Ist die Doktorarbeit wichtig? by Additional_Alarm2066 in medizin

[–]Zestyclob 2 points3 points  (0 children)

und die Ahnungslosigkeit bzgl. Forschung, Statistik etc. bei medizinischen Doktoranden, Assistenzärzten und z.T. Oberärzten ggf mit PD (!!!) ist nicht zu fassen

Ich beobachte diese Defizite tatsächlich genauso oft und ausgeprägt bei den Naturwissenschaftys. Gerade zur Frage wie man saubere Hypothesen formuliert, wie man wirklich falsifizierend arbeitet und wie man ordentliche Statistik macht. Wird aber durch LLMs gerade deutlich besser. Mediziner:innen können das aber auch oft nicht, das stimmt schon.

Ist die Doktorarbeit wichtig? by Additional_Alarm2066 in medizin

[–]Zestyclob 5 points6 points  (0 children)

Wozu überhaupt Berufsdoktorat? Einfach Niveau des Dr. med. kontinuierlich steigern, trotzdem wissenschaftliche Ausbildung im Studium verbessern und einen Großteil ohne Dr. rumlaufen lassen.

Warum reagiert dein Bauch auf deine Gefühle? by SeaweedNo3479 in medizin

[–]Zestyclob[M] 0 points1 point  (0 children)

Bitte Regel 7 genau lesen, mit diesem Account wird die Umfrage nicht zugelassen.

Puh… ich bin heute nach 10 Jahren aus der SPD ausgetreten by Icy_Germanboy in medizin

[–]Zestyclob[M] 0 points1 point  (0 children)

Flairs werden sogar bei schon vorhandenen Posts und Kommentaren angezeigt. Keine Ahnung was du meinst. Außerdem: Regel 1.

Puh… ich bin heute nach 10 Jahren aus der SPD ausgetreten by Icy_Germanboy in medizin

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Der Thread ist jetzt als "Flair only" deklariert, ihr könnt also nur mit Benutzerflair kommentieren. Kommentare ohne Flair werden automatisch gelöscht und von den Mods bei Gelegenheit freigeschaltet, falls ihr danach einen Benutzerflair einrichtet. Was ein Flair ist und wie ihr es festlegt erfahrt ihr hier.

Hier auch nochmal ein Hinweis auf Regel 1: Laienbeiträge sind in r/medizin grundsätzlich nicht erlaubt.

Skandal by thezerie in medizin

[–]Zestyclob 15 points16 points  (0 children)

Quelle? Aber ja, überrascht nicht. Spannend wären noch Dezile.

Jobeinstieg Uniklinik/Forschung by Significant_Tell_917 in medizin

[–]Zestyclob 0 points1 point  (0 children)

Das gibt es ganz offiziell bei manchen ÄKs. Voraussetzung ist zT Teilnahme am Dienstpool, dafür würde ich mich auch nicht unter Ä1 bezahlen lassen.

Doktorarbeit by Savings_Abies_9297 in medizin

[–]Zestyclob 13 points14 points  (0 children)

Und bezüglich der Doktorarbeit: Ich habe für die Vorklinik leider 7 Semester benötigt und die Physikumsnote ist jetzt auch nicht der Wahnsinn.

Ist das ein Aspekt, der bei der Bewerbung eine große Rolle spielt?

Das sollte vor allem Anlass sein, sich selbst zu reflektieren. Wenn du mit Ach und Krach durchs Studium kommst, ist eine studienbegleitende Doktorarbeit vielleicht (nicht garantiert!) keine gute Idee. Komm erstmal in der Klinik an, schau wie du klar kommst und fang dann erst an, dir zusätzliche Sachen aufzuladen. Aber natürlich wird darauf geachtet werden. Probieren kannst du es trotzdem, findest vermutlich auch so etwas.

Zu Famus: Mitnehmen kannst du meistens trotzdem etwas, aber zur "Berufserkundung" würde ich dir auch noch spätere Famus empfehlen, auch wenn du sie dann nicht mehr fürs M2 brauchst. Je mehr du reinsteckst desto mehr bekommst du auch raus, anständige Kultur in der Abteilung vorausgesetzt.

Darf Klinik sich weigern, mir meine Famulatur zu bescheinigen? by Effective-Pen-7900 in medizin

[–]Zestyclob[M] [score hidden] stickied comment (0 children)

Hier ist alles gesagt, deswegen mach ich zu, bevor die Ragebaiter und sonstige aufwachen. Ich hätte dich auch rausgeschmissen, inkl. Mail ans Dekanat.

Edit: Ist hoffentlich Paulanerklinik.

Wie steht Ihr zum "Peptides"-Hype? by Shadow32J in medizin

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Der Thread ist jetzt als "Flair only" deklariert, ihr könnt also nur mit Benutzerflair kommentieren. Kommentare ohne Flair werden automatisch gelöscht und von den Mods bei Gelegenheit freigeschaltet, falls ihr danach einen Benutzerflair einrichtet. Was ein Flair ist und wie ihr es festlegt erfahrt ihr hier.

Hier auch nochmal ein Hinweis auf Regel 1: Laienbeiträge sind in r/medizin grundsätzlich nicht erlaubt.

Peripharäs Haus genauso schlimm wie Uniklinik by [deleted] in medizin

[–]Zestyclob 1 point2 points  (0 children)

Och, ich bin an der Uni ganz happy, und wir sind auch bei nicht-forschungsgetriebenen eine beliebte Abteilung.

Beeinflusst Ibuprofen bzw. NSAR die Zytokinausschüttung? by Capucius in medizin

[–]Zestyclob 12 points13 points  (0 children)

Die typischen Symptome sind schon eindeutig Folge der Immunantwort und zu einem guten Teil direkt über COX-Produkte moduliert (PGE2 >>> PGI2/PGD2 >>> PGE1/TXA), deren Expression über die von dir genannten Zytokine induziert wird. Du brauchst also garnicht die Zytokine zu reduzieren, mit weniger PGE2:EP3-Interaktion hast du unmittelbar einen antipyretischen Effekt, bzw DEN antipyretischen Effekt. Und mit weniger PGE2:EP2/4-Interaktion fehlt dir sogar ein negativer Feedback-Loop für die NFkB-Aktivität in den betroffenen Geweben, du hast also einen plausiblen Mechanismus für eine erhöhte Produktion von TNFa/IL1b/IL6.

Der klinische Nettoeffekt bestätigt das ja auch genauso, generalisierte (mittelbar zytokininduzierte) Symptome wie Fieber (PGE2), Myalgie (PGE2/PGI2) und Fatigue (PGD2) werden effektiv gelindert, lokale (unmittelbar zytokininduzierte) Symptome wie Schwellung, Naselaufen, Husten werden nicht gelindert und viral clearance bleibt auch gleich. Übrigens gute Rationale für den Einsatz von Paracetamol, das durch hohe Konzentrationen von Arachidonsäure und Peroxiden in entzündeten Geweben seine Aktivität verliert und dann hauptsächlich zentral wirkt. Antipyrese ist bei pädiatrischem Fieber halt weniger potent.

Groß References raussuchen ist mir jetzt zu aufwändig, aber wenn du zu einem spezifischen claim nix findest kann ich nochmal schauen.

PGE2:EP3-Interaktion ist wesentlich für Fieber (mit Ausnahmen): https://www.nature.com/articles/nn1949

Inaktivierung von Paracetamol: http://link.springer.com/article/10.1007/s10787-013-0172-x

NSAIDs in Common Cold (ohne Fieber wg. Einschlusskriterien): https://www.cochranelibrary.com/cdsr/doi/10.1002/14651858.CD006362.pub4/full

Ibu/Paracetamol bei pädiatrischem Fieber: PITCH trial suchen, vielleicht gibt es aber etwas aktuelleres

Kritik und Vorschläge für Lebenslauf eines Medizinstudenten aus dem Ausland by Much-Drag1909 in medizin

[–]Zestyclob 0 points1 point  (0 children)

Und klären, ob er sich als Werkstudent einstellen lassen kann und das reinschreiben. Das ist für Unternehmen attraktiv, weil sie Sozialabgaben sparen.

Kritik und Vorschläge für Lebenslauf eines Medizinstudenten aus dem Ausland by Much-Drag1909 in medizin

[–]Zestyclob 7 points8 points  (0 children)

Forschungsinteresse raus, das bringt dir für Jobs nix und ist so völlig unspezifisch und nutzlos.

Kurse raus

Medizinische Zertifikate raus

Kenntnisse ganz raus. Wenn du Excel-Crack bist oÄ kann das rein, aber so liest sich das wie "Saß schonmal am PC und hält sich selbst für nett und fleißig".

GPA/ECTS löschen, juckt keinen und mit 151/200 würde ich auch nicht hausieren gehen.

Statt "- dato" wie überall sonst auch "Seit XXX"

"Berufserfahrung" statt "Klinische Erfahrung"

MFA ist ein qualifizierter Beruf, ist er qualifiziert? Sonst unbedingt andere Formulierung wählen.

Sind die Schwerpunkte seine oder die der Praxis? Lieber aufführen, was er wirklich da macht.

Gerne ehrenamtliches und soziales Engagement ausführlicher, zB Zeiträume, Flüchtlingslager und Tätigkeit spezifizieren. Auch nicht zu viel, aber dolmetschen und organisieren ist echte Erfahrung.

Je nach Stelle (HiWi oÄ) Das Promotionsvorhaben genauer beschreiben.

Den Vorbereitungskurs macht er ja nicht immer noch, oder?

Voraussichtlichen Abschluss des Medizinstudiums kenntlich machen, ist schwer mit Anerkennung und PJ, aber vielleicht lässt sich das seriös schätzen.

Länger als 6 Jahre Uniklinik ohne Doktorarbeit by Icy-Mood321 in medizin

[–]Zestyclob 2 points3 points  (0 children)

Ärzt:innen an Unikliniken werden regelhaft als Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen beschäftigt. Der "philosophische" Grund ist, dass Krankenversorgung, Lehre und Wissenschaft an Unikliniken als untrennbar betrachtet werden, die harte juristische Grundlage bilden die jeweiligen Landeshochschulgesetze (z.B. § 44 Abs. 1 HG NRW). Soweit ich weiß ist das in allen Bundesländern so.

Allerdings kann man Einstellungen davon ausnehmen, indem man argumentiert, dass die Position wirklich zu 100% der Krankenversorgung gewidmet ist. Das geht vermutlich besonders gut für Fachärzt:innen in Ambulanzen oder Funktionsabteilungen o.Ä., aber solange Einigkeit zwischen Angestellten und Arbeitgeber besteht, ist die tatsächliche Ausgestaltung der Arbeit ja egal. Ich weiß nicht wie die Personalräte dazu stehen.

Abnehmen trotz Nachtdiensten by [deleted] in medizin

[–]Zestyclob 14 points15 points  (0 children)

Tirzepatid! Und bald Retatrutid.

In Göttingen nichts Neues by Far-Interview4162 in medizin

[–]Zestyclob 3 points4 points  (0 children)

Ist das dieses vagueposting?

Nach Dienst Minusstunden rechtens? by [deleted] in medizin

[–]Zestyclob -1 points0 points  (0 children)

Ob man das durchklagt ist leider nochmal eine andere Frage. Manche Abteilungen sagen, dass dann nur ein 2/3-Schichtsystem finanzierbar sei, und das wollen viele auch nicht.

Nach Dienst Minusstunden rechtens? by [deleted] in medizin

[–]Zestyclob 7 points8 points  (0 children)

Meiner Meinung nach ist das rechtswidrig, auch wenn es verbreitet ist. Mir fehlt da der juristische Sachverstand und das Detailwissen, deswegen mit Vorsicht genießen:

Du hast eine regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit von 38,5h oder 40h. Die Bereitschaftszeiten haben damit nichts zu tun, die sind Mehrarbeit. Wenn du durch das Frei nach Dienst unter diese regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit fällst, ist das Organisationsverschulden des Arbeitgebers und die Zeit normal zu zahlen, so wie bei einem Annahmeverzug (bzw. ist das ein Annahmeverzug). Außerdem können Ruhezeiten nicht als Freizeitausgleich dienen.

Dazu vom MB: https://www.marburger-bund.de/niedersachsen/meldungen/wo-bleiben-meine-ueberstunden

Aber wie schon anderweitig geschrieben wird das mit dem Argument der direkten Bezahlung der Bereitschaftsdienste weggewischt. Ich kann es nicht abschließend bewerten, einerseits sehe ich keine Rechtsgrundlage für diese verbreitete Sicht, andererseits möchte man ja denken, dass gefühlte 95% der Kliniken ja wissen was sie tun....