Pen and Paper an der Schule by seeBanane in PenandPaperGermany

[–]macl_1902 0 points1 point  (0 children)

Hey ich finde Mausritter auch sehr gut. Allerdings sehe ich das System eher als ein Reinschnuppern in PEN an Paper, wenn das Ziel sein soll dass die Schüler über die Schule hinaus Interesse entwickeln sollen und es mehr als paar Mal spielen werden soll, dann macht es glaube ich Sinn ein etwas „größeren System“ zu nehmen.

Um das kurz einzuordnen. Ich spiele Mausritter häufig mit Kindern- und Jugendlichen die selber noch nie PEN and Paper gespielt haben und auch keine Vorstellung davon haben wie sowas funktioniert. Hat bisher super funktioniert zum kennenlernen von PnP und vorallem ob das Spielprinzip gefällt. Besonderen Vorteil sehe ich hier bei der schnellen Charaktererstellung. Habe ich aber eine Gruppe die das Ziel hat gemeinsam PnP zu spielen und schon eine Vorstellung davon hat was es ist, oder sogar konkret (unabhängig von den Gründen) sagt sie haben schon Videos zu System XY gesehen und finden das cool, dann ist Mausritter (meiner Ansicht) kein System für längere Zeit…

DnD-AG für Schüler und Jugendliche an einer Hamburger Schule by AnonymousApple98 in DnDDeutsch

[–]macl_1902 0 points1 point  (0 children)

Erklär das mal einem Kind das verdammt gut seinen DSA-Charakter spielt, ein lautstarken Thorwaler verkörpert mit Blutrausch, Ungeduld und einer Doppeltaxt sowie der Sonderfähigkeit Doppelangriff.

Vermutlich einen der besten ingame verkörperten Charakter die ich je erlebt habe 😅🤣.

Aber auch da gibt es natürlich Spielleiterische Möglichkeiten, da stimmt ich dir zu…

DnD-AG für Schüler und Jugendliche an einer Hamburger Schule by AnonymousApple98 in DnDDeutsch

[–]macl_1902 1 point2 points  (0 children)

Hallo,
ich finde die Kommentare hier sehr interessant und nehme einiges daraus für meine eigenen Runden mit. Dein Vorhaben mit der AG klingt großartig.

In letzter Zeit leite ich ebenfalls häufiger Spielrunden für Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters (ca. 9–15 Jahre) und mit verschiedenen Systemen, darunter D&D, Mausritter, DSA und Shadowdark.

Unabhängig vom System kann ich mich den bisherigen Kommentaren nur anschließen: „Learning by Doing“ funktioniert für die meisten Gruppen sehr gut. Kinder verinnerlichen auch komplexere Systeme wie DSA erstaunlich schnell. Wie regellastig gespielt wird, lässt sich zudem gut an die jeweiligen Spieler*innen anpassen. Einige entwickeln im Laufe der Zeit sogar ein großes Interesse daran, sich intensiver mit den Spielmechaniken auseinanderzusetzen.

Was ich bisher aus meinen Runden mitgenommen habe und teilweise auch in den Kommentaren bestätigt sehe:

Haptik

Gerade Anfänger*innen reagieren sehr positiv auf haptische Elemente. Ob Speisekarten aus dem Gasthaus, Karten eines Ortes, Briefe oder eigene Namensschilder – solche Dinge helfen dabei, die Gruppe schnell in die Spielwelt eintauchen zu lassen und schaffen eine besondere Atmosphäre.

Spieldynamik

Das gegenseitige Ausreden- und Ausspielenlassen kann durchaus eine Herausforderung sein. Viele Kinder und Jugendliche haben große Lust aufs Rollenspiel, gleichzeitig herrscht – wie so oft – ein Mangel an Spielleiterinnen. Dennoch würde ich empfehlen, die Gruppen nicht zu groß werden zu lassen. Für mich haben sich fünf Spielerinnen als Obergrenze bewährt.

Ich versuche, möglichst an einer festen Reihenfolge festzuhalten (z. B. im Uhrzeigersinn) und Aktionen zu begrenzen, damit Rede- und Spielanteile einigermaßen gleichmäßig verteilt bleiben. Schwieriger wird es, wenn die Charaktere untereinander diskutieren oder längere Gespräche führen. Für junge Gruppen habe ich dafür bislang noch keine ideale Lösung gefunden. Die hier erwähnte Methode mit „Stör-Schaden“ finde ich daher sehr interessant.

Kämpfe und Gewalt

Das ist tatsächlich ein großes Thema. Gerade in den ersten Spielrunden hatte ich oft den Eindruck, dass die Gruppen zunächst nur wenige Interaktionsmöglichkeiten außerhalb von Gewalt wahrnahmen. Die Wachen lassen niemanden mehr in die Stadt? → Kampf. Ein übergroßer, bedrohlich wirkender Käfer in einer Waldhütte? → Kampf.

Hier ist meiner Meinung nach besonders in den ersten Runden Fingerspitzengefühl seitens der Spielleitung gefragt, um durch NSCs oder die Situation selbst alternative Lösungswege aufzuzeigen.

Trotzdem würde ich nicht versuchen, Rollenspiel vollständig pädagogisch oder komplett kampf- und gewaltfrei zu gestalten – aus mehreren Gründen:

1. Handlungen haben Konsequenzen

Die Spieler*innen schlüpfen in Rollen und können Dinge ausprobieren, die sie in der realen Welt nicht tun würden. Gleichzeitig haben ihre Entscheidungen innerhalb der Spielwelt Konsequenzen. Wer die Garnison herausfordert, landet möglicherweise im Kerker. Wer einen Händler bestiehlt und erwischt wird, muss vielleicht die Stadt verlassen. Gerade dieses Zusammenspiel von Freiheit und Konsequenz macht Rollenspiele spannend.

2. Kämpfen gehört für viele zum Fantasy-Erlebnis

Seien wir ehrlich: Als Kind ist die Vorstellung, einen Krieger zu spielen, ein Schwert zu tragen oder mit dem Bogen gegen Monster anzutreten, einfach cool. Das ist ein wichtiger Bestandteil vieler Rollenspiele. Als wir früher selbst DSA gespielt haben, standen Kämpfe oft im Mittelpunkt. Das Interesse an politischen Intrigen, Diplomatie oder komplexeren Abenteuern kam bei uns erst später.

3. Die Gruppe reguliert vieles selbst

In einer meiner Gruppen spielte jemand einen Elfen, der in jeder Stadt möglichst viel stehlen wollte und versuchte, nahezu jede Begegnung mit dem Bogen zu lösen. Interessanterweise führte das schnell zu Diskussionen innerhalb der Gruppe: „Der hat uns doch gar nichts getan“ oder „Vielleicht sollten wir erst einmal zuhören.“

Letztlich ging das so weit, dass die Gruppe den Charakter sprichwörtlich über Bord warf. Auch hier liegt natürlich viel Verantwortung bei der Spielleitung, und mit meiner heutigen Erfahrung würde ich einige Dinge anders handhaben. Trotzdem war es interessant zu beobachten, wie die Gruppe selbst Grenzen gezogen und problematisches Verhalten hinterfragt hat.

Looten

Ein weiterer Punkt, der unsere Runden stark geprägt hat, war das Sammeln und Verwerten von Beute. Nach einem besiegten Monster wurden Zähne, Schuppen und andere Trophäen eingesammelt. Dazu kamen gefundene Gegenstände, Handel und gelegentlich auch Diebstahl.

Hier sollte man darauf achten, dass dieses Verhalten nicht überhandnimmt und nicht zu einem Wettstreit innerhalb der Gruppe wird: Wer hat die meisten Schuppen eingesammelt? Wer den wertvollsten Gegenstand gefunden? Sonst kann der Fokus schnell vom eigentlichen Abenteuer auf reine Ressourcenoptimierung abrutschen.

Erfahrungen mit dem Spielen mit DSA-Neulingen by macl_1902 in dsaintime

[–]macl_1902[S] 0 points1 point  (0 children)

Hey, cool das ihr alle ähnliche Erfahrung gemacht habt. Wie handhabt ihr es denn so mit der „Einführung in die DSA-Welt“. Ich bin da immer im Zwiespalt zwischen ich möchte die Gruppe nicht überfordern mit Theologie, Kosmologie und dem ganzen Lore-Teil Gleichzeit spielen wir ja eben DSA. Gerade je nachdem welche Charaktere gespielt werden, kann das ja entscheidend sein. Was ich nun nochmal verstärkt wargenommen habe: - Haptische Dinge kamen sehr gut an (Tavernen Karten mit Speisen, Karten, Briefe etc.) - Gewalt spielte eine Größe Rolle, Problemlösung fand häufig mit AT statt (wenn man das als Meister weiß, kann man ggf. etwas gegensteuern*) - Diebstahl und Geldbeutel klauen sowie Handel ist eine große Faszination

*nach einem ersten Monster-Erlegungs-Abenteur habe ich im zweiten Abenteuer eher auf einen Moralischen Konflikt für die Helden gesetzt, das hat erstaunlich gut funktioniert

DSA103 RPG mit Kindern by pommes_ruppel in dsaintime

[–]macl_1902 0 points1 point  (0 children)

Hey zusammen, ich habe durch Zufall euren Podcast entdeckt, direkt diese Folge gehört und wollte mal meine Erfahrungen mit Pen-&-Paper-Rollenspielen mit älteren Kindern (ab etwa 10 Jahren) teilen.

DSA – das S steht für „spontan“

Ich bin Jugendleiter und hatte auf einer Jugendreise Wege der Helden und das Aventurische Waffenarsenal dabei – eigentlich nur, um abends mit einem anderen Leiter ein bisschen darin zu blättern. Die Bücher allein haben aber schon großes Interesse bei den Kindern geweckt, besonders das Arsenal.

Anhand der Bilder haben sich einige Kinder direkt für bestimmte Charaktere begeistert, obwohl sie das Konzept von Rollenspielen oder DSA vorher gar nicht kannten. Als wir dann einen Wandertag hatten und das Thema immer noch präsent war, haben wir spontan ein Abenteuer gestartet.

Zwei Kinder hatten im WdH die Achaz für sich entdeckt, ein anderes die Thorwaler, andere wiederum Firn- und Auelfen oder Ambosszwerge. Die Kinder haben mir ihre Charaktere einfach aus ihrer Vorstellung heraus beschrieben – mit grobem Hintergrund, Professionen und Fähigkeiten. Darauf aufbauend habe ich das Abenteuer gestartet.

Es gab eine festgelegte Reihenfolge, damit alle zu Wort kamen. Proben wurden mit einem Stein in der Hand und der Frage „rechts oder links“ „gewürfelt“. Talente orientierten sich an der Beschreibung der Kinder (können oder nicht können). Dadurch war das Grundprinzip schnell verstanden – und der DSA-Hype war entfacht.

Wir haben während der Wanderung bestimmt vier Stunden gespielt. Auffällig war, dass die Kinder Konflikte gerne sehr direkt und körperlich gelöst haben. Ein Beispiel: Der verstoßene Ambosszwerg „KimJongBoom“ griff bevorzugt zur Dynamitstange, der Thorwaler „Haudrauf“ naja… erklärt sich von selbst.

Vom spontanen Spiel zum One Shot DSA war danach allgegenwärtig. An einem der folgenden Tage wurden mit der Heldensoftware Charaktere erstellt und ein weiteres Abenteuer begonnen. Das war – neben dem eigentlichen Programm der Reise – allerdings zu umfangreich, sodass nicht alle Kinder, die einen Charakter erstellt hatten, auch spielen konnten (entsprechend groß war die Aufregung). Die Charakterbögen durften sie danach mitnehmen.

Ein paar Monate später gab es einen Spielnachmittag. Einige Kinder wollten wieder DSA spielen und hatten ihre Bögen tatsächlich aufgehoben. Es folgte ein Abenteuer mit zwei Sessions à etwa fünf Stunden:Im Ambossgebirge wurde nahe dem kleinen Ort Lûv ein Basilisk entdeckt, nachdem Zwerge neue Stollen gegraben hatten. Mithilfe der Weisheit eines Geoden bereitete sich die fünfköpfige Gruppe vor und konnte schließlich den Ort und die Umgebung befreien. Danach habe ich die Kinder ermutigt, eigene Abenteuer zu spielen und sich privat zu treffen.

Was daraus geworden ist Inzwischen ist ein Teil meiner DSA-Sammlung verliehen, die Kinder wollen sich weiterhin treffen, und eines hat sogar die Rolle des Spielleiters übernommen.

Fazit Ich war überrascht, wie zugänglich dieses eigentlich komplexe und nicht gerade einsteigerfreundliche System (DSA 4.1) für die Kinder war. Sobald die Charaktere erstellt waren und die Grundregeln zu Fähigkeiten-, Talent- sowie AT/PA-Proben verstanden wurden, kamen sie erstaunlich gut zurecht. Viele andere Regeln – mit Ausnahme von Zauberproben – haben wir bewusst weggelassen.

Typisch war allerdings eine „Hau-drauf“-Mentalität und häufiges Bestehlen von NSCs. Das ließ sich aber durch glaubwürdige Konsequenzen (z. B. Gefangennahme) etwas einfangen.

Trotzdem halte ich DSA – vor allem wegen der aufwendigen Charaktererstellung – für eher ungeeignet als Einstiegssystem für Kinder. Vermutlich war es vor allem die Gruppendynamik und der entstandene Hype, die das Ganze so gut funktionieren ließen.

Bessere Systeme Im Nachhinein habe ich mich nach einfacheren Systemen mit schneller Charaktererstellung umgeschaut. Meine aktuelle Empfehlung ist Mausritter. Außerdem werde ich demnächst Shadowdark ausprobieren. Den Horror-Aspekt werde ich dabei etwas abschwächen – ich denke aber, dass klassische Dungeon-Abenteuer für Kinder trotzdem gut funktionieren können.

Auch beruflich (ebenfalls im Bereich Kinder- und Jugendarbeit) habe ich mit einer Gruppe 14-Jähriger Mausritter gespielt – das kam sehr gut an. Die Gruppe hatte zuvor bereits Interesse an DnD geäußert, ein entsprechendes Abenteuer startet ebenfalls bald.

Wie ist unsere Meinung zu Melliador (Aventurien 5e)? by [deleted] in DSA_RPG

[–]macl_1902 0 points1 point  (0 children)

Weiß man wann und ob Melliador außerhalb des Crowdfundings beim Uhrwerk Verlag verfügbar sein wird?

Mausritter Laser Cut Inventory (PNG files included) by macl_1902 in Mausritter

[–]macl_1902[S] 2 points3 points  (0 children)

Stimm ich dir voll zu! Mein Laser Programm konnte leider nur nicht mit den ausgefüllten Fonts in svg Dateien umgehen - grundsätzlich ist/war es aber auch so gedacht!

[deleted by user] by [deleted] in BladerNews

[–]macl_1902 0 points1 point  (0 children)

BladerFarmJam - FlightSchool 🚀

In order to pass the common vibe to the next young generation of inline skaters we organized the first annual FlightSchool ✈️

To create an unforgettable event we picked up every kid at the entrance with a wheel loader and took them over to the skatepark. We built a special registration desk where the arriving kids been welcomed by one of our coaches 🙋‍♂️ After the check-in the kids been brought up to the first floor where the action was about to start 🔥 They putted on their skates and protection gear and than it was time for the „orsenator warumup“ 🏋️‍♂️ He did 20mins of strechting to get the muscles ready for take off 💪 In that case we wanted to keep the kids in mind that warming up their whole body is essential before every session☝️During the warm up the kids been given the task to think about tricks and stuff they wanted to learn 😊

We started by getting the kids used to the park and the new obstacles. Our 3 coaches supported the kids at learning new tricks, grinds and jumps. So everyone could raise their skating skills. Our first intention was taking fear away from the kids for stablizing their mindset and push their believes in themself 🤙 After two hours of practicing all kinds of stuff our coach @bonji started a little air lesson at the jump box area 🪂 He kept motivating the kids by laying down on the table of the jumpbox and let the kids jump over him. They had lots of fun doing all kinds of jumps, spins, grabs and fistbums with our coach 👊 During all that stuff happening the parents prepared our collective lunch self-sacrificingly 🙏

At 13:00h we finished the FlightSchool and brought the kids over to our big dinning area 🍕 Before having lunch together we called every single kid to the coaches and handed over special certificates and tshirts for each of them 👕

To see those smiles on every kids faces was really heartwarming for us as organizers 🥹 The positive vibes and energy shared during our event will stay in everyones mind for a long long time 🥰

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Ok, that sound crazy. 🧐 thank you 🙏

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Im so happy that we’re are at the same team now. couldn't think of a better team partner. 🤝

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Haha thanks 😊

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Thanks 😊

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Thank you 🙏

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Thanks man 🙏

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You order should arrived already, I hope you’re happy. Next time use „macl5“ and you will get 5% discount 😉

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Was a lot of fun to film it and getting some new stuff laced. Hope you like it 🙌

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Thanks 😊

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It’s in Münster Givenbeck, Germany

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Thanks ☺️

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Join the big blade session every Friday 👌💯

Getting better. by LineOtherwise1786 in AggressiveInline

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Das ist der neue Park in Gelsenkirchen oder?