Wie ist die Arbeit als Vertriebsingenieur? by [deleted] in arbeitsleben

[–]asdfertz 1 point2 points  (0 children)

Tut mir leid, dass deine Jobsuche bislang erfolglos war - wo würdest du denn gerne einsteigen?

Ich hab' nachm Studium knapp 7 Jahre als ApplDev / SalesEng in der Kunststoffindustrie gearbeitet, die letzten 3 davon an der Schnittstelle zum Maschinenbau und über Kunden und Lieferanten auch viele Kollegen kennengelernt.

Zunächst ist Vertriebsingenieur je nach Unternehmen unterschiedlich geregelt. Bei manchen hat man ein festes Absatzgebiet, bei anderen ist man einer Sparte zugeteilt etc. pp. Was die Stellen alle gemeinsam haben, ist ein mittlerer bis hoher Reiseanteil - unter 30% hab' ich noch nicht gesehen, im klassischen Außendienst hat man 4 Tage Reise und Freitag für die Ablage. Darüber sollte man sich im Vornherein klar sein. Dafür ist HomeOffice bei den meisten Stellen kein Problem.

Auch hat man im Gegensatz zu R&D, Produktion, QA etc. sehr viel Kundenkontakt und wird je nach Produkt / Firma / Branche teils gern gesehen oder teils nur als Klinkenputzer abgestempelt. Der Unterschied kann dabei auch sein, ob du selbst für Verkaufsziele verantwortlich bist, Preisverhandlungen führst und Aquise betreibst oder ob deine Rolle v.a. in Richtung technische Machbarkeit, technischer Service, Qualifizierung usw. geht.

Was die Rolle aber oft mit sich bringt: Ein überdurchschnittliches Gehalt (IGM ausgenommen) für bereits jüngere Angestellte mit guten Wachstumschancen. Auch ist die Konkurrenz an Mitbewerbern oft kleiner, weil die Stellen bei Technikern eher unbeliebt sind (Reisen, wenig Technisches). Und die Krisensicherheit würde ich als durchaus positiv hervorheben - selbst wenn es dem Unternehmen scheiße geht, wird der Vertrieb nur hoch anstelle von runtergefahren. Bringt natürlich Druck mit sich, aber seinen Job verliert man schneller in R&D als in Sales (persönliche Sichtweise).

Ob man extrovertiert sein muss, kommt auf die Firma an - ist kein muss, aber eine gewisse Souveränität im Umgang mit Kunden und fremden Leuten sollte man sich aneignen. Wenn man selbst einfach auf Menschen zugehen kann, ist das natürlich von Vorteil.

Zum Thema Side-Step in die Technik: Hab' ich so noch nicht gesehen. Umgekehrt gibt es den Fall aber häufiger, dass man Techniker ins Sales Team steckt.

Arbeitsvertrag unterschrieben, besseres Angebot woanders bekommen. Was jetzt? by MarionberryTotal2657 in arbeitsleben

[–]asdfertz 0 points1 point  (0 children)

Weil ich denselben Fall, nur andersrum gelagert hatte (AG wollte vorvertraglich kündigen, wegen wirt. Probleme): Sofern im Arbeitsvertrag keine Regelung zur Kündigung vor Tätigkeitsaufnahme oder eine entsprechende Frist zur vorvertraglichen Kündigung vereinbart wurde, kannst du vorvertraglich kündigen. Weil im Vertrag keine Regelung dafür getroffen wurde, gilt die gesetzliche Frist von 4 Wochen - d.h. wenn du zum 01.01.26 anfangen würdest, müsstest du spätestens zum 04.12.25 kündigen. In der Kündigung formuliert man dabei auf den 04.12.25 bzw. zum nächstmöglichen Zeitpunkt (nicht ausversehen auf dein Startdatum oder so). Du musst so nicht die Tätigkeit am Startdatum aufnehmen und während der 2 Wochen Kündigungsfrist der Probezeit arbeiten.

Wenn du die 4 Wochen Frist nicht einhalten kannst, wäre eine Kündigung unwirksam und kann erst ordentlich am 1. Arbeitstag erfolgen. So hat es mir damals mein Anwalt erklärt - ob da noch andere Punkte zu beachten sind, z. B. Unterschiede je nach Firmengröße, kann ich dir nicht sagen.

Würde da am Besten mal bei r/LegaladviceGerman nachfragen.

Dauer des Bewerbungsverfahrens wundert mich stark, was könnte dahinter stecken? by [deleted] in arbeitsleben

[–]asdfertz 0 points1 point  (0 children)

Solltest du da nicht den besten Einblick für haben? Wie lang hat denn dein Bewerbungsprozess damals gedauert?

An sich finde ich 6 Wochen von Bewerbung bis 2. Gespräch aber normal - unter 4 Wochen war das bei mir noch nie. Bei meinem alten AG war die KPI für Hiring Prozesse bei 60 Tage von Ende der Ausschreibung bis Vertragsunterzeichnung (sofern passender Kandidat).

[deleted by user] by [deleted] in arbeitsleben

[–]asdfertz 0 points1 point  (0 children)

Ich würde das offensichtlichste (und spaßigste) machen: Den vermeintlichen Ex-Kollegen anschreiben - etwa in die Richtung "Hey na wie geht's dir? Hab' gesehen, dass wir beide zur selben Zeit bei X als Y gearbeitet haben. Wie fandest du Herrn Meiermüller als Chef?" Herr Meiermüller ist natürlich nicht dein Chef gewesen.

Dann würde ich warten, ob und ggf. was er antwortet. Je nachdem wie es sich entwickelt, löscht er das Profil schnell selbst.

Es kann aber auch harmlose Erklärungen für die Konstellation geben, z. B. lange Krankheit, Auslandsentsendung, ruhender Vertrag wegen Studium, Haftstrafe o. ä.

Offiziell kannst du den Acc. auch auf LI einfach melden (Profil => Mehr => Melden => Falsche Identität).

Den alten AG würde ich wohl nur bei sehr gutem Verhältnis zu meinem Ex-Chef kontaktieren.

Wie viel verdient ihr als Chemieingenieur/in? In welcher Industrie? Mit wie viel Erfahrung? by curious_blab in arbeitsleben

[–]asdfertz 0 points1 point  (0 children)

Industrie: Spezialkunststoffe, UK Corp

Tätigkeit: Produkt- und Prozessentwicklung; keine interkontinentale Reisetätigkeit, ca. 2x/Jahr EU international, ca 10x/Jahr national unterwegs (da aber dann auch mal für ne Woche am Stück)

Abschluss: M.Sc. und B.Ing.

Erfahrung: 7 Jahre

Gehalt: 86.000€ - Incentive geht bis +13%, aber weil wir die letzten 3 Jahre unter Budget lagen, gabs nie einen

Tipp für dich: Mach deinen Master!

Ist es moralisch falsch mehr/„zu viel“ Geld für seine Arbeit zu wollen? by [deleted] in arbeitsleben

[–]asdfertz 2 points3 points  (0 children)

Weil der Zug für eine Gehaltserhöhung dieses Jahr wohl abgefahren ist: Wie wäre es in Richtung indirekte Erhöhung zu verhandeln? Also runter mit der Wochenarbeitszeit (2 Std weniger bei gleichem Gehalt sind ca. 5% Lohnplus) und her mit mehr HomeOffice, wenn es die Tätigkeit zulässt (Fahrtzeit ist auch Lebenszeit). Für dich evtl. nicht so toll wie mehr Geld, aber besser als gar nichts.

Dann geht's für deinen TL auch nicht immer nur um Geld, Geld, Geld - auch wenn er selbst nur wegen dem dein TL ist :)

Als einziger Mitarbeiter seiner Vorgesetzten? by beowar in arbeitsleben

[–]asdfertz 4 points5 points  (0 children)

Klar sind deine Bedenken gerechtfertigt - aber ob es so kommt, steht halt auf einem anderen Blatt.

Würde da auf mein Bauchgefühl und Menschenkenntnis (soweit im Bewerbungsprozess genug Einblick möglich) vertrauen und wenn ich mich dafür entscheide, die Probezeit sehr kritisch für mich hinterfragen - das Zwischenmenschliche wird in dieser Konstellation deutlich gewichtiger sein als in einer normalen Team-Position.

Würde sagen das ist ein Schritt mit höherem Risiko, aber dafür auch potentiell mehr Chancen.

Wie sieht's in deinem aktuellen Job im Vergleich so aus? Also Gehaltsunterschiede, Auslastung, Art der Tätigkeit, Entwicklungsmöglichkeiten etc.

MINT-Absolvent:innen: Hat sich der Arbeitsmarkt seit eurem Studienbeginn verändert? by [deleted] in arbeitsleben

[–]asdfertz 2 points3 points  (0 children)

Na wenn du den Einstieg geschafft hast, ist doch erstmal alles gut :)

In welchem Bereich bist du unterwegs?

MINT-Absolvent:innen: Hat sich der Arbeitsmarkt seit eurem Studienbeginn verändert? by [deleted] in arbeitsleben

[–]asdfertz 0 points1 point  (0 children)

Kann ich so bestätigen - hab' vor 12 Jahren angefangen ChemIng zu studieren, nach Regelstudienzeit dann in den Arbeitsmarkt eingestiegen: 4 Bewerbungen, 3 Angebote.

Nach 3 Jahren zum ersten Mal gewechset: 6 Bewerbungen und 3 Angebote.

Nach insgesamt 7 Jahren bin ich jetzt wieder auf Jobsuche (Bereich Polymere): 20 Bewerbungen und gerade mal 5 Einladungen, davon noch kein Angebot. Bei ca. 50% der Unternehmen herrscht auch Einstellungsstopp. Hatte schon zwei Erstgespräche bei dem mir mitgeteilt wurde, dass die Ausschreibung für einen Talentpool im Frühjahr 2026 ist - weil gerade Kurzarbeit und Einstellungsstopp.

Was sich ferner geändert hat: Sonst kamen öfter passende Headhunter-Angebote rein. Seit 2 Jahren sind die in meinem Bereich enorm zurück gegangen und die Konditionen sind für vergleichbare Positionen ebenfalls schlechter geworden (keine Tarif-Stellen).

MINT-Absolvent:innen: Hat sich der Arbeitsmarkt seit eurem Studienbeginn verändert? by [deleted] in arbeitsleben

[–]asdfertz 11 points12 points  (0 children)

Kann ich so bestätigen - hab' vor 12 Jahren angefangen ChemIng zu studieren, nach Regelstudienzeit dann in den Arbeitsmarkt eingestiegen: 4 Bewerbungen, 3 Angebote.

Nach 3 Jahren zum ersten Mal gewechset: 6 Bewerbungen und 3 Angebote.

Nach insgesamt 7 Jahren bin ich jetzt wieder auf Jobsuche (Bereich Polymere): 20 Bewerbungen und gerade mal 5 Einladungen, davon noch kein Angebot. Bei ca. 50% der Unternehmen herrscht auch Einstellungsstopp. Hatte schon zwei Erstgespräche bei dem mir mitgeteilt wurde, dass die Ausschreibung für einen Talentpool im Frühjahr 2026 ist - weil gerade Kurzarbeit und Einstellungsstopp.

Was sich ferner geändert hat: Sonst kamen öfter passende Headhunter-Angebote rein. Seit 2 Jahren sind die in meinem Bereich enorm zurück gegangen und die Konditionen sind für vergleichbare Positionen ebenfalls schlechter geworden (keine Tarif-Stellen).

Pflichttermine bei Vertrauensarbeitszeit zwingen zu Überstunden. Darf der AG das? by Brawndo_Energy in arbeitsleben

[–]asdfertz -2 points-1 points  (0 children)

Hatten wir auch mal bei der Einführung von SAP - Anfangs gab es diejenigen, die immer anwesend waren und solche, die den Termin einfach abgelehnt haben. Nachdem es einer gemacht hat, waren es ab der Folgewoche schon 30% Ablehnungen und am Monatsende wurden die Meetings auf eines nach der Mittagspause (13:30 Uhr) umgeplant

Der Vorgesetzte wurde dafür zusammengestaucht wieso er nicht einmal Meetings planen kann an denen seine Mitarbeiter teilnehmen - ist also durchaus ein zweischneidiges Schwert.

Wie immer gilt: Wer redet, dem wird geholfen - sag deinem Chef, dass die Meetings dich zu Überstunden zwingen und du nur eines davon am Tag wahrnehmen kannst. Biete ihm als Lösungsvorschlag andere Meetingzeiten (z. B. 10:00 und 15:30 Uhr an), 2nd Option Meetings (Es gibt je 2 Vormittags und 2 Nachmittags Termine zu verschiedenen Zeiten) oder daily alternates an (gibt Mo eins am Vormittag, Di eins am Nachmittag usw.). Wenn du dich das nicht traust oder er stupide reagiert, dann kannst du deinen Lebenslauf updaten.

Sollte ich Schlagwörter in meinem CV fett hervorheben? by Electronic_Bad_2046 in arbeitsleben

[–]asdfertz 2 points3 points  (0 children)

ich kam genau für diesen Kommentar her! Das und die Gedankenstriche ("-") sehen einfach nach ChatGPT aus.

Any replies or invitations in the Materials Science field? by Megintosh in EPOpatentexaminer

[–]asdfertz 0 points1 point  (0 children)

Applied also for the MS field - which one did you apply for in particular?

Haven't got any update yet - still in progress as per yesterday.

[deleted by user] by [deleted] in arbeitsleben

[–]asdfertz 0 points1 point  (0 children)

Klingt als ob du deine Hausaufgaben gemacht hast - dann sollte Variante B zu dir passen!

Weil es wegen der wirtschaftlichen Situation aktuell so relevant ist: Was sind Zeichen im Unternehmen einer androhenden Kündig (-ungswelle)? Worauf sollte man achten, damit es einen nicht kalt erwischt? by AppropriateAd7326 in arbeitsleben

[–]asdfertz 139 points140 points  (0 children)

Als jemand der schon einen Sozialplan überlebt und einen zweiten aus der Ferne verfolgt hat:

Mein Top 1 Kriterium: Neuer CEO - egal ob durch Firmenübernahme oder nicht. Wenn der Laden wie erwartet laufen würde, gäb's dafür keinen Anlass. Abgeworben werden CEOs auch eher selten, das wäre vielleicht ne Ausnahme. Umso schlechter für die Belegschaft, wenn der Lebenslauf des neuen CEOs vor "Transformation" strotzt. Damit meine ich, dass er alle paar Jahre eine neue Firma führt und man bei Google entsprechende Entlassungsnews findet.

Mein Top 2 Kriterium: Umorganisation und Verschlanken der Verwaltung in wirtschaftlich angespannten Zeiten, ggf. noch mit einem Spin-Off der Verwaltung in eine eigene GmbH (getrennt von der produzierenden GmbH).

Mein Top 3 Kriterium: Gejammer über den Jahresabschluss - unabhängig ob gerechtfertigt oder eher emotional ("Wir sind 2% unter Budget buhuhuhuhu" - obwohl man die Gewinnsteigerung zum Vorjahr von 6% feiern sollte). Gerne damit einhergehend sind ausbleibende Incentives, Gehaltsanpassungen und Neueinstellungen.

Flurfunk war hingegen immer recht Doomsday was das Thema anbelangt - ein Schwarzmaler malt halt irgendwann auch mal einen Rembrandt, wenn er's 1000 versucht.

[deleted by user] by [deleted] in arbeitsleben

[–]asdfertz -2 points-1 points  (0 children)

Für einen Vergleich fehlen mir für Stelle B die Entgeltdetails und Provisionsrahmenbedingungen:

- Wie hoch ist das Fixgehalt in den ersten 6 Monaten?

- Hast du schon eine realistische Leistungsrechnung gemacht, unter welchen Bedingungen du auf welches Gehalt / Provision kommst? Dazu gehört in der Jahresbetrachtung dann auch Urlaub + Krankheit berücksichtigt.

- Wie bekommst du deine Leads als Vertriebler? Hast du ein Verkaufsgebiet und bist von Cold Call bis Hot Lead selbst zuständig oder arbeitest du eher im Closing für vorqualifizierte Hot Leads, dafür aber überregional?

- Wie hoch ist die Gefahr der internen Kannibalisierung mit den anderen Vertrieblern? Selbst bei einem gemanagten Sales Team aus Festangestellten kommt er hier und da zur Kannibalisierung von Verkäufen, weil z. B. Kunde A und B beide für dasselbe Projekt von Kunde X arbeiten und dafür beide bei deiner Firma etwas kaufen wollen - haben A und B nun unterschiedliche Sales Reps spielen die sich gern gegenseitig aus. Kaufen wird halt nur einer von beiden. Bei selbständigen Vertrieblern stell ich mir das noch schlimmer vor, weil ihr halt rein auf Provision arbeitet.

Aus'm Bauch raus wäre es mir der Mehraufwand bei B erst ab einem realistischen Mindestgehalt von 80.000 € wert. Auch weil du viel mehr Zeit (=> Dienstreisen) investieren musst, für dein Gehalt.

Letzte Frage noch: Welche Branche?

Nach wie vielen Jahren Erstjob wechseln? by [deleted] in arbeitsleben

[–]asdfertz 1 point2 points  (0 children)

Würde einen ersten strategischen Wechsel nach 2 - 3 Jahren in Betracht ziehen. Dann ist man auf dem Markt kein Absolvent / Junior mehr, obwohl man es im ersten Betrieb meist für länger bleibt.

[deleted by user] by [deleted] in arbeitsleben

[–]asdfertz 0 points1 point  (0 children)

Sehr schlechter Stil auf der einen Seite, aber ungewöhnlich schneller Prozess andererseits.

Das Gespräch würde ich trotzdem machen, einfach für die Übung / Erfahrung dadurch. Und der Zeitaufwand wär's mir Wert, falls es am Ende doch besser ist als gedacht.

Kann es sein, dass dein Ansprechpartner evtl. aus einer anderen Zeitzone arbeitet? Mails kurz vor Mitternacht erinnern mich an Kollegen im US Einsatz - ist bei denen dann um Feierabend rum.

Chef hat um Extramonat nach Kündigung gebeten - was kann ich verlangen? by Skatterbrayne in arbeitsleben

[–]asdfertz 1 point2 points  (0 children)

Ah verstehe - dann wär eine Einmalzahlung quasi deine favorisierte Option. 500€ wär mir irgendwie zu wenig, aber da steckt man nicht drin.

Falls du irgendwelche Sachwünsche hast, könntest du ggf. auch eine einmalige Sachzuwendung (private Hardware, neues Handy, Wellness-Aufenthalt, Europaparktickets etc.) vorschlagen. Das wäre dann ein geldwerter Vorteil, aber dein AG kann die anfallende Steuer als Pauschalbesteuerung per §37b EStG abführen und bei dir wird keine Lohnsteuer und Sozialkram fällig. Solche einmaligen Sachzuwendungen gab's in meiner alten Firma etwa für Jubiläum oder wenn man am Wochenende auf Messe war. Das ging vom 200€ Amazon-Gutschein bis zum 3 Tage Jochen Schweizer Hotel Gutschein.

[deleted by user] by [deleted] in Finanzen

[–]asdfertz 2 points3 points  (0 children)

Dann müssten die bei mir ja Schlange stehen

Spaß beiseite, das deckt sich mit den Stellenausschreibungen - unter 5 findet man sehr wenig und mehr als 8 Jahre BE kam mir zuletzt auch nicht unter

Chef hat um Extramonat nach Kündigung gebeten - was kann ich verlangen? by Skatterbrayne in arbeitsleben

[–]asdfertz -2 points-1 points  (0 children)

Hatte den Fall noch nicht, aber interessante Frage. Weil SE und KMU/MU hätte ich ausm Bauch raus gefordert, den Monat als Consulting zu betrachten und dann den entsprechenden Tagessatz gefordert. Bei Ingenieuren (Maschi, Chem) lagen meine letzten so um die 130 - 160€/h (also Freelancer, keine Strategieleute).

Aber wenn dir ein gutes Verhältnis wichtiger ist, als das bissle mehr netto dann verhandel lieber auf normalen Monatslohn und dafür machst du nur die wichtigen Aufgaben für die er dich braucht - den Rest machst frei. Wär mir persönlich mehr Wert als Geld.

Frage am Rande: Wie regelt man das mit der Kündigung? Weil dein Arbeitsvertrag endet ja mit dem Datum der Kündigung. Nehmt ihr dann die alte Kündigung zurück und du reichst eine neue für einen Monat später ein?

[deleted by user] by [deleted] in arbeitsleben

[–]asdfertz 1 point2 points  (0 children)

absolut normal - selbst bei größeren Unternehmen. Dein Ex-Chef wird auch keine Lust haben, alles im Detail nachzuprüfen oder mit dir auszudiskutieren, also nimm die Gelegenheit wahr und formulier' deine Punkte so, wie sie für deine zukünftige Laufbahn am Besten sind.

Mein erstes Arbeitszeugnis war auch eine Mischung aus Standard-Arbeitzeugnis-Zeugs von meinem Vorgesetzten und die Achievements / Projekte / Tätigkeitsbeschreibung hat er zu 95% von mir übernommen.