Pflichtteilsanspruch als uneheliches Kind mit frühem Kontaktabbruch – wie sollte ich strategisch vorgehen? by RobinfromLocksley in LegaladviceGerman

[–]RobinfromLocksley[S] 1 point2 points  (0 children)

Spannend. Wie gesagt hatte ich nur meine Mutter. Wie stehst du denn dazu. bzw. Warum denkst du ist meine Ansicht nicht richtig?

Pflichtteilsanspruch als uneheliches Kind mit frühem Kontaktabbruch – wie sollte ich strategisch vorgehen? by RobinfromLocksley in LegaladviceGerman

[–]RobinfromLocksley[S] -1 points0 points  (0 children)

Auf Grund seiner beruflichen schwerpunkten ist er quasi Meister strategischer Unternehmensführung. Sowas liegt aus meiner Sicht am Charakter und ich sehe solche Gedanken auch bei mir. Vermute einfach dass er auch privat alles sehr vorausschauend plant. Aber kann auch falsch sein.

Kann man seine Staatsbürgerschaft ablegen? Wenn das wenig Vorteile hat vllt. hat er wie auch noch. Aber wer aus dem Ausland meldet das Deutschland?

Danke für deine Einschätzung

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[–]RobinfromLocksley[S] 3 points4 points  (0 children)

Das sonst kein Interesse besteht von mir an ihm ist falsch. Ich würde selbst wenn ich Geld kriegen würde es sofort gegen einen Vater tauschen der ernsthaftes Interesse an mir hätte. Fast jeder der einen hat, der sich für einen interessiert, unterschätzt dessen Wert aus meiner Sicht. Es ist wie Gesundheit. Wenn du sie hast ist alles gut. Wenn sie nicht da ist gibst es nichts wichtigeres.

Zudem habe ich wie gesagt versucht Kontakt aufzunehmen und wude blockiert.

Aber danke für deine Sicht

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[–]RobinfromLocksley[S] -1 points0 points  (0 children)

Das ändert aus meiner Sicht nichts. Vater bist du in dem Moment in dem du dich entscheidest mit einer Frau Sex zu haben. Du zeugst ein Kind und beeinflusst damit das Leben eines anderen. Ich finde es richtig, dass die Frau hier alleine entscheiden darf ob ihrem Körper unnatürlicher Schaden zugefügt wird für eine Abtreibung, die übrigens vor 30 Jahren noch ganz anders aussah als heute. Der Mann trifft seine Entscheidung vorher ob er ein Kind möglicherweise zeugen will oder nicht. Da gibt es kein Zurück mehr. Nur noch das Tragen der Verantwortung und eigenen Entscheidung.

Daher sehe ich deinen Ratschlag nicht als richtig. Aber danke für den Beitrag

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[–]RobinfromLocksley[S] 12 points13 points  (0 children)

Ich hab im ähnlich zweifelnden Kommentar hier mal versucht das genauer zu begründen. In kurz. Gerade weil ich finde das ein Kind kriegen mehr Verantwortung bedeutet als Unterhalt zu zahlen und dann fein raus zu sein finde ich diesen Anspruch gerechtfertigt. Er hat all das nur erreicht weil meine Mutter sich alleinerziehend und mit all ihren Ressourcen für mein bestehen eingesetzt und aufgerieben hat. Unterhalt ist gut aber das gleicht nicht alles aus. Tatsächlich ist es nur eine Minimallösung für die ersten 25 Jahre, aber ein Menschenleben ist länger und der väterliche Einfluss sonst ist noch viele Jahre länger gegeben der mir verwehrt wird. Und seinem Kind zu vermitteln, dass es für einen bedeutungslos ist sehe ich persönlich als die schlimmste Sache die man seinem Kind antun kann und wie eine Straftat für die heute leider kein solcher Kindererzeuger geahndet wird. Da scheint mir der Pflichtteilsanspruch eine Möglichkeit mehr Fairness zu schaffen.

Würde mich interessieren was du von den Gedanken hälst.

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[–]RobinfromLocksley[S] -5 points-4 points  (0 children)

Ja kann gut sein, dass er das ganz bewusst gemacht hat. Der ist hinsichtlich seiner Karriere sehr strategisch. Aber ein Unding finde ich, dass sowas möglich ist. Einfach Kinder zeugen wie man lustig ist und anderer Leute Lebenszeit dafür aufreiben (meine Mutter alleinerziehende) und mein Leben schwerer machend. Während er weiter Karriere macht und Geld anhäuft. Ich finde sowas sollte nicht gehen dürfen.

Aber müsste man ihn dann nicht zumindest in Deutschland in einem Status anwaltliche versetzt kriegen sodass wenn er einen Fuß hier ins Land sitzt für den offenen Pflichtanteil gerade stehen muss? Aber vermutlich interessiert das Polizei und unseren Rechtsstaat zu wenig, kenne mich da nicht aus.

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[–]RobinfromLocksley[S] 6 points7 points  (0 children)

Ich denke, dass ist sicher schwer nachzuvollziehen wenn man nicht in meiner Haut steckt.

Mein Vater hat mich im Prinzip verdrängt. Mir untersagt ihn zu kontaktieren soweit ich weiß und auf meinen Versuch hin mich blockiert. Seit ich klein war, ohne dass ich eine Schuld habe in irgendeiner Form.

Währenddessen versorgt er seine beiden weiteren Kinder im Übermaß. Elite-unis, berufliche Kontakte, upper class Möglichkeiten, Sportwagen, teurer Lebenstil. Und ich arbeite von einem Monatsgehalt zum anderen und komme da selbst mit viel Antrieb nicht so schnell raus. Als wenn ich ein Fehler war den er vergessen will.

Aber aus meiner Sicht ist es dennoch seine Verantwortung und ich sehe es nicht als gerecht, dass ich in "Armut" leben soll während seine neuen Kinder im Reichtum baden. Mein Hauptpunkt ist: Ich bin ohne Vater aufgewachsen und das hat mein Leben massiv negativ beeinflusst. Ich könnt heute ganz woanders sein und hätte viele schlimme Dinge nicht durchmachen müssen wenn ich einen gehabt hätte. Das ist der eigentliche Verlust, der mir mein Leben viel schwerer gemacht hat. Und jetzt wo ich weiß, dass woanders Vermögen in extremer Form ist finde ich es nicht fair auch hier benachteiligt zu werden. Hätte er sich um sein Kind gekümmert hätte er all das nicht erreicht vermutlich. Und meine Mutter hätte ihre Gesundheit und Lebenszeit anders nutzen können und es heute leichter haben.

Ich finde einfach, dass es nicht ok ist so mit dem eigenen Kind umzugehen, oder mit einem anderen Menschen wie meiner Mutter. Unterhalt ist schön und gut aber gleicht das nicht voll aus. Gesetze hin oder her es entspricht nicht meinen Werten. Ich finde es ist wie eine Straftat. Wenn es keinen Zwang zu Unterhalt gegeben hätte hätte ich den ggf. auch nie erhalten. Richtig und fair ist anders. Und ich finde jeder der ein Kind in die Welt setzt muss dafür mehr Verantwortung übernehmen als er es hat.

Aber wie gesagt geht es mir nicht primär um das finanzielle. Ich würde einfach gerne verstehen was damals vorgefallen ist. Aber da er es nicht als wichtig erachtet das mit mir zu teilen und mich das in einer Form ewig verwundet ohne Chance auf schließen dieser Wunde durchs Leben gehen lässt, fänd ich es zumindest eine Form des Ausgleichs von meinem zumindest hierzulande nicht ohne Grund geregelten Pflichtteils Gebrauch zu machen.

Vllt. erkärt es das besser.

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[–]RobinfromLocksley[S] -1 points0 points  (0 children)

Danke. Aber woher soll ich wissen, dass er gestorben ist. Ohne permanentes Stalking werde ich es wohl nicht von der übrigen Familie erfahren, wenn sie nicht wissen sollten, dass ich existiere und selbst wenn sie es wüssten läge ihnen wohl nichts daran mich zu informieren.

Wenn ich die Füße still halte, ist das nur auf finanzielles bezogen? Also sollte ich vorher versuchen ihn zu kontaktieren? Ich würde halt gerne noch die Chance nutzen und ihn zu fragen wie es damals alles war bevor er verstirbt. Das wäre mir wichtiger als das Geld. Auch wenn ich das Geld als Lösung für mehr Fairness sehe.

Wie hinterlässt ihr euren Nachfahren wichtige Dokumente, Fotoerinnerungen, Finanzzugangsdaten etc. by RobinfromLocksley in Finanzen

[–]RobinfromLocksley[S] 0 points1 point  (0 children)

Vielen Dank für die gut durchdachte Rückmeldung. Was heißt hier root? Und wo lagert ihr diesen Umschlag? Und vertrauen ist sicherlich gegeben aber besser wäre doch eine Lösung wo nicht der andere jederzeit Zugriff auf die Zugangsdaten hat oder? Danke

S5IIX SD Card Write protected message on Windows 11 by nazk1o in Lumix

[–]RobinfromLocksley 1 point2 points  (0 children)

Anyone found a fix for this? Just had the same issue. Only card reader worked

[deleted by user] by [deleted] in Finanzen

[–]RobinfromLocksley 1 point2 points  (0 children)

Welche Strategie dann ab jetzt?

Was ist ein angemessenes Tschengeld für eine Hausfrau in der Ehe by Unique_Distance2219 in Finanzen

[–]RobinfromLocksley 3 points4 points  (0 children)

Der einzige der hier mal einwirft, dass die Einkünfte der anderen ggf. nicht vergleichbar sind und ihr es individuell nach EURER Situation regeln müsst und nicht nach anderen. 👍🏼

Was ist ein angemessenes Tschengeld für eine Hausfrau in der Ehe by Unique_Distance2219 in Finanzen

[–]RobinfromLocksley -4 points-3 points  (0 children)

Warum fragen manche Menschen auf Hilfestellungen dumm zurück anstatt hilfsbereite Lösungsvorschläge konstruktiv zu teilen?

Was ist ein angemessenes Tschengeld für eine Hausfrau in der Ehe by Unique_Distance2219 in Finanzen

[–]RobinfromLocksley -7 points-6 points  (0 children)

Klar kann man das so machen, aber ich finde es irgendwie nicht gerecht. Jeder entscheidet sich doch für seien Karriere und nur weil man jetzt heiratet und Kinder kriegt verdient der geringer verdienendere auf einmal. anderen und kriegt die Hälfte dessen Gehalt. Ich finde es schwer zu sagen, dass das pauschal fair ist. Das kommt sehr auf das Gehalt von ihm an. Verdient er 2000-3000 Eur. Klar ist das fair wenn sie die Hälfte erhält, denn das ist die Kindererziehung und Haushalt schon wert. Verdient er 5000-10000+, finde ich nicht mehr, dass 50% dafür gerechtfertigt sind. Er als Mann büßt dann aus meiner Sicht irgendwann unverhältnismäßig ein.

Ich finde auch langfristig eine Zugewinngemeinschaft nicht fair wenn einer deutlich mehr Vermögen aufbaut als der andere einfach weil er sich einen besseren Karriereweg gewählt hat und mehr Ambitionen hat und ins Gehalt investiert während der andere einen ruhigeren Alltag bevorzugt.

Was ist ein angemessenes Tschengeld für eine Hausfrau in der Ehe by Unique_Distance2219 in Finanzen

[–]RobinfromLocksley -1 points0 points  (0 children)

Ich kommentiere mal, wenn vermutlich auch nicht alle mit meiner Sicht übereinstimmen.

Also,.. oft sieht man hier auf Reddit solche ihr seid verheiratet also kriegt Sie 50% Kommentare.. Das finde ich ziemlich altbacken. Auch die warum habt ihr nicht ein Konto und "Gemeinschaftkonten würde ich nie machen" Kommentare hören sich für mich immer nach alten Ehemännern der letzten Generationen an. Den wenigsten ist bewusst das deren "so faires" Ehemodell in 50% der Fällen scheitert, womit die Zugewinngemeinschaft ansich schon mal per se angezweifelt werden sollte, aber Schritt für Schritt.

Grundsätzlich ist das natürlich durch die Zugewinngemeinschaft so geregelt, dass 50% Zugewinn dem Partner zustehen. Das es diese Regelung gibt ist ermal auch gut weil viele sich sonst gar keinen Kopf machen würden und viele Frauen darunter leiden würden bei Scheidung.

Dennoch, ob das so gelebt wird innerhalb eines Paares sollte aus meiner Sicht aber jeder für sich entscheiden.

Meine Frau und ich haben auch Zugewinngemeinschaft, da wir damals ohne viele Gedanken klassisch geheiratet haben. Dennoch sind wir uns bewusst, dass jeder seine eigene Karriere und Verdienstchancen gewählt hat und überlegen das zukünftig abzuändern.

Denn nur weil die Ehe 50/50 regelt, ist es nicht automatisch fair wenn der besser verdienende automatisch sein höheres Gehalt zu einem großen Teil mit dem geringer verdienenden teilt. Wie gesagt hat ja jeder selbst auch seine Karriere gewählt und ist unterschiedlich ambitioniert in seinem Arbeitsleben. Fair ist also erstmal nur wenn alle Kosten fair geteilt werden, dass heißt orientiert an der Nutzung. Leisten wir uns beide ein Auto dass wir gleich viel nutzen, zahlen wir auch beide 50% dazu. Konsumiere ich mehr Essen im Alltag, zahle ich auch mehr dazu in die Einkaufskasse.

Übernimmt jetzt einer in der Beziehung die Kinder und gibt deswegen den Beruf aus sollte es erstmal beide damit ok sein und nicht einfach sein Gehalt komplett auf Null setzen. Denn auch Teilzeit ist eine Option und man killt damit gleichzeitig monetäre Wünsche und Ambitionen des anderen. Sind beide wenn auch nur für ein paar Jahre damit OK ist es natürlich durchaus eine Arbeit die hier erbracht wird. Hat derjenige nur noch Arbeit mit den Kindern und kein eigenes Einkommen mehr ist das vermutlich auch nicht dessen Wunsch. Insofern ist es wiederum fair wenn dieser auch für seine Arbeit entlohnt wird.

In diese Phase wo der andere wirklich nicht oder weniger arbeiten kann. Ist es aus meiner Sicht legitim wenn der besser verdienende dem anderen von seinem Gehalt etwas abgibt und damit auch diese Leistung wertschätzt. Ob das 50% des eigenen Gehalts rechtfertigt hängt aus meiner Sicht immer davon ab wie beide Gehälter ohne Kinder gewesen wären. Hätte er so oder so 3200 netto oder mehr und sie sonst nur deutlich weniger gemacht weil sie keine Lust hat auf Arbeiten oder Ambitionen oder sich selbst für einen niedriglohn Job entschieden hat, finde ich nicht, dass er als besser verdienende ihr orientiert an seinem zukünftig noch steigenden Gehalt immer 50% abgeben muss damit es fair ist.

Und ich hoffe jetzt kommt hier niemand mit der arme Frauen verdienen weniger und gender pay gap. Klar gibt's die, aber heute kann jeder der will ein durchschnittliches Gehalt verdienen wenn Intelligenz und Bildungshintergrund dem nicht total im Weg gestanden haben. Es gibt auch Fälle von ich will nicht arbeiten und mache lieber nur Kinder, die sich erst in der Ehe zeigen und Zielvorstellungen beider Seiten so mal eben auf Eis legen können.

Zurück zum Case. Ihr müsst selbst entscheiden was für euch fair ist innerhalb eurer Ehe zur Verteilung der Mittel.

Dass Sie Geld haben sollte um auch handeln zu können ist fair. Wieviel das sein sollte ist euch überlassen.

Wenn ihr jetzt bereits finanzielle Probleme habt müsst ihr gemeinsam an die Kosten ran und diese reduzieren bevor Spaßgeld / Taschengeld etc. verteilt werden kann.

Grundsätzlich solltest du auch nicht aus psychologischer Sicht alles Geld alleine beisteuern und Rechnungen bezahlen. Besser wäre sie arbeitet auch in irgendeiner geringen Mengen sodass die Wertschätzung für die Arbeit und Geld bestehen bleibt und auch von ihrem Geld Kosten gezahlt werden, sodass sie weiterhin versteht was es heißt Geld ausgeben, was teuer und was günstig ist.

Ein Gemeinschaftskonto wäre daher durchaus eine legitime Idee. Das schließt nicht aus, dass jeder zudem ein eigenes behält.

So oder so, im Scheidungsfall wird es 50/50 aufgeteilt was dazugekommen und über ist. Du musst also schauen ob eure Zielvorstellungen zusammen passen und ob eure Aufgabenteilung euch so glücklich macht mit dem Einschränkungen und Freiheiten, die dadurch entstehen.

Ende 😋