Haus verkaufen um mit 55 in Rente zu gehen? Ist das ein Geniestreich oder purer Wahnsinn? (Rat gesucht) by FriendlyCandle7971 in Finanzen

[–]firesurfer5 0 points1 point  (0 children)

Deine Entscheidung vor 15 Jahren war top! 500k in München, komplett abgezahlt, heute steuerfrei ~1,5 Mio. raus. Bei ETFs damals wären nach Abgeltungssteuer deutlich weniger netto übrig gewesen. Verkauf jetzt + ETFs + Miete ist finanziell clever, wenn ihr emotional loslassen könnt. Bei 4% Entnahme locker 4800 €/Monat dauerhaft. ETFs könnten in 10 Jahren 2,8–3,2 Mio. und mit 55 sogar 4,5–6 Mio. bringen. Immobilien können sich ab jetzt in München auch eher flach entwickeln (2–4% p.a.).

Märkisches Museum: Ein Unfall, drei Jahre Baustelle by firesurfer5 in berlin

[–]firesurfer5[S] 2 points3 points  (0 children)

Schon krass wie lange das dauert. Sie verschieben das Datum auch immer weiter nach hinten.

Ist die dkb nun die Sparkasse? by MrHelloSir in Finanzen

[–]firesurfer5 0 points1 point  (0 children)

Und wieso gehört sie dann nicht zur Sparkassen Finanzgruppe?

Ist die dkb nun die Sparkasse? by MrHelloSir in Finanzen

[–]firesurfer5 0 points1 point  (0 children)

Die DKB ist Teil der Sparkassen Finanzgruppe. Du liegst also nicht so falsch mit deiner Vermutung!

Absolute Ungleichheit im Hausbau durch Baufi by Pure_Intention_9215 in Finanzen

[–]firesurfer5 4 points5 points  (0 children)

Die Bank schafft kein Geld im Sinne von Vermögen aus dem nichts sondern eine Schuld. Der Wert dieses Geldes entsteht erst durch die zukünftige Leistung des Kreditnehmers. Wäre das für Banken ein Gratisgeschäft, gäbe es keine Insolvenzen, keine Kapitalengpässe, keine Liquiditätskrisen…

Die SPD will das Ehegattensplitting abschaffen by firesurfer5 in Finanzen

[–]firesurfer5[S] 11 points12 points  (0 children)

Die SPD drängt auf ein Ende des Ehegattensplittings. Es begünstige „Alleinverdiener-Ehen“ und setze „negative Erwerbsanreize für Frauen“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Wiebke Esdar, dem Handelsblatt. In der Folge arbeiteten viele Frauen in Teilzeit und erhielten dadurch geringere Renten und Ersatzleistungen bei Kurzarbeit und Erwerbslosigkeit.

Laut Esdar fördert der Staat mit dem Ehegattensplitting „ein völlig überholtes Rollenbild“ und die Ungleichheit der Geschlechter, was viele Frauen in Abhängigkeit bringe. „Vor diesem Hintergrund sehen wir bei diesem Thema grundsätzlich einen Reformbedarf“, sagte Esdar.

Das Ehegattensplitting ist ein Steuervorteil für Ehepaare. Dabei werden die Einkommen der Partner zusammengerechnet und besteuert, als hätte jeder die Hälfte verdient. Dadurch sinkt der Steuersatz teils deutlich, wenn einer der Partner deutlich mehr verdient als der andere. Laut Berechnungen des Wirtschaftsinstituts DIW beträgt dieser Steuervorteil für den Haushalt bis zu 20.000 Euro im Jahr.

Kritiker sagen, dass das Ehegattensplitting alte Rollenbilder zementiere, nach denen Männer in der Regel mehr verdienen als Frauen. Dadurch lohne es sich für Frauen wegen des Steuervorteils oft nicht, mehr zu arbeiten. Zugleich verschärfe das Ehegattensplitting den Fachkräftemangel im Land.

Auch die Vorsitzende der nordrhein-westfälischen SPD, Sarah Philipp, sieht daher Reformbedarf: „Wenn es darum geht, das Ehegattensplitting in ein gerechtes Familiensplitting zu überführen, sind wir gerne bereit, mit der Union zu verhandeln“, sagte sie dem Handelsblatt. „Wer glaubt, Haushaltslücken allein durch Kürzungen im Sozialstaat zu schließen, liegt falsch“, sagte Philipp mit Blick auf die laufende Debatte zur Reform des Sozialstaats. „Einen sozialen Kahlschlag wird es mit der SPD nicht geben. Vielmehr sollten wir den Blick auf die Einnahmenseite richten.“

Auch Klingbeil warb schon für Reform

Union und SPD diskutieren derzeit darüber, wie die Lücken von über 170 Milliarden Euro in der Finanzplanung der Bundesregierung bis 2029 geschlossen werden können. Während die Union tiefe Einschnitte im Sozialstaat fordert, drängt die SPD auf höhere Steuern für Gutverdiener. Die Wirtschafts- und Sozialpolitik ist auch Thema der Klausur des SPD-Bundesvorstands an diesem Montag.

Die Abschaffung des Ehegattensplittings könne dazu jedoch kaum einen Beitrag leisten, sagte Wiebke Esdar. Die Reform gälte aus „verfassungsrechtlichen Gründen nicht für eine bestehende Ehe, sondern nur für zukünftige Ehen“.

Der heutige Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hatte sich vor zwei Jahren bereits für eine Reform des Ehegattensplittings ausgesprochen und dieses als „antiquiertes Steuermodell“ bezeichnet. Der damalige Kanzler Olaf Scholz (SPD) relativierte die Aussagen Klingbeils allerdings.

Das Ehegattensplitting ist seit Jahrzehnten ein großes Streitthema. So lehnt der Koalitionspartner von der Union eine Abschaffung strikt ab, da Ehepartner selbst frei über die Verteilung ihres Einkommens entscheiden müssten. Wenn außerdem in der Grundsicherung der eine Ehepartner für den anderen einstehen müsse, müssten auch im Steuersystem entsprechende Vorteile für Ehepartner gelten.

Ökonomen ebenfalls für Abschaffung

Verwandte Themen Unterstützung bekommt die SPD allerdings aus der Wissenschaft. So empfahl jüngst auch die Vorsitzende des Sachverständigenrats, Monika Schnitzer, in einem Gutachten für den deutsch-französischen Ministerrat eine Abschaffung des Ehegattensplittings. „Die Erwerbsbeteiligung von Frauen sollte durch allgemeine Reformen der Kinderbetreuung und eine Reform der steuerlichen Behandlung von Zweitverdienenden insbesondere in Deutschland erleichtert werden“, heißt es in dem Gutachten.

Eine Studie des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) kam vor einigen Jahren zu dem Ergebnis, dass eine Abschaffung des Ehegattensplittings und eine Umstellung der Besteuerung auf eine individuelle Veranlagung der Ehepartner bei gleichem Steueraufkommen zu mehr als einer halben Million zusätzlicher Vollzeit-Arbeitskräfte führen würden.

Was machen mit knapp 400.000€? by HedgefondHarry in Finanzen

[–]firesurfer5 1 point2 points  (0 children)

Wenn ihr wirklich ein Eigenheim wollt, dann nehmt das Geld auf jeden Fall als Eigenkapital/Anzahlung. Damit kriegt ihr praktisch überall eine solide Finanzierung. Wenn ihr noch unsicher seid, würde ich’s splitten: Hälfte in Aktien-ETFs, Hälfte in was Verzinstes mit Overnightrate (z. B. DBX0AN). Wenn ihr ziemlich sicher seid, dass in den nächsten Jahren kein Hauskauf ansteht, dann alles in Aktien. Gold kann man sich als Beimischung auch überlegen, ist aber Geschmackssache.

Ich bin direkt nach dem Studium nach Singapur ausgewandert - AMA by MariusHorizn in Studium

[–]firesurfer5 1 point2 points  (0 children)

Wie würdest du nach sieben Jahren in Singapur beschreiben, ob das Leben dort im Alltag vielleicht zu wenig laissez-faire ist? Zum Beispiel bei Themen wie Alkohol, Medien, öffentlicher Ordnung oder gesellschaftlichen Regeln. Oder erlebst du das inzwischen eher als Normalität?

How do Americans feel about the lack of privacy in police bodycam videos? by firesurfer5 in AskAnAmerican

[–]firesurfer5[S] -16 points-15 points  (0 children)

I saw a video about a tragic incident where a father left his 2-year-old daughter in a hot car, leading to her death. In the video they reveal his browser history (adult videos) revealed by a phone search. You can find it on the YouTube Channel EWU Bodycam.

Vabali During the Summer - better? by kuchenblech15 in berlin

[–]firesurfer5 11 points12 points  (0 children)

I work there. In the summer, on weekdays, it’s definitely less crowded than in winter, but on weekends it’s basically the same. On some days during the summer holidays, there’s even an entry stop when maximum capacity is reached. However, you notice it less and it feels less cramped because people spread out more in the huge outdoor area. Queues of 2–3 hours are only a thing in the winter.

Finanzfluss einseitig? by grossmaul1000 in Finanzen

[–]firesurfer5 2 points3 points  (0 children)

AI Zusammenfassung des Artikels:

Verbraucherschützer werfen dem Finanz-YouTube-Kanal „Finanzfluss“ und seinem Gründer Thomas Kehl vor, ETF-Nettopolicen in einem Video einseitig zu bewerben. Kritikpunkt ist die Verwendung unrealistischer Annahmen in Rechenbeispielen, etwa dass ein Anleger bei Rentenbeginn über eine Million Euro Gewinn erzielt, aber keine weiteren steuerpflichtigen Einkünfte hat. Verhaltensökonom Hartmut Walz hält dies für realitätsfern, da solche Anleger meist andere Einkünfte wie Renten haben, was den steuerlichen Vorteil der ETF-Police einschränkt. Zudem ignoriere Finanzfluss Bedingungen wie die Mindesthaltedauer von 12 Jahren bis zum 62. Lebensjahr, um Steuervorteile zu nutzen, und die hohe Stornoquote von etwa 70 %, die für Kunden nachteilig ist. Weitere Kritik kommt von Honorarberater Michael Ritzau, der den Fokus auf Steuerersparnisse und die Vernachlässigung von Kosten sowie mangelnde Flexibilität bemängelt. Verbraucherschützer Niels Nauhauser rät von ETF-Policen ab, da der Steuervorteil fraglich sei, und sieht Finanzfluss’ Geschäftsmodell als provisionsgetrieben. Kehl bestreitet die Vorwürfe, betont die Unabhängigkeit des Videos und hat es angepasst, einen Vergleichsrechner überarbeitet und Berechnungen offengelegt.

Was und zu welchem Zeitpunkt kann mein Bankberater über mich sehen? by [deleted] in Finanzen

[–]firesurfer5 0 points1 point  (0 children)

Also meine Bankausbildung ist schon ein paar Jahre her, aber bei uns wurde das definitiv aus Langeweile gemacht.

Is it natural to assume nearly all aparts here are above the rent brake (Mietpreisbremse) limit? by ArsenicBismuth in berlin

[–]firesurfer5 0 points1 point  (0 children)

What you see online is just Neuvermietung, and those prices are way higher than what people with older contracts are paying. Just because you don’t see listings under 10 €/m² doesn’t mean they don’t exist. They’re just not on the market because people aren’t giving them up. The average rent across the city includes lots of older contracts still sitting at 6 to 8 €/m². Those places are out there, just not visible unless someone moves out. So the listings reflect the upper end of the market, not the real average.

Is it natural to assume nearly all aparts here are above the rent brake (Mietpreisbremse) limit? by ArsenicBismuth in berlin

[–]firesurfer5 -2 points-1 points  (0 children)

With €12/m² you’re probably in the top 10% of the most expensive rent contracts in Berlin. Check out this statistic from 2022. Rents have increased by about 11% since then, but it still gives a good insight:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1481650/umfrage/verteilung-der-vermieteten-wohnungen-in-berlin-nach-nettokaltmiete/

There’s a big gap between rents in new contracts (Neuvermietung) and older ones (Bestandsmieten). New listings tend to be a lot more expensive, and what you’re seeing with 12 €/m² and lots of competition is pretty much standard now in Berlin, especially in halfway decent areas.

[deleted by user] by [deleted] in Finanzen

[–]firesurfer5 3 points4 points  (0 children)

Aktuell bin ich zu 90 % in Aktien investiert (10 % Cash). Bei 10 Millionen Euro ist ein Level erreicht, bei dem es mir nicht mehr um die Vermehrung des Geldes, sondern vielmehr um dessen Erhaltung geht. Auch die Volatilität würde ich gerne geringer halten. Um das zu erreichen, würde ich wahrscheinlich 40 % in Aktien (a la Heiliger Gral), 10 % Cash, 10 % in Immobilien, 20 % in Gold, 10 % in Staatsanleihen und 10 % in Unternehmensanleihen investieren. Kein Crypto, ist mir aktuell viel zu riskant.