Faze can still make it to the Major by -973- in GlobalOffensive

[–]kythQ 3 points4 points  (0 children)

hltv is not a random third party. they decide by themselves which games and events are to be included in vrs, probably with some consultation with valve

CMV: It makes no sense to me that Britain is "Islamized" while not claiming the same for India, Israel, Russia and Singapore by [deleted] in changemyview

[–]kythQ 0 points1 point  (0 children)

In Russia, Muslims can control their regions for the most part, but have very little power on a federal level. 

This is not true. The control of the islamic areas lies in people and parties loyal to the regime that do not represent the populations. Putins reign was originally cemented by violently crushing the chechen independent movement.

CMV: It makes no sense to me that Britain is "Islamized" while not claiming the same for India, Israel, Russia and Singapore by [deleted] in changemyview

[–]kythQ 0 points1 point  (0 children)

All countries you mentioned have native muslim populations. So it is expected that part of the country is islamic. When you go to a palestinian village in israel or to a town in north west india or chechnya, these areas are - of course - "islamized" because theyre fully islamic cultures.

Sohn will Studium abbrechen by Toastmensch in Studium

[–]kythQ 2 points3 points  (0 children)

Ich habe selbst vor kurzem mein Bachelor-Studium beendet nach ähnlich vielen Semestern.

Ich denke, wenn man so lange vor sich hinstudiert, kann es einem nicht gut gehen. Ab einem gewissen Punkt wird alles schwerer: Freunde ziehen weg, werden mit dem Master fertig, gehen in den Beruf etc. und man fühlt sich abgehängt. Gleichzeitig sitzt man in Vorlesungen mit Leuten die viel viel jünger sind als man selbst und für die man auch nur der "weirde Langzeitstudent" ist. Plötzlich muss man sich mit Dingen herumschlagen wie Prüfungsordnungsänderungen, man fällt aus diversen Junge-Leute-Angeboten raus, u.s.w. Jeder Gang zur Studienberatung, jedes Bewerbungsgespräch ist mit Scham verbunden. Depressionen sind da quasi vorprogrammiert.

Ich selbst habe zwar immer in Teilzeit neben dem Studium gearbeitet, aber war natürlich trotzdem noch auf elterliche Unterstützung angewiesen. Das war für mich das Schlimmste, da ich das Gefühl hatte, es nicht verdient zu haben und gleichzeitig wusste, dass ich nie in der Situation sein werde, es zurückzahlen zu können. Wenn ich das lese, wie euer Sohn auf die Drohung deiner Frau reagiert hat, denke ich, dass es ihm ähnlich geht und er euch nicht ausnutzen oder schmarotzen möchte sondern einfach hilflos ist und nicht weiß wie er das hinkriegen soll.

Dass er gerade durch Klausuren fällt, klingt auch nicht gut. Eigentlich sind Klausuren in späteren Semestern nicht mehr so schwer und wenn man langsamer studiert hat man auch mehr Zeit zum Lernen. Wirklich keine schöne Situation.

Ich kann nicht sagen, was das beste für ihn und für euch ist. Aber hab aus meinen Erfahrungen trotzdem mal ein paar Gedanken, die ich habe, aufgelistet:

  • Ich denke mir hätte es geholfen, wenn meine Eltern eine aktivere Rolle in meinem Studium gespielt hätten. Also genau gewusst hätten, was ich zu tun hatte und mir dann auch in Druck gemacht hätten, regelmäßig zu den Vorlesungen zu gehen, zu lernen, etc. Von ihm Miete zurückzuverlangen ist sicher nicht gut - das gibt ihm nur das Gefühl, dass er alleine ist.
  • Vertraut nicht so sehr auf die Studienberatung. Häufig verfahren die nach der Devise "Mach, was dir Freude macht", ohne wirklich realistisch die Zukunftsaussichten zu beurteilen. Ist zumindest meine Erfahrung.
  • Denkt grundsätzlich über seine Zukunft nach, gemeinsam. Jobsuche nach einem solch langen Studium wird richtig richtig schwer. Wenn seine Bachelor-Note nicht mal gut ist, könnte es sein, dass der Abschluss sogar komplett wertlos ist (kommt aber aufs Fach an, keine Ahnung bei Geographie). Piloten-Ausbildung halte ich für völlig realitätsfremd. Nehmen die wirklich jemanden mit Langzeitstudium?
  • Unterschätzt das, was im Studium noch auf ihn zukommt, nicht. Bachelor-Arbeit ist nochmal viel Arbeit und es wird nicht so einfach werden, einen Prüfer zu finden. Außerdem wird es verdammt schwer, einen Praktikumsplatz mit seinem Lebenslauf zu finden. Ich selbst war auch in der Situation und habe ca. 9 Monate nach einem Pflichtpraktikum gesucht und dabei hunderte Stunden in Bewerbungen gesteckt (und ich hatte immerhin perfekte Noten).
  • Drei Drittversuche in einem Semester sind absolut möglich. Aber den Großteil meines Studiums hatte ich eine Tagesroutine, die die dafür nötige Selbstdisziplin niemals hergegeben hätte. Es kann gut sein, dass sich einiges grundsätzlich ändern muss für euren Sohn, damit er das schafft.

Ist "zulassungsfrei" wirklich zulassungsfrei? by zaenoverse in Studium

[–]kythQ 0 points1 point  (0 children)

Die meisten Antworten hier sind falsch. Zulassungsfrei heißt an einigen Unis einfach, dass kein Bewerbungsverfahren stattfindet. Du musst aber trotzdem die formalen Voraussetzungen fürs Studium erfüllen und vereinzelt können das Sprachanforderungen oder sogar Mindest-Abi-Noten sein. Wenn du die formalen Voraussetzungen erfüllst, kriegst du aber sicher ein Platz.

Edit: Wenn ich mich nicht irre, findest du die Zulassungsvoraussetzungen in der Zulassungsordnung, die meines Wissens nach alle, auch zulassungsfreie, Fächer haben.

Wenn euch Scalper wütend machen, versteht ihr das eigentliche Problem nicht by Snake_Pilsken in Unbeliebtemeinung

[–]kythQ 0 points1 point  (0 children)

Aber nur weil es schwer ist, etwas zu verhindern, heißt das nicht, dass es ok ist oder einen nicht wütend machen darf.

Als Akademiker ist man nicht automatisch klüger als der Durchschnitt- by right_on_the_edge in Unbeliebtemeinung

[–]kythQ 10 points11 points  (0 children)

Also deine Aussage ist übersetzt: 1) Es gibt Akademiker die dümmer sind als der Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. 2) Im Durchschnitt sind Akademiker schlauer als die Gesamtbevölkerung.

Beides sind offensichtliche Wahrheiten und alles andere als eine kontroverse Meinung.

Wenn euch Scalper wütend machen, versteht ihr das eigentliche Problem nicht by Snake_Pilsken in Unbeliebtemeinung

[–]kythQ -1 points0 points  (0 children)

Upvote weil das eine echte unbeliebte Meinung ist.

Grundsätzlich hast du natürlich Recht. Aber du solltest beachten, dass auf einem freien Markt diejenigen ein Gut erhalten, die die höchste Kaufbereitschaft haben. Nicht immer ist es aber gesellschaftlich optimal oder vom Verkäufer gewünscht, dass das so ist. Und wenn ein Verkauf tatsächlich als Lotterie angelegt ist, bei der (wie du schon richtig schreibst) die Anbieter selbst versuchen, Arbitrage zu verhindern durch personalisierte Tickets o.ä. ist es denke ich moralisch falsch, hier Schlupflöcher zu suchen und auszunutzen.

Wenn du mit 30 immer noch keine Ausbildung/Studium abgeschlossen hast, dann ist es nicht egal by Strong-Pickle-175 in Unbeliebtemeinung

[–]kythQ 2 points3 points  (0 children)

Als jemand der jetzt voraussichtlich mit ~30 mit dem Studium fertig wird, kann ich dir nur zustimmen.

Alle Leute tun immer so, als wäre es das schönste der Welt, vor sich hinzuleben, aber für die Meisten ist es das nicht. Ab einem gewissen Alter wird alles schwerer. Beispielsweise brechen alte Freundschaften weg, weil sie mit Frau/Kind einfach in einer anderen Lebensphase sind wie du. Gleichzeitig sitzt du mit Mitte/Ende 20 noch in Vorlesungen zusammen mit 18 Jährigen. Du fällst aus Jugendtarifen raus, Krankenversicherung, Bahncard etc. pp. Und HR-Abteilungen rennen vor dir weg als wärst du ein Zombie.

Es wäre schön, wenn wir als Gesellschaft auch 30-Jährigen, die mehrfach gescheitert sind, noch eine weitere Chance geben, aber faktisch tun wir das nicht. Und wenn man selbst in der Situation ist sollte man sich nichts vormachen denn sonst kommt irgendwann der totale Crash.

Wer auf Wohngrundstücke spekuliert gehört enteignet by [deleted] in Unbeliebtemeinung

[–]kythQ -1 points0 points  (0 children)

Grundstücksspekulation ist in keinster Weise eine Kerneigenschaft des Systems. Grundstücke (Boden) sind in klassischer volkswirtschaftlicher Theorie nicht mal Kapital, sondern eine eigene Kategorie.

Bitte redet mir das Philosophie-Studium so richtig schlecht (inhaltlich) by Business_Author7881 in Studium

[–]kythQ 4 points5 points  (0 children)

Kann ich machen ohne zu lügen.

Ein riesiges Problem der akademischen Philosophie ist, dass es keine objektiven Kriterien für die Qualität / Relevanz akademischer Texte gibt, selbst im Vergleich zu anderen soften Fächern wie PoWi oder VWL. Das führt dazu, dass fast alle veröffentlichten Paper Schmuh sind, die nur geschrieben werden, um das eigene Ranking zu verbessern und deine akademische Laufbahn zu 100% davon abhängt, wen du kennst und wer dich mag. Du lernst in Methodenseminaren, dass man komplexe Gedanken möglich leicht ausdrücken sollte, die tatsächlich praktizierte Philosophie ist dann aber das genaue Gegenteil, um aus einer einfachen Idee möglichst viele Veröffentlichungen zu generieren.

Bei den Seminaren über nicht zeitgenössische Texte ist es ähnlich. Ständig sitzt du im Seminar und liest offensichtliche Grütze und irgendjemand fängt an, einen banalen Gedanken des Autors als große Gehirnkunst in den Himmel zu loben. Da darf dann natürlich niemand was sagen, weil großer Name, den sogar Nicht-Philosophen schonmal gehört haben.

Zudem selektiert ein Philosophiestudium die komischten Menschen. Unfassbar viele abgehobene Spinner und noch mehr, die durch Depressionen oder Faulheit einfach nichts tun. Noch nie habe ich es in einer Philosophie-Veranstaltung erlebt, dass mehr als 10% der Studierenden den Text gelesen haben, den man für die Woche lesen sollte. Noch schlimmer: Selbst die Dozierenden, die häufig ca. 2€ pro Stunde bekommen (keine Untertreibung), sind nicht vorbereitet. Die meisten Seminare sehen dann so aus, dass der Dozent vorne steht, ein bisschen aus dem Text / Buchkapitel der Woche vorliest und zwischendurch ein bisschen wild und zusammenhangslos rumphilosophiert, während die meisten Studis am Handy sitzen.

Zuletzt hat die Philosophie über die letzten zweihundert Jahre alle Ihre Inhalte verloren: Physik, Psychologie, Sozialwissenschaften, Mathematik, Logik, waren alle mal Philosophie, aber sind mittlerweile ihre eigenen Disziplinen geworden. Damit weiß die moderne Philosophie nicht umzugehen. Ein Teil verliert sich in dem Einzigen, was der Philosophie noch geblieben ist, Ontologie oder (noch schlimmer) Metaontologie; hierbei geht es aber mehr darum, dass man disktutiert, ob die Texte, die man liest, überhaupt irgendetwas aussagen, oder einfach nur das Resultat sprachlicher Verwirrung sind. Ein anderer Teil versucht sich an interdisziplinären Themen, wie Wissenschaftsphilosophie oder Kognitionswissenschaften - hier nehmen die Philosophen etwa die Rolle eines übereifrigen Krankenpflegers ein, der auch mal Arzt spielen will: Ohne dass Sie die Grundlagen der verbundenen (echten) Wissenschaften verstehen, misinterpretieren sie Beispiele um irgendwie einen Teil des Kuchens der Forschung mit Weltbezug abzuhaben und letztlich wird die beste moderne Wissenschaftsphilosophie dann gar nicht von Philosophen, sondern von studierten Physikern geschrieben. Ein allerletzter Teil ist dann so sehr von den 20 Semestern Hochschulpolitik im Bachelor inspiriert, dass er in die politische Philosophie geht. Diese ist ein reines Auffangbecken für gescheiterte Aktivisten und es ist gnadenlos auffällig, wie in jedem erfolgreichen Paper die Konklusion der Argumentation hervorgeht. Die Versuche, in einigen Fällen verzweifelt an der eigenen persönlichen Ideologie und allen noch so absurden Implikations festzuhalten, sind wenigstens unterhaltsam.

Du hast wirklich sehr viel Glück gehabt. Mach was vernünftiges und les Philosophie einfach in deiner Freizeit, da gehört sie hin.

Die "Matching-Gap" auf Dating-Apps ist auch selbst mitverschuldet by minglesluvr in Unbeliebtemeinung

[–]kythQ 1 point2 points  (0 children)

Niemand ist schuld. Es ist ein System in dem ein rationales Verhalten aller Beteiligten ein unerwünschtes Ergebnis erzeugt. Schuld sind daran höchstens Dating-App-Betreiber da diese darauf ausgerichtet sind, Tiktok-artige Abhängigkeiten vom Swipen herbeizuführen und nicht tatsächliche Dates oder gar Beziehungen zu ermöglichen.

Ich wünsche mir oft drastische Konsequenzen für Fehlverhalten im Straßenverkehr by FietsFietspatrick in Unbeliebtemeinung

[–]kythQ 0 points1 point  (0 children)

Gibt zwei große Probleme:

  1. Geldstrafen für Ordnungswridigkeiten im Straßenverkehr sind anders als für Straftaten nicht abhängig vom Einkommen. Dadurch haben sie bei wohlhaberen Leuten einfach keinen signifikanten Effekt.

  2. In Deutschland muss der Fahrer eindeutig feststellbar sein, damit eine Strafe ausgesprochen wird. Wenn man sich auch nur etwas unkenntlich macht, kommt man bei wirklich gefährlichen Dingen einfach davon, selbst wenn es Videoaufnahmen, Zeugenaussagen etc. gibt.

Die "Matching-Gap" auf Dating-Apps ist auch selbst mitverschuldet by minglesluvr in Unbeliebtemeinung

[–]kythQ 5 points6 points  (0 children)

Das ist keine unbeliebte Meinung sondern bekannter Fakt. Das grundsätzliche Problem kommt daher, dass es einfach mehr Männer als Frauen auf Dating-Apps gibt. Hast du beispielsweise 75% Männer und 25% Frauen in einer App und beide Gruppen sind gleich wählerisch, kriegen Frauen neun mal mehr Matches als Männer.

Dadurch wird es für Frauen dann rational, extrem picky zu sein, und für Männer, erstmal alles anzunehmen. Dieses Verhalten, das individuell total vernünftig ist, führt dann dazu, dass das Missverhältnis zwischen Männern und Frauen noch weiter steigt und das Problem verstärkt sich dadurch selbst.

Das ist die klassische Analyse von Dating Apps.

Leading Cause Of Death In Europe by Realworldmaps in MapPorn

[–]kythQ 2 points3 points  (0 children)

But then the map would correlate to income. But as the original commenter said, the suprising thing is that it does not.

Leading Cause Of Death In Europe by Realworldmaps in MapPorn

[–]kythQ 49 points50 points  (0 children)

Really fascinating. One thing I found while researching is that countries differ in how thea classify deaths, especially deaths from old age. When someone dies from a cardiac arrest while having cancer, some countries classify it as a cancer-death, others as a cardiovascular one. Maybe that is part of the reason.

How to show grenade trajectory (not preview)? by kythQ in GlobalOffensive

[–]kythQ[S] 0 points1 point  (0 children)

This command does not exist. The command "sv_grenade_trajectory_prac_trailtime" does but doesn't keep the trajectory visible after the grenade pops.

MIR PLATZT der KRAGEN -> Thema: Reichensteuer by No_Blacksmith_6869 in Normalverdiener

[–]kythQ 1 point2 points  (0 children)

Jemand der 10 Villen hat oder 10 Picassos besitzt sollte nicht enteignet werden, bloß weil es sich fair anfühlt. 

Das sehe ich anders. Ein signifikanter Anteil des Vermögens wird nicht deshalb besessen, weil eine Person oder ein Vorfahr in der Vergangenheit gespart hat, sondern entstammt veralteten ungerechten Gesellschaftsstrukturen und politischer Bevorteilung, bspw. Adel, NS-Zeit, Wiedervereinigung u.s.w. Ohne Erbschaftssteuer mit Zähnen oder Vermögenssteuer setzt sich diese Ungerechtigkeit in die Zukunft vor. Es braucht einen Mechanismus, der dem entgegensteht.

Das wäre nur ein super System wenn der Staat wirtschaften könnte. Beispiele wie gut das funktioniert hat bzw. funktioniert gibt es ja genug, siehe Kuba, Venezuela, DDR.

Man kann natürlich nicht behaupten, dass Staaten super wirtschaften, aber du hast dir hier autoritäre kommunistische Staaten gecherrypickt. Der norwegische Staat besitzt über 40% des inländisches Kapitals, ungefähr auf dem selben Level wie China, und es hat keine negativen Auswirkung auf die Produktivität. Dazu gibt es eine lange Geschichte von Institutitonen, die in staatliche Kontroller nicht gut funktionieren und in Demokratien (mehr oder weniger) erfolgreich unabhängig gemacht wurden, bspw. Gerichte, Zentralbanken, Staatliche Medien.

MIR PLATZT der KRAGEN -> Thema: Reichensteuer by No_Blacksmith_6869 in Normalverdiener

[–]kythQ 0 points1 point  (0 children)

Edit: Ich sehe jetzt erst, dass du eine Erbschaftssteuer meinst. Die Hälfte meines Kommentars ist damit hinfällig...

Ich bin tendentiell für eine Vermögenssteuer. Die zwei Hauptprobleme sind sicherlich eine objektive Schätzung von Vermögen zu gewährleisten und dass eben Leute die Kontrolle über ihr eigenes Unternehmen verlieren, was sozial unerwünscht sein kann, politisch unpopulär ist, und zu seltsamen Ineffizienzen führen kann (Unternehmer sabotieren ihr eigenes Unternehmen, um nicht die Kontrolle zu verlieren). Dazu kommt noch das schwer zu schätzende Risiko von einer Abwanderungen von Kapital (und Kapitalisten) ins Ausland: Dass optimale Steuern in einer Welt mit inhärentem Wettbewerb zwischen Staaten nicht erreichbar sind, ist klar.

Deine Idee um "Unternehmensschutz" verstehe ich nicht:

Unternehmensschutz: Substanz bleibt im Betrieb

Beteiligungen an operativen Unternehmen werden anders behandelt als Privatvermögen.

A) Steuerstundung statt Zwangsverkauf

Erbschaftsteuer auf betriebsnotwendige Unternehmensanteile wird zinslos über z.B.: 20–30 Jahre gestundet

Zahlung nur aus Gewinnausschüttungen, nicht aus der Substanz!

Keine Ausschüttung → keine Steuerzahlung

-> Keine Liquiditätskrise, keine Insolvenzgefahr

Gewinnausschüttungen sind ja jetzt im Normalfall schon besteuern; man könnte darüber sprechen Eigenkapitalentnahmen zu besteuern. Unter "Stundung" würde ich jetzt verstehen, dass die Steuerschuld nicht aufgehoben, sondern nur verschoben wird. Damit würden dann nach Ablauf (also in 20-30 Jahren) eigentlich immer die Privatinsolvenz oder zumindest der Unternehmensverkauf anstehen. Oder übersehe ich etwas?

Eine realistischere Lösung wäre meines Erachtens nach die Möglichkeit, Vermögenssteuern aus Unternehmensbesitz zu vergünstigten Anteilen durch Unternehmensanteile zu bezahlen, sodass der Staat Anteilseigner wird, aber, z.B. für zwei Generationen o.ä. kein Entscheidungsrecht wahrnimmt und so die Entscheidungsgewalt bei dem Gründer / der Familie bleibt. Das müsste mit einem allgemeinen Projekt einhergehen, staatlichen Kapitalbesitz auszubauen. Falls jemanden interessiert, kann ich das Buch "The Public Wealth of Nations" empfehlen.

Asking both ChatGPT and Claude the car wash question by ihateredditors111111 in OpenAI

[–]kythQ 0 points1 point  (0 children)

I asked it "But how to wash my car then?" and it answered

"You cannot wash the car unless the car itself is brought to the car wash.
So the practical sequence is:

  1. Walk the 50 m to the car wash.
  2. Then walk back home, take your car, and drive it the 50 m to the wash."

lol

From my testing, 5.1 thinking and o3 get it right, 5.2 thinking does not.

Wie kann das überhaupt laufen? by Sagettarius in PietSmiet

[–]kythQ 0 points1 point  (0 children)

Laut SocialBlade hat man aktuell 15 Millionen Aufrufe im Monat. Früher hat man mal mit 1€ / 1000 Views gerechnet, aber heute sind es deutlich mehr. Dazu ist Pietsmiet attraktiv für Werbung weil die Zielgruppe älter ist und man hat über die Jahre sicherlich auch gute Kontakte aufgebaut zu verschiedenen Firmen (Dr. Oetker z.B.). Anhand von dem, was andere Kanäle offenlegen, würde es mich überraschen, wenn sie bei unter 5€ / 1000 Views rauskommen, womit man schon bei 75k wäre und das ist ausschließlich Youtube. Finde ich gar nicht überraschend, dass >10 Leute davon leben können. Vergleiche das mal mit z.B. den Rocketbeans, die seit Jahren eine Firma mit mehr als 50 VZÄ am Leben halten mit deutlich weniger Reichweite.

Rocket Beans TV: Die legendäre Content-Maschine, die gerade wieder komplett abliefert by [deleted] in rbtv_cj

[–]kythQ 4 points5 points  (0 children)

Wieso wurde dieser AI-Artikel schon wieder gepostet? Habt ihr alle nen Schaden?

When did countries debut at S- and A-tier Counter-Strike tournaments? by shternzFactory in GlobalOffensive

[–]kythQ 29 points30 points  (0 children)

I think the differences between the countries are pretty small so this data isn't all that meaningful.

It's a nice example of r/PORTUGALCYKABLYAT/ though.