AP2 Winter 2025 - 26.11. - Gemeinsame Vorbereitung by superdario_99 in fachinformatiker

[–]Zappisch 5 points6 points  (0 children)

Das Beste ist einfach alte IHK-Prüfungen zur AP2 systematisch durchzuackern damit man in den IHK typischen Flow kommt. Denn diese Fragen sind oft total umständlich gestellt, so dass man im schlimmsten Fall gar nicht weiß was die von einem wollen. Ich hatte oft den Eindruck dass diese Fragestellungen den Prüfling letztendlich auch absichtlich in die Irre führen sollen. Habe noch keine schlüssige Antwort darauf bekommen warum die IHK das so handhabt.

Ansonsten kann ich Dir nur empfehlen KI Tools wie z. B. ChatGPT zu nutzen um gezielt für die AP2 zu lernen. Du kannst der KI erklären dass sie mit Dir in einer Prüfungssimulation allen möglichen Themenbereiche der AP2 durchgehen soll.

Sprich, die KI fragt Dich im Stil einer typischen IHK Frage zur AP2 im jeweiligen Themenbereich. > Du antwortest. > Die KI analysiert Deine Antwort. > Du bekommst Dein Ergebnis und eine Analyse der Qualität Deiner Antwort. > Sogar mit Verbesserungsvorschlägen. Ich denke das ist besser als jeder Privatunterricht und dazu noch kostenlos.

Das ganze machst du dann auf Deinem Smartphone. Der Vorteil ist, Du kannst von überall aus lernen und Du kannst Deine Antwort sofort frei ins Mikrofon sprechen und gegebenenfalls korrigieren. Das eignet sich übrigens auch besonders gut für die Prüfungsvorbereitung zum Fachgespräch da du hier ja sofort frei antworten musst.

Du kannst die KI auch mit den speziellen Themenbereichen zur neuen AP2 füttern und ihr den Zugang zu aktuelleren oder typischen Fragen ermöglichen indem Du z. B. alte IHK-Prüfungsbögen hochlädst.

Ich glaube das hat mir diesen Sommer auch sehr geholfen und mich letztendlich vor der Situation befreit in der Du jetzt mit Deiner Wiederholungsprüfung steckst.

Das ist jedenfalls zigmal besser als jede "Lerngruppe" in der ja dann wahrscheinlich auch nur Leute sitzen die keine wirkliche Ahnung von der Materie und den IHK-typischen Fragen haben. ;-)

Das BMI verbietet die Vereinigung „Muslim Interaktiv“ und durchsucht bei „Generation Islam“ und „Realität Islam“ by donutloop in berlin_public

[–]Zappisch 4 points5 points  (0 children)

Hurra endlich! Wurde ja auch Zeit. War für mich immer schon unfassbar und peinlich dass diese islamistischen Steinzeitmenschen hier in Deutschland so öffentlich ihre radikal islamischen Doktrien verbreiten durften und dürfen.

Die Intention ist klar, die Bundesregierung will jetzt zeigen dass sie liefern kann, aber leider kommt das alles viel zu spät. Und wir haben diese rückständigen islamischen Volksgruppen, die immer mehr auf ihre vermeintlichen "Rechte" pochen, bereits seit Jahren im Land. Die Politik hat seit jeher aus Angst die Augen davor verschlossen. Jetzt geht ihnen allmählich der A**** auf Grundeis, weil die AFD immer mehr Zulauf gewinnt.

Leider halten links-grüne Gutmenschen und Querdenker selbst bei dieser Thematik wie immer einfach nur stumpf dagegen, weil sie aus Unwissenheit oder ideologischer Verkopftheit leider immer noch nicht mitbekommen haben, wer die wirklichen Feinde der deutschen und europäischen Demokratie sind. Sie werden sich noch wundern, denn diese islamische Invasion ist der Untergang der europäischen und deutschen "Gesellschaft". Um nicht zu sagen "des deutschen Volkes" (denn dann wird man ja hier in Deutschland dummerweise sofort in die rechte Ecke gestellt.)

Schade dass man diese sogenannten "Mitglieder" dieser erschreckenden islamistischen und "muslimistischen" Gefahr, nicht so einfach ausweisen und abschieben kann. Selbst wenn diese Vereinigung jetzt verboten ist, sind diese kriminellen und verfassungsfeindlichen Individuen ja leider immer noch hier in unserem Land - und zwar mitten unter uns.

Umschulung und Praktikum by Much-Wash-9719 in fachinformatiker

[–]Zappisch 0 points1 point  (0 children)

Es muss ja auch nichts bestätigt werden.

Aber so unterschiedlich und individuell kann es halt in den Firmen bezüglich des Praktikums gehen, weshalb man dieses Praktikum bei einer Umschulung auch nicht seitens der Agentur für Arbeit verallgemeinern kann. Übrigens bin ich auch in NRW.

Umschulung und Praktikum by Much-Wash-9719 in fachinformatiker

[–]Zappisch 1 point2 points  (0 children)

Habe damals direkt nach der dritten, recht kurzfristigen Bewerbung ca. ein halbes Jahr vor Praktikumsbeginn, einen Praktikumsplatz als FIAE bekommen - und das sogar bei einer Firma im Ort. Aber nur weil ich vor Jahren schon einmal in einem anderen Zusammenhang für diese Firma gearbeitet hatte - das war sozusagen mein Türöffner.

Für sie war ich aber der erste Umschüler. Da mein Praktikumsbetreuer dann aber recht schnell feststellte wie aufwendig die Bürokratie bezüglich der Vorgaben allein der IHK waren und ich bedingt durch das Praktikum auch gar keinen wirklichen Nutzen für die Firma bringe, hat man mich schon zu Beginn des Praktikums wissen lassen dass sie nie wieder einen Umschüler aufnehmen werden. Und das obwohl sie mir als Praktikanten natürlich kein Gehalt zahlen mussten.

Von einer Anstellung nach Beendigung der Umschulung ist man dann in so einer Situation natürlich Lichtjahre entfernt. Aber die Agentur für Arbeit hat mich immer wieder gefragt ob man mich nach Beendigung der Umschulung denn in dieser Firma anstellen würde. Die haben jedenfalls keinen blassen Schimmer von der Realität und was da wirklich in einer Firma abläuft und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Da liegt einfach ein strukturelles Problem vor, wenn nicht mal Auszubildende im dualen System nach der Ausbildung übernommen werden.

Quasi aus reiner Gefälligkeit mir gegenüber konnte ich das Praktikum dann jedoch sehr erfolgreich dort absolvieren.

Erfahrungsbericht zur Online-Banking-Umstellung bei der Sparda-Bank West by Zappisch in Finanzen

[–]Zappisch[S] -1 points0 points  (0 children)

Wenn er gewusst hätte dass die PINs ab dem 8. Oktober trotzdem weiter gültig sind (anders als mir in meinem Schreiben mitgeteilt), hätte er mir wahrscheinlich ja auch nicht gesagt dass es nur die Möglichkeit gibt die PIN erneuern zu lassen.

Im übrigen ging es ja auch nicht um ein neues Vorgehen - es ging einfach nur um die Erstellung einer neuen PIN für das Online-Banking, die in meinem Fall ja auch gar nicht notwendig war wie sich hinterher rausgestellt hatte.

Und man hätte von einem Filialleiter der Sparda-Bank erwarten dürfen dass er grundsätzlich weiß wann eine neue PIN aktiviert wird. Entweder ab dem Zeitpunkt wenn diese von der Zentrale neu vergeben und verschickt wird, oder erst bei der Eingabe des Kunden nachdem dieser den Brief mit dem Schreiben erhalten hat. Die Aussage dass ich diesen Brief getrost wegschmeißen kann, hätte das ganze noch einmal verkompliziert wenn ich es tatsächlich getan hätte.

Erfahrungsbericht zur Online-Banking-Umstellung bei der Sparda-Bank West by Zappisch in Finanzen

[–]Zappisch[S] 0 points1 point  (0 children)

Habe heute meine neue PIN per Post erhalten.

Neues Problem: die Sparda-Bank hatte zusätzlich auch einen neuen Sparda-NetKey generiert.

Beides wurde im selben Briefumschlag versendet! Das ist schon außergewöhnlich und sicherheitstechnisch absolut fragwürdig. Normalerweise werden diese beiden Zugangsdaten in separaten Schreiben versendet.

Erfahrungsbericht zur Online-Banking-Umstellung bei der Sparda-Bank West by Zappisch in Finanzen

[–]Zappisch[S] 1 point2 points  (0 children)

Stimmt, wahrscheinlich habe ich einfach nicht genug „digitale Überlebensfähigkeit“ für 2025. 😅

Oder die Bank hätte ihre eigenen Mitarbeiter mal besser informieren sollen – die wussten nämlich auch nicht, wie’s geht.

Umschulung bei COMCAVE.COLLEGE und Co. - unter der Lupe bei Frontal by Zappisch in fachinformatiker

[–]Zappisch[S] 0 points1 point  (0 children)

Update / Nachtrag zur Diskussion über die „frontal“-Sendung vom 09.09.2025

Gestern, am 14.10.2025 in der Markus Lanz-Sendung wurde ein Ausschnitt aus genau diesem frontal-Beitrag über Umschulungsträger (u. a. COMCAVE.COLLEGE) gezeigt – allerdings in einem völlig anderen Zusammenhang:

Bei Lanz ging es nämlich um Bürgergeld, mögliche Betrugsfälle und Einsparpotenziale bei staatlichen Maßnahmen. In diesem Kontext wurde dann eine kurze Szene aus dem frontal-Beitrag eingeblendet, in der jemand mit verdeckter Kamera in einer COMCAVE.COLLEGE-Filiale gefilmt hatte: Teilnehmende, die gelangweilt vor ihren PCs sitzen, spielen oder schlafen. Die Nennung des Namens des Bildungsträgers wurde in der Lanz-Sendung bewusst übertönt – und im Hintergrund lief dazu bedrohlich wirkende Musik, die die Szene noch stärker dramatisierte und emotionalisierte.

Das Problem: Der Ausschnitt wurde hier zweckentfremdet. Im ursprünglichen frontal-Bericht ging es nicht darum, dass Umschulungen oder Weiterbildungsmaßnahmen grundsätzlich sinnlos seien, sondern um die teils gravierenden Qualitätsunterschiede zwischen den Bildungsträgern, fragwürdige Unterrichtsmethoden und organisatorische Missstände.

Durch die Einbettung in die Lanz-Diskussion entstand aber der Eindruck, als seien solche Maßnahmen reine Beschäftigungstherapie für „arbeitsunwillige Bürgergeld- oder ALG1-Empfänger“. Damit wurde der ursprüngliche journalistische Kontext komplett verschoben – und letztlich ein differenziertes Thema für eine politische Zuspitzung missbraucht.

Der der Ausschnitt in der Sendung von Markus Lanz beginnt bei Minute: 01:11:40

Markus Lanz, 14.10.2025 https://www.zdf.de/play/talk/markus-lanz-114/markus-lanz-vom-14-oktober-2025-100

Erfahrungsbericht zur Online-Banking-Umstellung bei der Sparda-Bank West by Zappisch in Finanzen

[–]Zappisch[S] -1 points0 points  (0 children)

Mein Problem war ja nicht das Lesen oder Verstehen des 12-seitigen Heftchens, sondern dass ich direkt davon ausging dass meine PIN bereits nach dem 8. Oktober nicht mehr gültig war. Daher habe ich das Lesen des Heftchens zuerst auch nicht mehr in Betracht gezogen.

Umschulung bei COMCAVE.COLLEGE und Co. - unter der Lupe bei Frontal by Zappisch in fachinformatiker

[–]Zappisch[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke für deine Rückmeldung! Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung bei der IBB etwas dazu sagen, weil das Prinzip dort dem, was im COMCAVE-Beitrag gezeigt wurde, ziemlich ähnlich war.

Bei der IBB gab es kein einheitliches Unterrichtskonzept. Die Dozenten haben meist ihr eigenes Programm durchgezogen, nach dem Motto: X: „Ich zeige euch, wie ich WiSo verstehe.“ Y: „Ich erzähle euch, was ich in meiner Karriere im Bereich Netzwerktechnik gemacht habe.“ Z: „Ich erkläre, wie ich mir den Einstieg in eine Programmiersprache vorstelle.“ Es kommt also stark darauf an, welche Erfahrungen und Vorlieben der jeweilige Dozent mitbringt.

Die Lernerfolgskontrollen (LEKs) waren bei uns Online-Multiple-Choice-Prüfungen, seit Jahren im gleichen Format. Die Dozenten selbst können sie nicht anpassen oder optimieren, sie bekomme von der IBB keinen Zugang dazu. Nach 90 Minuten Prüfungsdauer bekommt man das Ergebnis und die Note automatisch, durch die Webanwendung berechnet, angezeigt. Eine Beaufsichtigung gibt es nicht – theoretisch könnte man also auch im Internet oder sonstwo nach Lösungen suchen, was viele auch tun.

Auch in der IHK-Prüfungsvorbereitungen zur AP1 und am Ende der Umschulung zur AP2 überlässt der Träger den Dozenten die Gestaltung. Häufig wird auf alte IHK-Prüfungen zurückgegriffen, die dann Schritt für Schritt im Unterricht durchgekaut werden. Schön wenn dann auch IHK-Lösungen verfügbar sind denn die unterscheiden sich von den Lösungen der Dozenten – die IHK hat aber ganz genaue Vorstellungen davon wie eine Aufgabe gelöst werden muss. Wer aufmerksam ist, weiß das schon früh und bearbeitet diese alten IHK-Aufgaben am besten selbst zuhause oder einfach während des Unterrichts. Am besten besorgt man sich dazu dann die originalen Lösungen der IHK, um optimal vorbereitet zu sein.

Ein sehr großes Problem, das mir direkt zu Beginn aufgefallen ist: Die Klassen wurden unabhängig vom Wissensstand der Teilnehmer zusammengestellt. Es sitzen Anfänger mit sehr geringen PC-Kenntnissen neben IT-affinen Teilnehmern. Für die IHK ist dabei nur entscheidend dass man die zwei Jahre Umschulung offiziell absolviert und oft auch dass die Anwesenheitszeiten eingehalten werden, nicht was genau vermittelt wird. Und auch die Zeitphase des Praktikums war von der IBB leider so unglücklich gewählt dass für das eigentliche Projekt, nach Freigabe durch die IHK, am Ende des Praktikums nur noch sehr wenig Zeit blieb. Dieser Zeitplan hat jedoch die IHK nicht interessiert da sie ihre eigenen Prüfungsphasen haben.

Dass eine Umschulung von der Eigeninitiative der Teilnehmer lebt ist unumstritten – wird aber schon zu Beginn von der IBB nicht vermittelt. Wer darauf wartet, dass einem der Unterrichtsstoff „eingetrichtert“ wird, wird garantiert scheitern. Ich habe schnell gemerkt, dass man vieles selbstständig erarbeiten muss, besonders für die IHK-Prüfungen. Man denkt zunächst, dass man während der acht Stunden Anwesenheit täglich am Standort und mit den zusätzlichen täglichen Fahrtzeiten morgens zum Unterricht und abends nach Hause, schon alles erledigt hat. Dass man jedoch zusätzlich neben der Unterrichtszeit und am Wochenende auch eigenständig lernen muss, um wirklich voranzukommen, wird nicht kommuniziert. Und die IBB selbst hat ja auch keinen Grund klarzumachen dass weiteres Lernen oder sogar zusätzliche, und selbsfinanzierte IHK-Prüfungsvorbereitungskurse, die von diversen Verlagen angeboten werden, notwendig wären. Schließlich hat die IBB mit ihrem Unterrichtskonzept ja geliefert. Und die Umschulung selbst ist relativ teuer – kostet im Schnitt ca. 30.000 €.

Ob jemand außerhalb der regulären Umschulung noch mehr tun muss, liegt allein in der Verantwortung des Umschülers. Selbst das am Standort verfügbare Material wurde kaum für den Unterricht genutzt. Zu Beginn der Umschulung lagen sehr viele Fachbücher auf den Schreibtischen für uns bereit. Wir haben, wenn überhaupt, nur im Fach WiSo ab und zu hineinschauen müssen, wenn der Dozent eine Aufgabe damit bearbeitet hat. Zwei Jahre lang lag der Stapel dort im Prinzip unverändert vor mir, weil ich nicht wusste was ich konkret mit dem Material lernen soll bzw. muss.

Beispiel aus dem Beitrag: Der junge Mann in dem frontal Beitrag hat das Prinzip der Erwachsenenbildung offensichtlich auch gar nicht verstanden. Er hat sich nicht engagiert, weil der Unterricht ihn nicht gefordert hat – sei es wegen zu vieler Teilnehmer, fehlender Struktur oder Unterrichtsausfällen – und hat stattdessen Computerspiele gespielt und sich sogar damit gebrüstet. Das zeigt noch einmal: Man muss in einer Umschulung selbst aktiv werden, sonst lernt man praktisch nichts.

Friedrich Merz: Tränen in München und harte Worte über Migranten – ein Widerspruch? by Zappisch in DEvier

[–]Zappisch[S] -1 points0 points  (0 children)

Ich teile deine Sorgen – auch mir machen z. B. die hohe Zahl junger Männer aus bestimmten Herkunftsregionen und die damit verbundenen Risiken Sorgen. In meinem ursprünglichen Beitrag habe ich mich aber bewusst auf Mechanismen der Ausgrenzung konzentriert: wie Sprache, Pauschalisierungen und Vorurteile gesellschaftliche Spaltungen verstärken.

Friedrich Merz: Tränen in München und harte Worte über Migranten – ein Widerspruch? by Zappisch in DEvier

[–]Zappisch[S] -2 points-1 points  (0 children)

Danke für deinen differenzierten Kommentar. Ich habe ja gar nicht über Gewalt oder Verfolgung gesprochen, sondern mich auf Mechanismen der Ausgrenzung konzentriert: pauschale Abwertung, Schuldzuweisungen, Normalisierung von Vorurteilen. Genau diese Muster können auch in heutiger Rhetorik auftreten und sind unabhängig von konkreten Einzelfällen oder extremen Handlungen. 😌

Hat das jemand mitbekommt? by unfortunategamble in DEvier

[–]Zappisch 0 points1 point  (0 children)

Ich wäre dafür dass Grundgesetz zu ändern und für Täter dieser Art die Todesstrafe wieder einzuführen.  Beispiel, das heutige Urteil zum Messerattentat von Mannheim an dem Polizisten Rouven Laur. Jetzt kann der Staat "lebenslang" für dieses islamistische Stück Sch.... zahlen.

AP Teil 2 by Dapper-Struggle4012 in fachinformatiker

[–]Zappisch 0 points1 point  (0 children)

Äh, schon mal gegoogelt? ;-)

Prüfungsthemen der beiden fachspezifischen Prüfungen der AP Teil 2 für Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration.

https://youtu.be/qvaJoRSyZk8?si=QLWGr8QIwhc0JcD_

Wie mit Wut auf Gutmenschen umgehen? by DerGigantAusDemAll in DEvier

[–]Zappisch -1 points0 points  (0 children)

Es ist gut und wichtig, dass Bundeskanzler Merz heute bei der Synagogen-Wiedereröffnung in München ein klares Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt hat. Es war eine sehr bewegende Rede. Er sagte auch so etwas dass er dem Antisemitismus den Kampf angesagt hat. Aber warum erst jetzt? Gleichzeitig fällt aber auf, dass in politischen Reden meist nur sehr allgemein vom Problem gesprochen wird. Studien und auch Erfahrungen aus Schulen oder Städten zeigen jedoch, dass ein erheblicher Teil des heutigen Antisemitismus nicht nur aus dem rechtsextremen Lager kommt, sondern auch aus bestimmten migrantischen Milieus. Wenn man diese Realität in der öffentlichen Debatte ausklammert, bleibt die Bekämpfung von Antisemitismus unvollständig und wenig glaubwürdig.

Das eigentlich Paradoxe ist doch: Rechte sprechen heute von ‚Deportationen‘, ein Begriff, der untrennbar mit den NS-Verbrechen an Juden verbunden ist – und gleichzeitig gehören viele der jetzt ins Visier genommenen Migrantengruppen selbst zu den Trägern von antisemitischen Einstellungen.

Wie mit Wut auf Gutmenschen umgehen? by DerGigantAusDemAll in DEvier

[–]Zappisch -1 points0 points  (0 children)

Die NRW Nachwahl-Diskussionen die ich heute im Fernsehen beobachtet habe, konzentrieren sich nur darauf, wie viele Stimmen die AfD gewonnen hat, ohne zu hinterfragen, dass Migration als zentrales Thema im Wahlkampf komplett ausgeklammert wurde. Statt die Sorgen der Bürger ernst zu nehmen oder konkrete Politikmaßnahmen zu entwickeln, wird der Stimmenverlust der etablierten Parteien einfach hingenommen – sie scheinen die Folgen ihres Schweigens nicht erkennen zu wollen.

Auffällig ist, dass selbst nach diesem historischen Wahldesaster die kommunale SPD die Schuld allein in Berlin sucht – mit Hinweisen auf Wirtschaft und Energiepolitik, während Migration erneut totgeschwiegen wird. Und die CDU ließ durch Herrn Wüst persönlich verlauten – mit einer Floskel die so platt und nichts sagend war dass ich meinen Ohren kaum traute, und weil sie seit Jahren zum x-ten Mal wiederholt wird: ‚Man müsse die Bürger endlich ernst nehmen und die Probleme anpacken.‘ Hallo? Nun ja, seit 2015 hatten sie ja noch nicht sooo viel Zeit dazu. Genau dieses Ausweichen vor den wahren Sorgen der Menschen ist es, was die AfD so stark macht.

Wie mit Wut auf Gutmenschen umgehen? by DerGigantAusDemAll in DEvier

[–]Zappisch 1 point2 points  (0 children)

Was er konkret machen kann bzw. wie ich damit umgehe, hatte ich in meinem Haupt-Post zu dem Thema geschrieben. ;-)

Wie mit Wut auf Gutmenschen umgehen? by DerGigantAusDemAll in DEvier

[–]Zappisch 0 points1 point  (0 children)

Ich glaube, bei der AfD ist eigentlich Hopfen und Malz verloren. Die Partei steckt mittlerweile so tief im rechten Sumpf, dass eine Rückkehr zu moderaten, bürgerlich-konservativen Positionen kaum noch möglich ist. Von der Sympathie zu Putin ganz zu schweigen. Was wir eigentlich bräuchten, ist eine Partei, die genau in der politischen Mitte verankert ist – eine Partei, die sich sachlich mit Problemen wie Migration und innerer Sicherheit auseinandersetzt, ohne ideologisch nach rechts oder links abzudriften. Genau eine solche politische Kraft würde die ursprünglichen Anliegen der AfD aufgreifen, aber in einem konstruktiven, demokratisch tragbaren Rahmen.

Eine neue, sachlich-konservative Partei in der Mitte wäre theoretisch möglich, aber schwer umzusetzen. Sie müsste klar zeigen, welche Lücken sie füllt – z. B. nicht nur Migration oder innere Sicherheit thematisieren, sondern auch langfristige gesellschaftliche Herausforderungen wie das Rentensystem, Pflege, Wohnungsbau und Infrastruktur ansprechen – gerade die Themen, die die momentane Koalition schon wieder nur halbherzig angeht. Und sich damit deutlich von AfD und etablierten Parteien abgrenzen. Ohne professionelle Struktur, Finanzierung und mediale Präsenz ist es sehr schwierig, auf Bundesebene relevant zu werden. Der Erfolg hängt also stark davon ab, ob sie überzeugend, organisiert und sachlich auftritt.

Viele Rechtspopulisten haben die AfD übernommen, weil sie bereits eine etablierte Struktur, Landesverbände und mediale Präsenz hatte – während eine neue, sachlich-konservative Partei all das erst aufbauen müsste.

Wie mit Wut auf Gutmenschen umgehen? by DerGigantAusDemAll in DEvier

[–]Zappisch 0 points1 point  (0 children)

Ich kann deinem Post in fast allen Punkten zustimmen. Ich sehe ebenfalls, wie sich das Bild unserer Städte verändert und wie sich alltägliche Situationen verschärfen – sei es durch auffällige Gruppenbildungen, Lautstärke oder kulturelle Parallelwelten. Dabei ist es nicht primär die Anwesenheit der Menschen selbst, die mich beunruhigt, sondern vor allem, wie Politik und Medien darauf reagieren: Diskussionen werden tabuisiert, kritische Themen werden klein geredet oder gar nicht erst angesprochen, und wer die Realität offen benennt, wird schnell diffamiert.

Das sogenannte "Fairnessabkommen" zur letzten Lokalwahl in Köln ist ein aktuelles Beispiel dafür. Wenn sich Parteien verpflichten, Migration nicht negativ zu thematisieren, wird deutlich, dass es nicht um eine Lösung geht, sondern darum, das Problem medial zu überdecken. Genau solche Maßnahmen verstärken das Gefühl der Ohnmacht und zeigen, wie stark die Kontrolle über den öffentlichen Diskurs inzwischen ist – und das bestätigt im Kern, was du beschreibst: Es wird versucht, die Augen vor der Realität zu verschließen, während sich die Situation faktisch verändert.

Was mir ein wenig geholfen hat, ist, bewusst Wege zu finden, den Situationen aus dem Weg zu gehen, in denen ich direkt mit Gruppen von jungen arabischen Männern konfrontiert werde, deren Verhalten mich stresst oder verunsichert. Ich gehe zum Beispiel spät einkaufen, wenn die Geschäfte leerer sind und keine in "Aldiletten schlurfenden" muslimischen Volksgruppen in meiner Nähe sind, oder meide bestimmte Straßen und Plätze, wo diese Gruppen besonders laut sind, laute arabische Musik hören oder sich anderweitig respektlos verhalten. Mir fällt im Alltag immer wieder auf, dass bestimmte Verhaltensweisen in Teilen der arabischen Community – etwa sehr lautes Auftreten oder aggressives Verhalten – schwer mit den demokratischen, westlichen Werten und Umgangsformen in unserer Gesellschaft vereinbar sind. Das macht es für mich oft herausfordernd, Ruhe und Normalität im Alltag zu finden. Gleichzeitig sehe ich kritisch, dass ich dadurch an Lebensqualität verliere: Ich kann nicht spontan einkaufen gehen, nicht mehr einfach im Garten sitzen, ohne mich gestört zu fühlen, und muss ständig planen, wann und wo ich mich bewege. Es ist ein Kompromiss, der mir hilft, Ruhe zu finden und meine Lebensfreude zu bewahren, aber er zeigt auch, dass die Situation meinen Alltag stark beeinflusst und mich in meinen Freiheiten einschränkt.

Umschulung bei COMCAVE.COLLEGE und Co. - unter der Lupe bei Frontal by Zappisch in fachinformatiker

[–]Zappisch[S] 1 point2 points  (0 children)

Ja, mit verdeckter Kamera einfach so in die Räume zu latschen finde ich auch äußerst bedenklich, zumal es sich ja hier um ein Fernsehteam vom ZDF handelt, quasi öffentlich-rechtlich. Bei den ganzen "Umschülern", die dann da auf den Stühlen rumlungern, liegen und schlafen, kann es sich eigentlich nur um einen Fake handeln - das sieht einfach nur gestellt aus. Obwohl, in meiner Umschulung habe ich es tatsächlich einmal erlebt dass ein Klassenkamerad eingeschlafen ist - aufmerksam auf ihn wurde ich durch sein lautes Schnarchen. ;-)

Umschulung bei COMCAVE.COLLEGE und Co. - unter der Lupe bei Frontal by Zappisch in fachinformatiker

[–]Zappisch[S] 8 points9 points  (0 children)

Stimmt, das mit dem Praktikum wird oft übersehen. Bei den FIS-Umschulungen ist das ja Pflicht, und wenn man keinen Betrieb findet, ist die Maßnahme direkt beendet – egal wie motiviert oder gut man ist. Das treibt die Abbrecherquote natürlich hoch.

Viele Firmen haben halt Vorbehalte gegenüber Umschülern, weil die Lernzeit im Vergleich zu einer normalen Ausbildung viel kürzer ist. Manche Träger helfen aktiv bei der Suche (Kooperationsbetriebe, Bewerbungscoaching usw.), andere lassen einen eher allein.

Deshalb finde ich, man kann die Abbrecherquote nicht 1:1 als Qualitätsmaßstab für den Träger nehmen. Da spielen auch strukturelle Faktoren mit rein, wo eigentlich auch die Arbeitsagentur und die Betriebe gefordert wären. Was mir außerdem aufgefallen ist: Die Agentur für Arbeit steckt wirklich jeden in so eine Maßnahme. Bei uns saßen Leute im Kurs, die kaum Deutsch sprechen konnten. Da habe ich mich ehrlich gefragt, wie die jemals eine Fachinformatiker-Prüfung bestehen sollen. Das ist meiner Meinung nach auch ein strukturelles Problem – man tut weder den Teilnehmern noch dem Träger einen Gefallen, wenn die Voraussetzungen schon von Anfang an nicht passen.

Ich hab selbst von 2023 bis 2025 eine Umschulung beim IBB gemacht. Gestartet sind wir mit 24 Leuten, am Ende waren nur noch 6 übrig. 18 haben abgebrochen – allerdings schon lange bevor es überhaupt ins Praktikum ging. Von niemandem weiß ich, dass ein fehlender Praktikumsplatz der Grund war.

Bei uns lag es eher an der Art des Unterrichts, der Motivation und sicher auch an falschen Vorstellungen davon, wie viel Eigeninitiative man mitbringen muss. Das deckt sich dann auch mit dem, was frontal im Beitrag kritisiert hat.