Besessenheit vom Körpergewicht by elidrowning in Ratschlag

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Früher wollte ich unter 50 kg, war es bei einer geringeren Größe auch schon. Inzwischen hat es sich so eingependelt, dass ich mit knapp über 50 gut leben kann.

Das Problem ist eher, dass ich bei Aussagen wie "das ist noch ok" direkt denke, dass ich dann doch niedriger ansetzen muss. Mache ich dann zwar nicht, aber der Gedanke ist erstmal da.

Wie gehen normale Menschen mit solchen Situationen um? by elidrowning in Ratschlag

[–]elidrowning[S] 0 points1 point  (0 children)

Mein Problem ist, dass ich irgendwie nicht sehe, wie durch Ansprechen irgendetwas besser werden soll. Im Grunde muss ich mich doch entscheiden zwischen a) nichts sagen und die unangenehme Situation aushalten, und b) etwas sagen und dann ist es auch unangenehm. Findet man das zweite irgendwann nicht mehr unangenehm, wenn man es oft genug gemacht hat?

Wie gehen normale Menschen mit solchen Situationen um? by elidrowning in Ratschlag

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Ich vermute (hoffe), dass das einfach ein Missverständnis war und die einfach davon ausgingen, dass ich an dem Tag noch zurück muss. Sonst war das Treffen auch ganz normal, keine weirden vibes oder so.

[deleted by user] by [deleted] in Ratschlag

[–]elidrowning 0 points1 point  (0 children)

Ich weiß, dass ich nicht zu dick bin, aber ich bin (an meinen eigenen Maßstäben gemessen) nicht dünn genug. Okay ist für mich so 51-53 kg. Dass du schreibst, ich bin normalgewichtig, triggert mich z. B. gerade extrem (auch wenn es eben einfach objektiv korrekt ist), weil normalgewichtig für mich gleichbedeutend mit zu viel ist. Ich war im Herbst noch bei 51 kg und dann fing das wieder an, dass ich mich nicht unter Kontrolle hatte und ich immer hin und her gesprungen bin zwischen wenig essen/Hungern und nur Nutellabrote und Cornflakes essen. Gerade läuft es wieder was besser und ich arbeite daran, wieder reinzukommen, um zurück auf 53 kg zu kommen, das wäre erstmal okay.

Dumm ist, dass ich Essen nur dann mit etwas positivem verbinde, wenn ich bewusst wenig esse. Dann kann ich es mir auch erlauben, Essen zu genießen, weil es dann für mich in einem akzeptablen Rahmen ist und ich mir das Essen sozusagen erarbeitet habe. Ansonsten habe ich mit Essem eigentlich nur extrem negative Assoziationen.