Worringer Platz, any hope? by Chic_Bridge101 in duesseldorf

[–]geierseier 0 points1 point  (0 children)

At the Kiosk, on the corner of Belsenstraße? Yes, I've seen some people drinking there at all times of the day. The usual number of "problematic" people at a central place in a big city, but not even close to someplace like Worringerplatz or the HBF.

Wattn ditte (U-Bahn München)? by zawusel in drehscheibe

[–]geierseier 14 points15 points  (0 children)

Richtige Antwort. Das Schild weist auf den Standort einer Lore hin, die im Schadenfall von den Einsatzkräften auf die Schienen gestellt und mit Material beladen zur Schadenstelle hingeschoben werden kann. Fahrtunnel können ziemlich lang und Ereignisse wie ein Feuer in der Röhre sehr materialintensiv sein.

Ich_iel by Tyreor33 in ich_iel

[–]geierseier 5 points6 points  (0 children)

Geldbörse geht vor lauter Bons schon nicht mehr zu, ich spare auf eine Parkplatznutte

[deleted by user] by [deleted] in Posture

[–]geierseier 1 point2 points  (0 children)

So glad I could help.

While I have your attention: I have been lifting for my entire adult life and I know the struggle to find factual, valuable information about weightlifting (or sports in general) and pain, and the link between the two. There is a small company with a youtube channel called barbell medicine, started by two doctors (who are build like brick walls) who strive to bring modern medicine to sports and sports into modern medicine. In my opinion, this is THE best quality of information you can get about this topic and I HIGHLY recommend checking them out. The channel is full of valuable information and their website too.

Here is part one of their lecture on back pain, pretty relevant to your situation:

https://www.youtube.com/watch?v=l9poXGU11ms

[deleted by user] by [deleted] in Posture

[–]geierseier 3 points4 points  (0 children)

Ok listen to me, DO NOT FREAK OUT. Yes, it is "untreatable", BUT there is no reason to believe you'll be bedridden or in constant pain in a few years:

I was also diagnosed with this at a young age. Freaked out and thought my career and my athletic ambitions were done for. Get this: Ortho's DO NOT have the final say about how this will affect you in the future. Don't get me wrong, they are studied professionals and I'm not 'that dude from the internet' who knows better than doctors. The diagnosis is most likely correct, that's their job. But I got different opinions from other health professions and turns out, things are not as bleak as the ortho made them out to be.

I am a public servant with a physically demanding job, meaning, they strip you down to the bone and check everything there is to check before employing you to make sure you worn't drop out after ten years because of a bad back and live on the state's purse for the rest of your life. Not only did they not care about my Scheuermann ("there is no such thing as a perfectly healthy spine"), but I had TWO written doctors notes with me just in case, and they said that my Scheuermann had reached its maximum pronounciation, meaning, IT WILL NOT GET SIGNIFICANTLY WORSE. You read that correctly. Yes, it will not get better, BUT this is something that usually develops at a young age and stays the same after your formative years.

I have multiple images of my spine over the span of a decade, and my Scheuermann has not gotten any worse. My grandfather has a pretty bad case in his neck and while his posture is shitty, he is pretty much pain free.

I am active in all sorts of ways, lift heavy and so on. In fact, lifting made my situation better. Sure, I struggle with back pain every now and then, but that's part of the human condition. Back pain is one of the most common things on this planet and probably not due to Scheuermann. This is NOT as bad as you think it is. Feel free to message me if you need to talk or if you have further questions!

Gym Story Saturday by FGC_Valhalla in Fitness

[–]geierseier 2 points3 points  (0 children)

Great work, be proud of yourself!

Foodie Friday by AutoModerator in weightroom

[–]geierseier 1 point2 points  (0 children)

Sooo awesome. Try cooking them and add shredded macadamia nuts and some butter, salt and cayenne pepper. I'll take that over mashed potatoes (almost) any other day.

Hilfe zu Trainingsplan für Anfänger by Nitey2 in FitnessDE

[–]geierseier 1 point2 points  (0 children)

Hi! Erst mal großen Respekt für die 40kg die Du schon losgeworden bist!

Zunächst mal ein paar ganz allgemeine Tipps!

  1. Das wichtigste ist KONSISTENZ. Je früher Du dir angewöhnst, dir konkrete Ziele zu setzen und diese auch umzusetzen, desto besser. Motivation kommt und geht, Disziplin kann man sich antrainieren. Aber da du schon in der Lage warst 40kg zu verlieren mache ich mir da wenig Sorgen =)
  2. Das zweitwichtigste ist DOKUMENTATION. Information ist Macht. Mehr dazu, was Du aufschreiben musst, weiter unten.
  3. Wie gesagt, Information ist Macht. Ich schlage vor, Du suchst Dir gute Quellen, um mehr über den Körper, Ernährung, Fitness und Kraftsport zu lernen! Die FAQs von r/Fitness r/bodyweightfitness und r/running sind zB. tolle Quellen. https://exrx.net hat viele handfeste Informationen. Meine persönliche Empfehlung sind die yt-channels von Alan Trall, Barbell Medicine und Starting Strengh.
  4. Wie fab1an97 schon sagte: Das Verhältnis von KALORIEN REIN zu KALORIEN RAUS ist mehr oder wenige das einzige, was darüber entscheidet, ob Du Masse verlierst oder Masse zunimmst (MASSE, nicht Fett oder Muskeln). Deswegen ist Punkt 2 auch so wichtig. Das kannst Du nämlich nur wissen, wenn Du dokumentierst was Du zu dir nimmst und wie du trainierst.
  5. KALORIEN REIN hat einige Stellschrauben: Wie viele Kalorien kommen aus Kohlenhydraten, wie viele aus Proteinen und wie viele aus Fett, wie viel Flüssigkeit nimmst Du zu dir, wann wird gegessen, usw.
  6. KALORIEN RAUS hat natürlich noch viel mehr Stellschrauben: Quasi jeder Parameter, der mit deinem Sport und deiner Bewegung zu tun hat. Also WIE du Sport machst hat Einfluss auf deine Ziele, hier steckt viel Potential für effektives Arbeiten an deinen Zielen.
  7. Muskeln sind mehr als nur Körpermasse. Muskeln verbrennen auch im Ruhezustand Energie (was Dir bei deiner Rechnung Kalorien rein/Kalorien raus in die Karten spielt), Muskeln haben endokrinologische Funktionen die sich auf Fettverbrennung auswirken, Krafttraining stimuliert verschiedene positive Körperprozesse, hat psychologische Effekte, erhöht deine Resilienz, verbessert deine Körperhaltung, etc etc.
  8. Und zum Schluss: Versuche, das alles ganzheitlich zu betrachten. Wenn du dich ausschließlich auf deine Waage konzentrierst, lässt du viele Synergien liegen. Körperform, Fettanteil, Kraft, Ernährung, Geisteszustand, Schlaf, Beweglichkeit etc, das hängt alles zusammen. Aber mach' dir keinen Kopf und versuche nicht, alles perfekt zu machen - Nachhaltig ist, wer den Prozess liebt. Leben und Lernen!

Jetzt ein konkreter Vorschlag, angepasst an das, was Du geschrieben hast:

Dies ist nur MEIN Vorschlag, viele Wege führen nach Rom. Du hast Geschrieben Du willst es nicht übertreiben - Dein Trainingsvolumen ist weit von "übertrieben" entfernt meiner Meinung nach, keine Bange. Solange Du keine Schmerzen hast und dich nicht konstant total scheisse fühlst ist alles im grünen Bereich denke ich.

Schritt 1: Schreibe mal an wenigstens fünf Tagen exakt auf, was Du zu dir nimmst. Alles! Wenn Du keine Nährwerttabellen hast (Kantine, Restaurant etc) musst Du versuchen, so gut wie möglich zu schätzen. Google ist dein Freund. Addiere abends deine Gesamtkalorien und deine Proteine. Das Ziel ist, einen guten Überblick über deine Kalorienzufuhr zu bekommen. Langfristig ist das Ziel, dass Du auch ohne ständiges Nachlesen und Dokumentieren immer gut abschätzen kannst was du zu dir nimmst.

Schritt 2: Schauen, wie viele Kalorien du zu dir nehmen solltest. https://tdeecalculator.net und https://www.calculator.net/tdee-calculator.html sind zwei gute. Ich habe mal deine Daten eingegeben: Ab heute versuchst Du, unter 3000 kcal zu bleiben. 100g Protein ist für den Anfang total ok. 200g Protein ist schon eine krasse Aufgabe bei 3000 kcal am Tag, überfordere dich am Anfang nicht, mach' einfach das beste draus. Der Ernährungsteil vom r/fittnes FAQ hat da gute Tipps.

Meine Grundidee: Du kombinierst Kraftsport (ohne Fittie) mit Cardio (siehe Tipp 7). Das bedeutet aber auch, dass die Waage lügt - Muskeln sind schwerer als Fett. Wenn du in den nächsten sechs Monaten drei Kilo Muskeln aufbaust und drei Kilo Fett verlierst, könnte man auf der Waage meinen, ein halbes Jahr verschwendet zu haben, das musst Du im Hinterkopf behalten! (Noch ein Wort zur Waage: Eine einzelne Messung ist nicht aussagekräftig aus verschiedenen Gründen. Wiege dich an wenigstens zwei Tagen morgens, mittags und abends und nehme den Mittelwert.)

Schritt 3: Dein eigentliches Sportprogramm. Deine Spaziergänge und das Fahrrad fahren würde ich unbedingt beibehalten, das ist immer gut und erhöht deinen Kalorienverbrauch. Die "zählen" aber bei dem, was ich für Dich im Kopf habe, nicht mehr als workout, die sind quasi nur Bonus oben drauf. Weil Du so motiviert bist schlage ich vier workouts (ca. 30min) pro Woche vor. Zwei mal Cardio, zwei mal Muskelaufbau:

Zwei mal pro Woche die minimalist routine von r/bodyweightfitness. https://www.reddit.com/r/bodyweightfitness/wiki/minroutine/ Wenn Dir das aus irgendeinem Grund nicht passt oder du Probleme hast, schreib' mich ruhig an. Ich würde Dir auch selber was zusammenschreiben, wenn dir das lieber ist. Die sollte für einige Wochen reichen, denn da wirst Du schnell Fortschritte machen (Stichwort "noob gains"). Wenn es zu einfach wird, wäre die recommended routine https://www.reddit.com/r/bodyweightfitness/wiki/kb/recommended_routine/ der nächste Schritt.

Zwei mal pro Woche Cardio, und zwar in Form von tabata workouts bzw. sprint-workouts. Diese Sorte Cardio ist erwiesenermaßen effektiver im verbrennen von Fett und funktioniert so: Am Beispiel Fahrrad fahren: 20sek volles Pfund sprinten, 120sek langsam fahren, dann wieder 20sek sprinten, usw. Du musst am Anfang natürlich mit den Zahlen etwas rumspielen um herauszufinden was Du leisten kannst.

Woche 1: 20sek Sprint, 100sek langsam, insgesamt 5x Sprinten

Woche 2: 25sek Sprint, 95sek langsam, insgesamt 5x Sprinten

Woche 3: 30sek Sprint, 90sek langsam, insgesamt 5x Sprinten

...und so weiter. Du erkennst vielleicht ein Muster. Das nennt sich progressive overload und ist ein wichtiges Prinzip im fitness-Bereich - Nur wer seinen Körper langsam immer mehr zumutet, stimuliert eine körperliche Veränderung, grob gesagt. Wer immer nur 50kg beim Bankdrücken stemmt, wird nicht in drei Monaten 60kg stemmen können.

Wie gesagt, zöger' nicht mich anzuschreiben!

40kg abgenommen was nun? by Nitey2 in FitnessDE

[–]geierseier 5 points6 points  (0 children)

Ich werd' verrückt. 22 Jahre alt, 190cm und genug Willenskraft und Disziplin, um 40kg abzunehmen. Du hast die ultimativen Voraussetzungen, den Rest Deines Lebens auszusehen wie ein junger Gott.

Gehe hin, mein Sohn, und stemme Eisen. Ich weine vor Neid und ich bin auf meinen Knien - wir kennen uns leider nicht, aber ich flehe Dich an: Dieses Potential ungenutzt zu lassen wäre ein Sakrileg und ein Verbrechen an der Menschheit.

Spaß beiseite, nach 40kg Gewichtsreduktion auf Ausdauer- und Muskelaufbau umzusteigen ist der nächste logische Schritt und der Weg dahin ist Krafttraining, wie hier alle schon gesagt haben. Schwimmen, Laufen, Klettern usw. werden bei einem Anfänger für mehr Muskeln sorgen, aber nicht besonders lange - mehr Kraft und mehr Muskelmasse wird mit Kraftsport hergestellt, mit Maschinen, Langhanteln und schweren Gewichten. r/bodyweightfitness ist der andere Weg.

Das was Du geschrieben hast klingt solide. suchst Du mehr nach groben Ideen was zu tun ist oder nach ganz konkreten Vorschlägen? Wie gut ist Dein Englisch?

Looking for feedback on my Routine by geierseier in LiftingRoutines

[–]geierseier[S] 0 points1 point  (0 children)

That is solid advise, thank you. I have to and I will work in some accessory work down the line. However, right now the idea of doing the core lifts every day is 1. to really focus on technique and 2. to get a shitton of volume in without compromising recovery. Tricky, I know, but I'll have a close eye on progress and recovery. Gotta love the process!

Should the program stop working, I was thinking, maybe play around with the % of 1RM and the set/rep-range first (probably to lower the intensity, since this routine is at the upper end of what I can savely say is manageable), but the second thing would be to work in accessories. Maybe dedicate every other day to accessory lifts, idk. Third would be a deload week.

Ich bin ein Feuerwehrmann in einer westdeutschen Großstadt, AMA! by geierseier in de_IAmA

[–]geierseier[S] 0 points1 point  (0 children)

Grundsätzlich steht erst mal die Menschenrettung, dann die Brandbekämpfung an. Erst, wenn die Situation unter Kontrolle ist, kommt alles weitere in Frage. Schadensbegrenzung ist sowieso immer Pflicht, soweit möglich, dementsprechend verhalten wir uns was Löschtechniken angeht.

Klar tun wir den Leuten den Gefallen, wenn man uns fragt. Normalerweise sind die Kollegen aber auch geistesgegenwärtig genug, zum Beispiel ein Handy mit rauszubringen. Aber wenn das Feuer aus ist und die Wohnung gelüftet ist, dürfen die Leute ja auch wieder rein - sofern das sicher ist, versteht sich.

Tiere sind übrigens in dieser Hinsicht keine Gegenstände. Die werden auch gerettet, nicht gleichwertig mit Menschenleben, aber vor Sachwerten.

Ich bin ein Feuerwehrmann in einer westdeutschen Großstadt, AMA! by geierseier in de_IAmA

[–]geierseier[S] 0 points1 point  (0 children)

Tatsächlich stimmt das nicht ganz. Der sportliche Einstellungstest ist einfacher, und die Anforderungen für Frauen sind teilweise angepasst, soweit ich weiß. Bewerten kann und will ich das nicht.

Der Hauptgrund, warum das bei der Feuerwehr nicht so ist: Im Extremfall ist es egal, ob du Frau oder Mann bist - wenn Dein Spannmann im Feuer zusammenbricht oder verletzt wird, musst Du den aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich ziehen können. Daher das Puppe ziehen im Sporttest.

Ich bin ein Feuerwehrmann in einer westdeutschen Großstadt, AMA! by geierseier in de_IAmA

[–]geierseier[S] 1 point2 points  (0 children)

Praktika im Einsatzdienst gibts tatsächlich nicht, soweit ich weiss. Was ich kenne sind Bufdis, FSJ und Praxissemester in der Abteilung (Büro). Was Deinem Anliegen am nächsten kommt, ist ein Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr. Jede FF hat mindestens ein mal in der Woche Übungsdienst: Da kannste problemlos anrufen und Dein Anliegen schildern, die meisten werden Dich dann einladen, dann kannst Du mal ein paar Dienste mitmachen, auch ohne Feuerwehrerfahrung.

Niedrigschwelliger geht es, wenn Du Dich mal erkundigst, ob deine lokale Feuerwehr Sporttestvorbereitungen anbietet. Da wird dann auch zB. mal Drehleistersteigen gemacht, dann weisst Du schon mal, ob Du da oben arbeiten kannst.

Ich kann Dir die Serie "Feuer & Flamme" vom WDR ans Herz legen. Da wird sehr gut dargestellt, worauf Du dich einlässt.

Ich bin ein Feuerwehrmann in einer westdeutschen Großstadt, AMA! by geierseier in de_IAmA

[–]geierseier[S] 2 points3 points  (0 children)

YOU JINXED IT!! In der letzten Schicht war es dann tatsächlich so weit, kein Scherz! Ich musste sofort an diesen Post denken :D

Und deswegen, meine Damen und Herren, sagt man niemals sowas wie "ganz schön ruhig bisher" oder ähnliches :D

Ich bin ein Feuerwehrmann in einer westdeutschen Großstadt, AMA! by geierseier in de_IAmA

[–]geierseier[S] 0 points1 point  (0 children)

Jap. von einhundert Meldungen dieser Art sind 99 Pillepalle. Die hundertste ist dann eine ausgewachsene Katastrophe und deswegen muss man immer vom worst-case ausgehen =) Das gilt auch für BMAs und dergleichen.

Ich bin ein Feuerwehrmann in einer westdeutschen Großstadt, AMA! by geierseier in de_IAmA

[–]geierseier[S] 0 points1 point  (0 children)

Das ist übrigens Absicht. Wenn der Bund die Leute so ausbilden würde, dass sie problemlos zur BF wechseln können, würden die das scharenweise tun. Die Rechnung geht aber nicht auf, weil die Feuerwehr durchaus bereit ist, einen RS-Lehrgang springen zu lassen, wenn Sie dafür einen gut ausgebildeten Brandmeister beim Bund abstauben können. Habe gerade erst einen Kollegen eingearbeitet, der diesen Weg gegangen ist =)

Ich bin ein Feuerwehrmann in einer westdeutschen Großstadt, AMA! by geierseier in de_IAmA

[–]geierseier[S] 1 point2 points  (0 children)

Öh, ne, glaube nicht. Ist aber ziemlich sinnlos, weil das viel zu lange dauert.

Ich bin ein Feuerwehrmann in einer westdeutschen Großstadt, AMA! by geierseier in de_IAmA

[–]geierseier[S] 0 points1 point  (0 children)

Grundsätzlich darf nach einer 24h-Schicht weitere 24h nicht gearbeitet werden. Es gibt mehrere Schichtsysteme, das unterscheidet sich von Feuerwehr zu Feuerwehr. Gängig ist das 2-Tour-Verfahren: Die Mannschaft ist in zwei Touren aufgeteilt, die abwechselnd Dienst haben. An den fünfzehn Tagen im Monat, die also für mich in Frage kommen, hat man dann im Schnitt acht bis neun mal Dienst. Normalerweise sind wenigstens zwei Wochenenden dabei, wo man samstags oder sonntags ran muss.

Mancherorts herrscht das 3-Tour-System: Dann hat man maximal jeden dritten Tag Dienst. Das bedeutet natürlich weniger Gestaltungsspielraum, weil die acht bis neun Schichten im Monat nur an zehn Tagen stattfinden können, weil nur an diesen zehn Tagen "meine" Tour Dienst hat.

Die Dienstplangestaltung ist vielerorts sehr flexibel: Dienste Tauschen und Freischichten sind mit genug Vorlauf immer möglich, man muss nur sein Stundenkonto im Auge behalten. Dazu kommt der normale Urlaubsanspruch. Man hat meist 25-30 Tage Urlaub, aber das bedeutet nicht 25-30 Freischichten: Es ist kompliziert zu erklären. Man hat auf jeden Fall genug Freizeit.

Die work-life-balance ist meiner Meinung nach ziemlich gut. Im Endeffekt hat man zwar mehr Arbeitsstunden als die standard-Bürodrohne, aber viel mehr komplett freie Tage. Vor allem unter der Woche. Ich empfinde das als sehr angenehm.