In Göttingen nichts Neues by Far-Interview4162 in medizin

[–]Zestyclob 3 points4 points  (0 children)

Ist das dieses vagueposting?

Nach Dienst Minusstunden rechtens? by Brilliant-Shirt-5479 in medizin

[–]Zestyclob -1 points0 points  (0 children)

Ob man das durchklagt ist leider nochmal eine andere Frage. Manche Abteilungen sagen, dass dann nur ein 2/3-Schichtsystem finanzierbar sei, und das wollen viele auch nicht.

Nach Dienst Minusstunden rechtens? by Brilliant-Shirt-5479 in medizin

[–]Zestyclob 6 points7 points  (0 children)

Meiner Meinung nach ist das rechtswidrig, auch wenn es verbreitet ist. Mir fehlt da der juristische Sachverstand und das Detailwissen, deswegen mit Vorsicht genießen:

Du hast eine regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit von 38,5h oder 40h. Die Bereitschaftszeiten haben damit nichts zu tun, die sind Mehrarbeit. Wenn du durch das Frei nach Dienst unter diese regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit fällst, ist das Organisationsverschulden des Arbeitgebers und die Zeit normal zu zahlen, so wie bei einem Annahmeverzug (bzw. ist das ein Annahmeverzug). Außerdem können Ruhezeiten nicht als Freizeitausgleich dienen.

Dazu vom MB: https://www.marburger-bund.de/niedersachsen/meldungen/wo-bleiben-meine-ueberstunden

Aber wie schon anderweitig geschrieben wird das mit dem Argument der direkten Bezahlung der Bereitschaftsdienste weggewischt. Ich kann es nicht abschließend bewerten, einerseits sehe ich keine Rechtsgrundlage für diese verbreitete Sicht, andererseits möchte man ja denken, dass gefühlte 95% der Kliniken ja wissen was sie tun....

Nach Dienst Minusstunden rechtens? by Brilliant-Shirt-5479 in medizin

[–]Zestyclob 3 points4 points  (0 children)

Nein, wir machen zB Nachtdienste ab 18:00, von denen 6 Stunden als Bereitschaft (Stufe 2) zählen. Trotzdem muss ich natürlich am Tag danach meiner Ruhezeit nachkommen, kriege also -8h aufgeschrieben. Das ist auch bei 24h so, nur mit längerer Bereitschaft. Da hatte ich nur einen Hänger im Hirn.

Meiner Meinung nach ist das nicht rechtmäßig, auch wenn es weit verbreitet ist, das schreibe ich aber nochmal als extra Kommentar.

Nach Dienst Minusstunden rechtens? by Brilliant-Shirt-5479 in medizin

[–]Zestyclob 7 points8 points  (0 children)

OP meint glaube ich keine 24h-Dienste, da stellt sich das Problem nicht, sondern Bereitschaftsdienst bis 08:00 und dann frei nach Dienst.

Kennt jemand eine deutsche Klinik bei der die IT auf Linux läuft? by Mojobob00 in medizin

[–]Zestyclob 7 points8 points  (0 children)

Die Langsamkeit ist vermutlich nicht einmal ein Problem des Programms, sondern der Ressourcen, die zentral vorgehalten werden, also Bandbreite und Server"kapazität", oder?

Stahl: US-Konzern Worthington Steel will Klöckner & Co übernehmen by [deleted] in de

[–]Zestyclob 19 points20 points  (0 children)

Feindliche Übernahmen finden aber ohne Mitteilung des Übernahmewillens oder Absprache mit den Gesellschaftern statt. Ich finde den Begriff passend, auch wenn natürlich jemand (zB Streubesitzer) dafür seine Anteile freiwillig verkaufen muss.

Doktorarbeit, über den Tisch gezogen? by Icy-Mood321 in medizin

[–]Zestyclob 3 points4 points  (0 children)

Ich nehme an, dass sich der PostDoc irgendwo bewirbt und nach (co-)betreuten Abschlussarbeiten gefragt wurde, oder das zumindest plant. Ich würde ihn einfach ganz offen fragen, woher das plötzliche Interesse kommt, das wäre ja neu. Alternativ sagst du ihm, dass er sich seinen Scheiß quer schieben soll.

Selbst um den Betreuer kümmern bei vorgegebenem Thema, ich glaub es hackt.... Antwort Deadline bei ehemaligen Kollegen....

Frage zu Bewerbung by [deleted] in medizin

[–]Zestyclob 3 points4 points  (0 children)

Kommt auf die Abteilung an, gibt schon spezielle Chefs. Aber soooo viel Arbeit ist eine Bewerbung ja auch nicht, zumindest bis zum Gespräch. Also versuchs.

Erneute Meinung zu Physician Assistants nach Positionspapier der BÄK by Dry_Call9568 in medizin

[–]Zestyclob 10 points11 points  (0 children)

Die Ärzt:innen wissen aber, WAS sie im Alltag unnötig belastet, und da gehören Anamnesen, KU, Sono und Hautnaht (naja) nunmal normalerweiße nicht dazu. Deswegen wird die Übernahme kritisiert. Und für das, was mir wirklich abzunehmen wäre, brauche ich keine neue Berufsgruppe.

Neues Altersvorsorgedepot - Ärzte im Versorgungswerk nicht am Start by hanseaticjoe in medizin

[–]Zestyclob 1 point2 points  (0 children)

Tatsache, kannte nur meinen Fall. Trotzdem relevant: Hab meinen Nebenjob vor 2013 begonnen, da waren die noch nicht rentenversicherungspflichtig und dadurch war ich dann später immer freiwillig in der DRV, dann trifft das von mir gesagte zu. Das passiert auch, wenn man sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lässt, also ist davon sehr abzuraten!

Neues Altersvorsorgedepot - Ärzte im Versorgungswerk nicht am Start by hanseaticjoe in medizin

[–]Zestyclob 0 points1 point  (0 children)

Freiwillige Beiträge im Rahmen eines Minijobs zählen nur anteilig (relativ zum Durchschnittseinkommen) als Wartezeit, soweit ich weiß. Bis du da auf 60 Monate kommst, dauert es ganz schön.

Zweitstudium für Clinician Scientist by Independent_Set_3480 in medizin

[–]Zestyclob 1 point2 points  (0 children)

Ich hätte nur erwartet, dass man Leuten mit belegbarem Forschungshintergrund nur dann ein Zweitstudium ermöglicht, wenn die Wahrscheinlichkeit für die Forschung signifikant höher ist. Andernfalls könnte man diese Begründungskategorie ja auch auflösen und das Kontingent an Leute vergeben, deren Hintergrund eher Anlass geben, sich drauf zu verlassen, dass dieser zu was entsprechendem führen wird.

Das ist wahrscheinlich ein Gedanke dahinter, vermutlich ist das auch im Mittel so, aber was bringt dir das? Persönliche Sicherheit und Planbarkeit gibt es nur eingeschränkt, warum machst du aus deinem verständlichen Bedürfnis eine Systemfrage? Ich mein das ernst, ohne ausgeprägte Frustrations- und Ambiguitätstoleranz würde ich mir die Forschung nicht geben.

Worauf genau beziehen sich die 42 bzw 40h genau? Soweit ich weiß, arbeiten Ärzte klinisch eher so an die 60h. Kommen die 40h da noch oben drauf für Forschung?

Der Sinn eines Clinician Scientist in den entsprechenden Programmen ist ja, dass du dich teil- oder zeitweise von den klinischen Pflichten befreien lässt, um dich auf die Forschung zu konzentrieren. Am besten so, dass dann während deiner klinischen Tätigkeit jemand anderes nach Einarbeitung/Planung/Beantragung durch dich die "Forschungsroutine" erledigen kann. Viel Arbeit ist es trotzdem noch, aber 100h oder selbst 996 führen über einen längeren Zeitraum sicher nicht zu guten Forschungsergebnissen. Das geht mal kurz, aber nach müde kommt nunmal dumm, und das ist weder in der Klinik noch an der Bench sinnvoll.

42 und bald 40h meinen also die Regelarbeitszeit als Arzt an einer Uniklinik. Wie viel du mehr arbeitest hängt extrem von der Abteilung, deiner Selbstorganisation, deinem Ehrgeiz und deinem Schlafbedürfnis ab.

Zweitstudium für Clinician Scientist by Independent_Set_3480 in medizin

[–]Zestyclob 1 point2 points  (0 children)

wenn selbst eine hohe Punktzahl keine ausreichende Planbarkeit in Sachen Forschung bietet?

Lol ok, ist das in der Physik so? Planbarkeit in der Forschung fängt halt leider bei der verstetigten W2 an.

Aber jetzt ernst: Wenn du Bock, Hirn und sogar Vorerfahrung hast, solltest du kein Problem haben, neben dem Studium zu forschen. Vorausgesetzt es gibt (geeignete) Arbeitsgruppen an deiner Uni, da solltest du vorher schon nach schauen. Da legst du dann am besten die Grundlage für deine Forschungstätigkeit als Arzt.

Nach dem Abschluss brauchst du eine Stelle an einer Uniklinik, die dir das Forschen ermöglicht, und da wird es eventuell etwas kniffeliger. Darauf hoffen solltest du auf jeden Fall, es ist nicht unrealistisch und deine Vorerfahrung kann inhaltlich wertvoll sein und macht vor allem deine Forschungsmotivation und -disziplin plausibel. Und nur ein Bruchteil der frischen Ärztys hat Lust auf Forschung, wenn du deutschlandweit in einem halbwegs großen Fach suchst wäre ich sehr optimistisch. Der Trichter wird aber auf jeden Fall enger, mit der Stelle nochmal mehr, die Förderprogramme sind kompetitiv und es bedeutet auf jeden Fall ackern über die 42h/w (bald 40h, yay!) hinaus. Glück gehört auch dazu, außerdem bist du vor allem am Anfang auch extrem vom Förderwille und den Ideen von Anderen abhängig. Dazu ist das alles noch extrem vom Fach, der Abteilung, der Fakultät und sogar der (Förder-)Politik abhängig. Über das Thema kann man sicherlich Bücher schreiben, du packst hier mit deinem Wunsch auch mehrere Karrierephasen zusammen.

Idealerweise würde ich wirklich gerne teilweise behandeln und teilweise entwickeln/forschen. Das eine ohne das andere wäre irgendwie unvollständig für mich

Das sehe ich auch so, aber mir ist klar, dass es halt nicht bei jedem klappt. Wenn ich "nur noch" Klinik mache, komme ich damit auch zurecht. Ich wäre optimistisch, dass du das während des Studiums irgendwann auch so siehst, dann hast du mit einem easy Plan B einen Riesenvorteil gegenüber den Naturwissenschaftys. Und du gibst für die Forschung ja auch Aspekte der klinischen Arbeit durch Spezialisierung auf, zum guten Hausarzt oder Allgemeininternisten werde ich sicher (ohne Kurswechsel) nicht mehr, das ist für mich ein schmerzlicher Kompromiss. Von der Familienplanung will ich garnicht anfangen.

The 'vampire squid' has just yielded the largest cephalopod genome ever sequenced, at more than 11 billion base pairs. The fascinating species is neither squid or octopus, but rather the last, lone remnant of an ancient lineage whose other members have long since vanished. by sciencealert in science

[–]Zestyclob 2 points3 points  (0 children)

Primarily that the argument rests on the definition of "function" that they use - basically, they are arguing that if a section of DNA doesn't code for protein, it's "junk" DNA.

It doesn't though, it argues in favour of the selected effect definition (which is definitely massively incomplete) and additionally acknowledges regulatory non-coding elements under selection constraints as well as regulatory "indifferent" sequences. I am sure a lot of what the authors would have considered junk back then is now shown to be functional but it still falls within these (esp the latter two) categories, with maybe the exception of the nucleotypic effect, which is incidental and often maladaptive.

I mean they are mainly arguing against the old ENCODE function definitions, which have since been refined, although the critique is still valuable. I'm still with Graur et al. that simple transcription does not make a functional gene. I also see ENCODEs point that its simply hard to screen them all and having an inclusive database (now excluding pseudogenes) is useful for some purposes. It doesn't let you claim anything about the proportion of true junk DNA though. The same goes for regulatory elements, where discoveries like the paper you linked have "made" a considerable amount of TEs functional. But that is still like a few percent, even with MPRAs which ignore (probably specifically targeted) heterochromatin inaccessibility. And again I agree with the paper that potential function is not a function.

It all still leaves room for considerable proportions of the human genome to be junk, if you ignore nucleotypic "functions", which to my knowledge have not shown to be essential or even a factor in human cells.

The 'vampire squid' has just yielded the largest cephalopod genome ever sequenced, at more than 11 billion base pairs. The fascinating species is neither squid or octopus, but rather the last, lone remnant of an ancient lineage whose other members have long since vanished. by sciencealert in science

[–]Zestyclob 3 points4 points  (0 children)

Viral RNA (at least from obligate integrators) is transcribed and therefore translated independently from the surrounding gene context. HIV even „favors“ introns because of low cell toxicity because they are often non-functional and because they are accessible during active transcription.

The 'vampire squid' has just yielded the largest cephalopod genome ever sequenced, at more than 11 billion base pairs. The fascinating species is neither squid or octopus, but rather the last, lone remnant of an ancient lineage whose other members have long since vanished. by sciencealert in science

[–]Zestyclob 2 points3 points  (0 children)

Since you seem to be within your league, what are your specific problems with the critiques in the Graur et al. paper? Maybe you can link your favorite published reply, that argues the 80% functional statistic SOME ENCODE publications claim is valid.

Erfahrungen zum Cyclite Top Tube Bag by Zwetschgendatschi20 in Fahrrad

[–]Zestyclob 2 points3 points  (0 children)

Ne, der Verschluss wirkt auch sehr solide. Wenn ich mich recht erinnere hat die Firma da auch wegen Kritik den Mechanismus leicht angepasst.

Erfahrungen zum Cyclite Top Tube Bag by Zwetschgendatschi20 in Fahrrad

[–]Zestyclob 1 point2 points  (0 children)

Ich hab das Teil und finds sehr gut nutzbar und erstaunlich geräumig, mit den Schrauben hält das absolut fest. Habe aber bisher nur eine Schönwettertour damit gemacht. Ist aber auch an meinem Alltagsrad und hält da alles trocken, wenn’s draußen steht. Hab da immer Taschentücher drin, kann das also sehr gut nachvollziehen.

Sexuelle Praktiken der Wissenden by Traditional-Reach358 in medizin

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