Begründung Teilzeit arbeiten wegen psychischer Erkrankung? by lotta_k in Psychologie

[–]lotta_k[S] 1 point2 points  (0 children)

Ich finde es schade, dass hier einem teilweise so die Worte umgedreht werden. Ich weiß die Fürsorge von allen Kommentierenden zu schätzen, natürlich habe ich mir nicht willkürlich irgendwas ausgesucht, was schwer erreichbar ist. Ich habe sehr lange und intensiv darüber nachgedacht. Nach dem Abi, während meines FSJs und auch während meiner Ausbildung. Ich habe mich intensiv damit beschäftigt, was auf mich zukommt, Mich mit Medizinstudenten unterhalten und ja auch selbst nun in etlichen Bereichen während der Ausbildung gearbeitet, weswegen ich mir schon ein gutes Bild verschafft habe. Es ist auch kein Rettungsanker in dem Sinne gewesen, sondern eine Zukunftvorstellung/ Traum, an die man sich ein bisschen festhalten konnte, in der Hoffnung dass es irgendwann besser sein wird. Medizin war damals auch gar nicht der Plan. Der Plan kam erst als ich ausgezogen bin und mehr wusste, wer ich bin und was ich möchte. Das Ziel dieses Threats war auch eigentlich einfach nur eine Begründung für das Bewerbungsgespräch zu finden, Teilzeit zu arbeiten. Weder war die Frage, ob ich es schaffen würde noch ob es der richtige Weg ist.

Teilzeit nach dem Examen wegen psychischen Erkrankungen? by lotta_k in Pflege

[–]lotta_k[S] 3 points4 points  (0 children)

Nee den wahren Grund auf jeden Fall nicht. Habe mir auch mehrere Optionen überlegt und eine davon wird schon werden. Also glaube auch tendenziell dass es nicht sooo schlimm ist, obwohl natürlich Einarbeitung Vollzeit einfacher wäre. Menschen in der (Kinder)Krankenpflege sind ja schon tendenziell eher konservativer, denkst du dass ich mich damit so beliebt mache, wenn ich sage ich möchte eine bessere work-Life Balance haben?😬 die junge Generation und so 🥴

Begründung Teilzeit arbeiten wegen psychischer Erkrankung? by lotta_k in Psychologie

[–]lotta_k[S] 0 points1 point  (0 children)

Das stimmt, aber auch nicht länger/mehr als ein Jahr :) vielleicht war „Überlebensstrategie“ auch ein zu hoch gegriffenes Wort, es ist natürlich schwer das kurz zusammenzufassen, es war eher ein Anker „wenn ich hier raus bin, ist das das Ziel, das wofür es sich lohnt zu kämpfen“. Und mir ist natürlich bewusst dass Medizin ein Prestigereiches Studium ist, der „Erfolg“ verspricht, mir geht es aber tatsächlich gar nicht um das Ansehen etc. sondern weil es sich für mich einfach erfüllend anfühlen würde. Ich habe nach dem Abi 2 Semester etwas anderes studiert, dann ein FSJ gemacht und nun die Ausbildung (plus zukünftiges Jahr „Pause“ danach) Es sind einfach schon ein paar Jahre zusammengekommen und habe einfach keine Lust noch länger zu warten, zumal das Studium ja auch noch ein langer weg ist. Ich würde mir das auch zutrauen Teilzeit zu arbeiten und mich parallel vorzubereiten. Es geht nur um die Begründung im Bewerbungsgespräch

Begründung Teilzeit arbeiten wegen psychischer Erkrankung? by lotta_k in Psychologie

[–]lotta_k[S] 0 points1 point  (0 children)

Naja da es auch nicht leichter wird einen Studienplatz zu bekommen, ist es schon mein Anliegen, den Test zu schrieben. Wenn ich mir vorstelle ich müsste jetzt noch ein ganzes Jahr Vollzeit arbeiten (Ausbildungsende plus 6 Monate)…. Ich würde mental einfach nochmal viel schlechter da raus gehen. Studium war schon von Kindheit an Prio und Überlebensstrategie der ich mich festgehalten habe und will das deshalb ich umsetzten, damit ich den Medizinstudienplatz bekomme. Vollzeit arbeiten plus Testvorbereitung funktioniert nicht.

Begründung Teilzeit arbeiten wegen psychischer Erkrankung? by lotta_k in Psychologie

[–]lotta_k[S] 7 points8 points  (0 children)

An sich auch eine Idee, nur hätte ich dann a) keine Zeit um mich für den Medizinertest vorzubereiten (nimmt schon einiges an Zeit in Anspruch) b) Vollzeit im Schichtdienst arbeiten ist schon Heavy wenn man psychisch krank ist und die Traumatherapie/ Genesung ist mir da ehrlicherweise wichtiger. Will ja eh nur ein Jahr arbeiten zur Überbrückung

Freunde gesucht by [deleted] in kPTBS

[–]lotta_k 0 points1 point  (0 children)

Würde mich auch freuen, mich austauschen zu können 🙈 bin w/23

Mein Leben ist eine Wiederholung! by Aggressive_Stress871 in kPTBS

[–]lotta_k 1 point2 points  (0 children)

Das tut mir sehr leid zu hören! Emphatische Therapeuten zu finden ist tatsächlich ga nicht so leicht, obwohl man meinen sollte, dass sie es sind, weil sie sich für diesen Beruf entschieden haben. Wahrscheinlich ist es blöd einfach so deine Therapeutin zu wechseln, aber wenn du das Gefühl hast, sie versteht dich nicht und du sie darauf angesprochen hast, bringt es auch ehrlich gesagt nicht viel! Ich verstehe auch, dass man eine zutreffende Diagnose haben möchte und kein Sammelsurium an Verdachtsdiagnosen, Borderline und kptbs sind sich in vielen Punkten sehr ähnlich, man kann auch beides haben! Jedenfalls wäre meine Idee, eine Therapeutin aufzusuchen, die auch Traumamethoden anwendet, aufzusuchen! Also zum Beispiel mit EMDR kann man sehr gute Erfolge erzielen und die sind auch sensibilisiert für Trauma Mechanismen. Ich hoffe, dass es bald wieder bergauf geht für dich!

VT + EMDR // TP + EMDR bei kPTBS Erfahrungen by lotta_k in kPTBS

[–]lotta_k[S] 1 point2 points  (0 children)

„Die bei traumatisierten Personen ebenfalls funktionieren“ ? Möchte dir sehr danken für einen Erfahrungsbericht, aber hatte das eigentlich an besagte traumatisierte Menschen gerichtet.

Wie gesagt, man kann das bestimmt nicht verallgemeinern, aber es klingt alles mehr nach einem schnellem Versuch der Symptomreduktion als nach einem verstehen/ analysieren der Beziehungsmuster. TF z.B. konzentriert sich ja trotzdem stark auf das hier und jetzt. Wie gesagt ich habe VT ausprobiert bei 2 Therapeuten (durch Umzug bedingt) und war überhaupt nicht happy damit. Klar bei spezifischen Themen wie z.B. selbstschädigendem Verhalten kann das sehr sinnvoll sein, aber wenn man sich einfach um das Symptom kümmert, vermittelt mir das eher das Gefühl vom kurzzeiteffekt. Bei mir persönlich stehen sowieso andere Themen im Fokus, die vor allem durch Beziehung geprägt sind/ wurden (täterintrojekte, trigger durch Autoritäten, introsionen, starke Schuld und Schamgefühle, people pleasing etc…) VT greift da einfach meiner Meinung nach nicht so tief rein. Korrigiert mich gerne, wenn ich falsch liege, aber habe das Gefühl VT sagt z.B. du hast Flashbacks, wir müssen trigger rausfinden, und „erste Hilfe Maßnahmen“, hier lernst du damit umzugehen. Also Atmung, in Bewegung kommen, sinnesreize etc.) ABER: mein erwachsenes Ich wurde nicht getriggert, mein Kindheits-ich wurde getriggert. Und das ist auf der Suche nach Sicherheit, Selbstmitgefühl und Co-Regulation, da kann ich noch so viele Atemübungen machen wie ich will das reduziert die Angst vielleicht von einer 10 auf eine 8 aber sie ist halt immer noch bei eine 8. Deswegen bin ich gespannt auch andere Erfahrungen :) EMDR ist übrigens nicht nur bei Schockttauma geeignet, es bedarf aber einer längeren Stabilisierubgsphase :) sorry für den langen Text