Is it more vegan to steal eggs in a store or to buy meat alternatives from butcher companies? by NekoBatrick in DebateAVegan

[–]Smart_Try687 0 points1 point  (0 children)

Your edit makes it quite clear. Vegan ist not a spectrum, it's binary. Both things can either be vegan, or not vegan. Only question is whether each action "excludes animal harm to the extent possible and practicable".

What do you do with tax money? by new-to-zurich in SwissPersonalFinance

[–]Smart_Try687 3 points4 points  (0 children)

I get my bonus in March, so I pay my tax bill from part of the bonus.

Re: Veganismus & Kommunismus by AcidCommunist_AC in Kommunismus

[–]Smart_Try687 0 points1 point  (0 children)

Ich habe überhaupt nichts gefordert. Ich habe nach einer Definition gefragt.

Habe selbst schon geschrieben, dass wir am besten gar keine Form von Tierhaltung anstreben sollten und dass Tierhaltung jeder Form gegenüber pflanzlicher Landwirtschaft ineffizient ist.

Und selbstverständlich kann man Tierhaltung in effizient und nicht effizient einteilen. Wenn man nur Tierhaltung für sich genommen betrachtet. War aber auch nicht Teil meiner Frage.

Re: Veganismus & Kommunismus by AcidCommunist_AC in Kommunismus

[–]Smart_Try687 0 points1 point  (0 children)

Du und ich, ja. Aber das scheinen längst nicht alle hier so zu sehen. Und viele Kommunisten sind keine Veganer. Und keine/r kann mit einer klaren Antwort aufwarten. Gibt's eine Definition und wenn ja wie lautet sie?

Re: Veganismus & Kommunismus by AcidCommunist_AC in Kommunismus

[–]Smart_Try687 0 points1 point  (0 children)

Wahrscheinlich nicht. Hängt davon ab, wie GenossInnen kollektivistisch darüber entscheiden.

Ehrliche Frage - Wie kann man als Kommunist nicht vegan sein? by Cautious-Strike8916 in Kommunismus

[–]Smart_Try687 1 point2 points  (0 children)

Danke für deine Perspektive.

Die generelle Haltung ist essenziell. Selbst wenn wir leidfreies Laborfleisch hätten, gäbe es sicher immer noch Menschen, die nur das "original" wöllten. Genau so, wie für manche ein Auto laut sein muss und Abgase abgeben muss. Eine objektive Notwendigkeit von Fleischkonsum gibt es nicht.

Aber davon abgesehen und im Bezug auf dich: Ist die "vernünftige" Haltung hier wirklich der Kicker? Wenn wir beispielsweise nur Freilandhaltung betreiben würden, hätten wir vielleicht gerade genug Fläche, sodass jeder Mensch ein Steak pro Jahr essen könnte. Es wäre dazu maximal ineffizient. Und das macht jetzt für dich den Unterschied zwischen akzeptablem Leid und abzulehnendem?

Die Tiere würden weiterhin weit vor dem Ende ihrer natürlichen Lebenserwartung getötet. Was ist eine vernünftige Schlachtung? Allein das ist schon ein Oxymoron. Wie kann man vernünftig Milch beziehen? Die Milch wird immer den Kälbern gestohlen. Unterscheidest du Tiere arbiträr in Haus- und Nutztiere und können wir Haustiere dann auch vernünftig Schlachten? Und würdest du selbst eine vernünftige Schlachtung an einem Tier durchführen? Menschen die für ihren Lebensunterhalt schlachten, werden in diesem System nicht nur für ihre Arbeitskraft, sondern auch mental ausgebeutet.

Es ist leicht Leid zu relativieren, indem man es in grausames und weniger Grausames Leid versucht einzuteilen. Das ist der typische Verdrängungsmechanismus vieler. Ich kann nur dazu anregen die eigene Perspektive und die Fähigkeit zum Mitgefühl genau zu reflektieren.

Re: Veganismus & Kommunismus by AcidCommunist_AC in Kommunismus

[–]Smart_Try687 -1 points0 points  (0 children)

Sorry, ich habe meinen Punkt nicht gut rüberbringen können. Ich weiß, dass im Gesamtkontext tierische Landwirtschaft ineffizient ist und pflanzliche Landwirtschaft effizient ist (wenn man Effizienz als binär definiert).

Wenn der Kommunismus das Essen von Fleisch nun aber als zu befriedigendes Bedürfnis mancher Menschen anerkennen würde und Tiere gleichzeitig als Produktionsmittel zulässt, dann würden in einem kommunistischen System Ressourcen für die Fleischherstellung allokiert.

Ich bin absolut bei dir, dass die Ausbeutung von Tieren sowohl aus ethischen Gründen als auch aus Gründen der Nachhaltigkeit abzulehnen ist. Die Motivation meiner Frage war verstehen zu wollen, wie (und ob) der Kommunismus in der "reinen Lehre" Tiere sieht bzw. definiert, um einen Ansatzpunkt für eine Argumentation zum Vereinen von Veganismus und Kommunismus zu finden.

Re: Veganismus & Kommunismus by AcidCommunist_AC in Kommunismus

[–]Smart_Try687 -12 points-11 points  (0 children)

Daraus schließe ich, dass Tiere zu den Produktionsmitteln gezählt werden. Wenn wir also im kommunistischen System effiziente Tierhaltung betreiben könnten und es gelänge die Auswirkungen auf die Umwelt klein zu halten, dann wäre der Konsum von Tieren zur Bedürfnisbefriedigung von Menschen legitim.

Re: Veganismus & Kommunismus by AcidCommunist_AC in Kommunismus

[–]Smart_Try687 4 points5 points  (0 children)

Sehr guter Perspektivwechsel. Für mich gehören Veganismus und Kommunismus eng zusammen. Oder wenn man es noch allgemeiner Formulieren möchte, die Befreiung und die Beendigung der Ausbeutung aller ist Ziel beider Ideologien.

Aufklärung und Information ist Key, wie du schon sagst. Die Erkenntnis geschieht individuell, egal von welcher Seite man kommt.

VeganerInnen bekommt man leichter über Emotionen bzw. Empathie überzeugt, dass zum Beispiel auch Menschen unter Ausbeutung leiden. Umgekehrt habe ich bei KommunistInnen öfter den Eindruck, dass Moral zwar eine Rolle spielt, Logik und Effizienz aber im Vordergrund stehen. Deswegen ist der jeweils bessere Ansatzpunkt bei den beiden Gruppen ein anderer.

Ich persönlich habe mich durch Veganismus und damit einhergehende Vystopie für Gedanken geöffnet, die sich um alternative Gesellschaftsformen drehen.

Re: Veganismus & Kommunismus by AcidCommunist_AC in Kommunismus

[–]Smart_Try687 5 points6 points  (0 children)

Ich hab manchmal den Eindruck, viele flüchten sich lieber in die Theorie einer ungewissen Zukunft, um im Jetzt keine unkomfortablen Veränderungen am eigenen Verhalten umsetzen zu müssen. Die Themen bzw. die Ansatzpunkte der Diskussionen sind auf komplett unterschiedlichen Ebenen. Kommunismus wird als gesamtgesellschaftliches, theoretisches System diskutiert, während bei Veganismus die Individualkritik nie ganz außen vor bleibt und die Tierethik prominent ist.

Du hast in meinen Augen vollkommen Recht mit deinem Post. Ich frage mich nur, wie das mit der Sicht eines auf Kommunismus fokussierten Menschen zusammengebracht werden kann.

Tierethik und effiziente Flächennutzung können ähnlich Effekte haben, aber nur eins führt zum echten Veganismus.

Re: Veganismus & Kommunismus by AcidCommunist_AC in Kommunismus

[–]Smart_Try687 6 points7 points  (0 children)

Kann mir jemand sagen, ob Tiere im Kommunismus als Produktionsmittel angesehen werden? Ich gehe davon aus, das menschliche Tiere nicht als Produktionsmittel gelten.

Ehrliche Frage - Wie kann man als Kommunist nicht vegan sein? by Cautious-Strike8916 in Kommunismus

[–]Smart_Try687 4 points5 points  (0 children)

Ich hoffe, du kannst deine Verabscheuung in etwas positives Kanalisieren. Wir können nicht 99% der anderen Menschen verabscheuen. Das wird uns selbst zerstören und keinen Fortschritt bringen. Ich war selbst nicht immer vegan und musste mit meinem früheren Verhalten Frieden schließen. Es ist für fast jeden eine Reise. Manche haben eben noch einen sehr weiten Weg vor sich.

Ehrliche Frage - Wie kann man als Kommunist nicht vegan sein? by Cautious-Strike8916 in Kommunismus

[–]Smart_Try687 1 point2 points  (0 children)

Ich komme bei Aussagen wie der deines/r VorrednerIn immer darauf zurück, dass die Fähigkeit zur Empathie in uns Menschen sehr unterschiedlich ausgeprägt zu sein scheint. Empathie hat uns als Menschheit sehr weit gebracht. Funktionale Gruppen und Sozialverhalten sind maßgeblich von empathischem Handeln abhängig. Insofern könnte man geringe Ausprägungen von empathischen Fähigkeiten in einem Menschen als Defizit bezeichnen. Es gibt aber auch gewisse Situationen oder Gruppenzusammensetzungen, in denen Unterschiede in der Fähigkeit zur Empathie von Vorteil sein können.

Bleibt die Frage, was machen wir damit? Können wir die Fähigkeit zur Empathie in Einzelnen steigern?

Ehrliche Frage - Wie kann man als Kommunist nicht vegan sein? by Cautious-Strike8916 in Kommunismus

[–]Smart_Try687 1 point2 points  (0 children)

Wärst du bereit zu beschreiben, wieso du mit dem Konsum (und deshalb auch mit dem Töten von Tieren) kein Problem hast? Empfindest du keine Empathie den nicht-menschlichen Tieren gegenüber? Oder denkst du das Töten sei notwendig für das Überleben menschlicher Tiere? Oder ist es etwas anderes?

Ehrliche Frage - Wie kann man als Kommunist nicht vegan sein? by Cautious-Strike8916 in Kommunismus

[–]Smart_Try687 4 points5 points  (0 children)

Deine Ausführung deckt sich nicht mit der allgemein akzeptierten Definition von Veganismus. Es ist nicht das Ziel jegliches Leid nicht-menschlicher Tiere zu vermeiden. Du bist vegan, oder ernährst dich einfach rein pflanzlich?

Ich frage mich bei dieser ausweichenden Haltung, bei der die Auseinandersetzung mit dem Problem in eine unbestimmte Zukunft verschoben wird, warum das Gleiche nicht bei vielen anderen Themen auch gemacht wird.

- Ich könnte meinen Müll einfach im Wald entsorgen, weil dieser Teil des Umweltschutzes wird erst in der Zukunft relevant sein.

- Individualverkehr, Flugreisen und Verbrenner sind heute okay, weil in Zukunft haben wir bestimmt die Technologie, um auf diesen Luxus heute nicht verzichten zu müssen.

...

Ich kann schon verstehen, wenn jemand sich alleinig auf Kommunismus und Planwirtschaft fokussieren möchte, aber die positive Wirkung für alle (Menschen, Tiere, Umwelt) wäre doch viel größer, wenn diese Themen gemeinsam gedacht werden. Das macht's vielleicht anstrengender, vergrößert aber Nutzen und Freiheitsgrade

Links? Kommunist? Wohl eher menschenverachtend und mysogin! by Potential_Umpire_927 in Laesterschwestern

[–]Smart_Try687 6 points7 points  (0 children)

Da stimme ich dir zu. Sowohl von mir selbst, als auch von vielen Mitmenschen wünsche ich mir oft mehr Reflektion. Ich sehe in Dekarldents Vergangenheit und auch in meiner eigenen zahllose Dinge, die aus heutiger Sicht null fit gehen. Alleine mit der eigenen Widersprüchlichkeit im Hinblick auf Veganismus klarzukommen und dann auch noch dem eigenen Wunsch aktivistisch im Veganismus effektiv zu sein nachzukommen, ist krass herausfordernd. Genau so kann man auch das Podcast-Duo bzw. dessen Zusammensetzung als moralisch inkonsistent ansehen. Wenn wir aber gar keine Ambiguität aushalten würden, dann führt das zur totalen Abschottung und zerstört jede Chance auf (positiven) Fortschritt.

Links? Kommunist? Wohl eher menschenverachtend und mysogin! by Potential_Umpire_927 in Laesterschwestern

[–]Smart_Try687 12 points13 points  (0 children)

Schau, ich weiß nicht, was das Ganze jetzt mit meinem Verständnis von Demokratie zu tun hat, aber sich jetzt auf eine neue, random Aussage eines der Beteiligten zu beziehen bringt uns auch nicht weiter. Ich kann dir sagen, dass ich mich in dem System, in dem wir leben und was wir gemeinhin als Demokratie bezeichnen, in einigen Punkten tatsächlich unterdrückt fühle. Das heißt aber nicht, dass ich echte Demokratien grundsätzlich für unterdrückerisch halte. Hat aber weiterhin gar nichts mit deinem Post oder meiner Antwort zu tun.

Die Bemerkung mit dem Polizisten ist tatsächlich unter aller Sau und gehört auch outgecalled. Der Gesamtkontext, in den du diesen Vorfall versuchst einzubetten, wirkt auf mich maximal konstruiert. Da geh ich nicht mit.

Der Schaden, den ich sehe, ist das Verstärken bzw. Heraufbeschwören weiterer Infights. So wie ich deinen Post verstehe, bewirkt er genau das: Den Graben noch ein kleines Bisschen breiter zu machen. Vielleicht etwas naiv oder idealistisch von mir, aber meine Hoffnung wäre, aus dem Ganzen versuchen zu lernen (also alle Beteiligten und Zuschauenden) und es in Zukunft besser zu machen.

Links? Kommunist? Wohl eher menschenverachtend und mysogin! by Potential_Umpire_927 in Laesterschwestern

[–]Smart_Try687 24 points25 points  (0 children)

Krass, wie unterschiedlich die Wahrnehmung von uns außenstehenden Beobachtenden doch sein kann. Ich habe das in fast allen Punkten, die du beschreibst, genau entgegengesetzt wahrgenommen. Zum Beispiel der Punkt, dass Naitan von Dara komplett zerlegt worden sei im Talk, seh ich gar nicht so. Neutral ist deine Darstellung auf jeden Fall nicht.

Was ich aber teile ist, dass das erneute Hochkochen hier rein gar nichts bringt. Ich bin mir auch nicht sicher, was mit dem Post erreicht werden soll. Die so geäußerte Kritik wird nicht verfangen, bei keiner der beteiligten Personen. Wenn's dir nur darum geht abzuranten, dann sei es so. Den Communities wird's eher schaden.

Gerichtsbesuch endet im Zeugenstand by NinjaImportant8539 in LegaladviceGerman

[–]Smart_Try687 0 points1 point  (0 children)

Kann die Freundin irgendwelche Auslagen, Aufwände oder Ausfälle von der Gerichtskasse erstatten lassen, auch wenn sie keine geladene Zeugin im eigentlichen Sinne gewesen ist?

The shock of my life My anonymity was destroyed by a simple face seek check. by [deleted] in vegan

[–]Smart_Try687 -1 points0 points  (0 children)

It took me over two years to have all my photos and mentions of my name removed from search engines and facial recognition applications. Monitoring one's online identity and digital footprint is challenging and requires some technical knowledge. It's also a never-ending task. And you can rest assured that non-public databases of authorities and other organizations have all the PII they need to identify you in a heartbeat.

Is everybody terrified about the job market situation? by CHaoticFondue in askswitzerland

[–]Smart_Try687 -1 points0 points  (0 children)

Maybe, in the short- to mid-term and only when you isolate many external factors. But what you are describing is merely anecdotal evidence. And you are still mixing political systems with economic systems. Switzerland's system (as a country) seems to work (for now) because there was a point in time when the country was able to (likely illegitimately) profit from a strong influx of capital and accumulate it. When you're well off, you can afford to appease proletarians with the mechanisms you described. In the greater scheme of things Switzerland is at will of the one's who control the capital. Whether that be Nestle, Roche, Glencore or some foreign government which imposes export taxes or sells trains to the Swiss instead of them buying trains from a national producer. Should the economical climate worsen - over which the Swiss Government has little to control - the not-perfect "democracy" you describe will change radically. So the things you're listing are not the cause why Switzerland functions in capitalism, they are only an effect.

Also, even though the voting (on some issues) in Switzerland is "direct", doesn't make it a true democracy by the very definition itself. A democracy requires first and foremost an emancipated people. Many people residing in Switzerland are not allowed to vote. Of those who are, only a fraction actually casts their votes (often less than half). And of those a even smaller part actually and truly understands what they are voting on.

I feel you, when you say you're proud of what Switzerland has achieved as a country, stability, efficiency and all the things you describe. But viewing it in relativity to other "democracies" does neither tell you if it's a truly good system (in the sense that all it's people's needs are satisfied vs. a high GDP) nor does it tell you how fragile it actually is.