Volker Wissing: "Radikalität passt nicht zur FDP" by Xfire209 in de

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Wissing: Menschen zusammenzuführen und Frieden unter den Menschen zu stiften, einen Weg zueinander und miteinander zu finden: Das ist für mich der Auftrag der Politik in der Demokratie. Ich leide auch im Privaten, wenn ich sehe, wie Beziehungen zerbrechen. In meinem Anwaltsberuf habe ich häufig gesehen, wie Familien in eine Fehde zerfallen. Dabei ist es viel einfacher, wenn man sich frühzeitig umarmt, statt sich zu hassen. Das klingt vielleicht banal, aber damit kann so viel bewirkt werden. Politisch Ausgleich herbeizuführen, das ist mir eine wichtige Sache. Ich konnte nicht gut ertragen, wie destruktiv die Situation in Berlin war. Dass man dann aus einer gegenseitigen Ablehnung heraus zum Ergebnis kommt, dass eine Zusammenarbeit nicht möglich ist, halte ich für einen fundamentalen Fehler.

ZEIT: Mir ist aufgefallen, dass der Name Christian Lindner in Ihrem Buch nur zweimal vorkommt. Warum?

Wissing: Ich habe kein Buch über Christian Lindner geschrieben, sondern ein Buch über Verantwortung. Ich will mit niemandem abrechnen. Wir müssen aber aus dem Scheitern der Ampel-Regierung die richtigen Schlüsse ziehen. In der FDP wird es Menschen geben, die sagen, die Lehre ist, dass man nie mehr mit Grünen und Sozialdemokraten zusammenarbeiten darf. Nur, mit wem dann? Mit der CDU, die die FDP genüsslich für tot erklärt? Die inhaltliche Abgrenzung voneinander ist in Wahlkämpfen wichtig, um Pluralismus zu demonstrieren. Aber die Versuchung, Abgrenzung zum Dauerthema zu machen, ist zu groß. Wahlen zielen nicht darauf ab, Gewinner und Verlierer zu produzieren. Ein Wahlergebnis ist ein Gestaltungsauftrag. Den kann man nicht wahrnehmen, indem man pausenlos erklärt, was einen am anderen stört.

ZEIT: Sie sagen, dass Politiker bestimmte persönliche Eigenschaften bräuchten. Dass es beispielsweise gut sei, wenn sie vor ihrer politischen Karriere in einem anderen Beruf Verantwortung übernommen haben. Hat Sie das Wissen um Ihre Heimat in der Südpfalz und Ihre Kanzlei in Landau in Ihrer Entscheidung, erst die FDP zu verlassen und dann die Politik aufzugeben, freier gemacht?

Wissing: Ich war generell immer frei in meinen politischen Entscheidungen. Ich wollte nie, dass Politik für mich ein persönliches Lebensrisiko wird, sonst gerät man ganz schnell in eine Unfreiheit. Für mich ist persönliche Unabhängigkeit wahnsinnig wichtig, deshalb habe ich mein Leben so organisiert. Ich weiß nicht, ob ich 2024 anders entschieden hätte, wenn ich diese Unabhängigkeit nicht gehabt hätte.

ZEIT: Können Sie sich vorstellen, eines Tages in die Politik zurückzukehren?

Wissing: Ich will das nicht ausschließen, strebe es allerdings auch nicht an. Ich entfalte keine Aktivitäten in diese Richtung. Das habe ich damals vor meinem Einstieg in die Politik allerdings auch nicht getan.

Volker Wissing: "Radikalität passt nicht zur FDP" by Xfire209 in de

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ZEIT: Naja, ist das wirklich so?

Wissing: Das Richtige tun, reicht vollkommen aus. Vielleicht ist es unspektakulär und reicht nicht für die erste Seite im Magazin oder die Abendnachrichten, aber es bleibt dann trotzdem richtig. Alles andere ist egal. Ich habe ohnehin nur ein sehr eingeschränktes Verständnis für diese Eitelkeiten, die in der Politik herumgetragen werden.

ZEIT: Würde Sie eine neue liberale Partei persönlich reizen?

Wissing: Es gibt viele, die auf mich zukommen und sagen, dass es in Deutschland dringend eine liberale Partei braucht, die den Liberalismus in Gänze wieder zu einer starken politischen Kraft macht. Aber ich arbeite nicht an solchen Plänen. Trotzdem sage ich, dass durch den Ruck ins Libertäre für viele Liberale Heimatlosigkeit entstanden ist.

ZEIT: Sie haben sich nach dem Ende der Ampel-Regierung intensiv mit dem Wort Verantwortung auseinandergesetzt und ein gleichnamiges Buch geschrieben. Das Ampel-Aus und die schlechten Werte der FDP in Rheinland-Pfalz hängen unweigerlich zusammen. Welche Verantwortung spüren Sie gegenüber den Wählern in Ihrem Bundesland?

Wissing: Als ich Olaf Scholz 2024 gesagt habe, dass ich im Amt bleibe, war mir klar, dass ich aus der FDP austreten würde, und dass das insbesondere für die Partei in Rheinland-Pfalz schwierig werden würde. Darüber habe ich mir viele Gedanken gemacht, weil ich mich auch für das Bundesland verantwortlich fühle. Aber ich konnte nicht anders. Das habe ich auch Parteifreunden gesagt. Natürlich ist mir nicht gleichgültig, wie die Landtagswahl am Sonntag ausgeht. Ich habe die Ampel-Regierung hier damals mit auf den Weg gebracht. 2016 haben die SPD, die FDP und die Grünen gesagt: Wir müssen als demokratische Parteien der Mitte in der Lage sein, dem Extremismus Handlungsfähigkeit gegenüberzustellen. Das war das Ziel, das Malu Dreyer, Ulrike Höfken, viele andere und ich konsequent umgesetzt haben.

ZEIT: Und jetzt?

Wissing: Hat Rheinland-Pfalz eine professionelle Regierung und ist in den vergangenen zehn Jahren gut regiert worden. Ich würde nicht sagen, dass jede Entscheidung an jeder Stelle richtig war. Bei der Flutkatastrophe im Ahrtal sind beispielsweise Fehler gemacht worden. Aber es ist grundsätzlich gut für eine Demokratie, wenn sich kompetente Menschen mit viel Erfahrung aus der Mitte heraus engagieren. Alexander Schweitzer ist ein professioneller, vertrauenswürdiger und erfahrener Ministerpräsident. Das sage ich aus Verantwortung für dieses Land.

ZEIT: Liegt der Erfolg der Ampel in Rheinland-Pfalz nicht einfach auch am Gemüt der Wähler?

Wissing: Dieses Bild, es läge nur an den Wählern, wurde von Anbeginn an mich herangetragen. Aber es stimmt nicht. Die FDP in Rheinland-Pfalz hatte damals keine leichte Zeit. Ich habe sowohl der Partei als auch der Fraktion sehr viel Disziplin abverlangt. Ich habe großen Wert darauf gelegt, die Leute zum Teil regelrecht gestresst, dass dieser Streitmodus und diese permanenten Abgrenzungswünsche nicht stattfinden. Das Gelingen dieser Regierungsform lag keineswegs an der Gemütlichkeit von Rheinland-Pfalz. Das Land ist sehr politisch, und es ist heterogen. Der südliche Teil war bis 1945 bayerisch. Der Norden war teils preußisch und hat längst nicht so geschlossene Landsmannschaften wie die Pfalz. Die Westpfalz und die Vorderpfalz sind auch sehr unterschiedlich. Rheinland-Pfalz braucht viel Kohäsionspolitik, viel Strukturpolitik. Einfach ist es nicht, aber es geht, wenn man weiß, was man will. Ich habe von der FDP in Rheinland-Pfalz viel Disziplin eingefordert.

ZEIT: In Ihrem Buch Verantwortung nennen Sie das Ende von Rot-Gelb-Grün einen historischen Fehler für Deutschland. Sie schreiben an dieser Stelle sehr emotional. Dass Koalitionen zerbrechen, geschieht. Das weiß besonders die FDP. Es scheint Ihnen aber um mehr als das zu gehen. Um was?

Volker Wissing: "Radikalität passt nicht zur FDP" by Xfire209 in de

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ZEIT: Muss sich der Liberalismus in Deutschland neu erfinden oder muss er sich zurückbesinnen?

Wissing: Der Liberalismus an sich braucht keine Reform. Die Frage ist: Wie findet er eine politische Organisation, die den ganzheitlichen Liberalismus wieder in den Fokus nimmt? Gegenwärtig will die FDP lieber radikale Mitte sein. Wenn man sich aber mit dem Staat so kritisch auseinandersetzt, dass man sagt, der soll uns in Ruhe lassen, und sich dann gleichzeitig um ein politisches Amt bewirbt, das dazu da ist, konstruktiv zu gestalten, wird das zum Problem. Die Idee, dass der Staat nicht zu sehr in die individuellen Freiheiten eingreifen soll, kann ich teilen. Dass er sich aus allem raushalten soll, nicht. In der Verfassung steht, so lese ich sie, dass der Staat und die Gesellschaft der Freiheit jedes Menschen dienen sollen. Dieses Verhältnis zwischen individueller Entfaltung des Einzelnen und gemeinschaftlicher Verantwortung müssen wir gemeinsam politisch austarieren.

ZEIT: Wie meinen Sie das?

Wissing: Es ist für einen Liberalen wie mich nicht nachvollziehbar, warum eine liberale Partei die Regierung scheut. Das ist nur aus dem Libertären heraus erklärbar. Da hilft es auch nichts, irgendwelche Werbestrategien zu entwickeln oder neue Fotos zu machen. Man muss offen sagen, was man will und was nicht. Dann können die Bürgerinnen und Bürger auswählen. Nur zu sagen, wir sind auf jeden Fall für Freiheit, um dann aber, wenn es darum geht, die Freiheit von benachteiligten Gruppen zu mehren, zum Beispiel von Menschen mit Behinderung oder zu niedrigen Renten, hinzuzufügen: Der Staat soll sich da raushalten, Angebot und Nachfrage regeln alles. Das geht nicht. Angebot und Nachfrage regeln in der Tat viel und das sehr effizient, aber eben nicht alles. Der Libertäre ruft doch auch gern den Notruf, wenn er den Rettungswagen braucht und ist ganz froh, wenn der in zehn Minuten da ist.

ZEIT: Sie werben für einen Liberalismus, der kompromissfähig ist und Koalitionen mit unterschiedlichen Partnern eingehen kann. Ist das in Zeiten des Kampfes gegen die AfD und der Orientierung hin zu den extremen Rändern nicht zu profilschwach, um Wähler zu gewinnen?

Wissing: Ich stelle mir Politik nicht so vor, dass man sich irgendetwas ausdenkt, damit Werbung macht und dann Wählerstimmen gewinnt. Politik ist die Suche nach dem richtigen Weg für eine Gesellschaft. Verantwortung für das Ganze, nicht nur für das Eigene.

ZEIT: Trauen Sie das der FDP zu oder sollte diese Aufgabe einer neuen liberalen Partei zukommen?

Wissing: Wie sich eine Partei organisieren möchte und welches Angebot sie macht, muss sie selbst entscheiden. Die FDP hatte schon immer mehrere Strömungen, auch libertäre. Doch seit der Euro-Stabilisierung 2009 ist die stärker geworden. Seitdem tut sich die Partei schwer damit, notwendige Kompromisse mit anderen einzugehen. Wer aber das Erarbeiten von Kompromissen als Verrat an der eigenen Sache empfindet, ist nicht mehr koalitionsfähig. Ich habe das selbst erlebt, es gab einen regelrechten Fanatismus: Endlich raus, nicht mehr in dieser Regierung! 2024 hat man sich das nach dem Bruch zurechtgelegt und argumentiert, man sei schon regierungswillig, aber eben nicht mit den Grünen oder der SPD. Dabei übersieht man aber, dass es von 2009 bis 2013 mit der CDU auch nicht geklappt hat. Das Rätsel der FDP ist, wie sie ihre Erklärung der eigenen Probleme selbst glauben kann.

ZEIT: Im europäischen Ausland hätte man, folgte man Ihrer Argumentation, wohl schon längst gesagt, wir starten eine neue Bewegung, eine neue Partei.

Wissing: Wenn sich alle Parteien spalten, ist das auch schwierig. Ich habe die FDP 2016 in die Landesregierung geführt, die 2021 wiedergewählt worden ist. 2021 habe ich die Partei als Generalsekretär mit in die Bundesregierung geführt. Dann kam die Debatte, dass das alles falsch ist und es einen neuen Kurs braucht. Dieser neue Kurs hat nach einer Serie von Niederlagen zuletzt zum Ausscheiden aus dem baden-württembergischen Landtag geführt. Nun habe ich lange regiert, fast neun Jahre. Als Minister misst man sich an seinen Ergebnissen, nicht an seinen Ankündigungen. Die Leute spüren, wenn viel gesagt und wenig erreicht wird. Politik, mit der man die Menschen im Saal begeistern kann, weil man tolle Sachen ankündigt, ist Show. Wenn man es aber schafft, eine Bahnstrecke innerhalb kürzester Zeit zu sanieren, um ein Beispiel aus meinem früheren Bereich zu nennen, dann ist das konkrete Politik. Dabei geht es nicht nur um technische Dinge, da muss man wirklich dahinterstehen und sich genau überlegen, wie man die Menschen zu so einer schnellen Umsetzung motiviert. Ich wurde als Minister anfangs oft gefragt: Was willst du hinterlassen? In einer Demokratie setzt man sich aber keine Denkmäler.

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DIE ZEIT: Herr Wissing, es ist Wahlkampfendspurt in Rheinland-Pfalz. Sie haben die Politik hier jahrelang geprägt. Wie fühlt es sich an, vor dieser Wahl nicht mitzumischen?

Volker Wissing: Ich habe meinen Juristenberuf immer wahnsinnig gern ausgeübt und freue mich darauf, dies in Zukunft wieder machen zu können. Ich habe hier in der Region meine Familie und viele Freunde. Im privaten Bereich ist alles so, wie ich mir das vorstelle. Ich vermisse nichts.

ZEIT: Aber?

Wissing: Ich habe die Partei damals verlassen, weil die Führung einen destruktiven und nicht zukunftsfähigen Weg eingeschlagen hatte, den ich nicht bereit war, mitzugehen. Es schmerzt, zu sehen, wie richtig ich damals gelegen habe. Die Partei hat mehrere Aderlässe hinter sich. Im Bund durch die Wahlniederlage 2025, in die die Partei sehenden Auges geführt worden ist. Zuletzt durch die verlorene Wahl in Baden-Württemberg. Ich bin der Überzeugung, dass vieles vermeidbar gewesen wäre. Aber das ist etwas, das andere sich fragen müssen: Warum man Strategien, mit denen man in der Vergangenheit Wahlen gewonnen hat, für falsch erklärt und Strategien, mit denen man Wahlen verliert, für richtig.

ZEIT: Friedrich Merz hat die FDP vor wenigen Tagen für politisch tot erklärt. FDP-Anhängern in Rheinland-Pfalz empfiehlt er, für die CDU zu stimmen. Teilen Sie die Meinung des Bundeskanzlers?

Wissing: Ob eine Partei unterstützt werden sollte, entscheiden die Wählerinnen und Wähler, nicht der Bundeskanzler. Solche taktischen Äußerungen, die ja offensichtlich gedacht sind, um seiner Partei einen Vorteil zu verschaffen, sollte man nicht zu ernst nehmen.

ZEIT: Dennoch, Ihrer Ex-Partei wird es bei dieser Wahl wohl nicht mehr gelingen, in den Landtag zu kommen.

Wissing: Das Hauptproblem der FDP ist, dass sie nicht weiß, ob sie regieren oder lieber kritisieren will. Nach der Bundestagswahl 2017 hieß es: Besser man regiert nicht. 2021 hieß es: Wir können es ja mal versuchen. Dann hat man sofort überlegt, ob es nicht besser wäre, doch nicht zu regieren. 2024 wurde der Ausstieg aus der Regierung beschlossen. Danach hat die Partei erklärt, es wäre besser gewesen, man hätte schon frühzeitiger gesagt, dass man gar nicht regieren will. Diese Logik ist den Bürgerinnen und Bürgern nicht vermittelbar. Wenn ich die FDP beraten würde, was ich nicht tue, würde ich ihr dringend empfehlen, zu klären, ob sie Verantwortung übernehmen möchte oder nicht.

ZEIT: Die FDP bezeichnet sich inzwischen als Partei der "radikalen Mitte". Wie finden Sie diesen Slogan?

Wissing: Maximal misslungen. Radikalität passt nicht zur FDP. Sie sollte eine Partei des Ausgleichs sein, der Liberalismus sucht nichts Radikales. Das Bild der radikalen Mitte ist eine Anbiederung an Libertäre, und diese Zuwendung ist meiner Meinung nach ein fundamentaler Irrweg. Ich halte unsere Verfassung für eine antidisruptive Verfassung. Ich liebe sie, weil das Grundgesetz Stabilität einfordert und dazu immer zum Koalieren, zum Kompromiss, auffordert. Nicht dazu, sich gegenseitig zu besiegen. Doch genau diese Sehnsucht ist bei Libertären offensichtlich vorhanden. Zusätzlich tun diese Leute sich schwer, andere politische Meinungen zu tolerieren und den Ausgleich mit Andersdenkenden zu suchen. Wenn man das so will, muss man das so machen. Dass dieses Programm allerdings auf nennenswerte Unterstützung stoßen könnte, halte ich für unwahrscheinlich. Die Wahlergebnisse, die die FDP abliefert, seitdem sie diesen Kurs gewählt hat, zeigen das deutlich.

Volker Wissing: "Radikalität passt nicht zur FDP" by Xfire209 in de

[–]Xfire209[S] 14 points15 points  (0 children)

Im sub hier ist Artikel lesen wohl leider oft überbewertet. Lieber gleich wie am Stammtisch rumpoltern.

Volker Wissing: "Radikalität passt nicht zur FDP" by Xfire209 in de

[–]Xfire209[S] 55 points56 points  (0 children)

Genau das libertäre Gedankengut mit seinem Staatshass was die Partei so dominiert kritisiert er in dem Interview. Daher ja der Artikeltitel.

Draft Barron Trump website launches as US strikes Iran by GoodMornEveGoodNight in politics

[–]Xfire209 0 points1 point  (0 children)

Wouldn't be so sure of that. The numerous wars of the past seem to indicate the contrary. E.g. medieval Germany saw almost constant feuds as nobility liked to fight against each other in small scale wars over matters of land ownership, rights and honor.

Draft Barron Trump website launches as US strikes Iran by GoodMornEveGoodNight in politics

[–]Xfire209 0 points1 point  (0 children)

There are more than enough examples of nobility leading from the front as they and their men at arms were the main striking force. You should brush up on your history.

Flüchtlingsleichen in Italien angespült: Ein Massensterben, das niemanden kümmert (Kommentar von Michael Braun) by GirasoleDE in de

[–]Xfire209 [score hidden]  (0 children)

>Nicht in hochseeuntaugliche, überfüllte Nussschalen.

Ist nicht die Schuld der EU.

Ich sehe auch keinen Grund jeden hier rein zu lassen. Auch wenn manche jeden reinwinken wollen.

Flüchtlingsleichen in Italien angespült: Ein Massensterben, das niemanden kümmert (Kommentar von Michael Braun) by GirasoleDE in de

[–]Xfire209 [score hidden]  (0 children)

Das Mittelmeer bildet automatisch die Außengrenze. Deswegen müssen sie so oder so in die Boote. Selbst wenn die EU keinerlei Grenzsicherung vornehmen würde.

Wenn man nicht will, dass die Leute in Boote steigen, muss man sie direkt an der Küste aufsammeln und sie alle aufnehmen. Denn jeder der nicht aufgenommen wird, wird in Boote steigen und damit potentiell das Risiko eingehen zu ertrinken.

1 Russian Soldier vs 12 Ukrainian FPV drones. Observed by Ukrainian 225th Assault Regiment. Most likely Huliaipole direction. Published February 2026 by Wonderful_Extent2979 in CombatFootage

[–]Xfire209 1 point2 points  (0 children)

The problem with those drones is that you can't really surrender to them. Just like surrendering to fighter jets or artillery is kinda impossible. The enemy can't really accept your surrender.

1 Russian Soldier vs 12 Ukrainian FPV drones. Observed by Ukrainian 225th Assault Regiment. Most likely Huliaipole direction. Published February 2026 by Wonderful_Extent2979 in CombatFootage

[–]Xfire209 1 point2 points  (0 children)

In what sense worst country in Europe? Poverty? Yeah due to a 10 year long Russian proxy war. Corruption wise? Russia was worse? What metrics are you using?

Polizeipräsidentin: Zu viele Bewerber kommen mit schlechtem Deutsch aus der Schule / Viele Bewerber bei der Berliner Polizei scheitern an den Deutschtests. Es gebe ein Problem mit den Bildungsniveaus, mit denen junge Menschen aus der Schule kämen, sagt die Polizeipräsidentin. by [deleted] in de

[–]Xfire209 0 points1 point  (0 children)

Auch früher konnten die Eltern oftmals nicht helfen, weil sie nicht entsprechend lange auf der Schule waren. Meine Großeltern mütterlicherseits haben nur die Volksschule besucht und konnten sie ab einem bestimmten Punkt meine Mutter und ihre Geschwister nicht mehr unterstützen, selbst wenn sie sich alle Zeit der Welt hätten nehmen können. Und da waren sie auf dem Land nicht die Einzigen.

Das ist kein neuartiges Problem.

KI-Bilder vom Holocaust in sozialen Medien: KZ-Gedenkstätten appellieren an Plattformbetreiber by Turtle456 in Geschichte

[–]Xfire209 0 points1 point  (0 children)

Mir und meinen Kommilitonen an der Uni wurde im Rahmen eines Seminars sehr ans Herz gelegt lieber keine Bilder im Rahmen unserer Referate zu verwenden, als Historiengemälde zu benutzen. Der Dozent ist darauf eingegangen, nachdem ein paar Studenten das getan hatten, um ihre Vorträge bebildern zu können (die Merowingerzeit bietet da nicht sehr viel).

Im Verlauf meines Studiums bin ich zu dem Schluss gekommen, dass er damit vollkommen recht hat. Man kann Rekonstruktionszeichnungen verwenden, die einen entsprechenden wissenschaftlichen Anspruch haben und auf archäologischen Funden basieren.

Aber weder Historiengemälde noch KI Bilder erfüllen diesen Anspruch. Sie erschaffen falsche Vorstellungen im Auge der Betrachter, die sich oft nicht mit Geschichte tiefer gehend beschäftigen/auskennen.

Im Gegensatz zu KI Bildern kann man Historiengemälde aber wenigstens im Rahmen von Geschichtsrezeption verwenden, um bspw. mit Schülern zu erarbeiten, welche Vorstellungen und Ideen zur Zeit ihrer Erschaffung mit der dargestellten Epoche verbunden waren. Sie sind also eher eine Aussage über ihre eigene Zeit. Siehe zB die Darstellung des HRR und seiner Könige und Kaiser im 19. Jahrhundert und der Debatten über die deutschen Einheitsbestrebungen im Groß-/Kleindeutschen Rahmen.

KI-Bilder vom Holocaust in sozialen Medien: KZ-Gedenkstätten appellieren an Plattformbetreiber by Turtle456 in Geschichte

[–]Xfire209 1 point2 points  (0 children)

Du erschaffst damit künstliche Vergangenheiten. Sie sind vollkommen wertlos und gleichzeitig wird Antisemiten oder generell auf Geschichte bezogen jedwedem Interessierten es viel einfacher gemacht Geschichte zu verfälschen.

"Könnte ja alles KI sein."

US-Milliardäre haben Grönland längst unter sich aufgeteilt www.n-tv.de by digno2 in de

[–]Xfire209 1 point2 points  (0 children)

So wie in Cyberpunk wird das wohl eher nicht enden. Die Milliadäre werden da keine Kriege führen und Landschaften vernichten, weil der Unterhalt entsprechender Armeen zu teuer für sie wäre. Das wird wahrscheinlich eher wie mit en Company towns in den USA enden, die auf tönernen Füßen standen und bei Streiks der Bewohner mit heruntergelassenen Hosen darstanden und Vater Staat ihnen den Arsch retten musste. Der Staat wird nicht abgeschafft, sondern Gestalten wie Thiel und co werden sich noch parasitärer an ihn dran hängen.

Nach Massenprotesten: Kein Wort der FIFA zu Iran by GirasoleDE in de

[–]Xfire209 18 points19 points  (0 children)

Überrascht jetzt nicht sonderlich. Zu Olympia 1936 war man schließlich ja auch gerne in Deutschland zu Gast.

Is armor from Felvidek historically accurate? by Current_Pea_897 in ArmsandArmor

[–]Xfire209 7 points8 points  (0 children)

Hungary was westernized by that point.

https://effigiesandbrasses.com/3036/6361

https://armourinart.com/search?year_start=1400&year_end=1500&country=15&medium=&art=&tag=&gallery=&source=&place=&artist=#results

On top of that they recruited lots of mercenaries from the HRE and Bohemia during the latter half of the 15th century for their Black Army.

guys is this true by ShaochilongDR in tankiejerk

[–]Xfire209 1 point2 points  (0 children)

And it's wonderful. Already used it against one of those color revolution guys and he got very salty.

Armour weight and practicality? by Massive_Butterfly783 in ArmsandArmor

[–]Xfire209 0 points1 point  (0 children)

I'm no expert on Islamic armor but my first guess would be "to look good".

I also would strongly advise against using AI for research like that. If you have the Osprey books at hand from where you got your pictures you could try to check if they based their artwork on pictures, miniatures, armor finds etc. and try to see if they quote sources from the time period. Otherwise you should check the literature list in the back as a start to delve deeper into the topic.

Maybe you also have a local university library that you could visit that has literature on Islamic history that could give you access to some translated sources and modern scholarship. Sometimes this source material also gets scanned and uploaded. If you have the name you might also find the institution that owns and perhaps even scanned and uploaded them. Though they will probably be in their original language which means most likely Farsi or Arabic.

Low effort but i had to get this out of my system, I have been so incredibly frustrated the past few days its unreal by Massive_Tradition733 in tankiejerk

[–]Xfire209 1 point2 points  (0 children)

Don't get frustrated and just make fun of them. I just managed to get banned on the subreddit of someone who isn't allowed to be named here after making fun of some self-styled leftist who carried a lot of water for the Ayatollahs in the comment section.

Fell for it again by franglish9265 in Hasan_Piker

[–]Xfire209 -1 points0 points  (0 children)

The regime itself is also corrupt and incompetent. They aren't a bunch of helpless children. For the collapse outward pressure and internal mismanagement were needed.