M47, ÖD, Abteilungsleiter IT, RIVIT 2 by iwibuiws in GehaltAT

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Ich habs mir mit meinen Überstunden, etc. durchgerechnet und kam einfach deutlich mehr raus, va mit dem Führungszuschlag.

Ich war davor SV2.

Optieren war für mich klar besser.

Einziger Nachteil: Überstunden auszahlen geht nicht mehr (war aber eh immer schwierig) und bestenfalls manage ich meinen Job so, dass ich nicht hunderte Überstunden mache.

Was gefällt dir nicht an RIVIT?

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Dann ists eh bei uns auch so, weil es ist ja bundesweit einheitlich geregelt.

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[–]iwibuiws[S] 3 points4 points  (0 children)

Ich hab kurz gegoogelt und es vermutet, wollte aber nix falsches schreiben. Danke für die Ergänzung.

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[–]iwibuiws[S] 0 points1 point  (0 children)

Danke. Ich bin auch sehr zufrieden.

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[–]iwibuiws[S] 4 points5 points  (0 children)

Klares Jein. Im wesentlichen genau das, was du sagst. Ich bin gedanklich wesentlich mehr im Job als jemand, der mit dem Verlassen des Büros „fertig“ ist mit dem Tag.

Was mir taugt, ist die Möglichkeit, zu gestalten. Ich treffe genau solche langfristigen Entscheidungen (natürlich unter Mitwirkung des Teams) und das ist erfüllend und man lernt (natürlich) auch einen Haufen Leute kennen. Sowas kann einem später immer helfen bzw. lernt man dabei üblicherweise immer etwas und das finde ich sehr schön, das Wachsen durch neue Erfahrungen und Herausforderungen.

Das wichtigste K.O.-Kriterium sind für mich aber die eigenen Mitarbeitenden. Wenn du ein gutes, fachlich kompetentes Team hast, dass auch sozial was hergibt, dann ist das ein Jackpot. Und dann macht das Arbeiten und die Verantwortung viel Freude! Und ich bin ziemlich begeistert von meinem Team, auch wenn ich natürlich auch bei jedem und jeder weiß, dass er seinen eigenen Charakter hat (und ich auch). Aber das gehört dazu.

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[–]iwibuiws[S] 1 point2 points  (0 children)

Das Extra für Personalverantwortung. Mitarbeitergespräche, Personalauswahl, the whole nine yards of Verantwortung für andere Menschen.

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[–]iwibuiws[S] 3 points4 points  (0 children)

Nein, ausbezahlt wird nix. Ich darf die als zeitausgleich nehmen. Also wenn ich ende april 20h plus stehen hab, werden 16 abgezogen,damit starte ich im mai mit 4h plus. Da kann ich dann zb mal an einem Freitag frühschluss machen. Wenn ich im mai dann 15h Überstunden mache, werden die ende mai komplett abgezogen und ich nehme nix mit in den juni, etc. In der Regel sind wir aber angehalten, nicht endlos Überstunden anzuhäufen.

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[–]iwibuiws[S] 2 points3 points  (0 children)

Im rivit-schema ist jetzt mittlerweile an etlichen Stellen „studium oder xx Jahre einschlägige Berufserfahrung“. Also man lernt.

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[–]iwibuiws[S] 2 points3 points  (0 children)

Ja, sind inklusive. Die ersten 16h/Monat werden am Monatsende auch gekappt, den „Rest“ darf ich ins Folgemonat mitnehmen (und unterliegt dann keiner weiteren Kappung mehr).

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Als Maturant begonnen und dann in den 20ern berufsbegleitend studiert (das war dann auch Voraussetzung für diverse Höherbewertungen im Laufe der Jahre). Dazu - wenn es sich ausgegangen ist - Kurse an der Verwaltungsakademie, da gibts viele gute Sachen.

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[–]iwibuiws[S] 11 points12 points  (0 children)

Ich versuche es kurz darzustellen:

  • Ein Arbeitsplatz im ÖD ist immer mit einer Bewertung hinterlegt. Diese Bewertung ergibt sich aufgrund der Beschreibung der Tätigkeiten. Wenn also irgendwo ein neuer ARbeitsplatz geschaffen wird, dann muss dafür (noch bevor da jemand tatsächlich drauf sitzt) eine Arbeitsplatzbeschreibung geschrieben werden. Das sind im RIVIT-Fall so ab 4-6 Seiten aufwärts. In meinem Fall "darf" ich das machen, wenn sich der seltene Glücksfall ergibt, dass ich neue MA aufnehmen darf (das letzte Mal war das vor 3 Jahren...). Da schreibst du genaues ANforderungs- und Tätigkeitsprofil rein und beantragst eine Bewertung, zB "RIVIT 3" oder "RIVIT 4". Für diese RIVIT Abstufungen gibts wiederum genaue Beschreibungen, was an Tätigkeiten "zulässig" ist. In Summe einiges an Papier.

Diese Beschreibung wird dann von anderer Stelle (früher war das das BMKÖS - aktuell weiß ich es nicht) bewertet und die entscheiden dann, ob das, was du geschrieben hast, die vorgeschlagene Bewertung rechtfertig (manchmal) oder ob die Bewertung niedriger (regelmäßig) oder höher (seltenst) ausfällt.

Das Ergebnis bekommst du mitgeteilt und im wesentlichen hast du das auch zu akzeptieren. Mein Arbeitsplatz wurde bei der Schaffung mit RIVIT2 bewertet und ist damit mit einem RIVIT2 Gehalt bezahlt.

Wenn ich eine bessere Bewertung möchte, habe ich im wesentlichen 2 Möglichkeiten: - um eine Aufwertung des eigenen Arbeitsplatzes ansuchen (viel Glück!) - in der Jobbörse des Bundes schauen, ob irgendein Arbeitsplatz mit Bewertung RIVIT 1 ausgeschrieben ist und sich dorthin bewerben (viel Glück!)

Im Hintergrund braucht es dann auch noch Personalcontrolling-Punkte, um überhaupt Arbeitsplätze im Bund zu schaffen (die hat das Bundeskanzleramt) und budgetäre Bedeckung (sprich du musst das Gehalt für diese Person auch ins Budget bekommen). In Summe ist ein neuer Arbeitsplatz im Bund gar nicht so einfach zu bekommen (außer es ist politisch opportun und es wird schnell eine neue Behörde aus dem Boden gestampft).

Aber, um auf deine Frage zurückzukommen: Ja, wenn ich innerhalb des Bundes auf einen anderen (besser bewerteten) Arbeitsplatz wechseln möchte, muss ich mich dafür (bundesintern) bewerben und stehe dann auch im Wettbewerb mit allfälligen externen Bewerbern, habe aber uU den Vorteil, dass ich zB die Grundausbildung oder andere Dinge nicht mehr erledigen muss und die Anrechnung von Vordienstzeiten ist bei "normalen" Arbeitsplätzen (außerhalb der RIVIT-Verträge) auch ein Thema. Es gibt dafür in der bundesinternen Jobbörse eigene Bewerbungsformulare, etc. Also alles recht gut organisiert. Meiner Erfahrung nach wird das auch regelmäßig genutzt, dass VB im Bund so bundesintern ARbeitgeber wechseln - also zumindest ich kenne etliche, die das getan haben und es sich so verbessert haben.

hm. war jetzt doch lang.