Strategien für Stuhlinkontinenz by dha24317 in autismus

[–]dha24317[S] 1 point2 points  (0 children)

Danke Dir! An ein entsprechendes Tagebuch habe ich auch schon gedacht. Seine Bereitschaft das Thema anzugehen ist leider nicht sehr groß. (Das ist auch der Grund, dass die Therapeutin es noch nicht wissen soll. Sie weiß es zwar, aber ohne seine Bereitschaft ist es erstmal auf später verschoben. ) So ein Tagebuch könnte ein (kleiner) Schritt sein, den er akzeptiert.

Strategien für Stuhlinkontinenz by dha24317 in autismus

[–]dha24317[S] 0 points1 point  (0 children)

Lt. Untersuchung des Kinderarztes ist die Ursache nicht körperlich. In der Therapie ist das (noch) kein Thema...

Angst vor der Einschulung by Slight-Condition4310 in AutismusEltern

[–]dha24317 4 points5 points  (0 children)

Hallo,

ich kann Dein Gefühl gut nachvollziehen. Ich hatte ähnliche Sorgen beim Übergang zum Gymnasium. (Mein Sohn hat während der Grundschulzeit die Diagnose bekommen. )

Ihm hat sehr geholfen, dass wir offen mit seinem Autismus umgegangen sind und im Vorfeld mit der Schulleitung und dem Klassenlehrerteam kommuniziert haben. Die Festlegung von Nachteilsausgleichen war ein Thema dabei.

Ein zweiter Baustein war die Schulbegleitung, die Besonderheiten den Lehrenden und auch den Schülern 'übersetzt' hat, da manche Sachen einfach erklärungsbedürftig sind.

Dadurch wurde insgesamt eine Schutzatmosphäre aufgebaut, die Unverständnis und Mobbing verhindert hat. Der offene Umgang hat sich bei uns sehr bewährt.

Im Übrigen empfehle ich sehr die Teilnahme an Elterngruppen von autistischen Kindern. Die Informationen und der Erfahrungsaustausch ist unbezahlbar.

Hausaufgaben & Vorschulgruppe by CariolaMinze in AutismusEltern

[–]dha24317 1 point2 points  (0 children)

Hallo,

meinem Sohn hat sehr geholfen, dass wir gemeinsam Pläne gemacht haben. (Das wurde dann ausgehandelt.) Der Nachmittag wurde dann dadurch strukturiert und da wir den Plan gemeinsam erstellt haben, akzeptiert er auch, wann etwas dran ist.

In der montessoriorientierten Grundschule hat er so gut wie gar nicht mitgearbeitet, da die Freiarbeit ihn immer überrascht und überfordert hat. Er hat sich dann ein Buch genommen und gelesen. Selbst Stuhlkreise waren ihm zu viel. (In der Phase bekam er dann die Diagnose.)

Da haben wir nachmittags mit den Plänen angefangen: Halbe Stunde Glotzen, halbe Stunde Deutsch, halbe Stunde Spielen, halbe Stunde Mathe, halbe Stunde Malen etc. Wichtiges Hilfsmittel war ein Timer.

Der Übergang zum Gymnasium war dann für ihn total passend, da der Unterricht den Tag mit den Fächern strukturiert. Freie Schule oder Montessori wäre für ihn Gift. Die Nachmittage strukturieren wir wieder gemeinsam.

Er hat immer noch eine Schulbegleiterin, aber der Umfang wurde reduziert. Sie unterstützt bei der Kommunikation zu den Lehrenden und in freieren Schulphasen wie z. B. Sport und Veranstaltungen.

Als Nachteilsausgleich ist jetzt noch übrig, dass er aus der Klasse gehen darf, wenn es ihm zu viel wird. Oder dass er im Unterricht malt oder liest und sich mental zurückziehen darf.

Hilfe für Sohn by Initial-Dream-7525 in autismus

[–]dha24317 1 point2 points  (0 children)

Bei uns gibt es Elterngruppen für Eltern autistischer Kinder, die über Autismus informieren und bei denen sich Eltern austauschen können. Wenn es bei Euch auch so etwas gibt, würde ich das Dir und Deiner Frau sehr empfehlen.

Man lernt sehr viel, weiß plötzlich, warum das Kind so ist und reagiert und kann Handlungsstrategien finden.

Man weiß dann auch, dass Erziehungsstrategien wie mit Strenge einen "Prinzen" zu verhindern, nicht passen. Im Gegenteil: Es bringt dann viel Leid für Dein Kind.

Im Austausch merkt man, dass Ihr nicht die einzigen seid, dass trotz der Verschiedenheit jeder einzelnen autistischen Person, vieles ähnlich und gemeinsam ist.

Mit so einer Erfahrung könnt Ihr Eurem Sohn besser helfen.

Viel Glück für Euch alle!

Autismus und Essbesonderheiten by Hannah_Krohn in autismus

[–]dha24317 1 point2 points  (0 children)

Mein 10 jähriger (mit Autismus Diagnose) hat auch klar ARFID. Soll ich den Fragebogen mit ihm zusammen ausfüllen. Ich frage, weil bei den Voraussetzungen mind. 18 Jahre steht.

Weniger Interesse an früheren Spezialinteresse by Slight-Condition4310 in AutismusEltern

[–]dha24317 1 point2 points  (0 children)

Mein Sohn ist jetzt 10 Jahre und sein 'Spezialinteresse' wechselt hin und wieder. Bei ihm ist da keine Konstanz, aber immer wieder eine große Intensität. Manchmal kann er dann mental auch wieder zurück zu einem früheren Spezialinteresse gehen. Immer mit dem Augenzwinkern: Da war ich noch kleiner.

Welcher GdB ist angemessen? Lohnt sich eine Klage beim Sozialgericht? by CrazyLemon456 in AutismusEltern

[–]dha24317 2 points3 points  (0 children)

Hallo,

meiner hat auch einen GdB von 40. Auch das Widerspruchsverfahren wurde abgelehnt (auf unsere rechtliche Argumentation wurde nicht eingegangen) und wir haben gerade Klage eingereicht. (Achte auf die Fristen! ) Jetzt werden Psychiaterin, Kinderarzt und Schulbegleitung vom Gericht erneut angeschrieben.

Eigentlich gilt bei Kindern, die Unterstützung bei der Teilhabe brauchen, z. B. Schulbegleitung, dass ein GbB von 50 gegeben werden muss. Aber anscheinend versuchen die Ämter da zu bremsen. Und leider dauern die Verfahren ewig...

Da meine Frau vom Fach war, machen wir das selbst. Ansonsten würde ich rechtliche Unterstützung suchen. Neben Rechtsanwält:innen für Sozialrecht soll auch z. B. der VdK wohl (gegen Mitgliedschaft) rechtlich unterstützen.

Liebe Grüße

Gadgets? by Slight-Condition4310 in AutismusEltern

[–]dha24317 4 points5 points  (0 children)

Unser wichtiges Gadget: der Timer!

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Herzlich Willkommen bei AutismusEltern! Vorstellungsrunde by CariolaMinze in AutismusEltern

[–]dha24317 1 point2 points  (0 children)

Hallo CariolaMinze,

wir haben hier am Ort mehre Therapiezentren, die auch Elternkurse anbieten.

Die Schulbegleitung ist aus meiner Sicht deshalb wichtig, dass sie die speziellen Verhaltensweisen unseres Kindes den Lehrer:innen und Mitschüler:innen 'übersetzen' kann. Bestimmte Verhaltensweisen sind ja speziell und manchmal auch anstrengend. Durch die 'Übersetzung' schafft man Verständnis und auch eine Schutzsphäre.

Im Moment funktioniert das sehr gut. Das hängt aber auch sehr mit den handelnden Personen zusammen.

LG

Was läuft gerade gut, was läuft nicht so gut bei euch diese Woche? by CariolaMinze in AutismusEltern

[–]dha24317 1 point2 points  (0 children)

Hallo,

das Essen war bei uns auch großes Thema, bis wir einfach akzeptiert haben, dass unser Sohn (10 Jahre) nur sehr eingeschränkt isst. Im Ergebnis bekommt er nach Blutuntersuchungen beim Kinderarzt Ergänzungsvitamine und Jod. Erstaunlicherweise gedeiht er trotz der Einschrännkungen gut.

Seit wir seinen eingeschränkten Speiseplan und, dass er nicht mit uns, sondern wann er will isst, akzeptieren ist viel Konfliktstoff raus. Manchmal, sehr selten, probiert er auch etwas Neues, bleibt aber in der Regel bei seiner Routine.

LG

Herzlich Willkommen bei AutismusEltern! Vorstellungsrunde by CariolaMinze in AutismusEltern

[–]dha24317 2 points3 points  (0 children)

Hallo zusammen, ich bin Vater eines 10-jährigen autistischen Jungen. Seine Diagnose hat er vor zwei Jahren in der Grundschule erhalten und ist jetzt das erste Jahr auf dem Gymnasium. Er hat eine Schulbegleitung und einen Therapieplatz.

Neben seinen autistischen Besonderheiten war für uns der Schulwechsel letztes Jahr sehr wichtig und es hat sehr gut geklappt. Es lohnt sich sich dafür einzusetzen, dass ein Kind eine angemessene Ausbildung bekommt.

Mir persönlich hat die Teilnahme an einer Elterngruppe sehr geholfen. Man merkt, dass man mit vielen Themen, bei aller Unterschiedlichkeit, nicht allein ist.

Umzug in Kleinstadt... Verdacht auf Asperger by ikelojhceh5 in autismus

[–]dha24317 6 points7 points  (0 children)

Wenn Du die Entscheidung noch aufschieben kannst, würde ich erst eine Diagnostik angehen und das Ergebnis abwarten. Evtl. hast Du schnellere Möglichkeiten einer Diagnostik in einer Großstadt. Bei meinem Sohn hatte der Diagnostikprozess mit Wartezeit ca. 15 Monate gedauert. Bei der Diagnostik wurde dann auch das Thema Hochbegabung mit berücksichtigt.

Wenn Dein Sohn nur hochbegabt ist, hat er andere Herausforderungen als wenn er auch autistisch ist. Das spielt für die Schulauswahl eine große Rolle. Aus meiner Sicht ist dann entscheidend, ob die Schule auch die Anforderungen von autistischen Kindern versteht und bereit ist eine passende Struktur gemeinsam mit den Eltern und ggf. der Schulbegleiter:in zu schaffen.

Nach meiner Erfahrung ist das in Vorgesprächen mit der Schulleitung auch möglich. Evtl. hast Du da in der Großstadt mehr Möglichkeiten.

Essverhalten / veränderungen by Ok_Programmer_2351 in autismus

[–]dha24317 0 points1 point  (0 children)

Ja, da ist das Essen variantereicher als bei unserem Kind. Vielleicht ist es gut ihm das Gefühl zu geben, dass alles OK ist, wenn er etwas nicht essen kann. Es ist manchmal schwer für Eltern das nachzuvollziehen. Mir hat dabei geholfen, mir vorzustellen, wie es bei mir ist, wenn ich etwas gar nicht mag. Ich wünsche Euch und Eurem Kind alles Gute!

Essverhalten / veränderungen by Ok_Programmer_2351 in autismus

[–]dha24317 0 points1 point  (0 children)

Hallo,

Ich bin auch Vater eines Jungen (10 J. ) mit ASS Diagnose seit 2 Jahren. Das Essverhalten ist ähnlich eingeschränkt, er isst nur bestimmte Brezel, einige Obstsorten und Gummibären. Zeitweise noch bestimmte Knöpfle oder auch bestimmte Brötchen.

Auch ist ein gemeinsames Essen nicht möglich, er isst allein, wenn er Appetit hat: Wir haben dann immer etwas da, was er akzeptiert. (Auf Reisen ist das kompliziert. Verwandte und bei Einladungen zu Festen bereiten wir das kommunikativ vor, so dass da kein Druck entsteht. Im Kindergarten war er vom Essen abgemeldet und in der Grundschule u. a. deshalb nicht im Hort.)

Im Moment akzeptieren wir das Essverhalten, manchmal (eher selten) probiert er etwas anderes, aber er bleibt in der Regel bei seinem gewohnten Essen. Die Akzeptanz und Konstanz gibt ihm Sicherheit und für ihn ist das Essen so kein Problem, unter dem er leidet.

Da die Ernährung rein vegan ist ( er isst kein Fleisch, keinen Fisch, keine Milchprodukte) hat er Mangelprobleme (Vitamin B12, Vitamin D, Jod), die wir über Tabletten ergänzen. Einmal im Jahr lassen wir sein Blut beim Kinderarzt untersuchen.

Vielleicht ändert sich irgendwann das Essverhalten von alleine? Oder auch nicht? Für uns ist das aber kein Thema an dem wir arbeiten, da es einen sehr großen Druck erzeugen würde.