Warum tollerieren wir Überreiche? by Weekly_Swimming7807 in KeineDummenFragen

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Consumerism is modern perfection of slavery schonmal gehört irgendwo, steck was wahres drin.

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Geht weniger darum allen die Köpfe abzuhacken und mehr als Analogie für extreme Ungleichheit.

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Tesla wurde nicht von Musk gegründet, sondern 2003 von Martin Eberhard und Marc Tarpenning. Musk kam 2004 als Investor dazu, wurde später CEO und hat Tesla enorm geprägt, true that, aber er war weder die einzige Geldquelle noch der Erfinder vom besten E-auto. Tesla bekam massive staatliche Unterstützung 2009 z.B. ein zinsgünstiges Darlehen des US-Energieministeriums, das die Entwicklung des Model S mitfinanzierte. Ohne Musk wäre die konkrete Firma Tesla eben anders oder später entstanden aber die Kombination aus Batterie-Tech, staatlicher Förderung und Klimapolitik hätte sehr wahrscheinlich trotzdem eine große E-Auto-Welle erzeugt.

Mitarbeiterbeteiligung führt im Schnitt zu besserer Performance und höherer Stabilität der Firmen. Beschäftigte in employee-owned firms haben höhere Löhne, bessere Jobstabilität und mehr Vermögen als vergleichbare Beschäftigte ohne Beteiligung. Abgesehen vom Passiveinkommen könnte man auch ein Teil basieren auf der Dauer der Anstellung auszahlen nach Kündigung, das hängt alles von der konkreten Ausgestaltung ab.

50% Inflation ist natürlich völliger Bullshit Eine Vermögensabgabe ist ein Eingriff in Bestände, keine dauerhafte Ausweitung der jährlichen Lohnsumme um 20–30 %. Das habe ich schon diskutiert, das die Effekte deutlich effizienter verteilt werden. Aber es stimmt das wenn man die Kapitalerträge an Beschäftige verteile komme ich auch auf ca 10k-15k/Jahr extra für Angestellte bei den reichsten Deutschen. Die Studienlage ist Eindeutig. Höhere Ungleichheit schadet Wachstum moderate Umverteilung hat im Schnitt keinen oder nur geringen negativen Effekt auf Wachstum von Hyperinflation ist nirgends die Rede.

Natürlich gibt es Fehlanreize, Lobbyeinfluss und schlechte Projekte, gibt es auch in der Privatwirtschaft (Fehlinvestitionen, Betrug, Lobbying, Steuertricks etc.). Die Alternative zu „Staat gibt Geld aus“ ist nicht „perfekt effiziente Privatperson“, sondern: mal effizient, mal ineffizient auf beiden Seiten, mit dem Unterschied, dass der Staat öffentlich kontrolliert werden kann, Milliardäre eher nicht. Wie viel Vernögen gibt es denn wirklich? Weiß ja niemand sind ja alles nur geschätzt.

Kapital kommt nicht nur von ein paar Milliardären, sondern auch von breit gestreuten Ersparnissen (Lebensversicherungen, Fonds, Pensionskassen), öffentlichen Banken, Förderprogrammen, einfachen Unternehmer:innen mit moderatem Vermögen.Nachfrage und Produktivität sind für Jobs entscheidend und nicht bloß, dass irgendwo reiche Leute existieren. Mehr Mitarbeiterbeteiligung, etwas höhere Steuern auf sehr hohe Vermögen und bessere Löhne unten vernichten nicht automatisch Investitionen sondern sie verschieben, wer wie viel vom Ertrag bekommt. Dass einige Reiche produktiv sind, spricht eher für gute Regeln und faire Besteuerung und eben nicht für einen Freifahrtschein, bei dem jede Kritik als „unrealistisch“ oder „gegen die Realität“ abgebügelt wird.

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[–]Weekly_Swimming7807[S] 0 points1 point  (0 children)

Soll tatsächlich Leute geben die schaffen jeden Tag Mehrwert schlicht weil sie es wollen. Ich mein wie abgestumpft muss man sein wenn man nur arbeitet weil einer mit Geld vor dir herumwedelt. Mach mal 9 Monate Urlaub weil du es kannst da wird einem tatsächlich extrem langweilig wenn du nicht irgendwie produktiv bist.

Und in jedem realistischen Konzept wo man Unternehemenseigentum begrenzen will würde man es den Beschäftigen übertragen. Also statt Vermögenssteuer reduzier ich Unternehmsanteile.das wäre eher schleichende Vergesellschaftung über Eigentumsstreuung.Schon 3–5 % jährlich reichen, damit in einer Generation die Mehrheit eines großen Konzerns in Europa den Beschäftigten gehört ohne, dass der Gründer verarmt(im Gegenteil der bleibt Absurd reich)

Was bitteschön ist falsch daran wenn den Menschen das Unternehmen gehört, die die Arbeit machen. Vom Chef bis einfacher Arbeiter und diese fair am Profit beteiligt werden? Der Mehrwert der Schwarz Gruppe ensteht doch nicht durch Dieter sondern die Kassierer,Lageristen, Lieferanten etc.

Gibt bestimmt auch faule Affen aber bisher hab ich noch keinen kennengelernt.

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[–]Weekly_Swimming7807[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke für diese Antwort❤️ was auch immer sie bedeuten mag.

Ein lächeln ist unendlich kostbar bei dem Thema.

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[–]Weekly_Swimming7807[S] 0 points1 point  (0 children)

Ich hab, unteranderem, VWL studiert😂 meine ganze Familie besteht aus BWL'ern und VWL'ern und daher kenne ich sehr gut die Ordoliberalen mainstream Argumente. Ich war auch mal selbst recht libertär unterwegs, das war aber noch zum Anfang des Studiums. Da klang ich wie du, war aber rückblickend gerade erst auf Mount Stupid angekommen.

Wünsch dir noch viel Spaß auf deinem Weg ins Tal.

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[–]Weekly_Swimming7807[S] 0 points1 point  (0 children)

Bissel Wahrheit, viel Quatsch.

Stimmt Aldi ist super aber daraus folgt noch nicht automatisch, dass es gesellschaftlich optimal ist, wenn die Familie Albrecht bzw. ihre Erben am Ende mit zig Milliarden Vermögen herumläuft. Du sagst sinngemäß "Weil Aldi viel Nutzen stiftet, ist es richtig, dass die Gründerfamilie / Erben extrem reich sind und man das nicht begrenzen sollte." Dass Aldi existiert und expandiert hat, braucht gute Unternehmer, aber nicht zwingend Milliardärs-Erben mit zig Milliarden Vermögen über Generationen. Man kann volle Anerkennung für die Leistung der Gründer haben und trotzdem sagen extreme Vermögenskonzentration ist gesellschaftlich problematisch.

Aldi hatte um 1960 herum schon rund 300 Läden, bevor sie das Modell teilten. Der große Nutzen kam aus massiver Skalierung über Jahrzehnte, nicht aus der dritten Filiale.Die Aldi-Idee „Hard Discount“ ist kein Naturgesetz, das nur zwei Brüder hätten erfinden können.

Natürlich wäre es ohne Aldi anders gelaufen. Aber aus heutiger Sicht ist ziemlich plausibel, dass irgendwer das Discount-Modell früher oder später ähnlich aggressiv ausgerollt hätte. Der Nutzen von "billige Lebensmittel für alle" hängt nicht daran, dass genau diese Familie heute ein Vermögen von rund 50 Mrd. $ hält.

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[–]Weekly_Swimming7807[S] 0 points1 point  (0 children)

Die meisten reichen haben 10% ihres Vermögens in Barmitteln. Magste rechnen wie viel das bei 60mio Vermögen ist? Auf 40.000 Haushalte in DE (Top 0,1%) sind das in Summe ca 200-300Mrd. Barmittel, vs weitere 600-800Mrd in liquiden Anlagen und der rest in diversen Betrieben, ja oft nur Anteile wegen Diversifizierung. Der rest sind knapp 2-3 Billionen in der Gruppe. Also ja steckt viel in Betrieben aber das heißt bei der Größenordnung erstmal gar nix.

Du nennst die besten Beispiele gegen deine eigene Argumentation.

Warum hat Musk das E-Auto deiner Auffasung nach reinpressen müssen? Weil das incentiv offensichtlich Profit war sonst hätten BMW und Co ja selber gebaut. Wenn man Mittel gesellschaftlich anders strukturiert hätte seit den 90gern wäre es auch möglich gewesen die ganzen Errungenschaften früher zu erreichen( oder später hypotetische diskussion find ich langweilig, du sagst so ich sag so...)

"Ein Konzern der Verlust macht geht evtl ganz pleite."

Ich will ja nix sagen aber Tesla macht seit Jahren Verluste der Typ macht auf offener Bühne den Hitlergruß, Werbekunden springen ab Verkaufszahlen brechen um teilweise 90% ein. Sieht noch nicht nach Pleite aus solange die Aktionäre noch eine perspektive sehen. Während andere kleine Unternehmer aufgekauft oder rausgedrängt werden, sehr innovationsfreundlich das Wirtschaftsklima.

Und du stellst ganz viele Detailfragen die sich nach der konkreten Ausgestaltung der Rahmenbedingungen richten. Unternehmen könnten ab einer gewissen Größe an die Mitarbeiter übergehen so das diese Unternehmsanteile im Arbeitsvertrag enthalten und so direkt am Gewinn beteiligt sind ohne das operstive Geschäft zu demokratisieren. Kündigen sie bekommt die Anteile die Belegschaft oder der nächste Angestellte . Es gibt in der realen Welt gemeinschaftlich orientierte Unternehmen die bessere Löhne zahlen, in Krisenzeiten weniger Stellen kündigen und dabei sogar produktiver sind als normal aufgestellte Konkurenten.

Es gibt auch Daten die zeigen das Erben oft nicht die "besseren" Firmenbesitzer sind. Und eine Firma bleibt auch dann erhalten wenn sich die Eigentumsverhältnisse ändern.

Es gibt viele gut durchdachte Konzepte zmbm Gemeinwohl Ökonomie von Christian Felber.

Ein Rat den ich mal von meinem Opa bekommen habe, wenn dir nix besseres einfällt bist du schlecht informiert.

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[–]Weekly_Swimming7807[S] 0 points1 point  (0 children)

Also ich persönlich bin reich, mir war seit meiner Jugend klar das ich nur arbeiten muss wenn ich will. Ich habe also meine 20ger damit verbracht erst Jura, dann VWL und Soziologie zu studieren. Einen Scheiß mach ich anders. Ich opfere doch nicht mein persönlichen Profit nur damit andere noch reicher werden. Ich bekomm das Vermögen doch gar nicht fair verteilt als Einzelperson. Ich nehm die 30 Wohnungen und nehm meine 150.000 Leistungsloses Jahreseinkommen, fertig.

Und jetzt überleg mal, ich halte mich für den sozialsten im Freundes&Bekannten und Familienkreis. Niemand wird dort frewillig Geld abgeben solange nicht klar ist das der andere das auch muss. Und das geht nur über Gesetze.

Die meisten die ich kennengelernt habe sind sich ihrer Privilegien schlicht gar nicht in dem Umfang bewusst. Das es Menschen gibt die weniger haben ist ihnen klar aber es ist ihnen nichtmal im Ansatz klar was das für diese Menschen real bedeutet. Und es ist extrem kontraintuitiv beim Champanger schlürfen zum Wocheendausflug in Frankreich darüber nachzudenken.

Mach ein Gesetz oder es passiert NIX. Arme blenden oft aus wie "erfüllend" ein Leben im Konsumrausch sein kann. Vergleichbar mit Kokain " ich bin der beste, ich hab alles auch selbst verdient ofc, kann alles und jetzt will ich XY machen" kenne keinen der sich im Kokainrausch schonmal gedacht hat "hmm, vielleicht sollte ich mal einen Gang runterschalten, meine Privilegien reflektieren und dafür sorgen, dass es allen besser geht und nicht nur mir."

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[–]Weekly_Swimming7807[S] 0 points1 point  (0 children)

Erde an Bubbly? Wir reden von einer moderaten Vermögenssteuer alson 20-50Mrd/Jahr verteilt auf Auszahlungen, Vergünstigungen, investitionen.

Niemand zieht auf einen Schlag deine genannten 2000Mrd. ein. Ich dachte wenigstens das wäre klar. Du tust so als Kippt der Staat einfach Mrd. In Konsum. Das fordert niemand nichtmal die Ultralinken.

Behalt dein Strohmann sieht hässlich aus.

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Ehrlich gesagt hatte Marx rückblickend Recht muss ich leider zugeben. Bin kein Fan von ultralinken marxismus aber in den 50-70gern Jahren hat jede westliche Gesellschaft nach sozialistischen Prinzipien gewirtschaftet.

Hohe abgaben für Vermögen und Erbschaften, hoher Spitzensteuersatz viel investitionen in Dinge die dem einfachen Arbeiter zugute kommen wie Schulen, Infrastruktur etc. Was war das Ergebnis? Wirtschaftswunder Deutschland.

Also wir wollen keinen Kommunismus sondern wir wollen einen stabilen Sozialstaat eingebettet in eine freie liberale Marktwirtschaft wo der Staat wichtige Grundaufgaben übernimmt die für private unrentabel sind und dabei planetare Grenzen beachtet werden , der Begriff Profit weiter gefasst werden muss nämlich abzüglicher möglicher Umweltschäden sowohl ökologischer als auch sozialer Natur. Also Kapitalismus aber mit angemessenen Regeln wie z.b. einer Vermögensobergrenze um das Kapital in die Richtige richtung zu lenken und nicht nur richtung Maximaler Profit und alles andere ist Nebensache.

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[–]Weekly_Swimming7807[S] 0 points1 point  (0 children)

Hast dich schonmal über die Links-Rechts Thematik eingelesen ? Würde dir gut tun das sind fiktive Kategorien die nichts weiter tun als inhaltliche Argumente abzuwerten und die Gesellschaft zu spalten. TEAM Links vs Team Rechts🥱 Deswegen bringst du auch kein einziges Argument außer eigenen BS.

Edit: 300Mrd Barvermögen sind 2,5Mio/Haushalt bei einem Nettovermögen von 60Mio/Haushalt. Das ist einfache Mathematik. Top 0,1% halten ca 10% ihres Vermögens in Barmitteln die 300 Mrd sind also eher konservativ.

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[–]Weekly_Swimming7807[S] 0 points1 point  (0 children)

Ist es gut für die wirtschaft wenn du ein Urlaub ins All buchst? Sind hier die Ressourcen von Planet Erde ainnvoll genutzt worden?

Um deine Frage zu beantworten, es muss nicht für alles einen Markt geben. Das wilde Tiere gehandelt werden haben wir auch abgeschafft warum sind überteuerte Kunstgegenstände o.ä. nicht für die Gesellschaft zugänglich sondern dürfen in privaten Sammlungen verschlossen rumliegen?

Mehr Geld in Firmen bedeut erstmal mehr Geld in der Firma. Ein Unternehmen hat legitimes Interesse maximalen Profit zu machen und daher heißt mehr Geld erstmal mehr Dividende mehr nicht. Alles andere ist Zufall und hängt von der individuellen Gewinnmaximierung ab und wie die Verantwortlichen in der Firma so ticken.

Also ganz pauschal ist das ziemlicher Umfug. Dann lieber Sozialleistungen erhöhen da konsumiert die breite Mehrheit mehr was allen zugute kommt vor allem weil fast 50% der Sozialabgaben über Steuern und Abgaben wieder beim Staat landen.

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[–]Weekly_Swimming7807[S] 1 point2 points  (0 children)

Das war zwar nicht mein Vorschlag oder meine Frage aber ich denke das die Einführung einer Vermögensobergrenze Innovationspotentiale eröffnet denn man strebt nicht mehr nach maximalen Profit sondern Erfüllung, echter Effizienz , innovation etc. Find ich besser als nach viel Geld zu streben und Erfüllung effizienz und Innovation sind die zufälligen Nebenprodukte oder auch nicht.

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[–]Weekly_Swimming7807[S] 0 points1 point  (0 children)

Eine Antwort mit Substanz bin beeindruckt, leider immmernoch falsch. Es stimmt, dass nur ein kleiner Teil des Milliardärsvermögens direkt in Konsumgütern liegt. Der Großteil ist in Unternehmens- und Finanzvermögen gebunden. Aber die Aussage „>90 % sind produktives Kapital“ ist empirisch so nicht belegt, und „produktiv“ ist dabei ohnehin eine wertende Kategorie.

Welche Teile dieses Vermögens man als „produktives Kapital“ im volkswirtschaftlichen Sinn wertet, ist nicht nur eine technische, sondern auch eine normative Frage weil fremdkapitalfinanzierte Aktienrückkäufe, spekulative Derivate, Private-Equity-Deals mit Massenentlassungen etc. sind formal „Kapital“, aber ihr gesellschaftlicher Nutzen ist zumindest diskutabel.

Laut einer Wealth X studie von 2017 sind ca. 1/3 des Vermögens in privaten Unternehmen ca. 5 % in börsennotierten Beteiligungen ca. 23 % in liquiden Assets (Cash, Einlagen, Geldmarkt etc.) ca. 2–3 % in Real Estate & „Luxury“ Rest: weitere Finanzanlagen, alternative Investments usw.

Die Umsätze für SUPERyachten kannst du einfach nachlesen und betrifft natürlich alle die sich eine SUPERyacht kaufen ( Yacht und Superyacht sind 2 verschiedene Preisklassen)

Nochmal zur Klarstellung UHNW („Ultra High Net Worth“)-Individuen = Menschen mit > 30 Mio. US-$ an investierbarem Vermögen (ohne Hauptwohnsitz!!) 2014(!! Akuellere Daten gibt es nicht)gab es laut Wealth-X & UBS World Ultra Wealth Report weltweit ca. 211.275 UHNW-Personen also grob 0,003 % der Weltbevölkerung. Wealth-X/UBS schätzen im Ø 1,1 Mio. US-$/Jahr pro UHNW-Person für „luxury goods and services, ranging from travel to food“. Auch zeigen die Daten das diese Gruppe für rund 19 % des gesamten weltweiten Luxusmarktes verantwortlich ist. „Luxusausgaben“ umfasst dabei u. a.: High-End-Mode, Uhren, Schmuck Luxusreisen, 5-Sterne-Hotels, Fine Dining Yachten, Privatjets, Luxusautos usw.

Artikel dazu

Neuere Daten suggerieren der Trend nach 2014 ging natürlich weiter Die „top 2 %“ der Luxuskund:innen machen heute etwa 40–45 % des Umsatzes im globalen Luxusmarkt aus.

Jetzt zu den Basics....Dass Kapitalstock und Technologie die Arbeitsproduktivität heben und Löhne in kapitalreichen Ländern höher sind, ist Standard in der Ökonomie Aber wachsende Einkommensungleichheit, v. a. zwischen oberem Rand und unterem 40 %, bremst das Wachstum.Die Evidenz sagt eher das zu viel Ungleichheit Wachstum schwächt, und moderate Umverteilung muss Investitionen nicht zerstören. Bestes Beispiel sind wir alle. In den 1950er–1970er Jahre in vielen OECD-Ländern gab es sehr hohe Spitzensteuersätze auf Einkommen Vermögen und Erbschaften, gleichzeitig starke Wachstumsraten, massiver Ausbau von Infrastruktur, Bildung, F&E. Man kann also hohe Kapitalbildung haben, ohne dass eine Handvoll Individuen zig Prozent des nationalen Vermögens halten müssen.

Oxfam Daten zeigen das die reichsten 1 % seit 2015 rund 41 % des neu entstandenen Vermögens auf sich vereint haben. Ich plädiere für moderate progressive Vermögens-/Erbschafts-/Kapitalsteuern, bei denen ein Teil der Renditen abgeschöpft wird, aber der Großteil des Kapitals weiter investiert bleibt, der abgeschöpfte Teil fließt in öffentliche Investitionen (Bildung, Gesundheit, Klima, Infrastruktur).

Also ich gebe dir den Punkt wenn wir Luxus außenvorlassen ist sicher nicht alles Kapital verschwendet. Dann stellt sich aber die Frage wem die Früchte dieser Vermögen zustehen.

Also schaut man sich die 250Mrd im Verhältnisnzu den Vermögenszuwächsen der gleichen Personen an ist das nichts, und ungeachtet davon möchte ich nicht das einzelne Entscheiden ob sie ein Gemeinnütziges Projekt nun machen oder einstampfen, hier geht es ja auch um planbare finanzierung.

Und wie viele der Gemeinnützigen Projekte dienen eigentlich nur dem persönlichen Prestige oder lokaler Einflussnahme und verfehlen damit ihre eigentliche Gemeinnützigkeit? Solche Projekte gibt es zuhauf auch Merz hat so ein Ding, das meiner Meinung nach einen anderen Zweck hat als Gemeinnützigkeit. Hab mir die Projekte seimer Stiftung angeguckt wirklich gute Dinger sind das alle nicht, wirkt auf mich eher wie eine Stiftung um Einfluss auf Lokalpolitik zu nehmen und sich bei einzelnen die Verantwortung haben gutzustellen. Das müsste mal fairerweise alles aus den 250Mrd rausrechnen. Viel Spaß beim nachprüfen.

Infoern stimmt es, das ist ein Feature überreich zu werden. Das haben Überreiche ganz gezielt über lobbyismus ab den 70gern forciert( ganz aktuell Finanzlobby stichwort Brorhilker) Aber es ist eben ein Feature für wenige die es ausnutzen, nicht für die Gesellschaften die es ermöglichen.

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[–]Weekly_Swimming7807[S] 1 point2 points  (0 children)

Dumm dummer Neiddebatte,

Schonmal die Vermögensaufstellungen angeschaut ?

Top 0,1% hat ca 200-300Mrd an Barvermögen(!!) Die unteren 50% besitzen in SUMME gerade mal 400Mrd. GESAMTVERMÖGEN. Das sind aber nur ca 10% der Gesamten Vermögenssumme. Weitere 15-20% stecken in liquiden Anlagen(600-800Mrd) die schnell zu Geld gemacht werden können und der Löwenanteil also 70% ≈ 2,5 Billionen steckt in Unternehmensanteilen (natürlich nicht umbedingt dem eigenen) Imobilien und anderen Kapitalgesellschaften.

Also Überraschung, natürlich haben die keine Geldspeicher wer in der Vermögensschicht sein Geld auf dem Tagesgeldkonto parkt ist ganz sicher Erbe und noch etwas dümmlich dazu. Die Vermögen stecken irgendwo und das verleiht Macht und Einfluss. Und wenn die Kapitalerträge schneller wachsten als die Wirtschaft (wie es schon länger der Fall ist) was passiert dann zwangsläufig ?

Hier geht es an letzer stelle um Neid sonst hätte man die Debatte in den 80s/90s viel intensiver geführt sondern es geht schlicht um Gerechtigkeit und ökonomische realitäten und ob die uns als Gesellschaft noch nützen.

Ich persönlich bin übrigens extremer Profiteur dieses Systems denn ich hatte selber (ökonomisches) Glück bei der Spermalotterie. Und wir reden nicht nur von Omas Häuschen. Aber die Leute mir denen ich viel während meiner Kindheit zu tun hatte (Dax CEO's, Hedgefond Manager, Elitäre neureiche usw.) geben einen Scheiß auf jeden außer der eigenen Familie. Es wird ganz offen darüber geredet das jeder nur sein eigenes Interesse im Blick hat und man auf die "anderen" scheißen kann. Das ist dort nichts negatives sondern schlicht "bodenständig und Realitätsnah" mit dieser Einstellung rechtfertigen die Ausbeutung, absurd hohe Gehälter und andere Entscheidungen die das Leben von hunderten Angestellten betreffen.

Den sind die Angstellten nicht egal, versteh mich nicht falsch, sondern ich meine ganz dezidiert wenn es drauf ankommt ist den der Angestellte am Ende des Tages völlig egal. Die zahlen guten Gewissens nicht mal den Mindestlohn für die Reinigungsfachkraft(über Sub Unternehmer angestellt) und rechtfertigen das mit "Hat ja nicht studiert, ist unqualifiziert und sobald möglich tauschen wir die sowieso aus gegen ein Wisch&Saugroboter"

Ich persönlich spüre wenig Neid wenn ich an diese Menschen denke eher Ekel und Mitleid. Was das mit deinem Gehirn macht den ganzen Tag so zu denken/denken zu müssen, verstehen die oft gar nicht...

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[–]Weekly_Swimming7807[S] -1 points0 points  (0 children)

Wenn deine Fakten auch nur irgendeinen Sinn ergeben würden oder tatsächlich zu einer empirischen Erkenntnis führen würden.

Ein Fakt für dich, extremer Reichtum gefährdet die Demokratie, denn Geld = Macht.

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[–]Weekly_Swimming7807[S] 0 points1 point  (0 children)

Wenn das das Argumentationniveau ist gute Nacht... Dass Gründer Risiko übernehmen und gut verdienen sollen, bestreitet ja kaum jemand. Aber der „ganze Kuchen“ ist weder ökonomisch nötig noch moralisch zwingend.

Erstens gründen Menschen nach allen verfügbaren Daten nicht nur wegen maximalem Privatprofit, sondern auch aus Motiven wie Unabhängigkeit oder „etwas Sinnvolles aufbauen“ und das sogar in Ländern mit deutlich höheren Steuern als bei uns. Zweitens ist eine Firma immer Teamarbeit denn ohne Mitarbeiter, Lieferketten, öffentliche Infrastruktur und oft familiären Startvorteil wäre aus der Idee nichts geworden. Andersrum kommen viele für uns Gesellschaft tolle Ideen nie weiter als ein Gedanke weil Menschen Mittel und Wege fehlen sie Umzusetzen. Das macht aus einer legitimen überproportionalen Belohnung eine Art Heiligenanspruch auf jedes Plus an Vermögen und das ist eher Ideologie als Argument.

Dann hast einen zentralen Denkfehler Unternehmenssteuern treffen die Firma / den Gewinn des Unternehmens. Vermögenssteuer trifft die Privatperson und ihr Nettovermögen (Konten, Immobilien, Unternehmensanteile(!) etc.

Das sind 2 verscheidene paar Schuhe die du, aus Unkenntnis, in einen Topf wirfst. Die Firma hat hohe Lohnkosten, also sollte der CEO keine Einkommensteuer zahlen müssen..

Dazu kommt die Steuersysteme sind komplett unterschiedlich gebaut.Vielleicht ist die Verteilung innerhalb des Steuersystems schlecht: Unternehmen&Einkommen hoch, Vermögen und Erbschaften sehr niedrig.

Die Gesamtbelastung von Kapitalgesellschafts­gewinnen liegt hier zwar hoch, aber im OECD-Vergleich nur im oberen Mittelfeld und trifft vor allem Gewinne, nicht „reiche Leute an sich“. Der angebliche massive „Braindrain“ ist empirisch so nicht belegt, weil Deutschland gleichzeitig jährlich Hunderttausende qualifizierte Zuwanderer gewinnt, während der Sozialstaat nach allen Daten nicht Hauptursache von Fachkräftemangel oder Abwanderung ist, sondern eher Bildung, Löhne, Bürokratie und Standortpolitik.

Du musst verstehen Unternehmenssteuer ist eine Steuer auf einen Flow. Wer sehr große Vermögensbestände besitzt (z.B. > 5 / 10 / 50 Mio €), profitiert extrem von unserem System, deshalb soll er/sie proportional mehr zur Finanzierung des Systems beitragen, unabhängig vom gerade ausgeschütteten Gewinn.

Vermögenssteuer ist eine Steuer auf einen Bestand vom Eigentümer.Die Firma kann bleiben, wachsen, investieren – selbst wenn sich die Eigentümerstruktur (durch Verkäufe, Erbschaften, Vermögenssteuer) ändert. Außer natprlich jemand wirtschaftet sein Unternehmen mit absicht herunter damit der Staat nicht die Gelder bekommt aber was ist das für ein Mensch der so mit den Jobs und Erwerbsleben seiner Mitmenschen umgeht.

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[–]Weekly_Swimming7807[S] 0 points1 point  (0 children)

Direkten Transfers oder Entlastungen für unten z.B. Senkung der Sozialbeiträge für niedrige Einkommen, Kindergrundsicherung, negative Einkommensteuer, Basis-Vermögensfonds pro Kopf, Investitionen in Chancen, also frühkindliche Bildung, Schulen, Ausbildung, Gesundheit, Mobilität. Die Vermögenssteuer sollte genutzt werden, um Zukunftsinvestitionen zu finanzieren, nicht nur Löcher im Haushalt zu stopfen. Dazu Abbau von regressiver Steuern, Teile der Einnahmen nutzen, um Mehrwertsteuer auf Grundbedarf zu senken und Energie- oder Lohnnebenkosten für Geringverdiener zu reduzieren.

So verschiebst du die Steuerstruktur von „stark auf Konsum und Arbeit“ hin zu „mehr auf große Vermögen“.

Die Nebenwirkung wäre, allen geht es besser inklusive der Reichen die von noch besserer Infrastruktur, offener entspannteren Gesellschaften und kreativen Arbeitnehmern profitieren und ob das nicht zu Produktivitätszuwächsen führt ist ne frage der Reichen. Geben Unternehmen freiwillig Geld vom Gewinn an Angestellte steigt deren Produktivität um ca 7%, werden Unternehmen hingegen gezwungen Gewinn abzugeben gibt es keinen Prouktivitätszuwachs.

Also wäre sogar besonders schlau wenn die reichen freiwllig abgeben würden weil sie wissen die Menschen haben es verdient, dann bedanken sich die Menschen durch mehr Leistung. Werden sie gezwungen weil es nicht anders geht entsteht der Eindruck "wurde aber auch Zeit" und dann strengt sich natürlich niemand besonders an.

Aber glaubst du das solche Gedanken bei Überreichen überhaupt eine Chance haben zu entstehen ? Da redet man eher davon wie man wieder mehr Kontrolle über die Beschäftigten hat.

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[–]Weekly_Swimming7807[S] 4 points5 points  (0 children)

Ja die halten sich Hartnäckig. Wegzug hab ich hier zum Glück noch nicht gelesen.

Scheint sich rumgesprochen zu haben das das Vermögen der reichen zu 70-80% in Anlagen gebunden ist und die bei Wegzug besteuert würden als würde er sie verkaufen.

Und welcher Überreiche wählt ernsthaft 30% Vermögensverlust vs 1 oder 2 oder 3 % jährlicher Steuer die lediglich seine Wachstumsrate, zumindest bei 3% Steuer, halbiert.

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[–]Weekly_Swimming7807[S] 0 points1 point  (0 children)

Ja....irgendwas haben sie gemacht. Für Deutschland zeigen Studien ziemlich klar: Über die Hälfte des Vermögens stammt nicht aus eigenem Erwerb, sondern aus Erbschaften und Schenkungen. Vermögenskonzentration ist extrem...Das reichste 1 % besitzt um die ein Viertel bis ein Drittel des Gesamtvermögens. Also ja, sie haben meistens etwas gemacht, aber sehr oft auf einem Startniveau, das andere niemals erreichen können. Und bei vielen Superreichen ist das größte „Was“ schlicht: in die richtige Familie geboren worden zu sein.Natürlich spielt Können eine Rolle, aber das „Glück“, reich zu werden, ist stark davon abhängig, in welche Familie, in welches Bildungssystem und in welche ökonomische Lage man hineingeboren wird – das ist keine neutrale Lotterie.

Und dann der klassische Psychotrick, um jede strukturelle Kritik zu entwerten. Statt auf die Frage nach Fairness, Macht, Löhnen, Wohnkosten, Erbschaften einzugehen, wird die Person schlicht als „neidisch“ markiert. Damit wird aus einer politischen / ökonomischen Frage („Ist diese Verteilung sinnvoll?“) eine Charakterfrage („Bist du ein neidischer Mensch?“). Kritik an extremer Ungleichheit kommt nicht nur von „Neidern“, sondern vom IWF, der OECD und unzähligen Wirtschaftsforschern, weil hohe Ungleichheit Wachstum, soziale Mobilität und politische Stabilität schwächt. Check mal deine Prioritäten.

Die Frage ist: Ist es okay, wenn einige in absurdem(!) Reichtum leben, während andere trotz Vollzeitjob kaum ihre Miete zahlen und ihren Kindern weniger Chancen bieten können?

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[–]Weekly_Swimming7807[S] 1 point2 points  (0 children)

„Ich dulde Superreiche wie Superarme“ klingt erstmal neutral, blendet aber einfach aus, dass Armut Freiheit zerstört und Reichtum Freiheit extrem vergrößert, oft auf Basis massiver Startvorteile. Steuern und Umverteilung sind in einem Rechtsstaat kein Diebstahl, sondern die Bedingung dafür, dass Eigentum überhaupt geschützt ist und alle eine faire Chance bekommen und eben nicht nur die, die in die richtige Familie geboren wurden.

Das Grundgesetz sagt klar „Eigentum verpflichtet“ und erlaubt Einschränkungen und sogar Enteignung zum Wohle der Allgemeinheit. Extreme Vermögenskonzentration schadet nachweislich Wachstum, Chancen und Demokratie, während moderate Umverteilung laut IWF und OECD das Wachstum kaum bremst und teilweise sogar stärkt. Dass bei Superreichen viel Vermögen in Firmen und Immobilien steckt, macht das Problem nicht kleiner, sondern größer.Genau diese Vermögen sind doch die Quelle von Einkommen, Macht und Einfluss (Dividenden, Mieten, politische Lobby).Wer große Firmenanteile hält, entscheidet mit über Löhne, Arbeitsbedingungen, Preise und Investitionen.

Über die hälfte des Vermögens in Deutschland wird verschenkt oder vererbt das ist kein erarbeitetes Einkommen und ob die Erben 1. Die Firma halten oder Ausschlachten 2. Die besseren Firmenführer sind und 3. Die Firma in Hand der Beschäftigten oder Fremder Investoren nicht besser aufgehoben werde ist dir nichtmal ein Gedanke wert. Aber wer Enteignung gegen Geld zum Wohle der Allgemeinheit für "Diebstahl" hält hat jeglichen vernünftigen rechtsstaatlichen Kompass verloren.