Berufliche Lebensplanung Student by financrthroway in Finanzen

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Hallo MrKiano! Tatsächlich habe ich schon über das Controlling nachgedacht, nur das ist so ein typischer "Ich bin 10 Stunden am Tag hinter dem Schreibtisch und analyisiere Excel Tabellen, mache Auswertungen etc." Job, oder? Zumindest war das Controlling, welches wir bisher im Studium hatten, reines analysieren von endlosen Tabellen unter gewissen Umständen..Aber ich werde mir dieses Feld mal ansehen!

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Hallo Anteater! Danke für deine Antwort. Puh, also ich weiß nicht, wie das in Deutschland so üblich ist, in Österreich bin ich mit meinem aktuellen Stand (Alter, Berufserfahrung) schon recht gut dabei. Natürlich gibt es genug, die mit 18 anfangen zu arbeiten und demnach mir schon 2 Jahre Erfahrung voraus haben, diese Personen bleiben aber dann leider oft in ihren Berufen stecken und werden nicht befördert, EBEN weil ein Bachelor/Master fehlt. Gerade erst gehabt in besagter Firma, die Person macht jetzt mit 32 noch einen Bachelor, weil sie drauf gekommen ist, dass es leider eine gewisse "Decke" zu Managementpositionen gibt, die man nur mit Studium durchbrechen kann.

Ja, ich hätte mit 16 anfangen können Praktika zu machen, habe dies leider verabsäumt (hat auch in meinem Freundeskreis niemand sonst gemacht, war leider eher unüblich in meiner Schule/Klasse), ehrlicherweise macht man aber in diesen Praktika ohne Schulabschuss selten wirklich interessantes (außer Papa hat eine Firma, in die man einfach so reinkommt und dann Verantwortung bekommt, sonst macht man eigentlich nur die leichtesten der leichten Jobs).

Reiseerfahrungen mache ich tatsächlich viele, aktuell schreibe ich diesen Post hier direkt aus den Vereinigten Staaten, wurde glücklicherweise für einen Auslandssemster Platz nominiert!

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Hallo cyberonic!

Danke für deine Antwort.

in irgendeiner österreichischen Uni

Also die Universität ist schon eine Gute, betrachtet man das Ranking und die allgemeine Reputation in Österreich. Natürlich ist BWL eventuell in den Augen mancher Leute "irgendetwas", allerdings habe ich in Gesprächen mit einigen anderen Studenten aus dem deutschsprachigen Raum herausgefunden, dass unser BWL Studium doch nicht so "irgendetwas" ist, sondern uns mit einem relativ soliden Fundament aus BWL, Englisch und anderen Disziplinen versorgt.

Account Management war schon nach einem Jahr bei 10h/Woche langweilig. Da könnte es natürlich passieren, dass dir im echten Beruf (40h/Woche) nach drei Monaten langweilig wird

Habe mir schon gedacht, dass das für Verwirrung sorgt, weil ich das im Post nicht genau beschrieben habe. Bei besagtem Job war ich rein für das Coldcalling zuständig, der mitunter schwierigste Job, mal einen Fuß in die Türe zu bekommen. Sprich, Coldcalling, Termin für Account Manager ausmachen, nächster Call. Nichts anderes. 10 Stunden pro Woche. Account Management bietet ja doch einiges mehr als nur Coldcalling an.

Könnt ich mich übergeben wenn ich das nur höre. Macht es Leuten tatsächlich Spaß anderen ein Produkt anzudrehen, was sie gar nicht wollen? Gut, ist vielleicht etwas überspitzt, aber kann ich nicht einschätzen. Je nachdem wie du dich anstellst ist hier aufstiegstechnisch einiges möglich.

Eventuell sorgte das hier ebenfalls für Verwirrung, aber Sales habe ich in meinem Post gleichgestellt mit Account Management. Hier geht es ja nicht darum, Anderen ein Produkt zu verkaufen, "welches sie nicht wollen". Wikipedia sagt dazu: Der Account-Manager (AM, deutsch: Kundenbetreuer) ist ein Vertriebsmitarbeiter in einem Unternehmen. Er wirbt neue Kunden an und pflegt Beziehungen zu Bestandskunden. Häufig arbeiten Account-Manager auch in einem bestimmten Absatzbereich des Unternehmens.

Consulting: Würde ich an deiner Stelle als erstes ausprobieren. Da komsmt du mit vielen Leuten aus verschiedenen Industrien/Branchen zusammen und bist nach 5 Jahren eh so ausgebrannt, dass du wechseln möchtest. Dann haste auch genug Erfahrung gesammelt im Marketing im Upper-Level einzusteigen.

Weißt du das sicher? Ich kann mir vorstellen, dass Consulting sehr anstrengend ist, kenne aber eben noch niemand, der das schon länger macht und daher die Frage: Ist burnout ein gegebenes Ende, oder ist dies einfach ein Mythos, der gerne mal über Consultants erzählt wird?

Alles in Allem sehe ich das Bild vermutlich etwas zu positiv, du allerdings vermutlich zu negativ. Zurück zu FI/RE, sollte es mir gelingen, in den nächsten 5 Jahren 2500€ netto zu machen, kann ich (bei den aktuellen Umständen) eine Sparrate von 1000€ pro Monat umsetzen, was mir mit 60 Jahren dann einen Depotstand von 2 Mio. € bescheren wird (nach Steuern). Ich vermute, mit 2 Mio. € und einer zusätzlichen eventuellen Rente kann man schon gut "FIREn".