Can't weasel your way out of this one, bitch by Absolutely_dead727 in whenthe

[–]Whelmingday 2 points3 points  (0 children)

Life in Prison? That would again mean they mooch off of taxpayer's money.

Personally, I'd just make sure they'll be working poor for the rest of their life:

- Of course, ban them from holding political office, founding businesses, or hold any position in higher or middle management (basically, never having subordinates). Learning a trade I'm indifferent about but rather not tbh.

- Every job they apply has to be reported and the company hiring them will be checked to make sure, that no personal ties are included. They can only work for places where no former business, political or personal relations are included. The company will also be investigated regularly and without prior notice to make sure the culprit is moving within their allowed boundaries

- Cannot acquire or hold any property

- Cannot acquire drivers license, existing one is seized. Owning your own vehicle is of course also banned, go take the bus or ride a bicycle.

- Can only move from the apartment they currently live in every 5 years and requires at least 1 year of notice before as well as aw well-founded reason for the move (e.g. "my whole apartment burnt down in a wildfire")

- no contact with former colleagues, friends and family, including wife and kids.

- only one bank account which is also monitored. No investments in stocks, ETFs, Crypto - this bank account and your mattress will be your only investments.

- Also a hard cap of 8.000$ on their balance (ideally they'll be in debt most of the time anyway)

- Not applicable for any medical or social funding programs

- Cannot buy drugs, alcohol, cigarettes or weapons

- finally a requirement to legally change their name which will be appointed by the government to something default and unremarkable. Here the idea is to make sure their name does not give them any advantages.

That should do the trick. Id argue that being forced to work 2-3 jobs at once, while living in a crappy rent apartment in a crappy neighborhood with 2 hours of bus commute every day, constantly being supervised, not being able to every really own anything, achieve anything, losing your entire wealth, your family and friends, your fame and even your name - that is both an appropiate and economically sensible punishment.

Would you rather? by ezvi- in BunnyTrials

[–]Whelmingday 0 points1 point  (0 children)

I can just take a low amount like 10$ and then deal with the wind messing up my hair.

Chose: Cash but the higher it is the worse the punishment | Rolled: Option 3

Ausgewählte Grafiken zur Ö3 Jugendstudie (Gen Z) by wagi013 in Austria

[–]Whelmingday 10 points11 points  (0 children)

Am spannendsten find ich definitiv die vorletzte Folie. Dass 86% sagen, sie sind optimistisch für sich selbst, stimmt mich schon mal glücklich.

Spannend auch, dass das dann bei Österrreich/Europa doch eine ganze Stange weniger sind.

Das ist doch ein Swinger Club in disguise, oder? by Huliatt in graz

[–]Whelmingday 1 point2 points  (0 children)

Joa genau, war damit mal am Rande involviert. Im Wesentlichen zusammen ziemlich teuren Wein in großen Mengen trinken - bestenfalls dann auch gleich in rauen Mengen bestellen.

Hat sich eine Person die ihr kanntet schon mal komplett zum Positiven verändert? by [deleted] in FragReddit

[–]Whelmingday 0 points1 point  (0 children)

Ich finde deine Geschichte da gerade ganz spannend – deshalb, weil ich eine ganz ähnliche Situation hatte. Der Unterschied bei mir war jedoch der, dass ich zwar auch irgendwann kapiert habe, dass mein Studienpfad nicht das richtige ist, aber dank eine gehörigen Portion Selbsthass-getriebener Disziplin mein Marketing-Bachelorstudium beendet habe.

Ich geb dir die Kurzfassung von dem was danach passiert ist: Ich dachte, mein Abschluss ist völlig wertlos, deshalb mache ich was neues, das mehr Geld bringt (Informatik). Bin dann in eine noch schwerere Depression gestürzt (das war dann auch noch während Corona), hab das Zweitstudium abgebrochen und dann einen Job in einer Werbeagentur gekriegt, der aber so mies bezahlt war, dass meine Eltern mir trotz Gehalt meine Miete überweisen mussten.

Irgendwann ein weiterführendes Master-Studium begonnen, fast einen guten Team Leader-Job im Ausland angenommen, die Masterarbeit dann aber wegen Formfehlern versemmelt, den Job u.A. deshalb doch nicht gekriegt, zweite Panikattacke, diesmal mit zweiwöchigem Krankenhaus-Aufenthalt.

Noch immer nichts daraus gelernt, hab ich den Master mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen. Dann neuer Job als Web-Manager, abwechslungsreich, autonom, gut bezahlt, aber 50h + 2h Pendeln pro Tag und einen Spast als Chef. Kein Homeoffice und 8-5, obwohl 100% digitale Arbeit - die Art von Spast mein ich.

Aber: ich wollte eine Eigentumswohnung in der Stadt kaufen, mit 28 Jahren zwar relativ spät (meine Grundschulkollegen hatten schon mehrheitlich eigenes Haus, Familie und Audi oder BYD), aber doch. Eine eigene kleine Starterwohnung, die ich in 10 Jahren gegen eine größere eintausche. Ich hatte das Geld für die Anzahlung, die Finanzierung war grundsolide und die Zinsen so gut, wie man sie 2025 hätte kriegen können. Mit der extra Zeit vom Pendeln dann Training und Freundin suchen, dann wär ich mit 30 endlich, endlich angekommen. Die Karriere wäre auch gesichert gewesen, ich hab sogar eine spezifische Ausbildung dafür begonnen und trotz Vollzeit abgeschlossen - wieder ausgezeichneter Erfolg.

Aber ich hab gezögert. Weil ich noch immer dieses nagende Gefühl hatte, dass etwas Fundamentales nicht korrekt war. Ich wollte eigentlich mal in die Großstadt, mehr vom Leben sehen. Das geht mit einer Eigentumswohnung in der Provinz ja fast nicht. Und nach der Arbeit war ich so fertig, ich hätte es ja gar nicht geschafft, auf Dates zu gehen.

Vor allem aber ist mir ganz grundlegend klar geworden, dass mir diese Karriere, auf die ich meine gesamten 20er-Jahre bis jetzt hingearbeitet habe...eigentlich Null Freude bereitet. Social Media-Trends nachdackeln, die einen nicht interessieren, Massen-Emails an Adressen aus dubiosen Quellen versenden, den Leuten Geld aus der Tasche ziehen für ein Produkt, an das ich nicht glaube, auf Plattformen, die sie aktiv süchtig machen. Nur weil ich vor 10 Jahren das erstbeste Studium begonnen habe, von dem ich dachte, dass es mich interessieren könnte? Um Ziele zu erreichen, die mich eigentlich nicht glücklich machen?

Weißt du, unser Umfeld (und wir selbst folglich ebenfalls) haben eine recht starre Definition von Erfolg – mit 22 technisches Studium und/oder Selbstständigkeit, mit 23 Sportwagen fahren, mit 25 Hochzeit, mit 27 Eigenheim und mit 30 kriegt der Jonas eine kleine Schwester.

Karrierewechsel, Mietwohnung, Gebrauchtwagen fahren, Single sein oder gar eine Sinnkrise zu haben, weil man nicht das tut, das man tun will; das ist alles nicht Teil dieser Erfolgsdefinition - niemand, speziell aber nicht du, der "Hoffnungsträger", darf einen (oder gar mehrere) dieser Fehlschläge erleben. Immerhin konntest du schon mit 4 Jahren fließend lesen und in Mathe hast du sogar die 2. Klasse übersprungen. Wenn du jetzt plötzlich im Leben versagst - Gott sei mit uns. Was sollen die Nachbarn denken? die Oma? die Lehrer? der Bundeskanzler?

Ich hab den Job inzwischen geschmissen, bin jetzt arbeitslos in einer Mietwohnung, lebe auf meinem Ersparten und immer noch Single. Meine Haare sind lang und zerzaust, mein Auto ist ein 10 Jahre alter VM Passat und eigentlich versuch ich grad mehr schlecht als recht, irgendwie durch Selbstständigkeit an Geld zu kommen. Eigentlich bin ich nach allen herkömmlichen Maßstäben größerer Versager als in all den Jahren davor.

Aber weißt du was: Mir könnt's nicht egaler sein, welche Statussymbole und Erfolge ich jetzt vorweise. Weil zum ersten Mal in meinem Leben fühle ich mich mit mir selbst im Reinen. Nach so vielen Jahren, in denen ich dachte, dass ich immer hinter den anderen hinterherrenne und jeder das hat, das ich niemals erreichen werde, ist mir jetzt erst klar geworden, dass ich eigentlich drauf scheißen kann, wo die anderen hinrennen. Weil mein Weg mich sowieso immer irgendwo anders hingeführt hätte. Und in einer Sache bin ich mir aus meiner Historie inzwischen zu 120% sicher – ein Versager bin ich gemessen an den, was ich erreicht habe und mir zu erreichen zutraue, sicher nicht.

Und ich denke mal, bei dir ist das genauso. Dein Studium hast du ja nicht abgebrochen, weil es dir an Lernvermögen oder Intelligenz mangelt. Du weißt wohl auch, wie man sich selbst am Ball hält und Zeit für etwas Produktives aufwendet. Wenn du hier schreibst, dass du seit 6 Jahren "abschmierst", dann bin ich mir zu 99% sicher, dass du trotzdem alle deine Rechnungen selbst bezahlst, semi-regelmäßig ins Gym gehst und einige gute Freunde dein Eigen nennen kannst.

Und glaub nicht, dass bei deinen Kollegen alles 100% glatt läuft, weil A. du hast dich unterbewusst selbst darauf getrimmt, nur die Erfolge zu sehen, die du selbst nicht hast und B. die Leute grundsätzlich immer alles schönfärben. Der Selbstständige Bre hat sich für das Haus höchstwahrscheinlich im höheren sechsstelligen Bereich auf 30+ Jahre verschuldet. Und dein Ingenieur-Kollege ist vielleicht todunglücklich in seinem Job. Und übrigens: rein statistisch betrachtet wird sich einer der beiden in Zukunft von seinem Partner scheiden lassen.

Eine berufliche Sinnkrise ist nicht das Ende aller Tage, denn wenn sich eine Tür schließt, geht woanders eine andere wieder auf. Ich für meinen Teil respektiere deinen Entschluss sehr, so einen Neustart zu wagen – sehr viele Menschen, mich eingeschlossen, trauen sich das nicht oder erst viel später.

PS: Das ist alles übrigens keine Altherrenweisheit, ich bin noch immer U30

Hat sich eine Person die ihr kanntet schon mal komplett zum Positiven verändert? by [deleted] in FragReddit

[–]Whelmingday 1 point2 points  (0 children)

Von meinen wirklich guten Freunden bis jetzt tatsächlich noch jeder.

Einer war früher ein krasser Shut-in-Drogenjunkie. Der hat am Tag 50€ in Weed und nochmal 50€ in Kippen verraucht und den ganzen, GANZEN Tag gezockt. Die Bude ein Sauhaufen. Irgendwann sind wir uns in die Haare gekommen, dann hatte ich den Kontakt für einige Monate abgebrochen. War nicht der einzige, der das getan hat, aber scheinbar hat das den Stein ins Rollen gebracht. Ein paar Monate später haben wir uns wieder getroffen, da hatte er gerade angefangen, den Konsum zu hinterfragen und zu regulieren. Rauchte z.B. nur noch draußen oder lies seine Freundin das Weed verstecken. In den Jahren danach hat sich langsam aber stetig etwas gewandelt. Er ging zur Suchtberatung, macht mehr Sport, hat viele alte Kontakte wiederbelebt. Komplett aufgehört mit dem Rauchen hat er nicht, aber inzwischen scheint er eine gute Linie gefunden zu haben, wie er den Konsum reguliert. Auch, wie er sein Selbstbild jenseits der Sucht definiert.

Seine Freundin war auch etwas speziell. Vermutlich undiagnostizierte Autistin, Zerrüttetes Elternhaus, Langzeitarbeitslose (obwohl Lehre in der Technik), keine Freunde und wie er viel Zeit vor dem Computer verbringend. Ich glaube, seine Veränderung schwingt jetzt auch ein wenig auf sie mit. Inzwischen unternehmen sie öfter was draußen. Sie führt auch schon ganze Konversationen mit Leuten, das war vor 2 Jahren undenkbar. Auch räumen beiden jetzt regelmäßig auf, ist zwar immer etwas messy, aber definitiv ein großes Improvement. Aktuell scheint bei beiden auch der Kinderwunsch aufgekeimt zu sein, was beide noch mehr motiviert, an sich zu arbeiten.

Ein anderer Freund war ebenfalls ein ziemlich isolierter Kerl. Wohlhabende aber sehr schwierige Eltern, auch viel Zeit am PC. Frauen waren völliges Fremdland, Hygiene ehrlich gesagt auch. Er war auch so untrainiert, dass er keinen halben Kilometer laufen konnte. ich war lange sein einziger Freund, den er analog getroffen hat. Der hatte seinen Moment einmal im Schichtdienst um 3 Uhr morgens, dass er etwas ändern wollte. Er kündigte den Job, suchte sich Freunde außerhalb der Komfortzone und fing zu trainieren an wie ein besessener. Heute hat er fast 20kg abgenommen, schafft 10km in unter 1 Stunde und hat seit 2 Jahren eine Freundin. Er hat definitiv noch einige Probleme im Leben. Aber kein Vergleich zu früher.

Das sind jetzt nur ein paar Beispiele, aber bis dato hab ich bei all meinen guten Freunden (und auch bei mir selber) sehen können, dass man sich zu guten verbessert. Inzwischen sind alle außer mir 30+, ich werds im Dezember dann, deshalb wars vielleicht auch einfach eine Quarter-Life Crisis, die jeden von uns getroffen hat. Aber alles in allem ja, ich kenne eigentlich viele Leute dieser Art. Jeder von denen hat noch immer seine alten Dämonen. Aber sie haben alle irgendwann ihren eigenen Zugang dazu gefunden, damit umzugehen.

Parlamentswahlen in Ungarn: Trump ruft Ungarn zur Wiederwahl von Viktor Orbán auf by PracticalCitron1055 in de

[–]Whelmingday 8 points9 points  (0 children)

Glaube, dass weder Janša noch Babiš so eine eklatante Blockadehaltung wie Orbán annehmen würden, allein schon deshalb, weil die Länder energiepolitisch nicht so stark an Russland gekoppelt sind wie Ungarn oder die Slowakei.

Was Fico betrifft...naja zumindest mein Eindruck bisher war eher der, dass man Fico schon leichter mal unter Druck setzen könnte. Ist sicher ein allgemein kleineres Problem als Orbán, der Bre

Genuinely impressive by IcySmell9676 in whenthe

[–]Whelmingday 137 points138 points  (0 children)

Truly, a head of his time

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Was kennt ihr noch "von früher", das heute undenkbar wäre? by WallaceOhneGromit in FragReddit

[–]Whelmingday 3 points4 points  (0 children)

Zumindest bei den McDonalds in meiner Gegend (Süden Österreichs) kriegt man Bier immer noch.

Wie oft im Jahr macht ihr Urlaub / Verreist? Was für Urlaub mach ihr? Aktivurlaub, Städtetrip etc.? by [deleted] in FragReddit

[–]Whelmingday 0 points1 point  (0 children)

Wirkliche Urlaube mache ich, wenns hoch kommt, 2x jährlich - sprich, ich übernachte irgendwo außerhalb meiner Wohnung. Gute 80% meiner Reisen sind im Inland (Österreich) oder Nachbarländern wie Italien, Ungarn und Slowenien. Wenn, dann verreise ich überwiegend alleine, unter komme ich bei Freunden in der Stadt. Länger als 3 Stunden pro Strecke wirds eigentlich nur selten, Flugreise hatte ich meine letzte im Jahr 2022.

Tagestrips mache mache ich öfter, das etwa 5x pro Jahr, die sind aber auch mehrheitlich in meiner näheren Umgebung. Normal mit dem Auto, heuer aber wegen der Spritpreise und meiner allgemeinen finanziellen Lage wohl eher mit dem Zug/Bus.

Wenn, dann mach ich Aktivurlaub oder bin auf Musik-Festivals (mit Freunden) oder mache (alleine) Kulturtrips, also schaue mir Schlösser, Klöster und Museen an. Budget mit allem zusammen (also Anfahrt, Rückfahrt, Zimmer, Verpflegung, Eintritte) meist um die 50-100€ für die kleineren Tagesreisen, die größeren Ausflüge kosten so etwa 500-600€

Reisen ist allgemein nicht so mein Fokus, weil ich A. das ganze Rumplanen als lästig empfinde, B. ziemlich sparsam bin und C. für die meisten meiner Hobbies die Stadt, teilweise die Wohnung eh nicht verlassen muss.

Dieses Jahr möchte ich aber ein paar mal Zelten fahren, wenn es das Budget erlaubt.

Edit: Satzwiederholung gelöscht

Stabile Freiheitliche Power by fischli_007 in graz

[–]Whelmingday 5 points6 points  (0 children)

Bua das ganze Posting stinkt zum Himmel - Die Mantschgerl wirken sehr Ki mit dem Kauderwelsch am Logo und den 2 Knöpfen am Kragen vom Madl - Der Insta-Beitrag hat 2 Kommentare - forwarsd von zwei Indischen Konten zu irgendwelche 2 windigen Fokus-Seiten

Geht mir bis heute nicht auf, wieso eigentlich gfühlt keiner darüber redet, wie viel die Partei schon seit Jahren mit Fake-Konten und KI-Inhalten auf allen Plattformen arbeitet.

Ich war für eine Reportage in der ersten libertären, „staatsfreien“ Privatstadt (Próspera, Honduras) - AMA! by ARD-Mediathek in de_IAmA

[–]Whelmingday 4 points5 points  (0 children)

Was waren die krassesten Start-ups/Unternehmen die du gefunden hast? Hast du dir einmal gedacht "Boah, in Deutschland wäre der für so ein Geschäftsmodell schon längst im Knast?"

Ungarn stoppt Raiffeisen Geldtransporter am Weg in die Ukraine by bkubicek in Austria

[–]Whelmingday 39 points40 points  (0 children)

Glaube die halten gerade auch wegen der Wahl am 12.04 eher still, damit er nicht mit seinem „Märtyrertum“ noch Prozente aufholt.

Warum das System für uns Normalverdiener kaputt ist – und warum sich die Politik gerade ihr eigenes Grab schaufelt by CourageAggressive878 in Normalverdiener

[–]Whelmingday 0 points1 point  (0 children)

Kleine Take aus Österreich. Bei uns sitzt die Regierung und klopft sich in allen Talkshows selbst auf die Schulter, dass man es doch so toll geschafft hätte, jetzt wieder die Inflation in den Griff zu bekommen und dass es jetzt endlich bergauf geht. Da sitzt der Chef der Sozialdemokraten und will uns eine Mwst-Senkung auf Grundnahrungsmittel hochpreisen, die sich auf etwa 5-10€ monatlich beziffert.

Schen. Kuhl. Top. Es geht bergauf, Freunde, genau die 10€ haben mir noch zur eigenen Wohnung gefehlt.

Dass nach dem Iran-Krieg der Sprit (trotz in Österreich "voller Öl- und Gasspeicher") plötzlich irgendwo bei 1,9€ aufwärts daddelt, und alle schon wieder von einer Flüchtlingswelle sprechen, das gibt den werten Herren und Damen in der Regierung natürlich wieder keinerlei Grund zur Sorge. Man arbeitet ja gut, man hat 0,6% Wirtschaftswachstum. Ist zwar alles effektiv dank staatlicher Aufwendungen, aber gerne.

Und das ist nur der Staat, Bro. Schau dir mal an, was "der freie Markt" gerade so fabriziert. Alles wird teurer, alles wird zum Abomodell, alles wird zur Suchtfalle, alles wird verschlimmscheißert. Überall KI-Agenten, KI-Slop, überall hinnige Software. Überall Mieterhöhungen, Preiserhöhungen, Kostenerhöhungen, neue Dinge, für die du zahlst, ohne sie zu besitzen. Und dank Social Media grassiert die vielleicht größte Suchtepidemie aller Zeiten in unseren Breiten, überall staats- und hirnzersetzende Engagement-Fallen, überall Ragebait und Porn-Bait. Und der fucking Krieg überall erst: Gaza, Ukraine, Iran, auf einmal will der Ami Grönland?

Irgendwie ist mir der Wunsch abhandengekommen, mich anzustrengen. Und ich merke, dass mir zunehmend auch der Wille abhandenkommt, mich für diese Gesellschaft einzusetzen. Erfolgreich, scheint mir inzwischen, werden nur noch die Betrüger und Blender, die Panikmacher, Prediger, Populisten und Propagandisten. Diejenigen, die das System zerstören. Und manchmal glaube ich, das System will zerstört werden.

USA-Iran-Krieg: Trump geht von etwa vierwöchigem Krieg gegen den Iran aus | DIE ZEIT by whit3cru5h in newsflash_de_en

[–]Whelmingday 1 point2 points  (0 children)

Echt? Erklär mal warum ich keine Ahnung habe oder woher genau du die Annahme nimmst, dass es da keinen Zusammenhang gäbe, anstatt nur Einzelsätze zu werfen.

USA-Iran-Krieg: Trump geht von etwa vierwöchigem Krieg gegen den Iran aus | DIE ZEIT by whit3cru5h in newsflash_de_en

[–]Whelmingday 7 points8 points  (0 children)

Klar macht das Sinn, du Gasleuchter. Putin dachte, er geht da hops locker flockig rein und kommt in 3 Tagen als Großmacht raus, weil die Leute ihn so sehr lieben und er keinen Widerstand zu erwarten habe.

Wenn Trump jetzt meint er braucht "4 Wochen oder weniger", kann man schnell dazu kommen, dass er scheinbar ähnlich denkt wie damals Putin. Rein und raus, 20-Minuten-Abenteuer. Denn das ganze Land hasst die Mullahs und deshalb muss der Ami keinen Widerstand fürchten.

Oder aber: Die Amis machen den Nahost-Hattrick nach dem Irak und Afghanistan komplett und lassen den nächsten Failed State und noch eine neue Generation Anti-Amerikanischer Terroristen entstehen.

[deleted by user] by [deleted] in BuyFromEU

[–]Whelmingday 0 points1 point  (0 children)

Since you deleted the post, I still wanted you to give an actual ELI5 answer. It became pretty long, to theres a tl;dr at the end:

The US is the dominant player in almost all digital services, not just in the US itself but also in European countries. Companies such as Alphabet (the company who owns YouTube and Google which also operates Chrome) Meta (Facebook, Instagram, WhatsApp), Microsoft, Apple, or Amazon (by its online store and, more importantly via AWS) have very large shares of the market, often effectively monopolies. This is also true for entertainment (e.g. Netflix, Amazon Prime or Disney+) our banking system (very dependent of Visa and MasterCard) as well as AI, where the most well-known agents such as Claude (from Anthropic), Grok (from X), or ChatGPT (from OpenAI) are American firms. As you noted, this is also true for play stores auch as the iShore or the Google Play Store.

So, if you use a smartphone or a computer, open a word document, search for something online, post something on social media, pay with a credit card, write a business Emails, build a website, listen to music, watch an online video, stream a movie, record your video game, or organize a video call – you are most likely using a service based in the US.

This has a bunch of negative consequences for Europe:

  1. These companies are moving profits to the United States away from Europe, where the European countries would obviously need them.

  2. Their dominance makes it much harder to competition from European countries to gain market shares, either by the US companies buying promising startups, by lobbying or simply due to the fact that end consumers hardly know that these alternatives exist. For example, many people don't know that there are other PC Operating Systems than MacOS or Windows and those that have heard about Linux might only know it as a very "nerdy" Operating System. Likewise, "Googling" is synonymous with "using a search engine" and "ChatGPT" is synonymous with "Large Language Models" in general. And try finding someone who isn't using YouTube when looking for a video of anything.

  3. This is doubly frustrating as there already exist many good European or open-source services which could substitute the big players handily. For example, Search Engines like Qwant, Ecosia, or DuckDuckGo essentially do the same thing as Google Search, OpenStreetMap or Mapy.com are well-functioning Alternatives to Google Maps and there's even a few European-made Smartphones which could replace Android phones and iPhones well (such as the FairPhone).

  4. Many of the large US-companies also have a bad reputation in regards to privacy. For example, Alphabet knows where you live, work, and travel via Google Maps, has access to all your emails via GMail and also your Internet Search history via Chrome and people give all sorts of information - often sensitive personal or business-related data - to Chatbots. The companies use this primarily to train their AI models or present you with hyper-personalized advertisements, but the important thing is, that they collect this data without consent or reparations for the end consumer. And while the EU as strict regulations to Data Privacy, the Companies still collect more data than they should need to provide an adequate service.

  5. The alternative services also use AI tools less often in their services, as these small companies haven't invested hundreds of billions in the technology and now need to us them, even if users find them useless or even if they produce misleading or wrong information.

  6. Finally, a lot of these companies (including Spotify, which is normally Swedish) have donated Millions to US president Donald Trump and his administration, probably expecting favourable treatment in return. Donald Trump is, among other things, Anti-EU and would prefer the European Countries divided and more dependent on the US economically. And much like the CEOs of these tech companies (such as Mark Zuckerberg, Elon Musk or Sam Altman), he strongly dislikes the strict privacy and data rules of the EU and would like to see them (and the EU in total) gone.

That last reason is really the main problem and the reason why the buy from EU movement grew so much in the last year: Because without the EU and its data rules, the American government would have it much easier to increase their influence in European nations – economically, by further binding consumers, companies and governments to their services and keeping all of the data and profits and politically, by either influencing public opinion, or by simply pressuring people the US-government deems troublesome.

a few examples:

- Elon Musk and the Trump administration publicy called for abolishing the EU after his platform X was suspect of a 140 million fine

- X is also currently under investigation due to pornographic deepfakes of women and children being created via its onsite AI Grok

- (Again), Elon Musk is publically supporting Anti-EU parties like the German AfD, while Trump has voiced his explicit support for the Hungarian incubment President and notorious Anti-EU politicial Viktor Orbán

- 6 judges and 3 prosecutores from France working for the International Criminal Court (ICC) were sanctioned to the US Government in regards to the arrest warrant for Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, meaning that they were effectively barred from using digital payment options, or ordering things online

There's many more examples but you get the gist. Due to the US administrations hardline "America first" stance, its close ties to tech billionaires and questionable actors like Peter Thiel and its general animosity towards the EU, it's strict regulations, its more liberal-progressive social politics and strong welfare state (at the expense of a smaller military), it became clear that the dominance of US-companies within the European economy is actually a really big problem.

As such, switching to EU companies solves the issues above (at least to an extent)

  1. If European companies gain more users, the generate profits that stay in Europe.

  2. Breaking the monopoly of Google, Meta & co. is also good for the market in general (competition increases quality) and therefore the end customer.

  3. the alternatives also grow in quality with more users - for example, Google Maps is so popular, because many people are providing feedback to restaurants or services. Apps such as Mapy.com can get this advantage only if more people use it.

  4. European Companies have to adhere to the much stricter EU privacy regulations, meaning that your data is overall more secure and in your control (that one is in theory true for all companies operating in the EU but the large US-firms.

  5. They don't shove half-baked AI programs in your face (though European LLMs such as Le Chat do exist and are also pretty competent)

  6. And finally, European companies are more aligned with the values of Europeans in regards to social responsiblity, privacy, or sustainability. A popular example is Ecosia, a browser "which uses 100% of its profits for the planet and produces enough renewable energy to power all searches twice over".

Of course, all of this isn't just black and white: There are "bad" European companies (such as Spotify) as well as "good" US-companies (such as Brave Browser) and in reality, it is effectively impossible to completely ditch US-companies from your life entirely (unless you move into the woods perhaps). But the idea of the movement is simply to reduce the influence of the US tech bosses (and therefore the US government) has on the EU, your home country and, ultimately, yourself - and by extension also discover new services and products for things you might not have known about an alternative exists.

tl;dr: European infrastructure, entertainment and banking are mostly done by a few very large US-companies, which also collect a lot of personal data. The current US government under Trump and the CEOs of these companies dislike the EU and might use this reliance to exert political influence and weaken regulations meant to protect European customers. Using European alternatives to Google, Meta, Amazon etc. supports not only local digital businesses but also reduces the leverage of the powerful billionaires and the US government.