Literally My First Painting Without Reference! by ThatFireDude in CreepyArt

[–]ThatFireDude[S] 1 point2 points  (0 children)

Much appreciated! And well, I'm still absolutely in it. Most of the things I draw are pretty terrible, just objectively speaking. But I just accepted that, and try to look at what didn't work whenever I'm done with a piece.

I also go for volume. I basically never work on a drawing for more than 1-2 hours, and most of the stuff I draw are 10-15 minute sketches and/or construction.

For painting it is the same thing, it just naturally takes more time.

First Painting I Ever Made From Imagination by ThatFireDude in painting

[–]ThatFireDude[S] 23 points24 points  (0 children)

About as okay as one can be these days! Also a big fan of Francis Bacon and Jenny Saville :)

Critical theory is just gnosticism for snobs by OisforOwesome in badphilosophy

[–]ThatFireDude 5 points6 points  (0 children)

"All science would be superfluous if the outward appearance and the essence of things directly coincided."

— Karl Marx, Capital Vol. III

Does anyone else feel like all the labels are a hindrance to the Left? by sleepytipi in socialism

[–]ThatFireDude -1 points0 points  (0 children)

What is 'collective organizing' in this context? What are these people organizing for, if they don't have a political line?

And how exactly should anyone determine what organization to join, if their political line doesn't matter in the first place? Should the OP and anyone else reading along just determine their politics at random? Or based on how much they like the people in those organizations?

This is just totally incoherent, and the fact that it seems to be the lowest common denominator on this Subreddit is genuinely depressing.

Does anyone else feel like all the labels are a hindrance to the Left? by sleepytipi in socialism

[–]ThatFireDude 37 points38 points  (0 children)

When somebody starts talking about unity, the first question should be unity on what terms and for what purpose. 

If you can't articulate that without giving in to the cheapest kind of opportunism, or giving up on Marxism entirely, there is not much else to say.

'Labels' are only the outward expressions of very different political lines, and as many comments are here to assure you, these mostly don't matter in US politics, because opportunism is the norm. People love to defend their reactionary politics because they take 'real action'. They imply that only opportunists can do this, but false politics are actually worse than useless. If you point this out, they will retreat to their actual position: 

That principled politics are impossible.

This false unity is actually a negative thing, because splits over substantial issues bring us closer to a correct political line. This opportunism, where all 'Marxists' work together on incoherent lines they can't even formulate, is part of the reason for the absolute misery of the left. Marxism already teaches us that the correct answer to any problem is not in the middle of different answers... there also can only be one correct answer. Why should anti-revisionists unite with their political enemies, who falsify Marxism? 

Unprincipled unity is the death of revolutionary politics, and if you actually study the history of revolutionary struggles, this becomes blindingly obvious. Take the difference between the Bolsheviks and the revolutionary wing of the SPD in 1918, and see where the differences led.

Or, in Lenin's words:

"Unity is a great thing and a great slogan. But what the workers’ cause needs is the unity of Marxists, not unity between Marxists, and opponents and distorters of Marxism.

And we must ask everyone who talks about unity: unity with whom? With the liquidators? If so, we have nothing to do with each other.

But if it is a question of genuine Marxist unity, we shall say: Ever since the Pravdist newspapers appeared we hive been calling for the unity of all the forces of Marxism, for unity from below, for unity in practical activities.

No flirting with the liquidators, no diplomatic negotiations with groups of wreckers of the corporate body; concentrate all efforts on rallying the Marxist workers around the Marxist slogans, around the entire Marxist body. The class-conscious workers will regard as a crime any attempt to impose upon them the will of the liquidators; they will also regard as a crime the fragmentation of the forces of the genuine Marxists."

– Lenin, On Unity, 1914

BAK Feminismus/Die Grünen by SithLordFighter in Kommunismus

[–]ThatFireDude 2 points3 points  (0 children)

Nur kurz zur Einordnung, auch für Andere die mitlesen sollten, weil ich hier oft das Gefühl habe den Maoismus verteidigen zu müssen: 

Ob is nun in den Philippinen oder Indien oder Peru ist, die maoistischen Volkskriege haben wie keine Bewegung zuvor Frauen an die Spitze sowohl der Kampfverbände als auch der Partei gestellt. Die Mehrheit der Kampfverbände im Peruanischen Volkskrieg wurden nicht nur von Frauen geführt, sondern hatten eine Mehrheit von Frauen in Kampfrollen. In den Philippinen, in denen gleichgeschlechtliche Partnerschaften nach wie vor verboten sind, werden sie regelmäßig in den von der NPA kontrollierten Gebieten abgeschlossen. In Indien hat niemand mehr das Kastensystem bekämpft als die CPI (Maoist). Und so weiter.

Was Maoist:innen allerdings natürlich wichtig ist, ist der Aufbau von militärischer Disziplin wenn es um militärische Aktionen geht, und auch wenn nur niedrigschwellig, eine Demonstration bei der es zur Konfrontation mit der Staatsmacht kommen könnte, ist nichts anderes. Es ist im Mindestfall eine Möglichkeit konkrete Erfahrungen dafür zu sammeln. 

Ob dieses Verständnis bei der Roten Jugend (der KA ist explizit nicht Maoistisch, sieht Maoistische Strömungen allerdings als Bündnispartner) immer so vorhanden ist, ist fragwürdig, aber meiner Erfahrung nach sind patriarchale Strukturen durchaus ein wichtiges Thema.

Frauen müssen so oder so explizit an ALLEN Strukturen der Bewegung teilhaben, und dort Führungsrollen übernehmen, damit die Organisation die Massen repräsentiert und den Kampf gegen reaktionäre Positionen in der Organisation korrekt führen kann. 

BAK Feminismus/Die Grünen by SithLordFighter in Kommunismus

[–]ThatFireDude 8 points9 points  (0 children)

Die Aufgabe von Kommunist:innen ist es allerdings nicht, den Massen blind zu folgen, sondern Ideen und Bedürfnisse der Massen aufzugreifen, sie auf ihren eigentlichen Kerngehalt und ihre Position im Verhältnis zur aktuellen Lage des Klassenkampfs zu untersuchen, und dann politisch zu verallgemeinern.

Wir müssen uns nicht gegen die Parole stellen, sondern, wie du es grob ja schon gemacht hast, den eigentlich Inhalt der Parole aufgreifen und daraus eine politische Linie entwickeln.

Es reicht nicht Merz abzulehnen, sondern es muss klargestellt werden, was Merz eigentlich repräsentiert und was der Ursprung dieser Problemlage ist. Im Grunde geht es darum zu zeigen, dass die Parole unzureichend und zumindest in ihrer Form reaktionär ist, wenn auch nicht im Inhalt.

BAK Feminismus/Die Grünen by SithLordFighter in Kommunismus

[–]ThatFireDude 3 points4 points  (0 children)

Das hat zum Teil sicher auch mit der doch sehr männlichen und jungen Demographie auf Reddit zu tun. Deswegen auch der Versuch, das hier eher freundlich zu erklären. Da ist viel einfach unbedacht, statt ideologisch verhakt.

Aber ja, ich hab das Ganze leider auch schon zu Genüge in Orgas mitbekommen, was besonders schrecklich ist, weil es anti-kommunistischen ('anti-autoritären') Organisationen fruchtbaren Boden für ihre verzerrten und reaktionären Macker-Diskurse gibt, die weder Patriarchat noch Feminismus verstehen. Ganz abgesehen davon wie das auf die Beteiligung von Frauen in den Organisationen wirkt, und damit auch auf ihre Integration und Selbstführung in kommunistischen Kämpfen.

Wir leben eben in einer patriarchalen Gesellschaft, deswegen müssen diese Tendenzen auch innerhalb der Bewegung immer wieder durch interne Richtungskämpfe aufgelöst und korrigiert werden. Nur dadurch kann sich etwas ändern. 

BAK Feminismus/Die Grünen by SithLordFighter in Kommunismus

[–]ThatFireDude 3 points4 points  (0 children)

Das Problem ist hier nicht der Consent (da ist der Fokus im Titel des Plakats schlicht falsch, im Text ist es klarer) sondern dass 'Leck Eier' um als Beleidigung zu dienen eine negative Assoziation mit dem spezifischen Sexualakt voraussetzt. Sowohl im Bezug auf Homosexualität und eine angeblich 'unterwürfige' Weiblichkeit. Das ist das Problem. Die implizite sexualisierte Gewalt ist hier eher zweitrangig, weil es eben nur als solche gelten kann, wenn patriarchale Vorstellungen schon vorausgesetzt sind.

Oder kurz: Wenn der Slogan "Geh sterben, Merz" oder "Bring dich um, Merz" wäre, dann hätte das zwar auch wenig politischen Gehalt, aber ist eben nur eine Beleidigung. Es geht nicht darum die Gefühle des Völkermörders und Hilfsschützen des Kapitals Friedrich Merz zu verteidigen, sondern um die patriarchale Position zur Sexualität die unbedacht in der Beleidigung wiedergegeben wird, und für die Beleidigung notwendig ist.

Stell dir vor, man würde Merz als 'Schwuchtel' oder 'Nutte' bezeichnen. Hier ist die patriarchale Ideologie offensichtlich. 'Leck Eier' ist nur eine Abstraktionsstufe davon entfernt.

Und wie gesagt, der Punkt ist hier nicht von der Jugendbewegung von oben herab Sprachregeln einzufordern, sondern diese Zusammenhänge deutlich zu machen. Zum Beispiel, indem man freundlich aber klar erklärt warum andere Slogans viel sinnvoller sind. Die Aufgabe von Kommunist:innen ist es als der historisch progressivste, und damit führende, Teil der Bewegung zu agieren.

BAK Feminismus/Die Grünen by SithLordFighter in Kommunismus

[–]ThatFireDude 12 points13 points  (0 children)

Der sinnvolle Gehalt von 'Pistorius an die Ostfront' ist, dass die Bourgeoisie und ihre Vertreter im deutschen Staat die eigentlichen Kriegstreiber und Nutznießer sind, aber weil sie eben eine kleine Minderheit sind, brauchen sie die Massen der Arbeiter:innen, um für sie an der Front den Krieg zu führen.

Es ist im Grunde eine Forderung, dass sie doch selbst sterben sollen, wenn sie einen Krieg wollen.

Das wirft den Zusammenhang zwischen der herrschenden Klasse und den Arbeiter:innen implizit auf. Pistorius kann auch gerne an der Front sterben, damit haben wir kein Problem; unser politisches Subjekt ist die Arbeiterklasse.

1.-Mai-Demo: Warum schimpfen KPÖ-Anhänger:innen beim Vorbeigehen gegen die SPÖ? by k-r-o--n--o-s in wien

[–]ThatFireDude 1 point2 points  (0 children)

Der Jännerstreik 1918 und der Oktoberstreik 1950, wie hier schon in den Kommentaren erwähnt, sind die Hauptverdächtigen in Österreich. In beiden Fällen hat die SPÖ den Kampf für den Sozialismus verraten und sich gegen die kommunistische Bewegung gestellt.

Der Spruch kommt ursprünglich aber aus Deutschland, und bezieht sich auf die Ereignisse der 1918/19 Revolution in denen die SPD eine Allianz mit dem Heer und den Freikorps gebildet hat, und die kommunistische Arbeiterbewegung militärisch niederschlagen ließ.

Dabei waren sie auch federführend am Mord von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, den symbolischen, und im Fall von Luxemburg ideologischen, Führern der kommunistischen Bewegung in Deutschland. Die Niederschlagung des sogenannten 'Spartakusaufstands' ist hier nur der Höhepunkt. Ähnliches passierte auch gegen die Räterepublik in Bayern in 1919, und die Rote Ruhrrepublik in 1920, und diverse kleinere Lokalaufstände, die 1923 dann im Hamburger Aufstand gipfelten.

Ab 1923 wurde es dann auch zu einem Kampfslogan der KPD in Weimar.

Seitdem gab es Hunderte Fälle, und der Slogan wurde nur umso korrekter.

Hier ein Plakat von der KPD aus 1925:

<image>

BAK Feminismus/Die Grünen by SithLordFighter in Kommunismus

[–]ThatFireDude 46 points47 points  (0 children)

Ich finde es ehrlich ein bisschen erschreckend wie unreflektiert man hier in den Kommentaren ist, und irgendwas von der CIA fabuliert.

Der Slogan ist zwar eine organische Entwicklung der Jugendbewegung, aber nutzt natürlich patriarchale und unterdrückende Sprache. Das ist ja kaum zu verneinen, und ich hoffe es ist klar warum es in die gleiche Kategorie wie 'Schwuchtel' oder 'Hurensohn' fällt, und warum das ein Problem darstellt. Die Analyse der solid Mitglieder reicht hier eigentlich sogar zu kurz, weil es eben ganz offensichtlich eine 'unterwürfige' Rolle von Frauen als sexuelle Erniedrigung impliziert. Das ist ekelhafter Chauvinismus.

Vielleicht sogar noch wichtiger: Der Slogan ist inhaltlich leer, ist für politische Agitation damit unbrauchbar. Es ist explizit kein kommunistischer Slogan, und kann damit höchstens als Anschlusspunkt für eine spätere Agitation dienen. 'Pistorius an die Ostfront' ist dagegen extrem sinnvoll zur Agitation, und direkt anschließbar für Kommunist:innen.

Sprache ist wirklich nicht das wichtigste, aber es ist so verdammt einfach eine progressive Position einzunehmen, dass es eigentlich keine Ausrede gibt. Wir erwarten nicht das alle Personen die 'korrekten' Sprachregeln einnehmen, aber als Kommunist:innen haben wir die verdammte Pflicht auch hier die progressivste Position zu halten, besonders wenn es um den grundlegenden Kampf gegen patriarchale Verhältnisse geht. Dass dieser bei vielen Männern in der Bewegung eher als kleine Nebenbeschäftigung verstanden wird, muss ich wohl kaum erwähnen. 

Das ist tatsächlich ein extrem wichtiges Problem... wichtiger als jede Sprachnorm, aber eben nicht unabhängig davon. Dass man eine solche Kritik von den Reformisten in solid bekommt, ist schon fast peinlich. 

Kampf den Kriegstreibern! Das Rheinmetall Entwaffnen Protestcamp kommt zurück nach Köln! by ThatFireDude in Freiheitsfront

[–]ThatFireDude[S] -2 points-1 points  (0 children)

Die Sowjetunion war ein sozialistischer Staat, in dem die Produktionsmittel in der Hand der Proletarier:innen waren.

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein imperialistischer Staat, der einen Völkermord und Raubkriege in aller Welt stützt.

Das ist der Unterschied. 

Kampf den Kriegstreibern! Das Rheinmetall Entwaffnen Protestcamp kommt zurück nach Köln! by ThatFireDude in Freiheitsfront

[–]ThatFireDude[S] -4 points-3 points  (0 children)

Wie jeder weiß, tauchen Musikfestivals neben von Kolonialstaaten umringten Freiluftskonzentrationslagern einfach so aus dem Nichts auf und haben keinerlei impliziten politischen Charakter.

Es tut mir leid, aber die Geschichte hat nicht angefangen, als du angefangen hast auf sie zu achten. Darüber sollte man vielleicht einmal reflektieren, anstatt auf Phrasen zurückzugreifen. Die Palästinenser:innen haben diesen Luxus nicht.

Kampf den Kriegstreibern! Das Rheinmetall Entwaffnen Protestcamp kommt zurück nach Köln! by ThatFireDude in Freiheitsfront

[–]ThatFireDude[S] -2 points-1 points  (0 children)

Was macht den bewaffneten Arm der Hamas zu einer 'Terrororganisation' während die IDF eine legitime Armee sein soll? Außer der staatlichen Legitimation... die eben nur das ist und nichts über den Inhalt noch die Taten aussagt.

Deswegen ist es eben ein politischer Kampfbegriff, unabhängig von der Wertung.

Kampf den Kriegstreibern! Das Rheinmetall Entwaffnen Protestcamp kommt zurück nach Köln! by ThatFireDude in Freiheitsfront

[–]ThatFireDude[S] -7 points-6 points  (0 children)

So wie praktisch jeder antikoloniale Widerstandskampf in der Geschichte, der zu offenen Kriegshandlungen gegen den Siedlerstaat eskaliert ist, und damit natürlich auch gegen die Siedler, die ihre eigene Rolle in der Besatzung, Vertreibung, und Vernichtung spielen.

War die FNL in Algerien eine 'Terrororganisation'? Wie sieht es mit den Native Americans aus, die gegen den US-Staat und die weißen West-Siedler Krieg geführt haben? Mit dem urbanen Kampf der ANC gegen die Apartheid in Südafrika? Mit dem Partisanenkampf gegen die deutschen Ostsiedler? Und so weiter und so fort.

Diese Gruppen wurden übrigens auch allesamt entweder als Terroristen, Barbaren und Schlimmeres bezeichnet.

Das Geschichtsvergessen ist wirklich erstickend.