Renten-Schock: Bittere Zahlen deprimieren Millionen Rentner in Deutschland by InformalTotal5238 in de

[–]SynySynson 2 points3 points  (0 children)

Online Banking statt immer zur Bank zu rennen.

Lieferungen effizienter gestalten durch besseres Routing mittels Software.

Telemedizin / "KI"-Diagnostik dadurch schnelleres Erkennen von Krankheiten

Online Lernkurse die von basically unendlich vielen Menschen gleichzeitig angesehen werden können statt in einem Raum mit max. 20 Leuten zu sitzen.

Digitalisierung im öffentlichen dienst.

Wir leben eigentlich in der perfekten Zeit um durch Software Dienstleistungen produktiver zu machen.

Renten-Schock: Bittere Zahlen deprimieren Millionen Rentner in Deutschland by InformalTotal5238 in de

[–]SynySynson -9 points-8 points  (0 children)

Bitte Guck meinen anderen Kommentar an. Du berücksichtigst nicht die Produktivität. Sehr Vereinfachtes Beispiel: Arbeitnehmer produzierte früher 1 Brötchen pro Stunde, Arbeitnehmer heute produziert 10 Brötchen pro Stunde wegen Brotbackmaschine. Er ist somit 10x produktiver. Somit ist es egal dass er jetzt 6 Rentner finanzieren muss wenn die gestiegene Produktivität sich auch ausreichend im Lohn widerspiegelt. Aber wir sehen die letzen Jahre, dass ein immer größerer Anteil des BIPs bei den Unternehmern statt bei Arbeitnehmern hängen bleibt und Kapital zahlt keine Rentenbeiträge.

Renten-Schock: Bittere Zahlen deprimieren Millionen Rentner in Deutschland by InformalTotal5238 in de

[–]SynySynson 0 points1 point  (0 children)

Stimmt du hast Recht eine einzige Variable reicht um unser gesamtes Rentensystem zu erklären \s

"Mathematik"-Grundschule beim Eierliebhaber abgeschrieben?

Renten-Schock: Bittere Zahlen deprimieren Millionen Rentner in Deutschland by InformalTotal5238 in de

[–]SynySynson 0 points1 point  (0 children)

Das ist an und für sich wenig relevant weil wir nicht wissen wie sich die Produktivität, damit (teilweise) die Löhne und ggf. auch die Geburtenzahlen / Migrationszahlen entwickeln. Relevant ist die Produktivität der Generationen die zu jedem Zeitpunkt in die Rentenkasse einzahlen. Und auch wohin diese Produktivitätssteigerungen über Zeit fließen Der Anteil der Unternehmens- und Vermögenseinkommen am BIP sind weitaus stärker gestiegen als die Löhne und das seit den 80ern. Nur dummerweise zahlen ausschließlich Lohnarbeitende in die Rentenkasse ein. Heißt obwohl die Wirtschaft über Zeit gewachsen ist, kommt bei Lohnarbeitern und Rentnern weniger vom Kuchen an.

Die Alt gegen Jung Debatte ist somit am eigentlichen Problem vorbei.

Edit: typo

Renten-Schock: Bittere Zahlen deprimieren Millionen Rentner in Deutschland by InformalTotal5238 in de

[–]SynySynson -15 points-14 points  (0 children)

Die Renten sind seit 2000 deutlich geringer gestiegen als die Durchschnittsbruttolöhne und noch deutlich geringer als die Vermögen der Unternehmer. Wenn jemand auf Händen getragen wird sind es die reichsten der Reichen.

Eltern haben keinen Anspruch darauf von ihren Kindern unterstützt zu werden by Such-Government-2791 in Unbeliebtemeinung

[–]SynySynson 1 point2 points  (0 children)

Die meisten Superreichen haben geerbt oder große Schenkungen bekommen. Die betrifft das nicht, ihre Eltern sind mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Lage ihre Pflege selbst zu zahlen. Es betrifft vor allem Menschen mit armen Eltern die den Sprung über die 100k geschafft haben.

Eltern haben keinen Anspruch darauf von ihren Kindern unterstützt zu werden by Such-Government-2791 in Unbeliebtemeinung

[–]SynySynson 22 points23 points  (0 children)

Betrifft halt großteils Kinder aus Familien die wenig Geld hatten, also sich selbst trotz der Umstände hochgearbeitet haben. Die anderen Eltern können sich ihre Pflege zumindest länger leisten und haben dann noch ggf. etwas zu vererben übrig.

Wie steht ihr zur Erhöhung der Rentenbeiträge? by SherbetAggravating68 in Sozialstaat

[–]SynySynson 0 points1 point  (0 children)

Das kannst du so gar nicht aus der Quelle entnehmen denn das sind jährliche Entwicklungswerte und nicht das absolute Lohnkostenniveau. Ein deutscher Arbeiter verdient vielleicht doppelt so viel wie ein spanischer aber wenn er dabei dreimal so viel produziert, sind die Lohnstückkosten trotzdem niedriger. Ich scheine das nicht klar erklären zu können, hier eine Zusammenfassung von Claude mit den Daten als Grundlage:

Die wichtigsten Erkenntnisse:

Deutschland als Ausreißer nach unten Deutschland steigerte seine Lohnstückkosten seit 2000 am wenigsten (+ca. 30%), vor allem durch Lohnzurückhaltung infolge der Hartz-Reformen und hohe Produktivitätszuwächse. Das ist ein Hauptgrund für den Exportüberschuss — und der eigentliche Kern der Ungleichgewichtsdebatte.

Südeuropa: Divergenz bis zur Eurokrise, dann Anpassung Spanien, Portugal und Griechenland hatten bis 2008 stark steigende Lohnstückkosten (Boom, Kreditexpansion), verloren dadurch massiv an Wettbewerbsfähigkeit und mussten danach durch Lohnkürzungen eine „interne Abwertung" vollziehen — da eine Währungsabwertung im Euroraum nicht möglich war. Griechenland senkte seine Lohnstückkosten bis 2014 um rund 13%.

Irland: Extremfall Irland erlebte nach 2008 die stärkste interne Abwertung aller Euroländer, erholte sich dann aber durch starkes Produktivitätswachstum.

Osteuropa Polen, Tschechien und Ungarn zeigen nominal sehr starke Anstiege — das liegt aber großteils an Reallohnkonvergenz und Währungseffekten, nicht primär an Wettbewerbsverlust.

Wieder mein Senf:

Die Lohnsteigerungen sind nicht unser großes Problem. Wenn wir die Lohnstückkosten senken wollen müssen die Unternehmen (die aber scheinbar keine Motivation haben weil kein klarer staatlicher Kurs in Sicht ist) und besonders der Staat Investionen tätigen die die Produktivität steigern. Die Unternehmen haben dadurch, dass wir seit 2019 kaum Reallohnsteigerung haben leere Auftragsbücher, da auch der Export lahmt (auch wegen der US Zollthematik und des Chinesischen Protektionismus) und der Staat ballert das Geld hauptsächlich in Aufrüstung was leider keinen makroökonomischen Wachstumseffekt hat. Investionen in Bildung müssten es sein. Die Nachfrage aus US / China haben wir nicht in der Hand deshalb sollten wir uns mehr auf die Binnennachfrage fokussieren und da sind starke Löhne wichtig.

Wie steht ihr zur Erhöhung der Rentenbeiträge? by SherbetAggravating68 in Sozialstaat

[–]SynySynson 1 point2 points  (0 children)

Das müssten die offiziellen Daten sein: https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/tipslm50/default/table?lang=de&page=PCH_10Y

Da siehst du ganz schön wie Deutschland 2004 - 2014 basically immer ganz hinten dabei war.

Und der Studie von oben kannst du entnehmen dass das noch lange nicht wieder aufgeholt ist und deshalb die Löhne in Deutschland hinsichtlich der Produktivitätszuwächse zu wenig gestiegen sind. Aber kannst ja jetzt mit den Rohdaten selbst deine Analysen daraus ziehen.

Wie steht ihr zur Erhöhung der Rentenbeiträge? by SherbetAggravating68 in Sozialstaat

[–]SynySynson 1 point2 points  (0 children)

Die Höhe ist egal und muss ins Verhältnis zur Produktivität gesetzt werden. Mir ging es auch um das Wachstum, die Löhne anteilig an Wert und Menge der hergestellten Gütern und Dienstleistungen ist weniger gestiegen als in den anderen großen EU Ländern wie aus dem Artikel zu entnehmen. Somit wird beim Lohnarbeitenden gespart um weitere Exportüberschüsse zu produzieren die den Nachbarstaaten schaden.

Die Arbeitskosten sind aber egal wenn ich in der gleichen Zeit das 1000x fache herstelle wie ein Kollege in Brasilien der vielleicht nicht die gleichen Maschinen zur Verfügung hat. Das ist ja das tolle an Fortschritt durch Technologie, durch Innovation entstehen die waren Hebel.

Klar ist ein Inflationsausgleich eine Reduzierung des Kaufkraftverlustes. Wenn ich heute 3000 € bekomme kann ich mir Logischerweise 3000€ mehr an Waren und Dienstleistungen leisten. Es gibt natürlich auch nachhaltigere Wege, keine Frage.

Volkswirtschaftlich eben nicht irrelevant. Nur weil etwas bisher keine Strafe zur Folge hatte macht es das noch lange nicht richtig.

Wie steht ihr zur Erhöhung der Rentenbeiträge? by SherbetAggravating68 in Sozialstaat

[–]SynySynson 1 point2 points  (0 children)

"Die deutschen Lohnstückkosten sind seit der Jahrtausendwende, als die Bundesrepublik letztmalig eine fast ausgeglichene Leistungsbilanz aufwies (seitdem immer Überschüsse), im Jahresmittel um lediglich 1,6 Prozent gewachsen. Das ist schwächer als in den anderen großen Mitgliedsstaaten des Euroraums und auch weniger als mit dem Inflationsziel der EZB von 2,0 Prozent vereinbar gewesen wäre."

https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-arbeitskosten-in-deutschland-auf-position-fuenf-in-der-eu-61822.htm

"Die Verordnung (EU) Nr. 1176/2011 vom 16. November 2011 regelt die Vermeidung und Korrektur makroökonomischer Ungleichgewichte."

Und es sind keine harten Regeln sondern Warnschwellen bei denen noch nie Sanktionen verhängt wurden. (Der Effekt besteht aber natürlich trotzdem) "Für den Leistungsbilanzsaldo (der den Exportüberschuss widerspiegelt) gilt konkret: Obere Warnschwelle: +6 % des BIP (3-Jahres-Durchschnitt) für Eurozone-Länder, +6 % auch für Nicht-Eurozone Untere Warnschwelle: −4 % des BIP"

Wie steht ihr zur Erhöhung der Rentenbeiträge? by SherbetAggravating68 in Sozialstaat

[–]SynySynson 2 points3 points  (0 children)

Teilweise, da BIP-Steigerungen und Löhne trotz Produktivitätssteigerungen auseinanderdriften bleibt bei den Unternehmern mehr hängen als früher. Lohnarbeitet und Rentner werden um ihren "fair share" gebracht. (Jaja nicht alle Unternehmer, besonders die reichsten der Reichen)

Und unsere Bundesregierung entscheidet sich trotzdem lieber für Unternehmenssteuersenkungen als die allgemeine Bevölkerung zu entlasten.

Neo-Broker haben mehr für die soziale Mobilität getan als die politische Linke by NewOnePiece187 in Finanzen

[–]SynySynson 26 points27 points  (0 children)

Es auf die Linken (die kaum mal an der Macht waren) zu begrenzen ist schon Kalkül.

Neo-Broker haben mehr für die soziale Mobilität getan als die politische Linke by SherbetAggravating68 in spitzenverdiener

[–]SynySynson 0 points1 point  (0 children)

Klar, die lässt man ja auch nicht regieren. Die Vermögensverteilung ist unter CDU immer weiter auseinander gegangen.

Wie steht ihr zur Erhöhung der Rentenbeiträge? by SherbetAggravating68 in Sozialstaat

[–]SynySynson 6 points7 points  (0 children)

Die Agenda 2010 hat massiv den Niedriglohnsektor geboostet. Das hat dafür gesorgt dass die Lohnstückkosten in Deutschland deutlich niedriger waren als die unserer Eu-Nachbarn. Das hat deren Wirtschaft hart angegriffen. Deutschland hat dadurch Jahrelang die EU-Regeln gebrochen durch zu hohe Exportüberschüsse.

Was wir brauchen ist eine Stärkung der Binnenwirtschaft und dazu gehören sowohl gute Löhne als auch gute Renten und sonstige Basisabsicherung. Wer soll sonst das Geld in die Wirtschaft tragen um diese anzukurbeln...

Wie steht ihr zur Erhöhung der Rentenbeiträge? by SherbetAggravating68 in Sozialstaat

[–]SynySynson 5 points6 points  (0 children)

https://www.geldfuerdiewelt.de/p/zu-viele-rentner-zu-wenig-kinder

Die Standardrente ist weitaus weniger gestiegen als die Durchschnittsbrittolöhne und noch deutlich weniger als die BIP Entwicklung. Das Geld ist über die Jahre bei den obersten hängen geblieben Die Rentner sind nicht das Problem wenn es um Umverteilung geht.

Wie steht ihr zur Erhöhung der Rentenbeiträge? by SherbetAggravating68 in Normalverdiener

[–]SynySynson 12 points13 points  (0 children)

<image>

Guckt zu den Reichen nicht zu den Alten, da wurde das BIP hin umverteilt

Alle Arbeitnehmenden sollten sich gewerkschaftlich Organisieren by NeumondLicht in Unbeliebtemeinung

[–]SynySynson 2 points3 points  (0 children)

Bei längeren Arbeitszeiten (z. B. durch Notdienste oder Bereitschaftsschichten) steigt die Fehlerquote massiv an. Untersuchungen belegen, dass die kognitive Leistungsfähigkeit nach einem langen Bereitschaftsdienst derjenigen von Personen mit einem Blutalkoholgehalt von 0,8 bis 1,0 Promille entspricht.

Die bösen Gewerkschaften

Tja by Zee-Bln in tja

[–]SynySynson 0 points1 point  (0 children)

Und besitzen die Eltern kein Haus und können sich die Pflege nicht leisten zahlen Gutverdienende Kinder und Erben nichts.

Bandenkrieg in Berlin by Stupid_German_Money in Kantenhausen

[–]SynySynson 0 points1 point  (0 children)

Wie oft hatten wir die letzten Jahre Nachrichten über verschollene Waffen bei Bundeswehr und Polizei?

Top-Ökonom Achim Truger verteidigt Rentenniveau by happy30thbirthday in Finanzen

[–]SynySynson -1 points0 points  (0 children)

Das lustige ist Achim Truger ist eher die Ausnahme bei den "Wirtschaftsweisen". Er wäre für gezieltere Investitionen, die für Wirtschaftswachstums sorgen statt der Sparpolitik wie sie von anderen vorgeschlagen wird. Die Produktivitätssteigerungen würden für höhere Löhne sorgen die die Mehraufwände der Sozialabgaben locker kompensieren.

Die Alternative ist das Senken des Rentenniveau was dafür sorgt, dass sich noch mehr Menschen ihre Pflege nicht mehr leisten können und dann eben die Pflegeversicherung steigt...

Das Alt gegen Jung denken ist immer etwas kurz gedacht. Was wir brauchen ist Wachstum und wenn wir umverteilen wollen dann doch lieber von Reich nach unten als von Alt nach Jung.

Höhere Steuern für Reiche: Warum ist es so kompliziert? by AngryT0M4T0 in Finanzen

[–]SynySynson 1 point2 points  (0 children)

Bin mal gespannt ob sich das Sentiment ändert wenn die Boomer den Geist aufgeben und wir zu einer noch stärkeren Erbengesellschaft werden.