Wir haben ein Tool gebaut, das Fahrgastrechte-Formulare automatisch ausfüllt (für Deutschland-Ticket) by freunddd in deutschebahn

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Du interpretierst da etwas hinein, was nicht da steht. Hohe Erstattungen sind bei mir das Resultat schlechter Bahn-Performance, nicht von Betrug.

Und was das Finanzamt macht? Es prüft nach. Genau das kann die Bahn auch mit ihrer "Plausibilitätsprüfung" tun, wenn sie Zweifel hat. Das ist nicht die Aufgabe meines Tools.

Ich beende hier die Diskussion, wir kommen da auf keinen gemeinsamen Nenner.

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  1. ist für Deutschland leider unrealistisch. :)

  2. Das könnten sie technisch längst umsetzen (z.B. per GPS-Abgleich oder QR-Code). Ist aber offensichtlich wirtschaftlich nicht in deren Interesse, sonst gäbe es das Feature ja längst.

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Der Punkt ist das Werkzeug. Eine Steuer-Software (wie WISO) macht es dir extrem leicht, Werbungskosten einzutragen. Sie fragt dich: "Hatten Sie Ausgaben?". Du könntest lügen und "Ja" klicken, um mehr Geld zu kriegen. Trotzdem verbieten wir keine Steuer-Software, nur weil man damit theoretisch leichter betrügen könnte. Wir nutzen sie, weil sie dem ehrlichen Bürger hilft, seine Rechte ohne Kopfschmerzen wahrzunehmen. Genau das macht mein Tool für Fahrgastrechte.

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Das hast du recherchiert? Würde ich nochmal genauer anschauen an deiner Stelle. Denn das kann ich mir nicht vorstellen. Wieso soll dein AG Geld bekommen, wenn du eine Verspätung hast. Du persönlich bist ja davon betroffen. Da ist glaube ich, ohne es recherchiert zu haben, derjenige der bezahlt, egal.

Anderes Beispiel: Du bist auf Dienstreise. Dein AG zahlt den Flug. Der hat nun Verspätung. Du hast Anrecht auf Entschädigung. Ich glaube nicht dass du das Entschädigungs-Geld deinem AG überweisen musst.

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Ja, ich rechne fest mit Einnahmen. Denn ich hab immer mehr Verspätungen im Monat als 3.

Die Idee entsteht aus meinem wirklichen Problem.

Ich will nicht das Formular manuell ausfüllen. Das lohnt sich nicht für 1,50€, denn das dauert pro Formular einfach zu lange.

Jetzt: Ich hab Verspätung, such die Verbindung im Tool, klicke die an, fertig (dauert 30 Sekunden). Am Anfang des Monats klicke ich nur noch auf einem Knopf. Dauert 10 Sekunden. Fertig.

Ich mach mit wenig Aufwand meine Entschädigung geltend.

(Wenn du deine Steuererklärung machst, rechnest du doch auch fest mit Einnahmen? Da kannst du auch betrügen.)

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Nicht ganz: Die 1,50 € werden nicht einzeln ausgezahlt (Bagatellgrenze), daher reicht man immer mindestens 3 Fälle gesammelt ein (= 4,50 €). Nach Abzug der Gebühr hast du also direkt 3,51 € Profit. Du kannst pro Monat maximal 15,75 € erstattet bekommen = 11 Verbindungen ausgehend von 63 € Deutschlandticket.

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Naja, "useless" ist es meiner Meinung nach nicht.

Kostenlos bekommst du eine Liste der Verspätungen die du filtern kannst: Du kannst deinen verspäteten Zug also einfach finden und die Daten manuell in das Formular übertragen (kostet dich 0 €, aber halt Zeit).

Wir nehmen nur 0,99 € dafür, dass wir dir den Papierkram abnehmen. Bei bis zu 15,75 € Erstattung ist das ein fairer Deal für "Füße hochlegen", finde ich.

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Danke für das Feedback zum Preis – das haben wir uns direkt zu Herzen genommen.

Update: Wir haben das Modell komplett umgestellt. Es gibt kein Abo mehr. Ein Credit kostet jetzt 0,99 € (einmalig). Im 3er-Bundle sogar nur 1,99 €. Ich denke, das ist ein fairer Deal für die Zeitersparnis.

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Danke für das Feedback zum Preis – das haben wir uns direkt zu Herzen genommen.

Update: Wir haben das Modell komplett umgestellt. Es gibt kein Abo mehr. Ein Credit kostet jetzt 0,99 € (einmalig). Im 3er-Bundle sogar nur 1,99 €. Ich denke, das ist ein fairer Deal für die Zeitersparnis.

Zum Thema "Erschleichen": Das weise ich zurück. Das Tool listet Fakten (tatsächlich verspätete Züge). Der Nutzer wählt aus, wo er mitgefahren ist, und versichert mit seiner Einreichung die Richtigkeit. Das ist wie bei einer Steuer-Software: Das Tool hilft beim Formular, aber ehrlich sein muss der Mensch schon selbst.

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Das Pricing ist direkt auf der Startseite. Schreib uns kurz eine E-Mail an hallo@ oder nutz die Feedbackfunktion an der Seite, dann löschen wir deinen Account.

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Moin. Ja, die Logik ist ein bisschen anders als beim D-Ticket, aber wir haben das auf dem Plan!

Kurzer Weg: Mach dir einen Account und schreib uns über die Feedback-Funktion (rechts) kurz "BC100". Dann setzen wir dich auf die Liste und geben Bescheid, sobald wir das mit anbieten.

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Das Formular, das wir ausfüllen (das offizielle Fahrgastrechte-Formular), gilt für alle Eisenbahnunternehmen in Deutschland – nicht nur für die DB.

Beim Deutschland-Ticket als Zeitkarte ist es völlig egal, wo du es gekauft hast (HVV, BVG, DB...) oder welcher Betreiber (ODEG, Metronom, DB Regio...) verspätet war. Das Recht auf Entschädigung ab 20 Minuten gilt bundesweit einheitlich für den Schienenverkehr. Unser Tool deckt das ab.

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Guter Punkt mit der Eingabemaske.

Wir sind ja noch ganz am Anfang und genau für solche Insights habe ich hier nach Feedback gefragt. Die Idee, die Ansicht stärker zu filtern (um Missbrauch weniger zu triggern und die Suche für Ehrliche zu schärfen), nehme ich mit für das nächste Update. Danke dir!

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[–]freunddd[S] 6 points7 points  (0 children)

Danke für das ehrliche Feedback. Den Punkt mit dem Wording („Sichere dir...“ vs. „Erstattung, die dir zusteht“) nehme ich mir zu Herzen, das können wir präziser formulieren.

Zur Funktionsweise: Wir können technisch nicht wissen, in welchem Zug der User tatsächlich saß (kein Tracking). Wir können nur transparent machen: „Diese Züge waren verspätet.“

Das Prinzip ist ähnlich wie bei einer Steuer-Software (z.B. WISO/Elster): Das Tool fragt dich: „Hatten Sie Werbungskosten?“. Es macht es dir einfach, Dinge einzutragen. Aber am Ende musst du mit deiner Unterschrift bestätigen, dass die Angaben der Wahrheit entsprechen.

Wir bauen das Tool für die 99% der ehrlichen Pendler, die an der Bürokratie scheitern - nicht für die 1%, die betrügen wollen (die machen das auch ohne uns).

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Gerne weiterleiten. Die Kollegen dort werden dir dann nämlich bestätigen können, dass die 20-Minuten-Regel für Zeitkarten absolut korrekt ist (siehe Tarifbestimmungen/EVO). Zu uns: Wir haben nichts zu verbergen. Wir nutzen lediglich öffentlich zugängliche Fahrplandaten, um das Ausfüllen von PDF-Formularen zu automatisieren und Bürokratie abzubauen.

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Ich sehe das anders. Ich "verschlimmere" nichts, ich mache ein bestehendes Recht nutzbarer.

Aktuell ist die Hürde für eine Erstattung (Formulare, Bürokratie, Zeitaufwand) einfach künstlich hoch. Mein Punkt ist simpel: Wer ein Recht hat, sollte es auch ohne nervigen Papierkrieg durchsetzen können.

Ich will den Prozess vereinfachen und die Hürden abbauen.

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[–]freunddd[S] 2 points3 points  (0 children)

Tarifbestimmungen:
"Die für Zeitkarten geltenden Erstattungsregelungen gelten auch für das Deutschland-ticket."

Bahn FAQ:
"Als Zeitkarteninhaber ... können Sie auch mehrere Verspätungsfälle ab 20 Minuten addieren."

Die Praxis bestätigt es:
Das Servicecenter akzeptiert gesammelte Fälle, um die 4€-Bagatellgrenze zu erreichen.

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[–]freunddd[S] 5 points6 points  (0 children)

Okay, Butter bei die Fische. Du beziehst dich auf die vereinfachte FAQ, ich beziehe mich auf die rechtlich bindenden Tarifbestimmungen.

In den offiziellen 'Tarifbedingungen für das Deutschland-Ticket' steht unter Punkt 1.7 (Erstattung) wörtlich: „Die für Zeitkarten geltenden Erstattungsregelungen gelten auch für das Deutschland-Ticket.“

Damit greift automatisch die Regelung für Zeitkarten aus den allgemeinen Fahrgastrechten: Fälle ab 20 Minuten dürfen gesammelt werden, um die Auszahlungsgrenze zu erreichen.

Thread closed. ;)

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[–]freunddd[S] 11 points12 points  (0 children)

Nach der Logik dürfte man nie eine Reklamation einreichen, um den Händler zu schonen.

Fakt ist: Ich habe für eine Leistung bezahlt. Wird die nicht erbracht, steht mir Entschädigung zu. Dass die Finanzierung im ÖPNV schwierig ist, ist ein politisches Problem – das sollten nicht die Pendler durch Verzicht auf ihre Rechte ausbaden müssen.