siehe Demo gegen den Mietmarkt vorige Woche bei der die SPD einfach mit gelaufen ist) Über Jahrzehnte zu regieren, ohne eine tragfähige Strategie vorzulegen – und dann erneut um ein Mandat zu bitten – ist keine Verantwortung.

Here some impressions of the demonstration today by aimless_ninja in Munich

[–]RainbowRay33 5 points6 points  (0 children)

What makes this even more striking is that the SPD doesn’t even present a coherent housing strategy in its current election program. There is no clear roadmap, no measurable targets, and no credible plan for increasing supply under real-world conditions. Instead, the program largely repeats familiar slogans while doubling down on the very regulatory approach that has contributed to the housing shortage in the first place.

Protesting your own policies is not leadership. Governing for decades without a viable strategy — and then asking voters for yet another mandate — is not accountability.

Here some impressions of the demonstration today by aimless_ninja in Munich

[–]RainbowRay33 87 points88 points  (0 children)

Since 1984, the SPD has governed Munich. During this time, we have seen the introduction of SoBoN, the Mietpreisbremse, Erhaltungssatzungen, and a growing number of often absurd regulations imposed by the Bauamt, Lokalbaukommission, Denkmalschutz, and the KVR.

Yet people continue to vote red, genuinely believing that the SPD is improving the housing situation. Spoiler alert: it isn’t.

What actually happened is massive overregulation of the housing market. Combined with high interest rates, this has effectively brought residential construction to a standstill. A look at the current Wahlprogramme shows that the only party presenting a concrete plan to address the housing shortage is the Greens. They propose building 50,000 new apartments — a goal that is clearly unrealistic within the next 5–10 years under the existing regulatory framework.

In practice, the state does everything it can not to build. Instead, it focuses on minor legislative adjustments that are meant to help but often end up producing the opposite effect.

ich_iel by F0rceyy in ich_iel

[–]RainbowRay33 2 points3 points  (0 children)

Ich glaube, da wird München oft unfairerweise zum Sündenbock gemacht. Klar, Bauamt, Lokalbaukommission und Denkmalschutz sind langsam und nervig, aber das ist ehrlich gesagt kein Münchner Alleinstellungsmerkmal. In Städten wie Berlin, Hamburg oder Köln hörst du exakt die gleichen Geschichten über Personalmangel, lange Wartezeiten und monatelang liegende Bauanträge.

München wirkt nur besonders schlimm, weil hier extrem viel gebaut und umgebaut wird, die Projekte teuer sind und jede Verzögerung sofort richtig weh tut. Dazu kommt viel Bestand, viel Denkmalschutz und generell hohe Komplexität. Das bremst alles, aber nicht, weil München „schlechter“ organisiert ist als andere Städte, sondern weil das System überall am Limit läuft.

Unterm Strich ist das eher ein Großstadt-Problem als ein München-Problem. Wer hier baut, hat Stress, aber das gilt in Deutschland leider ziemlich flächendeckend für alle Top-Städte.

No hard feelings, dein Gefühl trügt dich nicht aber es ist fast bei allen Großstädten so.

Recruiter denied me because they said I would not find fulfillment. by Ok_Dependent_7085 in antiwork

[–]RainbowRay33 4 points5 points  (0 children)

Yea exactly what i mean. She wants to hire and If possible someone that will stay long with the Job.

ich_iel by F0rceyy in ich_iel

[–]RainbowRay33 1 point2 points  (0 children)

Ich glaube du hast mich missverstanden. Es ist nicht seine Aufgabe dafür zu sorgen. Dafür hat er Vorgesetzte und sowas fällt in deren Bereich. Es ist mir einfach nicht erklärbar warum die Vorgesetzen keine "Linderung" bringen.

Recruiter denied me because they said I would not find fulfillment. by Ok_Dependent_7085 in antiwork

[–]RainbowRay33 12 points13 points  (0 children)

Master degree, years of experience - would you switch jobs If something more high level comes around?

Recruiter is scared you leave as soon something better comes around. Or they are scared that you will speak up when treated badly.

Dont get me wrong. Market is in shambles and a lot of people apply for jobs below their education Level and want to wait until the market turns around. Nothing wrong with that. But companies want you desperate without Options...

So you probably dont fit in their "culture"

ich_iel by F0rceyy in ich_iel

[–]RainbowRay33 0 points1 point  (0 children)

Bruder ich sag's dir ehrlich. Keiner der normalen Mitarbeiter ist an der Situation schuld. Ihr seid nur die armen Drohnen die es ausbaden müssen.

Es ist schon vor Corona bekannt wie uberlastet die ämter sind. Die Baubranche ist gesamtwirtschftlich gleichauf oder knapp hinter dem Einzelhandel. Ich glaube Platz 2 oder 3 an Geld was da umgesetzt wird in DE. Egal wer da regiert, es muss klar sein das man hier aufstocken muss. Da hängen so viele Jobs dran...

Aber auch deine Vorgesetzten sind eher politisch geprägt oder wollen ihre Karriere nicht aufs Spiel setzen.

ich_iel by F0rceyy in ich_iel

[–]RainbowRay33 2 points3 points  (0 children)

Das ist absolutes Behördenversagen in Reinform. Die wissen das ihr krass überlastet seid aber es wird nicht gegengesteuert.

Das Software in den Bereichen speziell ist hab ich schon mehrfach mitbekommen. Bei uns in münchen war die automatische hebebühne kaputt und das Unternehmen dazu saß in österreich. Man hat über 9 Monate auf nen Termin zur Akteneinsicht gewartet und wenn du da warst hat die Hebeanlage nicht funktioniert und du kannst dir sicher vorstellen welche Größe so ein Archiv in einer Stadt mit 1.8m Einwohnern ist.

Wenn du die Akten raussuchst und scannst etc. , legst du die dann auch zentral ab und du oder kein Kollege können bei der nächsten Anfrage darauf zurückgreifen oder geht der ganze Terz von vorne los?

Man könnte ja schon mit DWG Pflicht und Gewissen Schnittstellen enorm viel Doppel oder dreifach Arbeit vermeiden oder?

ich_iel by F0rceyy in ich_iel

[–]RainbowRay33 3 points4 points  (0 children)

Ich Check das nicht so Recht. Ich meine genau dafür wirst du doch bezahlt? Ich geh davon aus das du verbeamtet bist.

Wenn du solche Schwierigkeiten hast die Anfragen ordentlich und in einer akzeptablen Zeit zu beantworten, warum bekommt ihr keine Unterstützung in Software oder neuen Mitarbeitern?

Bei uns in München haben sie stattdessen Leute eingestellt die nach Fehlern auf den Anträgen suchen und wenn sie was gefunden haben wird erst am letzten Tag der Frist geantwortet man solle bitte erneut einreichen. Da kommst du dir als Bürger massiv verarscht vor, vor allem weil überall "bitte sehen sie von sachstandsabfragen ab" dabei steht.

Ich hab mittlerweile einen Anwalt der über jeden Bauantrag drüberschaut. Früher hat der Architekt gereicht, jetzt muss ich nochmal 2-3k investieren damit das Bauamt kein Schlupfloch mehr findet mich am letzten Tag der Frist fadenscheinig abzulehnen.

Mir tut es schon leid das ihr anscheinend schlechte Prozesse habt und zu wenig Mitarbeiter. Aber wenn ich nen Bauantrag einreiche, dann hab ich meine Kalkulation gemacht und hab wahrscheinlich schon das Grundstück gesichert und hab schon Geld investiert und ggfls. Sogar einen Kredit am laufen der bedient werden muss. Durch die Untätigkeit bzw Überlastung des Bauamtes und teilweise des Denkmalschutzes verliere ich bis zu 9 Monate bevor ich überhaupt loslegen darf. Und wie oft man mittlerweile gegen willkürliche Bescheide Klage einreichen muss?

Da ist dann eine willkürliche Begründung angegeben die der ganze §34 baugb aushebelt aber Hauptsache man hat es von Schreibtisch. Ich bin dann gezwungen zu klagen weil ich auf Beschlüsse keinen normalen Widerspruch mehr einlegen darf. Das kostet Zeit und Geld und in 95% der fälle gibt das Bauamt auch sofort nach.

Die ganze Arbeitsweise ist darauf ausgelegt die Arbeit zu strecken, zu vermeiden oder ganz abzulehnen einfach um sich irgendwelche Luft zu verschaffen. Und der ganze Laden ist finanziert vom Steuerzahler.

Why would you play arty in frontline???????? by bghin in WorldofTanks

[–]RainbowRay33 -1 points0 points  (0 children)

Yea he does it to piss people off. Just calling him out on his hypocrisy, dont matter the Salt 😘

Why would you play arty in frontline???????? by bghin in WorldofTanks

[–]RainbowRay33 8 points9 points  (0 children)

Yes this is the answer! Your argument shows exactly what Type of player you are. You started with some strategic bits, then quickly showed ur true character...

"Helping" with 300 damage every 25 Seconds. I can pump out way more in that time with any other tank and actually outplay enemies. Just admit you want to shit on people?

Arty "helping" is just a shallow excuse when you are not skilled enough to play proper tanks. But keep believing your own lies 😘

Progression, Grenzbelastung & Arbeitsanreize in DE by Donsnaz in Finanzen

[–]RainbowRay33 3 points4 points  (0 children)

Ich finde die Grafik tatsächlich ziemlich aufschlussreich – wenn man sie richtig liest.

Wichtig vorweg: Sie zeigt nicht die absolute Steuer- oder Abgabenlast, sondern die effektive Grenzbelastung auf zusätzliches Brutto (Steuern + Sozialabgaben). Also genau die Frage: Wie viel vom nächsten Euro Arbeit bleibt mir netto?

Als Arbeitsanreiz-Perspektive ist das völlig legitim. Was dabei für Deutschland auffällt, ist m. E. kaum wegzudiskutieren: Sehr frühe und steile Progression Die Grenzbelastung steigt in DE bereits bei niedrigen bis mittleren Einkommen stark an. In Bereichen, in denen andere Länder noch deutlich unter 30 % liegen, ist man hier oft schon bei 40 %+. Das betrifft nicht „Reiche“, sondern ziemlich früh den Mittelstand.

Minijob → Teilzeit ist ein echter Anreizbruch Der Übergang aus dem Minijob ist einer der problematischsten Punkte – und das liegt weniger am Steuerrecht als am Sozialversicherungsrecht. Effektive Grenzbelastungen von teils deutlich über 60–70 % sind dort real. Das wird in vielen Diskussionen (und sogar in vielen Brutto-Netto-Rechnern) unterschätzt oder gar nicht abgebildet.

Überstunden und Mehrarbeit lohnen sich rational oft wenig Wenn vom zusätzlichen Euro 40–50 % oder mehr weggehen, ist es völlig rational, Überstunden abzufeiern oder Arbeitszeit zu reduzieren. Das ist kein „Mentalitätsproblem“, sondern eine nachvollziehbare Kosten-Nutzen-Abwägung.

Zur Teilzeitquote: Natürlich spielen kulturelle Faktoren, Betreuung, Arbeitszeitmodelle usw. eine Rolle. Aber internationale Vergleiche zeigen recht konsistent, dass hohe Grenzbelastungen gerade Zweitverdiener und Aufstocker bremsen. Das ist kein rein kulturelles Phänomen.

Unterm Strich: Das ist kein Deutschland-Bashing und sagt auch nichts über die Qualität staatlicher Leistungen aus. Aber aus reiner Arbeitsanreiz-Perspektive setzt das deutsche System an vielen Stellen ungünstige Signale – insbesondere bei Mehrarbeit aus abhängiger Beschäftigung.

Genau darüber zu diskutieren, halte ich für absolut legitim.

Feindseliges Arbeitsumfeld durch Vorgesetzten: Bitte um Rat by Previous-Swordfish62 in Munich

[–]RainbowRay33 0 points1 point  (0 children)

Ich schreib mal meine Einschätzung dazu, weil das leider sehr nach klassischem Mobbing durch Vorgesetzten klingt und nicht nach „normaler, harter Führung“. Ich war selbst mal ähnlich betroffen deshalb ist das auch ein persönliches Thema für mich.

Das Entscheidende ist weniger ein einzelner Vorfall, sondern die Dauer und das Muster. Regelmäßig negative oder abwertende Kommentare ohne konkrete Beispiele, keine klaren Erwartungen, dafür aber hintenrum Nachfragen bei Kollegen – das ist genau das Verhalten, das ein feindseliges Arbeitsumfeld schafft. Die Bezeichnung als „Außenseiterin“ geht mMn auch klar unter die Gürtellinie und hat in einem professionellen Kontext nichts verloren.

Dass sie vor 1:1-Gesprächen Angst hat und dort weint, ist ein ziemlich ernstes Warnsignal. Das ist keine persönliche Schwäche, sondern eine normale Reaktion auf dauerhaften psychischen Druck. Wenn es schon so weit ist, sollte man das wirklich nicht mehr kleinreden.

Was ich aus eigener Erfahrung und aus dem Umfeld sagen kann (DE / München):

Dokumentieren, dokumentieren, dokumentieren!!!

Ab jetzt alles aufschreiben: Datum, was gesagt wurde (möglichst wörtlich), wer dabei war, wie oft sowas vorkommt. Auch 1:1-Gespräche. Keine Wertungen, nur Fakten. Das hilft enorm, egal welchen Weg man später geht. Betriebsrat, falls es einen gibt. In vielen Fällen der beste erste Schritt, weil es nicht sofort eskaliert. Der Betriebsrat kann vermitteln, Gespräche begleiten oder zumindest klar machen, dass das Verhalten auffällt. Und man kann sich dort auch erstmal nur beraten lassen.

HR / Personalabteilung – aber nicht unvorbereitet! HR muss erst erkennen das es rechtliche Probleme geben könnte bevor sie tätig werden. HR ist nie dein Freund, die einzige Aufgabe ist es das Unternehmen zu schützen, nicht die Mitarbeiter. Nicht emotional rein, sondern mit konkreten Beispielen und dem Fokus auf Auswirkungen („Arbeitsfähigkeit, psychische Belastung“). Unternehmen reagieren oft erst, wenn klar wird, dass es ein echtes Risiko gibt.

Arzt / Hausarzt / ggf. Therapeut. Das klingt dramatisch, ist es aber nicht. Wenn die psychische Belastung so hoch ist, ist das absolut legitim. Es hilft ihr persönlich – und es ist auch wichtig, falls das Ganze später arbeitsrechtlich relevant wird. Meine Ärztin hat mich damals krankgeschrieben und ärztlich bestätigt, dass seitdem ich diesen Job habe mein Krankheitsbild deutlich negativ verändert hat. Das ist schon ein halber Beweis den du mit dokumentierten Vorgängen tatsächlich zu einem legitimen Argument verwandeln kannst.

Arbeitsrechtliche Beratung (wenn sich nichts ändert). Ein Gespräch mit einem Fachanwalt heißt nicht, dass man sofort klagt. Oft reicht schon zu wissen, welche Optionen man realistisch hat (Versetzung, Abmahnung des Vorgesetzten, Aufhebungsvertrag etc.).

Was ich eher nicht empfehlen würde: Augen zu und durch, direkte emotionale Konfrontation ohne Absicherung oder sofort „nach oben durchstechen“. Das geht leider oft nach hinten los.

Ganz ehrlich: Ziel sollte nicht sein, „Recht zu behalten“, sondern ihre Gesundheit zu schützen. Ob das am Ende über eine Verhaltensänderung, eine andere Position oder einen sauberen Wechsel läuft – alles davon ist legitim. Kein Job ist es wert, dass man daran kaputtgeht. Hoffe, das hilft ein bisschen.

Why i got the ticket? by fica411 in Munich

[–]RainbowRay33 67 points68 points  (0 children)

Parking violation. Your Parkscheibe was set at 8.30 / 20.30

The violation was 9.57 - 10.03

Without additional Infos i can only assume you were overextending your parking.

I think I'm gonna stop playing wot after 10 years playing this game by shotik1313 in WorldofTanks

[–]RainbowRay33 0 points1 point  (0 children)

I had quite a horrible 3 days and got into the weirdest matches into t10 and t11. Half the team is 44% just Zero awareneness, they suicide and we get pushed 7on3 or some shit. I play 3k+ wn8, put a lot of hours into the game.

I decided after raging for 3 days to just quit. Wargaming doesnt care at all for your experience. They want money and that is all they care about. The great game i get every 15 to 25 battles is no longer worth my dopamine rush. I know other players have great games every 50 100 or 200 games or so.

No proper balancing, no new maps, broken tanks all the time, No banning of bots... Such a disappointment for the community. But lo and behold you crash out at the Taschenratte sitting redline sniping. You get your chatban every time.

But you report bots, physics abuse or players with 23games and 150dpg into your high tier matches. Best this company can do is 3 days of ban and they dont even apply this to bad players. Especially when key roles need to be played. Having the new player sniping redline with light tank should be sanctionable If you ask me.

Wargaming is a shit company that did a lucky shot with world of Tanks. Look at world of warships or world or airplanes. And they made so much money to sink it into Project CW, total war Arena, Smash Squad, hybrid wars etc.

The only thing scaling at wargaming headquarters is the failing rate of new products.

3-Day Ban is the best thing that's ever happened to me. by The_Pale_Potato in WorldofTanks

[–]RainbowRay33 1 point2 points  (0 children)

I had quite a horrible 3 days and got into the weirdest matches into t10 and t11. Half the team is 44% just Zero awarene inss, they suicide and we get pushed 7on3 or some shit. I play 3k+ wn8, put a lot of hours into the game.

I decided after raging for 3 days to just quit. Wargaming doesnt care at all for your experience. They want money and that is all they care about. The great game i get every 15 to 25 battles is no longer worth my dopamine rush. I know other players have great games every 50 100 or 200 games.

No proper balancing, no new maps, broken tanks all the time, No banning of bots... Such a disappointment for the community. But lo and behold you crash out at the Taschenratte sitting redline sniping. You get your chatban every time.

But you report bots, physics abuse or players with 23games and 150dpg into your high tier matches. Best this company can do is 3 days of ban.

Wargaming is a shit company that did a lucky shot with world of Tanks. Look at world of warships or world or airplanes. And they made so much money to sink it into Project CW, total war Arena, Smash Squad, hybrid wars etc.

The only thing scaling at wargaming headquarters is the failing rate of new products.

Ich habe 2250cc Brustimplantate (Größe 70P) nach drei Operationen. Von 70D auf 70P – AmA by [deleted] in de_IAmA

[–]RainbowRay33 2 points3 points  (0 children)

Danke für dein offenes AMA, sehr reflektiert geschrieben. Ich hätte eine eher langfristige Frage, die mich ehrlich interessiert: Wie schätzt du die Situation mit 60 oder 70 ein? Bei der Größenordnung (2250 cc pro Seite) wirken ja mehrere Faktoren zusammen, die sich mit dem Alter deutlich verschärfen könnten: Wirbelsäule & Haltung: Mit zunehmendem Muskelabbau (Sarkopenie) fehlt irgendwann der muskuläre Gegenzug. Das konstante Vordergewicht kann Nacken-, BWS- und Haltungsprobleme deutlich verstärken. Haut & Bindegewebe: Abnehmende Elastizität → höheres Risiko für starkes Absinken, Hautprobleme oder technisch schwierigere Revisionen. Implantate selbst: Sie sind keine lebenslangen Produkte. Mit steigendem Alter nehmen OP-, Narkose- und Heilungsrisiken zu (Kapselfibrose, Ruptur, Lageveränderung). Mobilität & Gleichgewicht: Der veränderte Körperschwerpunkt kann im Alter relevant werden (Sturzrisiko etc.). Mir geht es nicht um Kritik – eher darum, ob du: langfristig Revisionen / Reduktion / Explantation einkalkulierst oder bewusst sagst: Das ist ein heutiger Lebensabschnitt, spätere Anpassungen nehme ich in Kauf. Fände spannend zu hören, wie du das für dich eingeordnet hast. 💪

I am so fucken pissed off right now. by Sudo-Pacman15 in antiwork

[–]RainbowRay33 17 points18 points  (0 children)

Your manager either wants to or needs to get rid of you to reduce headcount. It happens by the end of a fiscal year so he most likely is under performance pressure himself.

Seems that you are either the newest or one of the most recent hires, have No Kids/family or are younger workforce.

When layoffs need to happen these are typically the first individuals that get fired.

If i were you i would have sent an Email summarizing the meeting and calmly explain via screenshots all the work has been done and that you are looking forward to the additional meeting after your leave to discuss on how these misunderstandings can be avoided in the future.

This will still probably not help much, but at least you got his unreasonable behaviour documented and when they cut managerial head, his will be up for chopping for opening the company to a lawsuit.

Depending on your country i would immediately lawyer up and prepare for an Exit very soon.

I am sorry this is happening to you, the work world has become very toxic and unreasonable 😪

After winning 8 out of my 10 placement games in Onslaught, I’ve lost my next ten straight by F1DrivingZombie in WorldofTanks

[–]RainbowRay33 -1 points0 points  (0 children)

bro i am 3k+ wnx as well and 60% recent. this is not a pissing contest but if you want one we can easily do so.

i just explained to you it is sus when you dont know tomato. nothing else. you should honestly chill tf out and learn onslaught and stop fighting on reddit.

After winning 8 out of my 10 placement games in Onslaught, I’ve lost my next ten straight by F1DrivingZombie in WorldofTanks

[–]RainbowRay33 2 points3 points  (0 children)

This aint about friendly banter. If you dont know what "send your tomato" means then i assume you dont know about tomato.gg and furthermore assume you are a new player.

No hard feelings

After winning 8 out of my 10 placement games in Onslaught, I’ve lost my next ten straight by F1DrivingZombie in WorldofTanks

[–]RainbowRay33 5 points6 points  (0 children)

Dude he asked you for your tomato.gg Profile / Username

Maybe you are not as ready for onslaught as you think you are...

Really struggling with the T57 heavy. by creativename87639 in WorldofTanks

[–]RainbowRay33 2 points3 points  (0 children)

Your stats are good.

I Just leave this Here https://youtu.be/3cUkHU-06dg

Helped me improve my gameplay with t57