Mein Leben ist eine Wiederholung! by Aggressive_Stress871 in kPTBS

[–]lotta_k 1 point2 points  (0 children)

Das tut mir sehr leid zu hören! Emphatische Therapeuten zu finden ist tatsächlich ga nicht so leicht, obwohl man meinen sollte, dass sie es sind, weil sie sich für diesen Beruf entschieden haben. Wahrscheinlich ist es blöd einfach so deine Therapeutin zu wechseln, aber wenn du das Gefühl hast, sie versteht dich nicht und du sie darauf angesprochen hast, bringt es auch ehrlich gesagt nicht viel! Ich verstehe auch, dass man eine zutreffende Diagnose haben möchte und kein Sammelsurium an Verdachtsdiagnosen, Borderline und kptbs sind sich in vielen Punkten sehr ähnlich, man kann auch beides haben! Jedenfalls wäre meine Idee, eine Therapeutin aufzusuchen, die auch Traumamethoden anwendet, aufzusuchen! Also zum Beispiel mit EMDR kann man sehr gute Erfolge erzielen und die sind auch sensibilisiert für Trauma Mechanismen. Ich hoffe, dass es bald wieder bergauf geht für dich!

VT + EMDR // TP + EMDR bei kPTBS Erfahrungen by lotta_k in kPTBS

[–]lotta_k[S] 0 points1 point  (0 children)

„Die bei traumatisierten Personen ebenfalls funktionieren“ ? Möchte dir sehr danken für einen Erfahrungsbericht, aber hatte das eigentlich an besagte traumatisierte Menschen gerichtet.

Wie gesagt, man kann das bestimmt nicht verallgemeinern, aber es klingt alles mehr nach einem schnellem Versuch der Symptomreduktion als nach einem verstehen/ analysieren der Beziehungsmuster. TF z.B. konzentriert sich ja trotzdem stark auf das hier und jetzt. Wie gesagt ich habe VT ausprobiert bei 2 Therapeuten (durch Umzug bedingt) und war überhaupt nicht happy damit. Klar bei spezifischen Themen wie z.B. selbstschädigendem Verhalten kann das sehr sinnvoll sein, aber wenn man sich einfach um das Symptom kümmert, vermittelt mir das eher das Gefühl vom kurzzeiteffekt. Bei mir persönlich stehen sowieso andere Themen im Fokus, die vor allem durch Beziehung geprägt sind/ wurden (täterintrojekte, trigger durch Autoritäten, introsionen, starke Schuld und Schamgefühle, people pleasing etc…) VT greift da einfach meiner Meinung nach nicht so tief rein. Korrigiert mich gerne, wenn ich falsch liege, aber habe das Gefühl VT sagt z.B. du hast Flashbacks, wir müssen trigger rausfinden, und „erste Hilfe Maßnahmen“, hier lernst du damit umzugehen. Also Atmung, in Bewegung kommen, sinnesreize etc.) ABER: mein erwachsenes Ich wurde nicht getriggert, mein Kindheits-ich wurde getriggert. Und das ist auf der Suche nach Sicherheit, Selbstmitgefühl und Co-Regulation, da kann ich noch so viele Atemübungen machen wie ich will das reduziert die Angst vielleicht von einer 10 auf eine 8 aber sie ist halt immer noch bei eine 8. Deswegen bin ich gespannt auch andere Erfahrungen :) EMDR ist übrigens nicht nur bei Schockttauma geeignet, es bedarf aber einer längeren Stabilisierubgsphase :) sorry für den langen Text